Beiträge von JPK64 im Thema „C64 an VGA“

    Noch eine Ergänzung: Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Minute 13:00 - selbst ein Framemeister hat 3 Frames Delay. Verglichen mit Vice 2.4 hat 6 Frames, C64 Mini hat 8 Frames.

    Also selbst ein teurer Framemeister kommt nicht an das Original mit Röhre ran.

    Ich bleibe dabei - Für die 3 zusätzlichen Frames Delay nehme ich die Emulation mit allen Vorteilen in Kauf, bevor ich rumbastel, Geld "verbrenne" weil irgendwas nicht harmoniert.

    Edit: und selbst ein BMC64 kommt an einem LCD auf 2 Frames, im Vergleich zum Ultimate64 und dem Original: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und das über Composite gemessen - also ohne zusätzliches Lag auf einem LCD!

    Bei Latenz stellen sich mir zwei Fragen. Wie hoch ist die Latenz? Und ist die Latenz stabil oder variabel?

    Bei Geräten wie dem Retrotink2x und wahrscheinlich seinen Klonen beträgt die Latenz ca. 3 Scanlines.

    Dann bleibt noch die Latenz des LCDs (wenn das Retrotink an einem solchen und nicht an einer Röhre hängt) . Die bekommt man so nicht weg.

    Ich wollte mit meiner Frage nur darauf hinaus, wieviel komplitzierte Adapter-Lösungen empfohlen werden um am Ende ein maues Erlebnis zu erreichen (welches man halt auch mit kompletter Emulation komfortabler und billiger bekommt).

    Und eine fluktierende Latenz kam mir noch nicht unter, die mir an schnellen Shootern und Jump&Runs aufgefallen wäre. Vor 25 Jahren mal, als ein DX4/100 noch Probleme hatte die 1541 parallel zum 64er zu emulieren.

    Jenseits von Nur-Original-HW-mit-Adapter oder gleich ein Ultimate64 - Debatten, stelle mal eine ernsthafte Frage in den Raum:

    Jeder LCD hat im vergleich zu einer Röhre eine Latenz ... mal mehr mal weniger. Wenn ich also den original 64er mit Adaptern an einen LCD (Fernseher/Monitor) hänge, addieren sich die Signallaufzeiten vom Adapter und dem LCD. Egal ob VGA/HDMI oder analog. Wandeln tut der LCD immer mit Delay.

    Macht also nur Sinn, eine Röhre dranzuhängen, weil ohne Latenz und auch ohne die vielen anderen Problemen die LCDs mit der Darstellung/Skalierung/Ruckeln haben.

    Warum sollte man sich dann adaptierte LCD's überhaupt antun? (am besten auch noch 10-15 Jahre alte 4:3 Geräte, die evtl. auch wieder in Kürze sterben). Warum solch einen Aufwand, wenn das eh nur ein (teurer) Kompromiss wird? Und vom Originalen Retro-Feeling (damals :) ) bleibt am LCD auch nix mehr übrig.

    IMHO:

    a) Königsweg: Röhre direkt an original 64er HW (ohne Adapter) analog eben. (In dem verlinkten Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. findet ja auch noch eine Wandlung von 50Hz auf die 60Hz des LCD statt - das ist doch Schwachfug, wenn das LCD keine nativen 50Hz macht.)

    b) gleich einen Emulator auf aktueller HW mit LCD und dafür ohne Heckmeck mit Kabel, Adapter, Ruckeln, etc.

    Die Frage habe ich mir schon vor Jahren gestellt, und da ich weder Platz (für Röhre und 64er), noch Geld zum Reparieren und zusätzlich Module/Adapter ausgeben wollte, bin ich komplett auf der Emu-Schiene und habe es nie bereut.

    G-sync/Freesync TFTs machen native 50Hz, dann stellt man den Emu auf 50Hz und hat keinerlei Probleme mehr, was Ruckeln, schlechte Schrift, Farben, etc anbelangt. Bonus: unendliche Freiheiten, was Konfiguration anbelangt.

    Ich habe hier einen i3 Lenovo M93 Tiny für 50 Euro an einem 100 Euro Free-Sync Monitor laufen. Butterzart. Mit Denise-Emulator sogar mit Frame-Pre-Rendering.

    Oder ein 100 Euro Chuwi N3450 Wegwerf Laptop mit nativen 50Hz. All-in-One.