Posts by Bunsen

    Ich kann den ersten Post leider nicht editieren, verweise deshalb auf die "offizielle" Wettbewerbsseite:
    http://gkanold.wix.com/homeputerium#!10liners/c15hi


    Darin habe ich es so formuliert:
    - die 10 Zeilen dürfen keine selbstgeschriebenen Maschinenprogramme enthalten


    SYS und USR werden also nicht a priori ausgeschlossen. Man darf nur nicht selbst Maschinencode entwerfen, in den Speicher bringen und ausführen. Bereits im ROM befindliche Maschinenprogramme dürfen ausgeführt werden.



    Ich hoffe, jetzt ist es klar.

    Ein Vorteil bei TB XL ist es, dass man ein IF mit einem ENDIF beenden kann und dann den Rest der Zeile noch weiterbenutzen kann.
    Trotzdem habe ich nur 2 IF/ENDIF im Sourcecode.
    Die Proceduren kann man auch ohne Probleme mit GOSUB/RETURN nachbauen. Entscheidend für die Spielmechanik sind die Zeilen 0 (20 Zufallszahlen von 1 bis 4 erzeugen), 3 (in jeder Runde (R) kommt eine zu erratende Zahl(=Farbe) hinzu), 4 (die Zufallszahl (=Farbe) wird mit dem Tastendruck 1-4 verglichen) und 5 (wenn die beiden verglichenen Zahlen gleich sind, wird in die Proceduren gesprungen, abhängig von der gedrückten Taste).

    Mir kam die Tage noch ein 'Senso'-Clone in den Kopf.

    Die Idee kam mir letztes Jahr auch. Das war mein Versuch in Turbo Basic XL


    Einfach, aber gut! Das soll ja auch der Sinn des Wettbewerbs sein: Etwas Spaß beim Ertüfteln der Programme zu haben ("Sudoku für Nerds" :D ) und anderen etwas Spaß beim Spielen zu bereiten. Und damit zeigen, wie einfach und unaufwändig es sein kann, ein spielbares Spiel zu erstellen, das auch noch Spaß macht.


    Mit der Bereitstellung des Sourcecodes und des Spiels verletzt man keine Regeln. Jeder entscheidet selbst, ob er es schon vor dem Tag des Votings veröffentlichen möchte. Ich werde die Programme entweder nach dem Voting auf der Homepage veröffentlichen, oder auch schon vorher, wenn der Autor selbst es schon veröffentlicht hat.

    @Zeichen bei C= Basic 2.0, das meinte ich bereits mit Posting #2


    Ich würde das jetzt so auffassen, dass nach LIST 80 Zeichen pro Zeile auftauchen im PUR-Mode und man im Hardcore Mode mittels http://www.c64-wiki.de/index.php/basedit bzw. PetCat und ähnlicher Scherze seine Zeilen so lang pfuschen kann, wie man will, weiß außem Kopp gerade gar nicht ob mehr als die genannten 255 ginge, aber man kommt definitiv nah an 255 ran.
    Mal ein Beispiel für wohl nicht in PUR erlaubte Zeile


    Erlaubt! ? = 1 Zeichen (Abkürzungen erlaubt)


    Nochmal: meine Frage ist, *wie* werden bei der Compo die Zeichen gezählt?


    Mal ein Beispiel (am C64):
    goto (4 Zeichen) = gO (2 Zeichen) = $89 (1 "Zeichen"/Byte).

    Es werden 2 Zeichen gezählt (Variante 2). Also "characters" nicht "bytes". Hoffentlich ist das in der englischen Version der Regeln etwas deutlicher formuliert: "Program a game in 10 lines (max. 120 characters per logical line, abbreviations are allowed)
    "


    BASIC V2 benachteiligt den C64 gegenüber den anderen Plattformen. Dieser Nachteil kann aber mit Simons' Basic sehr gut ausgeglichen werden. Gilt in Simons' Basic auch die Begrenzung von 80 Zeichen per logischer Zeile? Ansonsten kann man den Editor ja noch überlisten und sich auf die Kategorie EXTREM konzentrieren.


    Der Spaß soll eindeutig im Vordergrund stehen. Und man kann gut zeigen, was bei Verknappung der Ressourcen möglich ist. Letztes Jahr fiel mir einige Male die Kinnlade herunter.


    Ja SYS ruft ML Programm auf, also wohl inklusive ROM-Routinen verboten.

