Posts by joshy

    Könnt ihr Dienstleister für 3D-Druck empfehlen, die 3D-Drucke zu erschwinglichen Preisen für Privatkunden anbieten? Also STL-Datei hochladen, Material auswählen, ein automatisch generiertes Angebot bekommen und dann online bestellen.

    Obwohl ich selber zwei 3D Drucker besitze, habe schon mal was von Shapeways drucken lassen, wenn es besonders stabil und schön sein soll. Die gängigen Kunststoffe drucken die im Sinterverfahren. Damit wird eine gleichmäßige, leicht rauhe Oberfläche erreicht.

    Ist aber recht teuer, verglichen mit dem Selberdrucken. Man kann unkompliziert eine STL Datei hochladen und das Material auswählen. Den Preis bekommt man direkt angezeigt.

    Ich habe schon mal ein Entwurf für die Tastenlabel gemacht und weiß auf transparent und rot auf transparent gedruckt.

    Die Rahmen entsprechen 9mm x 9mm und müssen abgeschnitten werden.


    Nur mal zum Test auf eine schwarze Taste geklebt. Leider habe ich die beim Aufkleben auf der Klebeseite angefasst. Rechts ist auch noch etwas vom Rahmen zu sehen.

    Das wäre super wenn Du mir die drucken könntest. Ich habe mich für quadratische Tastenkappen von Omron in schwarz entschieden,

    Typ B32-1210 (Digi-Key Nr. SW453-ND - bei Reichelt habe ich sie nicht gefunden). Die Abmessungen der Kappen sind 9.0 x 9.0 mm.

    Kann ich gerne machen. Das Druckband ist 12mm breit - das musst Du Dir passend für die Tasten zurechtschneiden. Ich versuche, einen Zeichensatz zu finden, der dem Original nahekommt.

    Schicke mir Deine Postadresse per Konversation

    Quote from ralf02

    Für die Beschriftung der Tasten müsste es ja solche "Abreibesymbole" geben oder Aufkleber.

    Für die Beschriftung der Tasten eignet sich das Brother P-Touch TZe 135 Schriftband (weiße Schrift auf transparenter Folie 12mm) sehr gut.

    Zum Drucken sollte man aber einen Brother P-Touch Drucker am PC benutzen - da kann man jeden Zeichensatz verwenden und die Größen gut anpassen.

    Wenn Du die Tastenköpfe hast und die genauen Maße kennst, kann ich Dir gerne die Label drucken :-)

    Das Wechseln der Tastaturstempel ist einfach. Man muss die Tastaturplatine abnehmen. dazu löst man alle kleinen Schrauben auf der Rückseite der Tastatur und lötet die kleinen Kabelstücke von der Caps-Lock Taste ab. Die Tastaturstempel fallen dann aus dem oberen Kunststoffrahmen. Deshalb - die Tastenköpfe der intakten Tasten nicht abziehen!


    Leider gibt's bei den C128 Tastaturen i.d.R. zwei verschiedene Tastenstempel die nicht verwechselt werden dürfen. Die grauen Tasten der oberen Tastenreihe sitzen in den blauen Stempeln und die hellbeigen Tasten in schwarzen Stempeln.


    Von den schwarzen Stempeln habe ich noch viele, von denen könnte ich Dir einige gegen Porto schicken.

    Danke für die Blumen. Falls es jemanden interessiert: Zu dem Projekt "Apple-1 Anleitungen" habe ich auch ein YouTube-Video letztes Jahr gemacht, das meine "Verrücktheit" in epischer Breite dokumentiert … :)

    Obwohl ich keinen Apple 1 besitze, habe ich mir einen Satz dieser Anleitungen gekauft. Ich gehöre zu den "Handbuch Ästheten" die sich für sehr gut erhaltene oder restaurierte Manuals begeistern können. Die Reproduktionen der Apple 1 Handbücher sind wirklich die absolute Spitze. Besonders das 'Operation Manual' mit dem gefalteten Schaltplan hat mir sehr gut gefallen.


