Beiträge von elwee im Thema „C16 Black screen“

    wird Pin27 vom Pin28 getrennt durch den Schalter, wird der Kernal im LO-ROM (bei mir Original-Kernal) genutzt.

    Nein, das klappt eben nicht, weil ein Eingang nicht offen sein darf. Siehe oben. Wenn überhaupt, dann wird ein offener Eingang als "1" interpretiert, das klappt aber nur unzuverlässig. Daher macht man das genau mit der Schaltung, die hier gezeigt wurde. Die hat schon ihren Sinn.

    Danke. Hab die Schaltung wieder so aufgebaut wie vorher, zusätzlich aber eben Pin27 vom Sockel getrennt, und schon funktionierts.

    Edit2: OK, selbst beantwortet: ja, bei gestreckem Bein wird der LO Bereich verwendet.

    Kann nicht sein - gerade im Schaltplan nachgeschaut, der Pin 27 des Sockels lieht auf +5 V. -> Die obere Hälfte wird selektiert.

    Ich hab mich wohl etwas unsauber ausgedrückt:

    Das Pin27 war hochgebogen, hatte also keinerlei Kontakt zum Sockel.


    Dann müsste doch aber eigentlich eine 2-Kernal-Switch-Schaltung im C16 noch viel einfacher sein:

    einfach Pin28/Vcc über einen Schalter mit Pin27 verbinden, Pin27 natürlich sauber vom Boardsockel getrennt halten.

    werden die +5V vom Vcc per Schalter auf Pin27 gelegt, wird der Kernal im HI-ROM (bei mir DIAG) genutzt,

    wird Pin27 vom Pin28 getrennt durch den Schalter, wird der Kernal im LO-ROM (bei mir Original-Kernal) genutzt.

    So hab ich das jetzt versuchsweise mal umgesetzt. Klappt aber leider nicht zuverlässig, gerade der LO-ROM kommt unsauber scheinbar... naja, war ein Versuch wert.

    So, 2 Sätze vom Guru, und ich bin verwirrt :drunk:

    Vpp darf nicht offen sein. Den musst du auf Vcc legen.

    "Offen" heißt in diesem Kontext?

    Und was meinst du dann mit "musst du auf Vcc legen"

    Edit: Durchgeklingelt am nackten Sockel auf dem C16 Board zeigt, dass Vcc und Vpp eine direkte Verbindung haben.

    Du musst natürlich den Pin 27 aus der Fassung biegen, den darfst du nicht einfach in der Fassung auf GND legen!

    Das war mir bisher garnicht bewusst.

    Müsste das im Umkehrschluss dann auch bedeuten, dass wenn ich den 27256 eprom (ohne irgendwelche ) mit ausgestreckten Pin27 in den Originalsockel vom Board setzte und anschalte (also dauerhaft exakt 0v anliegen an dem Pin), dass dann die unteren 16k angewählt werden müssten? Oder braucht so ein Baustein eine niedrige Voltzahl um das als "LOW" an zu erkennen?

    Edit2: OK, selbst beantwortet: ja, bei gestreckem Bein wird der LO Bereich verwendet.

    So geht das:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Ich hätte da mal noch eine Frage:

    Ich hab mir aus Ermangelung eines 10kohm Widerstands jetz folgende Schaltung aufgebaut

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Erschien mir jetzt erstmal gleichbedeutend wie die von Eloy_Dorian aufgezeigte.

    Klappt aber natürlich nicht. HI wird zwar ordnungsgemäß angesprochen. LO aber irgendwie nicht.

    Mit dem Multimeter gemessen:

    Schalter offen: VPP = 4,97V; VCC = 4,97V, A14 = 4,97V

    Schalter geschlossen: VPP = 0,08V; VCC = 0,08V, A14 = 0,08V

    Warum geht denn VPP auf 0? Hängen die irgendwie auf dem Board auf einer Leitung?

    Und warum sollte dann die andere Variante funktionieren?

    Du meinst die kleinen gelben quadratischen Markierungen? Das sind nur zugeschnittene Post-it Stücke. Die "kleben" ja nicht richtig, sondern "haften" nur. Da mach ich mir keine Gedanken, dass die mal bei zukünftiger Entfernung die Beschriftung vom IC mitnehmen, weil irgend welche Lösungsmittel im Haftgrund chemisch eingewirkt haben.