    Hmmm, mit bestimmten BASIC-Befehlen ruft man ja auch (auf dem Atari) ROM-Routinen auf (z.B. mit den Grafikbefehlen FILL und PLOT). Da wäre es ungerecht, wenn man mit Commodore BASIC nicht auf Betriebssystem-Routinen zugreifen darf. Man sollte in der beigefügten Textdatei erklären, was man da tut. Ich denke, man sollte nur keine selbstgeschriebenen Maschinenprogramme in den Speicher bringen und ausführen. Vielleicht sollte der Regeltext in der Beziehung präzisiert werden?!

    Es geht schon wieder los, drauf kloppen, das passt nicht, das muß so sein, so geht das nicht. Die Regeln sind so aufgestellt worden sind, und so soll es nun mal sein. IMHOP.


    Brotscheibe


    Alles easy! Man lernt schon jetzt, ein wenig über den eigenen (Atari- oder C64-)Tellerrand zu blicken. :thumbsup:

    Warum kein Basic 3.5 vom C16?


    Wird prinzipiell nicht ausgeschlossen ("Andere
    BASIC-Dialekte und Computer-Systeme sind unter der Bedingung
    zugelassen, dass die Beiträge vom Programmierer auf der
    Original-Hardware auf der NOMAM (11.04.) in Lübeck vorgeführt werden. ").


    Das Problem ist, dass wir nicht jede Hardware auf der Veranstaltung vorhalten können und auch nicht für alle Systeme die Möglichkeit haben, die per Email übersendeten Programme auf die Hardware zu bringen.

    Letztes Jahr wurden wir ziemlich überrascht von der Fülle der Beiträge. Es zeigte uns, dass wir nicht die einzigen Verrückten sind :thumbsup: .


    Wenn man die 8-Bit-Rechner betrachtet, ist BASIC so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner. Weshalb also nicht ein plattformübergreifender Wettbewerb? Hauptsache, wir haben Spaß dran :) .
    Die Regeln sind der Versuch, möglichst gleiche Bedingungen zu schaffen. Vor der Veröffentlichung hätte ich vielleicht noch mit unseren 64er-Experten aRcAdEsTaTiOn und Slator sprechen sollen. Slator mag aber kein BASIC, deshalb habe ich mich nicht getraut, ihn zu fragen :whistling: . Deshalb schon mal meine Entschuldigung, wenn die Regeln sich aus 64er Sicht etwas "schräg" lesen.


    So weit ich das richtig überblicke: No SYS (weil Maschinensprache), aber Yes POKE ("POKEn in Speicherstellen erlaubt").

    "Schreibe ein Spiel in 10 Zeilen!"


    Schon zum vierten Mal ist das das Motto des Programmierwettbewerbs anlässlich des Retro-Computer-Treffens NOMAM.


    Während es in den Jahren 2011 und 2013 kleine, interne Wettbewerbe waren und die Beiträge live auf der Veranstaltung angefertigt wurden, rief der
    Wettbewerb 2014 weltweites Interesse hervor. Über ABBUC- und AtariAge-Forum trudelten Beiträge aus Australien, USA, Chile, Polen, Großbritannien und Deutschland ein – am Ende war es die überwältigende Anzahl von 40 (Atari-)Spielen.


    In diesem Jahr möchten wir dem Wettbewerb neue Impulse geben, indem wir ihn öffnen; sowohl im Hinblick auf zugelassene Systeme, als auch im
    Hinblick auf zugelassene BASIC-Dialekte.


    Zugelassene Systeme:


    Atari 8-Bit


    Commodore 64


    Commodore 128


    Schneider CPC


    Zugelassene BASIC-Dialekte:


    Atari BASIC (A8 )


    Turbo BASIC XL (A8 )


    Altirra BASIC (A8 )


    OSS BASIC XE (A8 )


    OSS BASIC XL (A8 )


    Commodore BASIC V2 (C64)


    Simons' BASIC (C64)


    Commodore BASIC 7.0 (C128 )


    Locomotive BASIC 1.0 (Schneider CPC)


    Locomotive BASIC 1.1 (Schneider CPC)


    Andere BASIC-Dialekte und Computer-Systeme sind unter der Bedingung zugelassen, dass die Beiträge vom Programmierer auf der Original-Hardware auf der NOMAM (11.04.) in Lübeck vorgeführt werden.


    Auch wenn der Spaß am Programmieren und am Wettbewerb im Vordergrund stehen soll, sind doch ein paar Regeln vonnöten.


