Beiträge von detlef im Thema „BASIC und Assembler mischen“

    Denke ich auch.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, sich erst einmal klar zu werden über den Aufbau des Programms sowie die zugrundeliegende Spielmechanik. Viele C64-Programmierer testen neue Spiele zuerst am PC aus und portieren dann die fertigen Algorithmen auf den C64. Sofern Dein Rollenspiel nicht zu komplex ist, kann man ja die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, davon später einen C64-Port zu erstellen.

    Genau das Downsizing vom PC auf den 64er ist dabei häufig das Problem.

    Also Spielkonzept auf dem PC testen ist sicher praktisch. Aber parallel dazu sollte man immer testen, was davon auf dem 64er überhaupt umsetzbar ist, so dass das Spiel noch funktioniert.

    Ich hatte ein ähnliches Problem gerade mit einer Spielidee für den PC. Da hatte ich auch das Konzept in DOSBOX begonnen. Aber das Spiel sollte eben auch auf einem 4,77 Mhz PC laufen. Und da ging dann leider gar nichts mehr.

    Wenn ich eine Assembler-Bibliothek schreibe und die verschiedenen Routinen über SYS-Befehle ausführe, was passiert, wenn ich einen Bug in der Bibliothek habe? Dann verschieben sich die ganzen Routinen und ich darf den Quellcode nach SYS-Befehlen durchsuchen und den Code verändern. Alternativ könnte ich für diese Routinen Blöcke im Speicher reservieren, so dass bspw. für jede Routine 256 Byte zur Verfügung stehen - oder weniger oder mehr - je nach Routine. Dann hätte ich am Ende eine Memory-Map, wo diese Befehle liegen und damit eine Liste von SYS-Befehlen, die ich verwenden kann.

    In dem Fall würde ich eine Sprungleiste an den Anfang deiner Assemblerroutinen legen. Die bleibt dann von Basic aus gesehen unverändert. Sind jedenfalls unabhängig von der Länge deiner Assembler-Routinen.