ist das auch wieder was anderes als wenn irgendjemand, der in ueberhaupt keinem Zusammenhang zu einer Sache steht, davon profitiert, nur weil er die Rechte eingekauft hat.
Warum ist das etwas anderes? Commodore ist Pleite gegangen - bist du der Meinung, Commodores Gläubiger hatten kein Recht Commodores geistiges Eigentum weiterzuverkaufen um ihren Verlust zu minimieren? Oder die ESCOM-Gläubiger, ein Jahr später? Hätte Gateway das Zeug einfach abschreiben sollen und gut ist? Der "Zusammenhang" zwischen dem aktuellen Eigentümer irgendwelcher Rechte und dem ursprünglichen Inhaber ist der, dass der aktuelle Inhaber die Rechte erworben hat - so einfach ist das. Commodore hat ja selbst viel Technologie einfach nur eingekauft (6502, Amiga).
Das Problem an deiner Argumentation ist, dass du immer mehr schwammige Einschränkungen und Bedingungen aufzählen musst, damit sie noch funktioniert:
- Handel mit geistigem Eigentum? Das ist okay, aber nur wenn man selber "was damit macht"...
- Lizenzgebühren verlangen? Auch okay, aber nur wenn kein "berechtigtes Interesse der Community" besteht...
- kommerzielle Verwertung "obsoleter" Technologie? Klar, aber dass darf nur der ursprüngliche Entwickler...
Das ist alles auf emotionaler Ebene nachvollziehbar, die meisten von uns dürften ja genauso empfinden. In der Realität funktioniert das aber eben nicht so - entweder ist geistiges Eigentum eine Ware oder nicht. Was du möchtest ist dagegen so ein Zwischending, wo mit geistigem Eigentum so lange gehandelt werden darf, bis unbeteiligte übergewichtige Nerds mit Halbglatze auftauchen und mal eben ansagen, dass ein Unternehmen Teile seiner Investition bitte im Klo herunterspülen soll.
Im Übrigen bin ich auch eine Community, und melde hiermit berechtigtes Interesse an deinem Auto an.