    Akzeptiert werden Beiträge in drei verschiedenen Kategorien:


    Kategorie
    "PUR":


    Programmiere ein Spiel in 10 Zeilen (max. 120 Zeichen je logischer Zeile, Abkürzungen sind erlaubt)


    Kategorie
    "EXTREM":


    Programmiere ein Spiel in 10 Zeilen (max. 256 Zeichen je logischer Zeile, Abkürzungen sind erlaubt)


    Kategorie
    "LIVE":


    Am 11.04.15 wird eine Programmieraufgabe gestellt, die innerhalb von 2 Stunden gelöst werden muss


    Weitere Regeln:


    - kein Nachladen von Daten oder Programmteilen
    - Aufruf von Maschinensprachprogrammen nicht erlaubt
    - POKEn in Speicherstellen erlaubt (z.B. verändern der DL, PM-Grafik)
    - Einsendeschluss: Samstag, 11. April, 21.00 Uhr (Fernbeiträge: Mittwoch, 8. April, 21.00 Uhr)
    - Voting: Samstag, 11. April, 22.30 Uhr, anschließend Preisverleihung


    - zusammen mit dem Programm sollte eine Textdatei mit der Programmbeschreibung und Anleitung abgegeben werden


    - die Programmierer erklären sich mit einer Veröffentlichung der Programme, der Beschreibung und der Anleitung seitens desVeranstalters einverstanden
    - nur körperlich Anwesende dürfen voten
    - Fernbeiträge sind jedoch erlaubt, sofern sie bis Mittwoch, 8. April, 21.00 Uhr bei GKANOLD-äht-GMAIL-punkt-COM
    eintreffen

    Stimmt, der Ladesound der Datasette war (ist!!) objektiv gesehen unerträglich. Dem wahren Atari-Fan jedoch ein süßes, nostalgisches Klingeln im Ohr. 8o


    Das Gezwitscher bei der Floppy hört man doch kaum... und wenn's stört (warum, kann ich mir gar nicht vorstellen ;-)), einfach den Ton beim Fernseher ausstellen.

    Mir war schon bewusst, dass das Poster einiges an Diskussionspotenzial besitzt. ("Wo ist mein Lieblingscomputer?") Mein eigener Lieblingscomputer, der Atari 800 XL, ist übrigens in meiner Auswahl auch nicht dabei. Dass die Diskussion mit derartiger Verzögerung kommt, finde ich jedoch kurios.


    Die Auswahl geschah nicht willkürlich. Ausgewählt habe ich die Meilensteine (IMHO). Der Atari 800 XL z.B. war zwar eine sinnvolle Weiterentwicklung des Atari 800, aber für einen Meilenstein war das zu wenig. Ähnlich verhält es sich beim C128. Toller Rechner und sinnvolle Weiterentwicklung des C64. Aber für einen Meilenstein reicht es nicht. Die CP/M-Zeit war abgelaufen, MS-DOS beherrschte 1985 bereits den Markt. Zu der Zeit wirkten alle 8-Bitter bereits etwas veraltet, die 16-Bitter waren bereits in den Startlöchern. Wer sollte sich also einen C128 kaufen? Businessanwender waren mit einem PC oder Atari ST besser bedient; Multimediaanwender mit einem Amiga oder Mac; Spieler mit einem C64.


    Der Apple I wurde auch nicht "vergessen". Von ihm wurden lediglich 200 Stück verkauft. Der Homecomputer als Massenphänomen begann erst mit der Troika PET, TRS-80 und Apple II. Die Anfänge davor mit Apple I, Altair 8800 und KIM-1 würde ich nicht zur Homecomputerära zählen, sondern zu einer "Computerbausatzära". In dieser Zeit war der Computer alles andere als ein Massenphänomen, sondern ein Spielzeug von hochspezialisierten Elektronikfreaks.


    Ein Poster mit "allem" was es gibt sollte es bewusst nicht werden. Soetwas: http://www.computerposter.ch/ finde ich schon sehr skurril und unübersichtlich. Gab es zudem auch schon. Eine coole, übersichtliche Übersicht in einem tollen Design gab es bis dahin jedoch noch nicht. Kleiner Hintergedanke: Derzeit hatte ich gerade ein paar Ausstellungen organisiert. Diese Zusammenstellung war wesentlich leichter zusammenzutragen als 150 verschiedene Homecomputer, die z.T. sehr exotisch oder teuer sind.