Posts by joshy

    Hallo Mitstreiter,
    ich habe 1987 im Rahmen meiner Diplomarbeit eine normkonforme IEEE488 (DIN-IEC 66.22 / 625) für ein 6502 System entwickelt und nach einigen Versuchen mit einer Softwarelösung über die üblichen I/O Bausteine (MOS6522...) eingesehen, dass einige Forderungen der Norm ohne zusätzliche Hardware nicht zu erfüllen sind. Ich habe damals den GPIB Controller uP7210 eingesetzt.


    Die Diskussion über die exakte Normeinhaltung ist aber eher akademisch. Commodore hat Gerätefunktionen wie z.B. den 64ms Timeout mit Schnittstellenfunktionen vermisch - das Ganze sollte halt irgendwie funktionieren.


    Der 64ms Timeout hat übrigens überhaupt nix mit der Norm zu tun, normkonforme Schnittstellenfunktionen warten auch auf extrem langsame Listener/Talker ohne abzubrechen.


    &nbsp; <br><blockquote username="Diddl" linkhref="'index.php?page=Thread&amp;postID=520554#post520554'">Ne aber ich möchte mit einem IEEE-488 slave die IEEE-488 Normen möglichst gut einhalten.<br><br>Das soll auch sicher funktionieren wenn grad ein SPI Transfer von der SD Karte und/oder ein Timer Interrupt läuft. <br><br><br>Nicht so wie die Commodore Festplatten, wo man 2€ für ein paar Gatter gespart hat, und beim 8032 das Timeout mit dem POKE ausschalten muss, damit nicht immer zwischendurch das "device not present error" kommt ...</blockquote>


    Also ein paar Informationen zum "ATN Problem" :-)


    • Am IEEE488 Bus kann nur ein Controller, nur <b>ein </b>Talker aber <b>mehrere </b>Listener parallel ardessiert sein. In der Regel gibt es aber Geräte, die nicht adressiert sind und sich bei den normalen Datenaustausch am BUS neutral verhalten müssen. Wenn z.B. ein CBM8032 als Listener Daten von einer CBM2031 Floppy empfängt, nimmt ein am Bus angeschlossener, aber nicht adressierter Drucker nicht am Dreidraht-Handshake teil.
    • Das Dreidraht-Handshake ist so konzipiert, dass schnelle Geräte einwandfrei mit sehr langsamen Geräte kommunizieren können. Das Commodore Timeout sorgt nur dafür, dass nicht ewig gewartet wird, wenn sich ein Teilnehmer 'aufgehangen' hat.
    • Wenn der Controller Befehle an die Geräte schicken will, setzt er ATN auf low. Das kann völlig asynchron zu einem gleichzeitig stattfindendem Datenaustausch passieren. Auf ATN = low werden <b>alle Geräte am Bus Listener</b> und dass wiederum muss zuverlässig synchron zu ATN stattfinden. Deshalb sieht die Norm vor, dass alle Geräte als Reaktion auf ATN=low das Listerner Handshake initialisieren und innerhalb von <b>200ns NRFD und NDAC ebenfalls auf low</b> bringen.
    • 200ns is so kurz, dass es unmöglich ist, dass ein sehr schneller Listener schon Daten von Controller abholt, während langsame Listener noch nicht zum Handshake bereit sind. 200ns sind aber mit Programmierung auf einem MCU nicht einzuhalten. Das geht nur z.B. mit Gattern wie z.B. bei der CBM2031, einem speziellen IEEE488 Buscontroller (z.B. uP7210) etc.</li><li>Auch professionelle USB-IEEE488 Devices wie z.B. der Prologix USB-GPIB Controller halten das nicht ein.

    Grosse Frage!! Ist das in der Praxis überhaupt von Bedeutung?

    • Nein, solange alle Geräte NRFD und NDAC auf low bringen, <b>bevor </b>der schnellste Listener sein NRFD wieder auf high setzt und Empfangsbeteitschaft zu signalisieren, passiert garnichts. Nach meiner Erfahrung dauert das i.d.R. mehrere 100us. D.h. wenn ein Gerät auf ATN=low innerhalb von 2-5 us antwortet ist erfahrungsgemäß noch alles o.k.Besonders in der Commodorewelt.
    • Unten seht ihr, dass eine CBM2031 ungefähr 540us benötigt um NRFD wieder auf high zu setzen.

    print_ds$_CBM2031.jpg

    Du hast natürlich recht. Man macht sowas nicht, ohne alles schön nachzumessen! Ausserdem sollte man auf der Netzspannungsseite schon wissen was man tut.
    Deshalb ja die Frage nach den Erfahrungen bei welchen Geräten das lohnt und einfach zu machen ist.

    Hallo,
    Ich versuche möglichst viele der alten CBMs und Peripherie von 220V auf 240V umzubauen. In vielen Fällen haben die Trafos auf der Primärseite bereits entsprechende Anzapfungen. Manchmal leider nur etwas versteckt und nicht beschriftet.


