Beiträge von Diddl im Thema „Abo-Modell bei Software“

    Die Firma muss an der Software gar nichts mehr machen, da sie regelmäßige Einnahmen hat.

    Das ist eben der Trend.

    Geld machen ohne viel Aufwand.

    Dasselbe macht man schon lange mit dem Patentrecht.

    Einmal was erfinden und lange daran verdienen.

    Pharma Industrie läßt auch grüßen.

    Ganz zu schweigen von der Musik Industrie mit ihren Tantiemen.


    Die Software Schmieden ziehen da halt einfach nur nach.

    Im übrigen im kommerziellen Bereich sind bei Software immer schon Lizenzgebühren erhoben worden.

    Da hast du erst die Hardware gekauft bei IBM.

    Dann zahlst du für den betrieb der Hardware monatlich was.

    Um dann eine DB2 Datenbank zu betreiben, musst du erst die Software kaufen.

    Und dann zahlst du für den Betrieb regelmäßig Lizenzkosten.

    Nebenbei werden dann auch noch Volumen abhängige Kosten schlagend (pro Menge, pro Datenbank und pro Durchsatz).

    Der Einfallsreichtum der Abzocker ist einfach nur grandios. :D

    Und doch verwenden kommerzielle Kunden diese Datenbank und keine freie am Markt.

    Weil niemand will die Verantwortung tragen, wenn mal was schief läuft.

    Man will den Support, und man zahlt es obwohl es sehr teuer ist.

    Das gleiche mit Linux.

    Die lassen das aufsetzen und bezahlen dafür dass es betreut und gewartet wird.

    Naja, alle Software Buden sind dabei, die Kunden auf Abo statt kaufen umzustellen.

    Bei vielen sieht man das an dem "365" ... Office 365, ...


    Schau, es ist teuer sich Angestellte zu halten und Büros.

    Da sind große Kosten jedes Monat.

    Wenn man verlustfrei arbeiten will, dann braucht man ständige Einnahmen.


    Am Anfang verkauft sich das Produkt ja gut.

    Aber wenn viele das bereits gekauft haben, ist eine Sättigung erreicht.

    Wenn man nichts mehr verdient an Software, dann fällt auch jeder Support und es gibt keine Weiterentwicklung mehr.

    Das will auch der Kunde nicht, denn veraltete Software läuft irgendwann nicht mehr oder bietet zu wenig.


    Dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:

    • ich bringe regelmäßig Updates und hoffe dass die gekauft werden
    • oder ich "vermiete" die Software

    Bei Updates muss ich Anreize bieten, neue Features etc. etc.

    Es ist schwer zu kalkulieren wer wohl diese Updates kauft.

    Beim Abo Modell geht das viel einfacher.

    Ich kann besser kalkulieren was ich regelmäßig einnehmen werde.

    Und ich kann auch mal Fehler beheben, weil ich nicht dauernd neue Features erfinden muss.