Posts by Commodore Man

    Ich war damals am Ender meiner Kindergartenlaufbahn oder schon erstklässler. Genau weiss ich das nimmer.


    Auf jeden Fall wollte klein Commodore-Man unbedingt einen Elektrobaukasten haben. Der Handel bot damals nichts Kindgerechtes. Da gabs die Kosmos Elektroik Baukästen mit Transistoren und allem Pi Pa Po aus denen man sich dann ein Radio und sonstwas bauen konnte, aber nix wirklich tolles für ein Vorschulkind.


    Also hat sich mein Vater (Gelernter Elektriker und auch einen gewissen Hang zum Basteln) selbst hingesetzt und einen Elektronikbaukasten für mich "erfunden":


    Das war dann eine dicke Korkplatte. Dazu ein Kurzschlussfestes 6V Netzteil. Dann hat er an ne Hand voll verschiedener Schalter, Lämpchen, nem Motor, nem Drehspulinstrument (Voltmeter) usw kurze Kabel angelötet mit ringösen an der anderen Seite. So konnte ich die ganzen Teile ganz einfach durch feststecken mit einer Pinnwandnadel auf der Korkplatte verbinden.

    Immer mal wieder sind dann neue Bauteile dazu gekommen.


    Mit diesem Material hab ich sehr vel Freude gehabt und viele Stunden meines Lebens verbracht. Und mit Sicherheit ist das auch nicht ganz unschuldig dran, was meine heutige "Neigung" angeht.


    Das ganze läuft immer noch unter den besten Weihnachtsgeschenken, die ich jemals bekommen habe!


    Viele Grüße

    C-Man

    Zumindes zu DOS Zeiten gab es tatsächlich Hardwareseitige Bildschirmschoner.

    Ein kleines Kästchen, welches man zwischen PC und Tastatur steckte, damit es tastendrücke und damit Nutzertätigkeit erkannte. Und dann schaltete es das VGA Schwarz oder den Strom vom Monitor weg. Bin mir hier nicht mehr ganz sicher.


    Einbrennen bei Röhrenschirmen gibt es natürlich. Sieht man oft bei Videoüberwachungsmonitoren, wenn dann das 9x9 Kamerabild Raster auch im Ausgeschalteten Zustand zu sehen ist. Oder Monitore aus dem TV Studiobereich, mit einer dunklen Stelle an der sonst immer der Timecode in hellem weiss läuft.

    Aaaaber: Das Einbrennen braucht seine Zeit. Ich würde mittels Kontrastregler das Bild so dunkel drehen, dass ich den Schirm noch gut ablesen kann. Das Minimiert diese Effekte nochmal deutlich. Aber damit wäre es bei mir dann auch gut so.


    Gruß C-Man


    edit: Ich könnte mir gut vorstellen, dass es grundsätzlich Möglich sein sollte, den Tastaturport anzuzapfen und "mitzulauschen" um dann das Videosignal entsprechend schwarz zu schalten. So als Klassische Hardwarebastelei.

    Was schon mal unheimlich hilft: AKKU WEG VON DER PLATINE!


    So hat es mein Vater in den 90er Jahren schon bei Flippermainboards gemacht: Kabel an die Platine und unten in die Backbox ein kleines Gehäuse mit dem Akku gepackt.

    Theoretisch kann die brühe über den Kapilareffekt immer noch durchs kabel zur Platine wandern, aber das dauert viel länger, als direkt den Siff auf der Platine zu haben.


    Zudem baue ich meine gräte, je nach Sorte, auf Lithiumzelle + Sperrdiode oder Goldcap um.


    Gruß C-Man

    Die Ganzen Anleitungen mit Essig und Co. Kann ich nur unterschreiben.


    Je nachdem, wie weit die Corrosion fortgeschritten ist und wie das Batteriefach gebaut ist, nehme ich gerne den Dremel mit Drahtbürstenaufsatz oder einen Glasfaserradierer, um die Kontaktflächen wieder blank zu polieren.


    Gehäuse von Fernbedienungen oder auch Platinenwerfe ich auch mittlerweile gerne ins Ultraschallbad mit Angesäuertem (Essig Essenz) Wasser.


    Gruß Christian

    So langsam sollten alle wieder in der Zivilisation angekommen sein ;).


    Es war ein super Wochenende! Nochmals vielen Dank an Brainstorm für die Orga und das ganze drum herum.

    Ich hoffe mal, Herbert war so weit zu frieden, wie wir den Party Place verlassen haben?


    Fotos kann ich nicht viele beisteuern, aber ein bisschen was hab ich mit meiner Vermatschen Handykamera auch gemacht. Einen Teil hab ich noch Analog gemacht, die müssen aber erstmal entwickelt werden, wenn denn der Film mal gar voll is :D.


    Viele Grüße

    C-Man

    Hallo,


    gerne auch lange Artikel. Wenn ein Artikel so lang is, dass er die Limitationen des Magsys sprengt, dann wird er eben in zwei teile geteilt. Das gabs auch schon öfters in der DT :). Aber da sind grundsätzlich schon einige Bildschirmseitn möglich.


    Deadline ist der 8.8.


    Mit den Big Pictures bin ich mir nicht 100% sicher. Da muss ich mal die technisch veriserteren Kollegen bemühen. Bin ja selbst nur ein doofer Kopiersklave ;).

    Thunder.Bird : Kannst Du uns da erhellen?