    Ich hatte eigentlich nicht vor eine Apple 1 Replik zu bauen, aber jetzt bin ich etwas angefixt :D

    Das Wurzelverzeichnis der eingelegten SD Karte ist direkt lesbar. Du kannst einfach alle Dateien, die du zum Autostart benötigst, da hinein kopieren. Wenn Du unbedingt ein Diskettenimage benötigst, kannst Du dieses mit einem kleinen Programm mounten, welches Du im Wurzelverzeichnis ablegst.

    Was kann ich tun, um das wieder ordentlich zu reparieren???

    Ich habe noch ein paar von den C128 Tastaturstempeln (blau und schwarz) übrig. Ich kann Dir davon gerne 2 Stk. schicken wenn Du mir Deine Adresse über PN zukommen läßt. Evtl. habe ich auch noch eine ESC und eine Tab Taste. Da muß ich mal wühlen :-)

    Die Farbe hält bombenfest. Beim nächsten mal muss ich nur eine höhere Körnung zum Schleifen nehmenm, dann sieht es bestimmt richtig gut aus :)

    Ich verwende vor dem Lackieren von 3D Drucken immer füllenden Primer. Der kann besser geschliffen werden als das gedruckte Filament.

    Bei glatten Flächen sieht man keine 'Druckrillen' mehr. Z.B. bei dem Sockel des Spiderman

    Noch etwas OT zum Junior. Sorry :whistling:

    Mal schauen, ob ich mir den Junior nachbaue - außer dem 6530 RIOT hat der ja keine schwer beschaffbaren Bauteile, selbst den gibt es für einen guten 10er in der Bucht.

    Im Junior ist zum Glück ein 6532 RAM Input/Output Timer (RIOT) und kein 6530 ROM-RAM-I/O-Timer (RRIOT) verbaut. Die 6532 sind Standardbauteile, die noch zu bekommen sind. Die 6530 beinhalten ein maskenprogrammiertes ROM. Deswegen wurden die für jedes Gerät spezifiziert hergestellt, was auch der Grund ist, dass man die nicht nachkaufen kann.

    Der blanke Computer war ohne ein sogenanntes "Motherboard" ziemlich unnütz. Da sämtliche Erweiterungen mehr oder weniger Homebrew waren, ist es durchaus nicht ungewöhnlich ein Flachbandkabel anzuschließen zu nutzen.

    Kann man so nicht sagen. Der 'nackte' KIM-1 (natürlich im Gehäuse) wurde z.B. als einfache Steuerung von Laborgeräten eingesetzt.

    Es gab eine Reihe offizieller Hardware von MOS, z.B. ein Motherboard (KIM-4) und Erweiterungen von anderen Anbietern.


    Es gibt sogar noch heute Zubehör für den original KIM-1 von Corsham Technology (Bob Applegate).


    Corsham bietet auch einen sehr guten KIM-1 Clone an, für den es auch ein Mainboard und Erweiterungen gibt.

    Hat jemand Erfahrung mit optimalerweise einem der beiden Geräte oder der Gerätekategorie selbst? Klar, das deutlich kleinere Display (ggü. einem großen Oszi) wird einiges schon schwieriger machen, aber die Portabilität hätte so seinen Charme. Leistungs- und Messmäßig werde ich mich auf 8- und 16-Bitter beschränken, Floppies usw., was man halt mit dem Hobby so alles in die Finger bekommt.

    Mit einem Handheld kann man ganz gut arbeiten, wenn man die Signalqualität grundsätzlich einschätzen will oder prüfen will ob sich auf einer Leitung was tut. Wenn man also nicht die exakten Absolutwerte benötigt, kommt man mit dem Display schon hin. Beim HDS 272 ist evtl. die Aufzeichnungslänge von 8.000 Messpunkten etwas gering.

    Du musst Dir halt gut überlegen, was Du wirklich benötigst.