    Beispiel:

    • CBM8296 hat z.B. eine Steckzungen am Trafo, die mit 220 und 240 beschriftet sind. Die braucht man nur umzustecken.
    • SFD 1001 hat ein unbenutztes rotes Kabel an der Primärseite des Trafo welches man anstelle des schwarzen Kabels an den Netzanschluss löten kann. Leider ist da nix beschriftet.

    Bei Gebrauchtgeräten sollte man die Spannungen auf der Sekundärseite vor und nach dem Umbau messen. Evtl. hatte der Vorbesitzer ja schon die gleiche Idee mit dem Umbau :whistling:


    Frage: Gibt es eine Liste von CBM Geräten, bei dem der Umbau möglich ist? Hat sich damit schon mal jemand systematisch auseinandergesetzt?

    Na wenns nicht erlaubt ist warum wird dann hier einfach auf CSDB und c64games.de verlinkt?
    Ich fin dauch einfach dass das JiffyDOS zum kaufen arg teuer ist, und wenn man sich selber n EPROM kauft ist das bestimmt billiger (außer man hat keinen Brenner)

    Klar, klauen ist immer billiger :evil:

    Hallo wfking,
    ich habe die gleiche Grafikkarte in einem CBM4032 und die Anleitung auf Deiner Seite hat 1a geholfen. Nur die Startadresse ist nicht wie im CBM600/700 $6000=24576. Im CBM4032/8032 steckt das ROM auf $A000 und startet mit SYS 40960.

    Hi Schlonkel,
    da hast Du recht. Ich hatte in Köln zu der Zeit ja auch 3.600DM bezahlt. Und damals war Vero in Aachen (der spätere Vobis) noch einiges preiswerter, obwohl der direkt importiert hat - komisch. ?(

    Hallo,
    ich habe leider keine deutsche Preisliste gefunden. Im Commodore Magazine vom Oktober 1981 habe ich die folgende Anzeige gefunden.


    3.400$ für das Gerät ohne Diskettenlaufwerk und Software.


    Ich habe 81/82 einen CBM 8032 bei Büromaschinen Braun in Köln gekauft und ca. 3.600DM bezahlt. Ach übrigens -- zu DM Zeiten war der Wechselkurs ca. 1:2!!


    Noch eine Anzeige:

    Hallo,
    der KIM-1 läuft. Ich habe von Bob Applegate noch eine Interfaceplatine und eine Speichererweiterung bekommen. Für so moderne Rechner gibt's ja noch jede Menge Zubehör. Nur der Verkäufer bei Saturn hat mich irgendwie komisch angeschaut als ich den Kassettenrekorder gekauft habe :D


    Als Netzteil verwende ich ein kleines Festplattennetzteil mit 5V/12V. Ich hab den KIM nur noch nicht wieder in's Orginalgehäuse eingebaut.

    Hi Draco, danke für den Link zum 6854 Datenblatt.


    Die Sache ist ziemlich komplex. Die vier Bausteine mit den gelben Etiketten sind PALs. Ausserdem ist ein AM26LS31(QUADRUPLE DIFFERENTIAL LINE DRIVER) und ein high speed Optokoppler 6N136 verbaut.
    Das Board war in dem CBM8296 angeschlossen, allerdings gab es keine Anschlüsse nach 'draussen'!?

    Hi,
    habe in einem ausschlachtreifen CBM8296 ein mir unbekanntes Board gefunden . Es war auf den interen Expansionsleisten (wie immer die Dinger heissen) aufgesteckt.
    Auf der Rückseite ist 'Schneider-Koch Datensysteme' und 'SP 8402.0' aufgedruckt. Neben einer Reihe von TTL Bausteinen ist ein MC6854P (wahrscheinlich Netzwerkinterface), ein 6821 und ein OTPROM D2732C verbaut. Es gibt eine Reihe leerer Sockel von denen ich nicht weiss, ob die optional sind oder ausgeschlachtet wurden. Interessant ist, dass nur zwei fünfpolige Anschlussleisten existieren.
    Ich habe natürlich schon gegoogelt, aber nur gefunden, dass die o.g. Firma in den 80ern Netzwerkkarten gebaut hat. Auch zum MC6854P habe ich noch kein Datenblatt gefunden.


    Kennt jemand das Board und weiss für was es eingesetzt wurde?


    Bild Vorderseite
    Bild Rückseite

    Hallo Lt.Dan
    nein - ich zerlege natürlich keine vollständigen Tastaturen 8|
    Ich habe nur bei einer ebay Auktion eine Reihe von neuen unvollständigen C128 Tastaturen bekommen, die ich als Ersatzteile Lager verwendet habe. Da sind noch Tastenköpfe, Federn und Stempel übrig.

    Hallo Unseen,
    ja, Du hast recht. Die Espressomaschine war ein professioneller Umbau von SGI - trotzdem cooool :rolleyes: