Ich glaube "random" heißt hier nicht zufällig im Sinne von "unvorhersehbar", sondern "je nach" nämlich je nach den "register select values".
Ja Du hast Recht. "random" bedeutet hier beliebig, je nach dem was an RSx anliegt.
Ich glaube "random" heißt hier nicht zufällig im Sinne von "unvorhersehbar", sondern "je nach" nämlich je nach den "register select values".
Ja Du hast Recht. "random" bedeutet hier beliebig, je nach dem was an RSx anliegt.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Was das bedeutet weiß ich (noch) nicht, aber es hört sich verdächtig an!
Verdächtig ja, aber wenn wirklich beim NMOS 6522 zufällig Register gelesen werden, dann kann ich das bei der Realisierung meines Floppyspeeders nicht ausnutzen. Es sei denn es ist nicht so zufällig wie im Dokument beschrieben.
Kannst du denn benennen, mit welchen Speedern genau es Probleme gibt? Das Schieberegister wird ja nur im 1571/1581-Burstmode verwendet; dass es da auf Grund des Bugfixes(sic!) zu Problemen(sic!) kommt wäre ja noch verständlich.
Mit MeGALoDOS und W65C22N beim Parallelkabel
funktioniert: (CBM DOS, Jiffy-Varianten), Professional DOS (RAPI DOS) und Quick DOS
funktioniert nicht: DolphinDOS, SpeedDOS, PrologicDOS, TurboTrans
[edit]Es wird auch im ganzen Datenblatt immer darauf verwiesen, dass "NMOS" und "W65C22N" sich gleich verhalten (sollen). Daher wurden beim W65C22N im Gegensatz zum W65C22S ja "Serienwiderstände" verbaut, und die "Bus Holding Devices" wurden beim "N" (wieder) weggelassen.
[/edit]
Das versprochene gleiche Verhalten hatte mich dazu verleitet, die in der Floppy aufgelöteten 6522 durch einen W65C22N zu ersetzen. Mit SpeedDOS, CBM DOS, JiffyDOS gab es keine Probleme, aber z.B. mit DolphinDOS von MeGALoDOS sehr wohl. Sobald ich einen NMOS 6522 beim Parallelkabel einsetze verschwinden die Probleme und kommen zurück, wenn ich wieder einen W65C22N nehme. Ich kann das Verhalten mit zwei verschieden Parallelkabellösungen in zwei verschiedenen Laufwerken (1541 & 1541-II) reproduzieren.
Das habe ich im Datasheet die Unterschiede der W65C22Varianten dazu gefunden und da wird genau das behauptet (unterster Punkt).
"Widerstände" werden auf Halbleiterchips in den allermeisten Fällen nicht durch (passive) "Widerstände" realisiert, weil das mit Halbleitermaterial schlecht (nicht) machbar ist. Auch wenn das, was man da einbaut, dann als "Widerstand" wirkt.
Ich hatte mich nur darauf bezogen, dass Du verneint hattest, dass keine „Widerstände“ verbaut sind. Wie das auf dem IC realisiert wird, ist mir als Anwender egal. Wenn es die Funktion eines Widerstands erfüllt, dann ist es einer (auch, wenn es im Detail nicht ganz stimmen sollte).
Beim NMOS 6522 ist das kein normaler Widerstand sondern ein als Widerstand geschalteter NMOS-Transistor. Gegenüber einem echten Widerstand verhält der sich im Bezug auf Flankensteilheit anders.
Das wird da nicht anders sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein "Widerstand" eingebaut wird (wurde).
Das habe ich im Datasheet die Unterschiede der W65C22 Varianten dazu gefunden und da wird genau das behauptet (unterster Punkt).
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Der W65C22N gilt als drop-in-replacement für NMOS ICs, aber es scheint etwas nicht zu stimmen. Zumindest bei der parallelen Datenübertragung macht dieser reproduzierbar Ärger.
Wie ich gerade im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. berichtet habe, so ist der W65C22N kein vollwertiger Ersatz beim Parallelkabel für einen NMOS 6522 in einer 1541(-II) Floppy. Manche Floppyspeeder (mit Parallelkabel) laufen dann nicht zuverlässig. JiffyDOS und Derivate, wie auch originales DOS laufen ohne Probleme. Dabei wird er W65C22N als stromsparender und gleichwertiger Ersatz für den NMOS 6522 angepriesen.
Also passt bitte auf, wenn ihr den 6522 in der Floppy durch den W65C22N ersetzt. Der W65C22N kann eventuell in der 1541 Probleme verursachen.
Vielleicht findet jemand noch genau heraus, was hier das Problem ist. Oder findet noch weitere Knackpunkte, wenn ein NMOS 6522 durch den W65C22N ersetzt wird.