    Aber ich gebe dir recht, grundsätzlich würde ich ICs nicht mit Aufklebern versehen.

    Ich beende diese Baustelle hiermit auch jetzt bis auf weiteres.

    Ich habe alle ICs in ein Ersatzboard gesetzt, damit läuft der C16 wieder.

    Also es muss tatsächlich irgendwas fest verlötetes auf dem Board über den Jordan gegangen sein, während der Rechner eingelagert war. Ich sag mal, so vor 'nem Jahr oder so lief der noch, sonst wäre der von mir nicht ins "Lager" verbracht worden.

    Was wird denn beim Original Kernal anderes noch angesteuert, was beim DIAG264 Kernal nicht getestet/angesprochen wird, und für den BS sorgen könnte?

    Ich wüsste jetzt nicht was.

    Klar ist, das Diag läuft auch mit kaputtem RAM an. Ich hatte sogar mal eine CPU mit kaputtem Datenbus beim Schreiben, die lief auch an im Diag.

    Nur - einen RAM-Fehler entdeckt das Diag ziemlich sicher. Es kann höchstens was sein, was mit dem Bankswitching zu tun hat. Wurde an dem Ding herumgelötet? Läuft es ohne BASIC-ROM an?

    Soweit ich das sehen kann, sind U9, U10, C16 und C17 "ersetzt" worden.

    Test ohne Basic ROM und orignal Kernal: negativ

    Ich komme also nochmal zu meiner Eingangsfrage zurück:

    Was wird denn beim Original Kernal anderes noch angesteuert, was beim DIAG264 Kernal nicht getestet/angesprochen wird, und für den BS sorgen könnte?

    Ich hab euch beide subsummiert in meiner Antwort, weil ihr beide den Sockel als mögliche Ursache ins Spielgebracht habt :D

    Ich bin dabei mir den original Kernal auf einen eprom zu brennen. Ergebnis des Feldtests poste ich sobald verfügbar.

    Und danke schon mal an alle, die mir hier wieder mal blitzschnell mit Rat und Tat zur Seite stehen beim Kampf gegen obsolete Elektronik.

    umschaltbar mit Pin 27 (A14)

    Wie könnte ich das denn möglichst galant umsetzen? Welche Leitung müsste ich denn dann gegen Pin27 schaltbar verbinden?

    Hast Du denn ein zweites ROM bereits getestet? Wäre sonst naheliegend, wenn es sonst alles mit dem Diag264 läuft.

    Ja, zwei weitere Stück gestest neben dem Originalen aus dem Board, alle BS

    Zum Verständis:

    Mit dem Kernal läuft er nicht, mit dem Diagnosemodul (via Modulport) zeigt er ganz normal den Diagnosebildschirm.

    Richtig?

    Ist der Kernalsockel in Ordnung?


    Edit: Sind die Lötstellen und die Leiterbahnen von/ zum Kernalsockel ok?

    Kontaktproblem beim Kernal-IC?

    Brenn doch mal den Kernal in ein EPROM (z. B. in jenes vom DIAG264) - läuft er dann?

    DIAG264 läuft als EPROM / Drop-in Replacement, nicht als Modul

    Und damit läuft der Rechner, somit ist wohl Sockelproblem annähernd auszuschließen.

    Ich werde mir jetzt mal ein Kernal als Eprom brennen. Leider muss ich dafür den DIAG264 Eprom löschen, weil das mein letzter vorrätiger 27128er Baustein ist.

    Frage mich grade, sind 27256 eigentlich pinkompatibel zu 27128? Dann könnte ich mir das DIAG264 ja auch auf den 256er brennen.

    Hallo,

    ich brauche mal euern Input bitte.

    Ich hab hier ein C16 Board mit Black Screen.

    PLA, Kernal, Basic, CPU und TED sind in einem anderen Board als OK getestet worden.

    Diag264 läuft als Kernal-Drop-In auch sauber durch (soweit möglich ohne Harnesses), also auch der RAM wird nicht moniert.

    Setze ich einen Original Kernal IC ein, bleibts beim Black Screen.

    Jetzt meine erstmal sehr unspezifische Frage:

    Was wird denn beim Original Kernal anderes noch angesteuert, was beim DIAG264 Kernal nicht getestet/angesprochen wird, und für den BS sorgen könnte?

    Ich bin für jeden Hinweis dankbar.