Beiträge von Shodan im Thema „Stromschlag am Scartstecker“

    Mir fehlt jetz ein bisschen der Überblick:

    Hast du mal alle betreffende Geräte an ein und derselbe Steckdose, bzw. Steckdosenleiste zum Test angeschlossen?

    Wenn dann das Symptom immer noch vorhanden ist, dann ist kein Grund zur Beunruhigung. Dann heisst es tatsächlich:

    Erst Eurostecker ziehen,

    dann Scart Stecker einstecken,

    dann Eurostecker wieder einstöpseln.

    Stefan

    Das kann schnell passieren. Bei meiner Vielzahl an Geräten fiel bei einer bestimmten Einschaltvorgehensweise auch gelegentlich der FI. ( 1541, 1551, C128 usw. )

    Aus diesem Grund habe ich dieses hier gebaut:


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    Das ist ein Lastschütz, welches allpolig trennt. Da haben die Y-Filter keine Chance. ^^


    Diese Schaltung habe ich erweitert um so etwas wie eine Master/Slave-Steckdose zu realisieren.


    Die Schaltung hier symbolisch dargestellt schaltet sich "scharf", sobald ein Gerät gestartet wird. Um ein Kontaktflattern abzuwenden muss das innerhalb von zwei Sekunden stattfinden. Gesteuert wird über die 5V des jeweiligen USB-Ports über Miniaturrelais. Schaltet man das Gerät jetzt aus, hat man ungefähr 3 Minuten Zeit ein weiteres Gerät wieder einzuschalten, oder die Schaltung unterbricht über K2 die Selbsthaltung der Schützschaltung.

    Ich habe den Schaltplan auf die Schnelle nicht verfügbar. Im Grunde genommen besteht die Schaltung aus einer Hand voll 5V Miniaturrelais und zwei Schaltungen mit jeweils einem NE555 Timer-Baustein. Einmal einschaltverzögert und einmal ausschaltverzögert.

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    Das habe ich kaskadierbar in einzelnen Boxen ausgeführt und an verschiedenen Positionen in meinem Zimmer positioniert.


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    ...schaue ich ob ich mit der Prüfsonde im Inneren bis auf die Brüheinheit tasten kann...

    Sag ich doch: "Mamas Haarnadel" :D

    Nicht ganz. ;)

    ich nehme dafür ein Stück NYM-Leitung von der ich eine Ader abisoliert habe. Ein Stück Isolierung habe ich gelassen, damit es beim heranführen der Sonde nicht so kribbelt an der Hand. :D

    Die Schutzklasse ist aber eher eine (Schutz-) Behauptung des Herstellers. Wichtiger ist, hier schon korrekt bemerkt, der innere Aufbau, wenn das Gerät nicht über einen dreipoligen Sstecker geerdet ist. Panasonic Fernseher haben übrigens meistens einen dreipoligen Kaltgeräteanschluss.

    die schutzklasse ist eine norm der vde, welche in 3 kategorien unterteilt ist, nach din vde 0701-0702.

    was hersteller daraus machen ist eine andere sache.

    Die Schutzklassen sind in der VDE 0140-1 festgelegt. Die DIN 0701-0702 besagt, wie ein Betriebsmittel nach DGUV V3 geprüft werden muss. Die Prüfung beinhaltet zumindest eine Isolationswidertandsmessung RISO und den Schutzleiterwiderstand RPE. Bei Schutzklasse 2 Geräten ist zusätzlich eine Berührungsstrommessung vorzunehmen. Der Berührungsstrom darf 0,5 mA nicht überschreitet. Das was hier im beschriebenen Fall schmerzt ist "nur" eine Blindspannung.


    Es sind aber nicht automatisch alle Geräte, welche einen Kaltgeräteanschluss haben auch automatisch Schutzklasse 1-Geräte.

    Diverse Netzteile für Laptops und Kaffeemaschinen kommen oft mit Kaltgerätekabel und sind dennoch schutzisoliert. Das liegt dann aber daran dass die Geräte mehr als 2,5 Ampere strombedarf haben. Häufig werden diese Geräte mit einem festinstallierten Konturenstecker ausgeliefert, oder mit einer Kaltgerätebuchse zum anstecken eines herkömmlichen Kaltgerätekabels.

    Einige Prüfgeräte, welche die Schutzklasse automatisch durch den Schutzleiterkontakt feststellen, kommen dann aus dem Tritt.


    Edit:

    Bei Kaffemaschinen mit Termoskanne, also ohne Warmhaltefunktion ist auch oft ein Schutzkontaktkabel vorgesehen, obwohl die Maschine vollständig aus Kunststoff ist und somit auch schutzisoliert ist. In dem Fall ist aber der Schutzleiter immer zu 99% auf der Brüheinheit im Inneren des Gerätes aufgelegt.

    Wenn ich so ein Gerät auf dem Prüftisch habe, schaue ich ob ich mit der Prüfsonde im Inneren bis auf die Brüheinheit tasten kann ( durch einen Lüftungsschlitz ). Dafür habe ich verschieden lange Prüfsonden vorliegen. Kann ich den Schutzleiter nirgendswo nachweisen, weil im Inneren alles gekapselt ist, prüfe ich das Gerät als Schutzklasse II-Gerät.