Untersuchungen legen ja nahe, dass eine Farbe, die in einer Sprache keinen Namen hat (und damit ist jetzt nicht Veilchen-Lila oder Petrol gemeint) auch nicht im Hirn "stattfindet" – also gesehen wird (strange, soll aber so sein).
Ist das heute auch noch so, wo Menschen durch Medien und globale Vernetzung generell mehr mit verschiedensten Dingen in Berührung kommen (also auch Farben) und daher die Farben an sich kennen, auch wenn sie keinen Namen dafür haben? "Früher" war mensch sicher eher allein durch das geprägt, was in der eigenen Umgebung vorkam.
Das würde ich teils auf einen anderen Effekt schieben. Durch das starke Licht entstehen deutlich stärkere Kontraste (auch bei den Farben aber vor allem bei den Helligkeiten) – während im diffusen Sonnenlicht (durch Wolken) alles in mittleren Helligkeiten erscheint, bekommst du bei Sonnenschein alles von tiefstem Schwarz (in den Schatten) bis zu gleißendem Weiß. Und wenn deutlich mehr Licht da ist, dann spiegelt sich auch mehr Licht auf einer glatten/glänzenden Oberfläche – aus meiner Sicht vollkommen natürlich.
Durch den jeweiligen Stand der Sonne und auch durch Bewölkung verändert sich doch auch das Lichtspektrum, das "durchkommt"? Das allein ändert die Farbwahrnehmung doch teils schon massiv.