    Wer misst, misst Mist! Das gilt insbesondere für Equipment der o.g. und noch einiger anderer asiatischer Firmen, die es NICHT schaffen, für die halbwegs brauchbare (dem Preis entsprechende...) HW auch zuverlässige und praktisch benutzbare Software/Firmware zur Verfügung zu stellen.


    Besser ist auf jeden Fall ein gebrauchtes Fluke oder Tektronix, kosten zwar gebraucht oft noch min. so viel wie obige Geräte neu, aber der Mehrwert ist gewaltig, denn jede falsche Messung oder fehlinterpretiertes Ergebnis kosten massiv Zeit, Nerven und Selbstbewusstsein!

    Solche Pauschalaussagen sind nicht besonders hilfreich. Chinesische Firmen wie wie Rigol, Sigilent und Owon werden mittlerweile auch im professionellen Bereich eingesetzt. Und natürlich gibt es Messgeräte dieser asiatischen Firmen, die einwandfreie Messergebnisse liefern. Aber bei Oszilloskopen dieser Firmen muss man für gute Qualität auch entsprechendes Geld bezahlen.


    Ich arbeite z.B. mit einem OWON HDS3102M-N 100MHZ 2 Kanal 1GS/s Handheld Oszilloskope welches ca. 550€ gekostet hat. So ein Gerät ist kein Spielzeug. Die Messqualität und Stabilität ist ok, für alles was wir so im Altcomputervbereich benötigen.


    Ein Fluke 124B 40MHz 2 Kanal Hand Oszilloskop kostet so um die 2.500€ und hilft bei den meisten Anforderungen auch nicht mehr als das Owon oder ein z.B. ein Siglent SHS810 100Mhz Handheld für 470€.

    Es ist allerdings ein so metallischer Sticker, silbrig glänzend, aus was für einen Material weiß ich nicht. Und ebenso sieht entsprechend dann auch die Farbe aus. womit er bedruckt ist.

    Hast Du dazu mal ein Beispielfoto? Nach Deinem Text kann ich mir nicht so richtig vorstellen, was Du haben möchtest:nixwiss:

    Ein Spiderman Cableguy - 23cm hoch aus 7 Einzelteilen gedruck und mit Acrylfarben angemalt.

    Der Druck war aufwändig. Ich habe alle Teile mehrfach drucken müssen, um die optimale Lage auf dem Druckbett und den besten Support zu ermitteln.


    Das Bemalen war wg. der kleinen Details auch extrem kniffelig - aber ist gut geworden.

    Was ihr Euch für Sorgen macht! Ich gehe davon aus, dass mein Kram schon irgendwie wieder unter Leute kommt. Wer sich da wieviel Arbeit macht um noch den optimalen Wert rauszubekommen ist mir egal.

    Es geht nicht darum, den optimalen Wert rauszuholen, sondern unscheinbare Teile vor der Verschrottung zu bewahren. FPGASids sehen z.B. auch nicht wertvoll aus. Ich möchte aber nicht, dass die Teile, die noch nicht verbaut sind, weggeworfen werden.

    Da muss man schon Massnahmen ergreifen, sonst wird das nix ;(

    Bei den Mengen die hier so zum Besten gegeben werden, werden sich die Erben aber freuen.

    Mein Sohn hat zwar keine Beziehung zu alten Rechnern, kennt aber durchaus den Wert, der bei mir lagert. Das Gemeine daran ist, dass die sinnvolle Verwertung meiner Sammlung sehr aufwendig sein wird.

    Die Herausforderung besteht dabei nicht in den kompletten Systemen, wie z.B. den C64, sondern in den Schubladen voller Bauteile und Platinen. Ich habe z.B. eine kleine Kiste mit einem neuen HP41 Taschenrechner 41CL 'Mainboard' von Systemyde International Corporation welches ca. 300€ gekostet hat. Das ist vollkommen unscheinbar und der Zweck und der Wert erschließt sich nur demjenigen, der sich damit beschäftigt hat.

    Mein Fazit - seinen Abgang muss man sehr gut planen :/