Posts by kpanic

    Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass es sich bei dem Display _nicht_ um ein TFT sondern ein (D)STN-Display handelt. Bei einem TFT befindet sich hinter jedem Pixel ein (bzw. bei Farbdisplays drei) Transistor, der die Helligkeit des Pixels steuert. Daher auch der Name TFT (Thin Film Transistors).
    Damals (tm) waren TFTs noch sündhaft teuer in der (aufwendigen) Produktion.
    DSTN-Displays waren deutlich billiger und deswegen auch weit verbreitet. Bei diesen sind die Displays rein passiv, die Schatten bei harten kontrasten kommen vom übersprechen der Signalleitungen und sind völlig normal. War halt früher so. Wer nicht damit und der Begrenzung auf 256 Farben leben konnte, musste halt für einen horrenden Aufpreis ein TFT-Display nehmen.

    Ach ja, ehe ich es vergesse: Bei 5,25"-Disketten gibt es noch eine kleine Eigenart:
    Durch den schmaleren Kopf und die Schmaleren Spuren der 1,2MB-HD-Laufwerke können diese zwar DD-Disketten lesen und schreiben, diese sind danach aber nur in HD-Laufwerken zuverlässig lesbar. DD-Disketten also nach Möglichkeit in einem DD-Laufwerk schreiben.
    3,5"-Laufwerke arbeiten alle mit 80 Spuren, von daher ist das dort kein Problem.

    Was mit jeder DOS-Version funktioniert:
    FORMAT X: /N:XX /T:XX [/1]
    wobei /N die Zahl der Sektoren und /T die Zahl der Spuren festlegt. /1 formatiert die Diskette einseitig.
    Hier die wichtigsten:
    1,44MB: /N:18 /T:80
    720kB: /N:9 /T:80
    1,2MB: /N:15 /T:80
    360kB: /N:9 /T:40
    180kB: /N:9 /T:40 /1
    320kB: /N:8 /T:40
    160kB: /N:8 /T:40 /1


    Ansonsten kann ich nur VGA-COPY nahelegen. Ein komfortableres Programm um Disketten zu formatieren, zu kopieren usw. ist mir nicht bekannt. Ist mittlerweile Freeware.

    Ich glaub ich kann dir sagen warum dein Laufwerk nur mit 360kB funktioniert:
    Der Floppycontroller auf dem Foto ist einer von denen die auch im IBM PC/XT verbaut waren.
    Die unterstützen nur 5,25"-DD-Laufwerke und eingeschränkt 3,5"-DD-Laufwerke. Probier mal einen anderen Floppycontroller aus.


    Und zum Einrichten von MFM/RLL-Platten empfehle ich die ST506-HowTo

    Also die C= Tastatur die bei meinem PC10-III dabei war erkennt automatisch den Rechnertyp und stellt sich auf XT oder AT um. Ziemlich praktisch, weil man die Tastatur dann wechselweise verwenden kann ohne jedes Mal den blöden Schalter umzustellen.

    Google mal nach "produkey", das ist ein Tool mit dem du den aktuellen Windows-Product-Key auslesen kannst.
    Einfach notieren, dann kannste Windows XP mit dem alten Key neu installieren. Notier ihn am besten auch auf dem unleserlichen Aufkleber.


    Und für alle: Klebt den Lizenzsticker mit nem Streifen Tesa ab solange er noch leserlich ist! Das erspart euch späteren Ärger ;)

    Andersrum wird ein Schuh draus.
    Du musst erst mit dem Konfigurationstool den IRQ der Netzwerkkarte einstellen. Danach erst kannst du im Windows-Treiber den betreffenden IRQ benutzen. Diese Karten sind noch aus der prä-Plug'n'Play-Ära. Statt per Jumper kannst du mit dem Tool die Ressourcen, die die Karte verwenden soll, im EEPROM der Karte speichern. Stell dir das einfach als "jumpern" vor, nur ohne Jumper ;)

    Genau den gleichen Effekt hatte ich mit der 2.07 auch. Ich konnte im CMOS-Setup zwar das richtige Datum eingeben, allerdings hat der Rechner dann während des POST immer "RTC Time/Date Error" gemeckert. Im CMOS-Setup stand aber wiederum das richtige Datum. Ich habe mich dann durch die POST-Routine gedebuggt und herausgefunden, dass das BIOS während des POSTs schlicht und ergreifend per INT1A Datum und Uhrzeit aus der RTC holt. Wenn dabei ein Fehler auftritt (in diesem Fall Monat=20) spuckt er die Fehlermeldung aus. Ich hab den Bug dann einfach gefixt und (blöderweise) die Versionsnummer auf 2.08 geändert damit die BIOS Checksum wieder stimmt. Mein EuroPC zeigt also momentan BIOS Version 2.08 an, aber eigentlich ist das nur ein gefixtes 2.07
    Woher soll ich denn auch ahnen, dass Schneider tatsächlich noch ein 2.08 auf den Markt geworfen hat ;)
    Ich würde allerdings gerne mal dein Original-2.08 mit meinem "gefälschten" vergleichen...


    Achja, ich werde deinen Aufruf mal noch ins Dosforum und ins VzEkC-Forum übertragen. Das dürfte die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, zumal ich von EuroPC-Besitzern im Dosforum weiß...


    EDIT:
    http://www.dosforum.de/viewtopic.php?f=1&t=6428
    http://forum.classic-computing…page=Thread&threadID=1286

    Hat zufällig jemand die Schaltpläne vom C= PC10-III oder PC20-III?
    Ich würde gerne meinen PC10-III wiederbeleben, das Mainboard macht leider keinen Mucks mehr.
    Außerdem würde ich gerne den Aufbau mit dem vom Schneider EuroPC vergleichen, bei diesem wurde der gleiche "Chipsatz" verwendet. Und mich würde interessieren warum meine Speichererweiterung streikt :D
    Also, falls jemand was haben sollte: Bitte melden.

    Okay, am Dienstag Abend hab ich das gute Stück mal mit Klemmen gespickt und den Logic Analyzer angeworfen.
    Meine Bastelei scheint soweit astrein zu funktionieren, trotz HCT-Chip.
    Nur: Über RS2 scheint tatsächlich gar nix zu kommen außer den Refreshs.
    Also, ich werde zusehen dass ich ein paar 27256 auftreibe und dann mal anfangen das BIOS durch die Mangel zu drehen. Wär doch gelacht ;)
    Ach ja, und wenn alles klappt bin ich vielleicht bald stolzer Eigentümer eines EuroPC II.
    Dann könnte ich mal die RAM-Schaltung und das BIOS mit dem vom Einser vergleichen. Auf jeden Fall wird dann erst mal das BIOS-ROM ausgelesen :D

    Okay, Schnauze voll... Ich werde jetzt einfach mal alle vier Möglichkeiten im Register durchprobieren. Vielleicht ist 11 ja tatsächlich die Einstellung für nur 2 Bänke...
    Heute Abend wird der Eprom-Brenner angeworfen.
    Da fällt mir ein: Welche BIOS-Version hat eigentlich dein EuroPC?
    Also meiner hat 2.07, inklusive Y2K-Bug (den ich behoben habe, die Entwickler bei Schneider haben da nen Tippfehler reingebaut)