Beiträge von BroeckSt im Thema „Amiga mit 256kByte“

    Ich beharre gar nicht darauf.

    Ich bin da auch nicht wissenschaftlich rangegangen, also mit Belegen und so. Ich habe mich hier echt nur auf meine Erinnerungen gestützt. Und das auf einen Zeitraum, der schon so einige Jahre her ist. Wahrscheinlich schon zu lange.

    Wir Jungs (die wir damals waren) waren einfach nur mächtig stolz auf das Gerät. War ja auch teuer genug.

    Und darüber hinaus war ich auch zu Beginn etwas überfordert mit der Software. Bis dahin gab es ja (für mich jedenfalls) nur den C=64 bzw. den C=128. Und da war programmieren eben das BASIC. An mehr hatte ich mich nie versucht.

    BASIC zu programmieren auf dem Amiga war da schon irgendwie anders. Alleine die Fenster-Technik. Ich weiß noch, wie ich beeindruckt war, dass die Textzeilen tatsächlich pixelweise im Fenster zu verschieben waren.

    Spiele dagegen waren schon eine echte Offenbarung. Mindwalker war das erste, was ich hatte. Himmel...

    Das passt aber nicht dazu, dass auf den Amiga 1000 Vorläufern bzw. Entwicklungssystemen, die es lange vor Marktveröffentlichung gab, schon COMMODORE auf den Motherboards stand. Angeblich ab 1984. Und dass die Entwicklungssysteme Gehäuse hatten, die dem Amiga 1000 ähnlich waren, sich aber in Details unterschieden und den Commodore Schriftzug eingeprägt hatten. Von den Commodore-Tasten der Vorserienmodelle will ich jetzt gar nicht sprechen. Einfach mal nach Amiga Velvet suchen.

    Der 1000er ist nie von der Firma Amiga, sondern von Commodore verkauft worden. Auch wenn die ersten 1000er keinen Commodore Schriftzug vorne aufgedruckt hatten.

    Ob der erste Amiga jetzt 1000 hieß oder nicht, darüber wird man sich wohl nie einig sein. Mir ist noch nie ein Seriennummernlabel begegnet, auf dem nicht die 1000 vorkam. Entweder als "Amiga 1000" oder als "Model 1000".

    Edit: und selbst mit dem ganz alten Metallgehäuse stand schon Commodore drauf: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Edit2: die meisten Informationen zu den verschiedenen Versionen und ab wann die Commodore hießen, sind hier zu lesen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das mag absolut so sein. Ich habe mich nie so tief damit befasst damals.

    Ich weiß halt nur, dass da eben kein Commodore Label/Schriftzug auf dem Gerät war. Das Seriennummerlabel habe ich damals einfach nicht beachtet. Sorry.

    Nein. Das war einfach nur Amiga. Nicht Amiga-1000. Und nicht Commodore. Amiga war da ein eigenständiges Unternehmen.

    Ein Freund von uns hatte damals eine Firma gegründet. Er hatte mich da schon 'eingestellt' um für ihn ein kleines Spielchen in BASIC zu schreiben. Und er kam so an die Dinger ran.

    Sie waren aber schon PAL. Denke ich zumindest. Auch wenn das erste Kickstart / Workbench 1.0 noch nicht den vollen Bildschirm nutzen konnte. Der untere Teil war nicht nutzbar. Mit neueren Kickstarts ging das dann.

    Amiga wurde dann irgendwann von Commodore übernommen. Und danach hießen die dann Commodore Amiga. Und es kam der 500er heraus und deshalb wurde meiner dann ein 1000er.

    Lustig war das Disketten-kopieren mit dem einen eingebauten Laufwerk.

    Deswegen gehörte auch ein Zweitlaufwerk zum Pflichtzubehör jeden Amigaanwenders. Zumindest bis Festplatten bezahlbar wurden.

    Das hatte ich dann später auch. Sogar ein 5.25"-Laufwerk für den Amiga. Da konnte ich meine alten C=64-Wabbeldisks für den Amiga nutzen. Mit 880kb. War schon toll.

    Mein Amiga war übrigens ein 'echter' Amiga. Noch kein Commodore-Amiga! Da war ich damals sehr stolz drauf.

    Ich hatte so einen Amiga 1000. Mit standardmäßig 256k. Und US-Keyboard. Deutsche Tastaturaufkleber gab es, aber die fand ich blöd weil die nicht besonders gut hielten.

    Die zusätzlichen 256k Speichererweiterung wurden vorn in der Mitte hinter einer Blende eingesetzt. Die hatte ich aber gleich mitbestellt, waren aber ein Extra, was bezahlt werden musste.

    Mit den 512k konnte man aber alles machen, was damals mit Kickstart 1.0 so rauskam. Es war ein gigantischer Fortschritt gegenüber dem C64 oder dem C128, den ich davor hatte. Bis auf das BASIC. Das war eher... nicht so schön.

    Lustig war das Disketten-kopieren mit dem einen eingebauten Laufwerk. Mit 256k musste man sieben mal die Disketten hin und her tauschen, weil er immer nur eine bestimmte Datenmenge in den Speicher laden konnte die er dann auf die Zieldisk schrieb. Mit 512k waren es nur noch drei Swaps.

    Nachdem ich mir dann auch eine 2M-Rambox gekauft hatte, die rechts an den Amiga-1000 angesteckt wurde (wie der Sidecar) waren die Disk-Swaps nicht mehr erforderlich.

    (Ich muss dazu sagen, dass ich das nicht mehr exakt weiß. Ist schon eine Weile her.)

    Ich persönlich fand den Amiga-1000 aber den schönsten Rechner, den ich je hatte. Rein optisch.