Dann sind es auch rund 9 V.
Die auch wieder nur angezeigt werden (können), wenn das Messgerät Wechselspannung richtig messen/anzeigen kann. ![]()
Die Sorge wegen Überspannung ist prinzipiell nicht unberechtigt. Allerdings sind alle, wirklich alle Funktionen in einem C64 inkl. jeglicher Tape- und Userport-Peripherie, die auf die 9V~ aus dem Netzteil angewiesen sind, so ausgelegt, dass auch "echte" 10, 11, oder 12V~ noch keinen Schaden anrichten würden.
Die heutigen ca. 5% mehr Netzspannung (230V vs. 220V) machen bei originalen Netzteilen mit 220V-Trafo auch nur 5% mehr Sekundärspannung im Leerlauf aus (also 11,x statt 10,x). Es ist aber alles auf +-10%, wenn nicht sogar +-20% Toleranz ausgelegt. Die Gleichspannungen für VIC und SID werden sowieso mit Spannungsreglern generiert. Denen sind ein paar Volt mehr am Eingang ziemlich egal. Der Kassettenmotor hängt ebenfalls an einer Regelung, so dass auch da nichts passieren kann.
Kann ich denn wenigstens messen wieviel am C64 ankommt oder mißt man dann auch wieder Mist?
Entweder du misst, wie GI-Joe vorschlägt, am Userport. Oder du nutzt so eine Zwischensteckerlösung, wie sie, ich glaube svenpetersen1965 (?) entworfen hat, wo du dich dann quasi in die Zuleitung einhakst und auch "vor" dem dem C64 messen kannst. Letzere Lösung hat vor allem den Vorteil, dass man nicht mit den Prüfspitzen abrutscht und Kurzschlüsse verursacht. Frag nicht, woher ich das weiß.
Außerdem lässt sich damit auch die Stromaufnahme messen. Damit könntest du dann sogar den Innenwiderstand bestimmen, falls der dich interessiert. ![]()