Lässt sich aus der Aussage dass irq und nmi bei dem Board um das es hier geht auch auf 5v sind etwas ableiten???
Da beide Signal low active sind, ist der Zustand high der normale "Ruhezustand".
Lässt sich aus der Aussage dass irq und nmi bei dem Board um das es hier geht auch auf 5v sind etwas ableiten???
Da beide Signal low active sind, ist der Zustand high der normale "Ruhezustand".
Frage nicht ... mit dem Rückenmark vermutlich ...
Ich dachte, bei euch heißt das Steiermark? Aber ich war nie gut in Geometrie. ![]()
Das Low über /CS soll sicher dazu dienen, dass der Datensatz $EA nur auf dem Datenbus erscheint, wenn KERNAL angesprochen wird? Ich würde aber "ohne alles", also nur CPU, PLA, VIC und NOP-Generator im KERNAL-Sockel testen. Wird dann der Adressbereich von KERNAL beim Überlauf von $FFFF nach $0000 verlassen, hängt der Datenbus nicht in der Luft. Sind aber die anderens ROMs und CIAs und wer weiß was noch drin, können die eventuell den Fehler provozieren. Um aber die CPU in freier Wildbahn (also in der Arbeitsumgebung) zu testen, sollten möglichst alle weiteren Fehlerquellen rausgenommen werden. Somit würde ich auch die beiden RAM-Multiplexer (U13, U25) rausnehmen.
Wenn sich dann am Adressbus normales Verhalten zeigt, kann die CPU - was das betrifft - als Fehlerquelle ausgeschlossen werden. Dann müsste der Dead Test in diesem Zustand (nur CPU, PAL, VIC; keine Multiplexer) einen RAM-Fehler per Blinkcode anzeigen.
Wie auch immer, was würde denn dann passieren wenn ich die Widerstände wie geschrieben einbaue?
Dead Test läuft weiter?
Nein mit Dead Test würdest du den NOP-Generator übergehen. Der wird als KERNAL-"Ersatz" genommen, um die CPU in einem Endlos-Loop laufen zu lassen. Die bekommt so nach dem Reset/Einschalten immer den Opcode $EA (=NOP) geliefert und macht dann entsprechend nichts (No OPeration) und springt dann zum nächsten Opcode, der dann wieder NOP ist usw.
Damit kannst du die Bewegung auf den Daten und Adressleitungen untersuchen und das Umfeld ist definiert, du weißt also was die CPU macht bzw. machen müsste und kannst das beobachten. Die geht dann den ganzen Adressbereich durch.
[edit]Geburtstagskinzi war schneller. Wie macht er das nur in seinem Zustand??
[/edit]Ich fragte ja nur nach dem Warum. Wenn das keine Timingprobleme macht, dass erst beim/mit dem /CS der Datensatz D0-D7 gedengelt wird.
Alles Gute nachträglich! ![]()
D7, D6, D5, D3, D1 über 3k3 auf /CS des Kernals legen
Warum auf /CS?
D4, D2, D0 über 3k3 auf Vcc
Wieso auf Vcc?
$EA = $00EA = 1110 1010
ergibt
D7 = 1 = Vcc
D6 = 1 = Vcc
D5 = 1 = Vcc
D4 = 0 = GND
D3 = 1 = Vcc
D2 = 0 = GND
D1 = 1 = Vcc
D0 = 0 = GND
Alles "Vcc" über 1k-10k an +5V
Alles "GND" direkt oder vorsichtigerweise über 100 Ohm an Masse.
Ok, dann ist da kein Kurzer. Das Dauer-High muss andere Ursachen haben oder/und ist nicht die Ursache fü den Blackscreen.
Aaargh, sorry! A12 (und die anderen) gegen 5V! Es geht ja um das Dauer-High auf A12. Mein Fehler!
Hattest du mal den Widerstand gemessen? Rechner aus, alle Chips raus, die an A12 hängen, und A12 gegen Masse messen.
Wenn du hast, warum nicht? Damit schließt du im ungünstigsten Fall diesen Fehler aus. Vielleicht hast du damit aber auch die Lösung gefunden. ![]()
Es dürfte ja inzwischen eine Menge gesockelt sein und wohl alles(?), was an A12 hängt. Wenn du das alles rausnimmst und (irgendwo, am besten überall) A12 gegen GND misst, müsstest du exakt 0V bzw. "nichts" messen. Liegen da aber ca. 5V an, dann weißt du, dass da irgendwo eine Verbindung ist, die nicht sein darf. Natürlich im eingeschalteten Zustand unter Spannung.
