Beiträge von LogicDeLuxe im Thema „Amiga mit 256kByte“

    Soweit ich weiß, hatte Commodore damals die Firma Amiga gerettet, weil die ihren Rechner alleine nicht mehr in Serie produziert bekommen hätten. Obwohl dann natürlich Herstellung und Vertrieb über Commodore liefen, hatte man Anfangs noch darauf verzichtet, am Amiga das Commodore-Label zu verwenden. Auch den passenden Monitor 1081 gab es mit Amiga- statt Commodore-Logo. Dementgegen meldet sich allerdings bereits Kickstart 0.7 mit Commodore-Amiga in der Copyrightzeile. (beliebige Workbench 1.x booten)

    Daß man selten vom Amiga 1000 gesprochen hat, lag natürlich daran, daß es keine Notwendigkeit für dieses Unterscheidungsmerkmal gab. Daß auf den Plaketten vorne am Rechner und auch am Monitor keine Typenbezeichnung standen, hat sicher auch zum Mythos beigetragen.

    Und wenn wir vom Ursprünglichen Amiga sprechen, sind damit natürlich Serienmodelle gemeint. Prototypen und sonstige Vorserienaufbauten sind ein Thema für sich, welches natürlich ohne Commodore seinen Anfang nahm.

    Lustig war das Disketten-kopieren mit dem einen eingebauten Laufwerk.

    Deswegen gehörte auch ein Zweitlaufwerk zum Pflichtzubehör jeden Amigaanwenders. Zumindest bis Festplatten bezahlbar wurden.

    Schon schräg dass sich jemand die Mühe macht, intern RAMs aufzulöten wo es dafür doch einen extra Steckplatz gibt. Aber vielleicht hatten sie ja keine passende Platine zur Hand.

    Oder man wollte den Steckplatz frei halten, damit der Kunde dort die handelsüblichen RAM-Erweiterungen einsetzen konnte, für die er gedacht ist. Die wird er nämlich auch bei 512k noch schnell genug brauchen.