Beiträge von kinzi im Thema „Assy 250407, Blackscreen, Deadtest hängt sich auf“

    Ich hab' tatsächlich was übersehen:

    Zitat

    Und auf den Adressleitungen? wenn ich da einen Reset auslöse und festhalte sinken die Spannungen auf den meisten Leitungen. Nach dem Lösen steigen sie wieder. Nur A12 bleibt konstant high.

    Bei einem Reset kommt es darauf an, in welcher Phase sich das System befindet. Da ist auf dem Bus alles an Verhalten möglich, habe es gerade kurz geprüft.

    Nützt uns nur nichts.

    Also, ich würde CPU, VIC, PLA wieder bestücken. Dead Test einstecken.

    Dann mal die Leitungen /IRQ und /NMI an der CPU checken.

    Das Low über /CS soll sicher dazu dienen, dass der Datensatz $EA nur auf dem Datenbus erscheint, wenn KERNAL angesprochen wird? I

    Ja. Damit ist sichergestellt, dass das ROM angesprochen werden kann.

    Wird dann der Adressbereich von KERNAL beim Überlauf von $FFFF nach $0000 verlassen, hängt der Datenbus nicht in der Luft.

    Ja, da hast du recht. Wenn der Überlauf stattfindet knallt es. Ich glaube, ich lasse es für heute. :S

    Wie auch immer, was würde denn dann passieren wenn ich die Widerstände wie geschrieben einbaue?


    Dead Test läuft weiter?

    Nein, aber A12 darf DANN nicht dauernd auf 1 sein.

    Das würde dann zeigen:

    • CPU läuft.
    • ROM wird korrekt angesprochen.

    Ich fragte ja nur nach dem Warum. Wenn das keine Timingprobleme macht, dass erst beim/mit dem /CS der Datensatz D0-D7 gedengelt wird.


    Alles Gute nachträglich! :D

    Danke.

    Bin nicht mehr so belastbar heute ... :biggrin: :S:drunk:

    Warum auf /CS?

    Weil /CS = GND .... WENN das ROM selektiert ist.

    Alles "Vcc" über 1k-10k an +5V

    Alles "GND" direkt oder vorsichtigerweise über 100 Ohm an Masse.

    Von mir aus, macht wie ihr meint. ^^

    [edit]

    Es hat schon einen Grund, warum ich solche "schrägen" Sachen poste. :wink:

    [/edit]

    [EDIT 2]

    .... und natürlich hat es auch einen Grund, warum ich Blödsinn schreibe. :rolleyes:

    Natürlich genau umgekehrt:

    Im Kernal-ROM-Sockel D7, D6, D5, D3, D1 über 3k3 auf Vcc, D4, D2, D0 über 3k3 auf /CS.

    Sechs Stunden Kindergeburtstag haben mir auf die Birne geschlagen.

    [/EDIT 2]

    Ursachen:

    • A12..A15 liegen über einen Pull-Up auf Vcc.
    • Der 6502 startet bei $FFFC und lädt dort den Reset-Vektor. Klappt das nicht, liest er im obersten Nibble folglich immer "F" -> A12..A15 = "1".
    • Liest er den Reste-Vektor, verzweigt er nach $FCE2 -> A12..A15 immer noch "1". Haut es ihn in der Reset-Routine auf, bleibt das so.

    Es ist daher zu vermuten, dass die CPU nicht (richtig) anläuft.

    Test: Im Kernal-ROM-Sockel D7, D6, D5, D3, D1 über 3k3 auf /CS des Kernals legen. D4, D2, D0 über 3k3 auf Vcc. Das ist dann ein "NOP-Generator" ($EA), dann müsste die CPU alle Adressen durchlaufen, wenn sie korrekt auf das ROM zugreifen kann.

    Kann das am fehlenden pin 9 der pla liegen?

    Erst mal schauen, was Pin 9 ist ... ich weiß das doch nicht auswendig ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Oh ja, das ist die Verbindung, die ich dir ca 15 Post weiter oben zum Durchklingeln angegeben habe ... :wink:

    [edit]

    Gut, ich habe einen Fehler gemacht:

    bzw. bei /CAS vom VIC zum PLA

    Den Weg vom PLA zum '257 habe ich nicht erwähnt, :schande:

    [/edit]