Klar kann man die Platine umfrickeln, ich denke aber, für Bobbel s Zwecke ist es wohl besser, gleich ein OpenC16Cart oder so was zu nehmen und die hier so zu lassen.
Beiträge von kinzi im Thema „Mal 'ne Frage zu der Commodore C16 Modulplatine“
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Da ist wohl die Masseverbindung vergessen worden und wurde nachträglich dazugelötet. Ich habe die Lötstelle nur entfernt damit ich die Platine besser einscannen konnte. Das war ein ganz schöner Knubbel da drauf.
Ah, OK, dann hat sich das mit "Abschalten" aber auch erledigt.

Also entweder ist /OE der EPROMs auf GND (J3=A, J6=A; ich würde das als "Normalbetrieb" sehen) oder auf A11 (J3=B, J6=B). Wozu das gut sein soll (A11) erschließt sich mir im Moment nicht.
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Wenn ich das richtig verstehe kann ich also nur max. 16kb CRT mit der Platine betreiben,
So sehe ich das im Moment, ja.
Um ein 256er oder 512er Eprom benutzen zu können müsste ich also die Adressleitungen A14 und A15 haben, diese sind aber bei diesem Layout permanent auf 5V, also von vornherein ausgeschlossen oder übersehe ich da was?
Richtig. Größere ICs als 27C128 sind auf dieser Platine nicht vorgesehen. Man kann es natürlich "umfrickeln".
Mich beschäftigt aber die Frage wie upe37 diese Platine mit einer 4-Spiele Compilation (auf einem 512er Eprom?) anbieten konnte.
Mit einem 256/512 sicher nicht (ohne Umbau) - siehe oben.
Es sind aber natürlich schon 4 x 8 kB-Blöcke, wenn man 2 x 27C128 verwendet. Was ich im Moment nicht weiß, ob der C16 das Vorhandensein eines ROMs auf C1LOW und C1HIGH getrennt abfragt. (Ich bin kein 264-SPezialist.
). Wenn das so wäre, könnte man "links" und "rechts" je zwei 8 kB-Blöcke unterbringen.Das linke EPROM kann man abschalten, wenn man J3 auf "A" steckt, dieser Pin hängt nämlich "in der Luft" - was nebenbei bemerkt nicht sehr schön ist! - und legt damit /OE des linken EPROMs auf HI (offener EingangI. Der Pin sieht mir eh irgendwie "angebastelt" aus - siehe die Massefläche rechts daneben. Ist das original so?
Wenn man also das linke abschalten kann und der C16 dann von sich aus bei C1HIGH auf ein ROM prüft, wären 2 x (2 x 8 kB) möglich. Oder vielleicht übersehe ich auch was. Vielleicht hat er aber auch ein angepasstes ROM verwendet? Ich weiß es nicht. So rein schaltungstechnisch erschließt sich mir das jedenfalls nicht.
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Am besten alle Informationen, die man braucht man zusammentragen und dann schauen, siehe Anhang
J1 / J4 schaltet zwischen 8 kB (2764) und 16 kB (27128) EPROMs um (A13 des EPROMs wahlweise auf A13 oder Vcc)
J2 / J5 schaltet A11 des EPROMs zwischen A11 und A12 um.
J3 / J6 legt GND oder A11 an das jeweilige EPROM an Pin /OE (Output Enable)
J2/J5 und J3/J6 sollte wohl dazu dienen, eine 8 kB-Cartridge aus zwei 4 kB-EPROMs bauen zu können, wenn ich das auf die Schnelle richtig sehe. Es wurde aber MMN faksch implementiert. Eine andere sinnvolle Anwendung dafür sehe ich momentan nicht, aber vielleicht fällt jemand anders was dazu ein.
[edit]Ach so: Das ist MMN eine ganz normale 8 kB / 16 kB-Karte - 8 kB mit einem EPROM, 16 kB mit zwei EPROMs. Mit J1/J4 kann man bei einem 27C128 die untere oder obere 8 kB-Bank auswählen, hat dann also quasi eine "ROM-Umschaltung".
C1LOW geht an das /CS des linken EPROMs.
C!HIGH geht an das /CS des rechten EPROMs.
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