    Gruß CM

    Wäre cool, wenn es mal eine CD mit den Werbesongs von Commodore und der Radiowerbung usw. in guter Qualität gäbe!

    Bisschen OT:


    Vielleicht wirds sowas mal irgendwann geben. Hier ein Schönes Beispiel, wo selbiges mit Werbejingles der 60er Jahre gemacht wurde. Das könnte man bestimmt prima in die 70er und 80er weiterführen!

    Für ein Flipper testboard hab ich mir zu diesem Zwecke Textool Sockel an doppelstiftleisten (auch die Dünnen) gelötet.


    Somit kann ich hier die Textool Sockel in die normalen Federkontakt oder auch Präzisionssockel stecken. Funktioniert wunderbar um schnell mal was hin und her zu tauschen.


    Wobei die gedrehten Stifte immernoch Dicker als IC beinchen sind, ich kann also nicht sagen, in wie weit die Federkontakte mit der Zeit ausleiern und bei normalen IC beinchen dann Probleme bereiten werden.


    Gruß CM

    Hallo an alle Freunde von elektronischen, C64 kompatiblen Publikationen,


    schon vor kurzem konnten sich unsere Abonennten über die DT111 in ihrem Briefkasten freuen. Trotz des recht kurzen Abstands zur letzten Ausgabe haben wir wieder einige schöne Sachen ins Magazin bringen können.


    Die aktuelle Ausgabe ist nun offiziell zum Download verfügbar: https://github.com/Digital-Tal…w/main/DigitalTalk111.zip


    Viel Spaß beim Lesen!


    Die Readktion freut sich im übrigen immer über Feedback in Form von Leserbriefen :).


    Gruß C-Man

    Mist - meine Diskette scheint defekt zu sein. :cry Ich bekomme beim Laden einen "20, READ ERROR,17,08". (Ja - der Kopf ist sauber...) Auch das Kopieren auf die Ultimate-II haut nicht hin. Ab wann etwa wird es denn den Download der #111 geben?

    Das tut mir leid. Wir finden eine Lösung!


    Ich habe Dir eben eine Email diesbezüglich geschickt.


    Viele Grüße

    C-Man

    Sachen, die man beim 3D Drucker nicht missen sollte, ist so ein Teil.

    Kann ich voll unterschreiben.


    Viele leute beschimpfen die Teile als Pfusch, aber gerade bei Druckern im unteren Preissegment ist atomatisches Mesh Leveling ein Traum. Mein Ender hat zB ein leicht gekrümmtes Bett. Das wird wunderbar kompensiert.
    Natürlich sollte man bereits davor das Bett möglichst Gleichmäßig Leveln, damit das Meshleveling wenig tut, aber ich möchte es ebenfalls nicht mehr missen :).
    Hat die Rate meiner Fehldruke immens reduziert!


    Gruß C-Man

    Es gab doch auch damals software Sampler, die digisamples aus einer in die Datasette eingelegten Musikkassette erstellen konnten. Evtl wurde so die Datasette zum "interface", um eine andere Quelle in den C64 einspielen zu können.


    Aber es bleibt alles rätselraten. Wenn man die Datasette öffnet und nachschaut, WAS genau an dem Stecker anliegt, dann kann man danach seine Fantasie spielen lassen, was man nun damit alles angstellt haben könnte.


    Gruß CM

    Jep. Bei Audio ist das auch relevant. Bei einer Datasette ist das wohl eher Wumpe.....

    Ich schiebe hier einfach mal mit wissen aus dem Audio Bereih mit rein:


    Bei Spulen und Kassettentonbandgeräten entsteht mit der Zeit eine Magnetisierung der Tonköpfe und auch bandführungen etc.

    Eine direkte Folge kann hierbei die vorhin schon genannten verschlechterungen des Klangs sein. Dass das so schlimm wird, dass es bei einer Datasette tatsächlich ins Gewicht fällt, wage ich zu bezweifeln.

    Der zweite Grund für die Demagnetisierung ist folgender: Magnetisierte Bauteile sind ja wie kleine Magneten an enen das Band vorbei geführt wird. Demnach wird es hier immer minimalst angelöscht. Deshalb ist es im Werkstattbereich zB übliche Praxis, grundsätzlich zu entmagnetisieren, wenn man zu Abgleichzwecken eines der Teueren referenzbänder auflegt. Sonst würde man die mit der Zeit verfälschen.

    Aber auch hier muss ein Band oft gespielt werden, dass tatsächlich spürbare verschlechterungen auftrten und bei der Datasette dürfte dies auch wenig ins Gewicht fallen.

    Bei Spulentonbandgeräten, welche ja deutlich mehr Kilometer Band durchziehen, als so eine Kassette, redet man übrigens im Bereich mehrerer 100 Stunden!


    Lange Rede, kurzer Sinn: Es kann in der Theorie mit sicherheit nicht schaden, dies zu tun (In der Praxis tatsächlich schon, wenn mans falsch macht und damit eine noch stärkere fehlmagnetisierung hervorruft), aber eine wirkliche notwendigkeit sehe ich bei der Datasette nicht. Da mache ich mir nach dem alter eher Gedanken um Riemen und Andruckrollen etc, wenn ich meinem gerät "was gutes Tun" will.


    Regelmäßiges Reinigen schadet aber mit Sicherheit nicht.


    Gruß C-Man