Ja, genau, probier mal aus, ob das Lötzinn gut geht. Am besten zuerst an einer Schrottplatine. Da kann dann nichts schiefgehen.
Beiträge von Schmitti im Thema „C128 - Sicherung im Netzteil fliegt beim Einschalten raus“
-
-
Für die Fehlersuche dürfte das aber erstmal egal sein. Nach den Messwerten, dürfte das nicht dazu führen, dass die Sicherung defekt wird.
Es könnte doch aber anderer Stelle eine leitende Verbindung dadurch entstanden sein. Ich würde das nicht so einfach ignorieren, nur weil es nicht so wahrscheinlich ist.
An was denkst Du da? Die Verbindung hätte er doch messen müssen, wenn der Frako-Elko mit drinhängt.
-
So richtig schön sieht das unter den Kondensatoren aber nicht aus, oder? Ist das ausgelaufenes Elektrolyt? Du kannst das testweise mal mit dem Lötkolben erhitzen. Wenn es nach Fisch riecht, dann ist es welches.
Für die Fehlersuche dürfte das aber erstmal egal sein. Nach den Messwerten, dürfte das nicht dazu führen, dass die Sicherung defekt wird.
-
Nachdem das Forum wieder erreichbar ist, hier meine Messwerte für die Elkos:
Großer Kondensator - zeigt stets Overload an, wenn ich messe
Kleiner Kondensator - lädt sich während der Prüfung zunehmend auf bis der voreingestellte Ohmbereich erreicht ist (hab da mal 2000 Ohm genommen) und das Multimeter zeigt danach Overload an
Ok, von den Kondensatoren kommt der hohe Strom dann nicht.
Dann lohnt es sich noch die Dioden zu prüfen (siehe Beitrag 12). Da könnte auch etwas defekt sein.
-
Die fraglichen Kondensatoren sind die großen goldenen, wo Frako drauf steht. Diese beiden am besten mit dem Multimeter (auf Durchgangsprüfung (Piepser) oder auf Wiederstandsmessung schalten. Wenn das Multimeter piepst und/bzw. einen sehr niedrigen Ohmwert anzeigt, dann ist Kondensator mit einem saftigen Kurzschluss behaftet und löst die Sicherung aus.
Wenn die Kondensatoren keinen Kurzschluss aufweisen, können die Dioden oder eine davon defekt sein.
Der ohmsche Widerstandswert muss für intakte Kondensatoren einen sehr hohen kOhm-Wert oder darüber ergeben. Selbst wenn es ein kleiner kOhm-Wert ist, haben die Elkos einen hohen Leckstrom. In dem Fall würde ich dann einen Austausch empfehlen.
Kannst ja dann mal die Messwerte schreiben, falls Du Dir unsicher bist.
-
3. Sicherung einsetzen und NT ohne Rechner einstecken. Fliegt die Sicherung wieder raus, dann NT defekt. Wenn die Sicherung heil bleibt, dann liegt der Defekt im C128.
Würde ich nicht machen, erstmal wie oben schon geschrieben wurde, an den Elkos messen, ob dort einer einen Kurzschluss hat. Das kam beim C128-Netzteil bereits mehrfach vor.
Das mit der 3. Sicherung würde ich erst probieren, wenn die Elkos keinen Kurzschluss oder niederohmige Verbindung zwischen + und - haben.
Auch am besten die gleiche Stärke wie original nehmen und darauf achten, dass die gleich Trägheit verwendet wird. Es gibt die Sicherungen in "flink", mittelträge" und "träge". Meistens wird im Netzteil "träge" verwendet. Steht aber normalerweise auf der Sicherung drauf oder irgendwo auf der Leiterplatte vom Netzteil. Dort mal genau schauen, was original da reingehört. 1,4 A ist nur ein Teil der Daten einer Sicherung.