Das schlimme ist, dass manche Spiele ihren Zauber/Reiz verlieren, sobald man dann mal wirklich weiss, was man machen muss. Mir ging es so mit "Dino Eggs", ich hatte da irgendwie mehr Tiefe reininterpretiert. Dass man da irgendwie Dinos zuechten muss und sowas. Letztendlich ist es aber doch "nur" ein Arcade-Plattformer, bei dem man Punkte sammeln muss. Trotzdem charmant und mit einer eigenen Note, aber irgendwie auch enttaeuschend wenn man sich mehr drunter vorgestellt hatte.
Neulich habe ich mir mit daimansion mal "Robin of the Wood" genauer angeschaut, weil wir da beide auch nicht wussten, was man da eigentlich machen muss, es aber frueher auch immer gerne gespielt hatten, weil die Musik so cool war und weil es irgendwie spannend war, im Wald herumzulaufen. Schliesslich haben wir dann doch ein Longplay angeschaut und waren am Ende total enttaeuscht, weil das Ende sehr abrupt war und wir erst durch Nachlesen im C64-Wiki herausgefunden hatten, was eigentlich der Schluss bedeuten soll.
Bei den Spielen Spy vs. Spy, Paradroid, M.U.L.E hab ich damals als Kind schon selbst herausgefunden, was man machen musste, was mich doch ein bisschen stolz macht, so ganz ohne Anleitung. Allerdings gibt es dennoch Aspekte, die ich erst spaeter so richtig verstanden habe, als ich nochmal im C64-Wiki nachgelesen hatte oder mir andere Spieler das Spiel nochmal aus ihrer Perspektive gezeigt haben. Aber so zu 80-90% habe ich diese Spiele damals durch Rumprobieren verstanden.