Beiträge von Wiesel im Thema „Prologic-Dos Classic, Einbau“

    Stimmt, ohne die Floppyplatine ist das Prologic DOS Classic eigentlich gar nichts.

    Die Expansionsport-Platine enthält zwei Dinge: Einmal den 6821 als Parallelport, und noch einen Eprom-Sockel, der ein Kernal-Ersatz ist, wenn man die Hiram-Leitung von der CPU nach draußen führt. Das kann man sich sparen und den Kernal auch direkt einsetzen - so habe ich's damals gemacht.

    Von der Kernal-Software gibt es zwei Varianten, einmal die für die Expansionsport-Platine, und noch eine Version, die mit dem Userport arbeitet. Letztere ist aber ehr selten, weil Prologic DOS Classic eigentlich häufiger mit der Expansinsport-Platine ausgeliefert wurde. Wenn man das Parallelkabel der Floppy-Platine auch wirklich mit der Expansionsport-Karte verbindet, dann bleiben zwei wichtige Dinge frei: Der Userport des C64 und der sonst ungenutzte VIA-Port der Floppy.

    Der aufmerksame Leser wird wahrscheinlich ahnen, worauf ich hinaus will: Man kann ein zweites Parallelkabel gleichzeitig anschließen. Das bringt zwar nichts für den Prologic-Betrieb, aber man kann im C64 und in der Floppy Rom-Umschaltungen einbauen, mit denen sich weitere Speeder nutzen lassen.

    Die Prologic-Platine kann Dolphin-DOS emulieren. Dafür muss unter dem MMU-Eprom ein Jumper geschlossen werden, dann kann man ein Dolphin-Rom in den Rom-Sockel stecken. Das Parallelkabel von Dolphin ist identisch mit dem Speeddos-Kabel. Im C64 dann auch noch das Dolphin-Kernal einsetzen, und schon hat man diesen netten Speeder.

    Speeddos geht dann auch noch mit einfacher Umschaltung der Kernals. Ich hatte so eine Monster-Floppy jahrelang im Einsatz.

    Jens