Alternativ natürlich Durchgangsprüfung A12 zu +5V im ausgechalteten Zustand.
Das kann eine mikroskopisch kleine Lötbrücke zweier benachbarte Pins oder Lötpads sein. Schon gehabt und nur durch Zufall und mit Lupe gesehen, war unter einer Fassung.
Verdachtskandidaten, wegen der räumlichen Nähe könnten dann die Stützkondensatoren sein (z.B. C31, C46, C7, C51), die auch gern mal beim Verbiegen durch vielfaches Umdrehen und Hantieren andere Kontakte berühren oder bei U17 ist direkt neben A12 auch +5V.
[EDIT]
Korrektur und Ergänzung:
RP4 (am Expansionsport) ist ein Pullup, der u.a. A12 auf 5V zieht. Das heißt, du wirst 5V messen. Aber bei der Durchgangsprüfung oder Widerstandsmessung im ausgeschalteten Zustand müssten dort 3.3kOhm zu messen sein, jedenfalls kein Durchgang.
[EDIT]
Bleibt unser Geheimnis! ![]()
Die Standard-Ansicht? Was meinst du?
Kommt auf den Widerstand an. Bwacks Boardview sagt, dass Pin 11 der RAMs zu Pin 4 von RP1 geht, aber nicht zu RP2.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Ach ich sehe U13. Dann müsste es auch RP1 sein.
Da müsstest du aber eine Unterbrechung sehen können.
[/edit]Ich habe mich jetzt entschlossen zum x01ten Male den Schaltplan zur Hand zu nehmen und erstmal jeden Sockel durchzuklingeln, egal ob von mir oder vom Vorbesitzer eingelötet.
Falls du es nicht schon gesehen hast, hier (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) hat bwack neben dem github zum 407-Replica auch eine interaktive BOM veröffentlicht. Damit kannst zu die Leiterbahnen und alle damit verbundenen Punkte anzeigen lassen. Muss noch nicht 100%ig sein und ist auch nur für die Rev.B, wobei die Unterschiede nicht so dramraisch sind, aber gewährt auf jeden Fall einen anderen Blickwinkel und ist nicht so abstrakt wie ein Schaltplan.
Das geht mit der Funktion "Durchgangsprüfer". Sollte die nicht vorhanden sein, auch mit dem Diodentest.
Stell dir eine Leiterbahn als ein Stück Draht vor, was sie im Prinzip auch ist. Eine Messspitze an das eine Ende, die andere an das andere Ende. Wenn der Draht nicht unterbrochen ist, piept und/oder leuchtet es. Das nennt man auch "klingeln".
Klingelt es nicht, sollte es es aber laut Schaltplan -> Unterbrechung zwischen den zwei Messpunkten.
Mehr ist das nicht.
Der Schaltplan habe ich grob im Kopf,
Genügt grob? Das ist hier feinste Mikroelektronik!!1!
Aber wo sollte da der Schaltplan in die Irre führen?
Zugegeben, ich war jetzt natürlich beeinflusst und habe nach dieser Verbindung gesucht, aber wenn man nicht so genau hinsieht, kann man die Verbindung PLA - 257 mit der dicht daneben verlaufenden DMA-Leitung verwechseln und dann biegt man falsch ab zum LS08 (U27). Ich nehme mal an Ramirez hat den Schaltplan so um die x00 mal angesehen in den letzten Tagen. Da kann mal was verschwimmen. ![]()
Habe gerade festgestellt dass pin 9 der pla nicht am pin 5 von u27 ankommt.
Das ist okay so. Da ist auch keine Verbindung vorgesehen. Bin auch gerade auf den Schaltplan reingefallen. ![]()
Pin 9 (PLA) - Pin 1 (U25) - Pin 19 (VIC) - Pin 1 (U14)
Kinzi muss endlich mal die U-Nummern lernen. ![]()
U13 (LS257 bzw. MOS 7708) kommt für A12..A15 noch in Frage. Wenn der draußen ist, müsste der Deadtest zumindest wieder blinken, weil dann RAM-Fehler vorliegen.
Ansonsten nicht vergessen, alles, was schon ok war immer mal wieder prüfen (Spannungen, Reset, Takt), ob es noch da ist. KAnn ja durchaus sein, dass da zwischenzeitlich was anderes nach- bzw. aufgibt bei der intensiven Begutachtung. ![]()
Der RAM-Test hatte doch erst was gezeigt. Der auch nicht?
Was hattest du bisher im Bereich RAM unternommen?