Beiträge von cproell im Thema „Abo-Modell bei Software“

    Ich seh das ziemlich ähnlich, wobei ich hier unterscheide zwischen Software die ich wirklich täglich nutze oder Software die ich nur 1-2x im Monat brauche. Beispiel 1Password. Den nutz ich nicht nur privat sondern auch beruflich. Und zwar täglich. Hier zahl ich gern das Abo (gut, in dem Fall zahl ich das 1x im Jahr - monatlich wäre auch möglich). Da will ich auch dass die Entwickler weiterarbeiten und das Tool verbessern und weiterentwickeln - eben auch auf Grund der sich ständig wechselnden Technologien dahinter. Gibt dazu sicher noch weitere Beispiele.

    Aber bei recht "banalen" Tools, da haut's mir manchmal echt den Vogel raus. Beispiel: Tracking App für Pakete. Nutz ich nicht oft. Beim letzten Update haben die angekündigt auf ein Abo Modell umzusteigen. Denen hab ich (virtuell) den dicken Mittelfinger und ein großes "F*U*" gezeigt (nicht wirklich). App gelöscht und stattdessen die Apps der Paketdienste selber genutzt (hab ich zwar nun mehr Apps, dafür aber kostenlos). Hier wäre mir ein Modell lieber, das zwischen dem "einfachen" User und einem Power-User unterscheidet. Der Privatuser kann sich die App für kleinen Preis kaufen, hat vielleicht ein paar Funktionen weniger oder ist auf eine gewisse "Menge" (z. B. Pakete pro Monat) beschränkt, und bekommt auch nur Updates für diese Major-Version (das nächste Große Update muss er halt wieder bezahlen). Die Power-User bekommen alles freigeschalten, inkl. allen Major-Versionen und können per Abo zahlen. So wär das vollkommen ok.