Beiträge von ius im Thema „Livestream-Capture mit dem Brotkasten - Ein sehr spezielles Problem mit XSplit“

    Der Framemeister soll das ganz gut hinbekommen. Habe ich aber nicht selbst.

    Das beste, was ich aus "professionellem" Video-Equipment herausbekommen habe, war ein 25p-Bild mit halber Auflösung, das ca. alle 8 Sekunden einen starken Ruckler drin hatte.

    Ich habe mir noch so eine 15€-Capture-Karte besorgt, die Empfehlung kam, glaube ich, von GeTE , die kann das erstaunlich gut ab, die Qualität des Signals ist aber relativ schlecht, und es funktioniert unter WinDoze nur mit der mitgelieferten Software. Wo genau hier getrickst wird, weiß ich nicht. Ob die Aufzeichnung eines Signals der Ultimate64 oder solch eines Signals, wenn es durch einen RetroTink gelaufen ist, per HDMI möglich ist, weiß ich auch nicht. Spätestens bei der Synchronisation Bild/Ton müßte es schwer werden. Das Verhältnis Samples/Pixel müßte ja idealerweise gleich bleiben.

    Das Problem ist umfassender:

    - Der C64 gibt 2x pro Frame das gleiche Halbbild aus. Trotzdem muss der Farbvektor gemäß PAL-Verfahren zwischen den angrenzenden Zeilen gemittelt werden.

    Edit: habe gerade nochmal nachgelesen - es geht um unmittelbar aneinander angrenzende Zeilen. Den Farbton zwischen den benachbarten Zeilen der Halbbilder zu mitteln ist gar nicht vorgesehen und evtl. eine falsche Implementation, die nur normalerweise wenig Probleme macht. Diese Probleme kenne ich z.T. auch beim Capturen von Material, das analog mit starkem Subcarrier-Fehler aufgenommen wurde.

    Da ist dann ein Halbbild grünlich, das andere rötlich.

    - Jedes dieser Halbbilder ist eine halbe Zeile zu früh "fertig". Es ist ohne Pufferung, die wiederum Latenz erzeugt, und ständige Nachsynchronisierung nicht möglich, daraus ein standardkonformes 576i25 zu erzeugen.