Beiträge von kinzi im Thema „WDC W65C22N kein vollwertiger Ersatz für NMOS 6522“

    Ich hatte mich nur darauf bezogen, dass Du verneint hattest, dass keine „Widerstände“ verbaut sind.

    Dann haben wir uns falsch verstanden.

    Bei den NMOS-Bauteilen ist der Pull-Up-"Widerstand" als FET realisiert, der eine Konstantstromquelle darstellt. Wenn der Open-Drain-Transistor nach "GND" zieht, fließt ein bestimmter, maximaler Strom.

    Beim W65C22S ist, da dieser in "CMOS" gefertigt ist, eine "Push-Pull-Stufe" implementiert, d. h., sowohl nach Vcc als auch nach GND schaltet ein FET "voll durch". Siehe (Ersatz-) Schaltbilder oben.

    Beim W65C22N wurde nun offenbar, um das Verhalten des originalen NMOS-Bauteils zu "simulieren", wieder ein Serienwiderstand eingebaut - und da meinte ich eben: "Nicht als Widerstand, sondern genauso als FET (Konstantstromquelle)" - um das originale Verhalten nachzubilden.

    Kannst du denn benennen, mit welchen Speedern genau es Probleme gibt? Das Schieberegister wird ja nur im 1571/1581-Burstmode verwendet; dass es da auf Grund des Bugfixes(sic!) zu Problemen(sic!) kommt wäre ja noch verständlich.

    Das habe ich im Datasheet die Unterschiede der W65C22Varianten dazu gefunden und da wird genau das behauptet (unterster Punkt).

    "Widerstände" werden auf Halbleiterchips in den allermeisten Fällen nicht durch (passive) "Widerstände" realisiert, weil das mit Halbleitermaterial schlecht (nicht) machbar ist. Auch wenn das, was man da einbaut, dann als "Widerstand" wirkt.

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    Es wird auch im ganzen Datenblatt immer darauf verwiesen, dass "NMOS" und "W65C22N" sich gleich verhalten (sollen). Daher wurden beim W65C22N im Gegensatz zum W65C22S ja "Serienwiderstände" verbaut, und die "Bus Holding Devices" wurden beim "N" (wieder) weggelassen.

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    Siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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    Beim NMOS 6522 ist das kein normaler Widerstand sondern ein als Widerstand geschalteter NMOS-Transistor. Gegenüber einem echten Widerstand verhält der sich im Bezug auf Flankensteilheit anders.

    Das wird da nicht anders sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein "Widerstand" eingebaut wird (wurde).

    Was für Treiber hat der W65C22N an den Portpins? Dieselben wie ein NMOS 6522 oder die bei CMOS üblichen?


    NMOS-Treiber kann man gegeneinander arbeiten lassen, bei CMOS sollte man das nicht tun.

    Der "N" hat CMOS-Ausgangstreiber, aber Serienwiderstände, um das gleiche Verhalten wie bei einem NMOS-6522 zu simulieren, wenn ich das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. richtig verstanden habe.

    knusis WIMRE hieß es mal, dass der 65C22 das Schieberegister-Problem behoben hat. Vielleicht hat es damit zu tun. (Wäre zwar beim Parallelbetrieb irrelevant, wenn ich das richtig verstehe.)