Beiträge von Asklia im Thema „Stromschlag am Scartstecker“

    Alles korrekt!

    Die Schutzklasse ist aber eher eine (Schutz-) Behauptung des Herstellers. Wichtiger ist, hier schon korrekt bemerkt, der innere Aufbau, wenn das Gerät nicht über einen dreipoligen Sstecker geerdet ist. Panasonic Fernseher haben übrigens meistens einen dreipoligen Kaltgeräteanschluss.

    Japanische Hifi-Geräte sind bislang allesamt korrekt aufgebaut: Doppelt isolierte Kabel auch intern, und eine "Berühr-mich-nicht" Schutzabdeckung über und unter der Netzteilplatine. Wenn das Gehäuse ganz aus Plastik ist, darf das natürlich die zweite Isolierung sein.

    Koreaner und Chinesen (und damit auch europäische Hersteller, die ausgelagert haben, siehe oben) sehen das natürlich nicht (mehr) so eng: Der verblichene Sat-Receiver Hersteller Topfield beispielsweise hat jahrelang offene 230 Volt und ungeschützte Schaltnetzteile mit 380 Volt Bereich in seinen dünnwandigen Metallgeräten verbaut - ohne ein Schutzplastik drum herum. Mit Lüftungslöchern darüber. Mamas Haarnadeln genügen für einen Lichtbogen.

    Und die "ungefährliche halbe Netzspannung" von den Entstörkondensatoren, etwa von einem zweipoligen Staubsauger, hat schon vor 36 Jahren dann gerne mal den C64 geschlachtet. Hochohmig, jaja, halbwegs. Aber zuviel für einen MOS Chip, wenn die Spannung übers Druckerkabel auf GND kommt.

    Haben die Geräte einen Zweipolstecker? Dann legen die gerne den Entstörkondensator aus dem Eingangsfilter auf die Abschirmung. Fällt erst bei Anschlüssen mit Abschirmung auf. Hat Bernina (Nähmaschinen) auch sogemacht: Seriell an den Computer anstecken, schon funkt es. Von VDE wollte der Hersteller aber nix wissen, das sei in seinem (billigen Chinesen-) Schaltnetzteil) alles konform. Jaja, das blieb ja auch alles INNERHALB seiner Plastikmaschine Maschine. Aber an der seriellen Buchse kams am Gehäuse dann doch wieder herauas. Die Schrauben hatte er auch noch entfernt, warum wohl?