Beiträge von nihilyst

    Ich hatte früher immer das Problem, das mein 1541 nicht funktionierte, wenn ich es auf die eine Seite des Fernsehers stellte. Auf der anderen Seite funktionierte es einwandfrei.

    Der Tipp wird beim SX64 nur schwer helfen. ;)

    Hat noch jemand einen Hinweis bezüglich meiner Messung am vor Verstärker UH1?

    Danke und Gruß

    Hallo, und vielen Dank für die ausführliche Antwort! :thumbsup:

    Bei der Justierung bin ich mir sehr sicher, dass diese richtig durchgeführt worden ist. Ich habe als Referenz mehrere Commodore Test Disks zur Verfügung gehabt. Das mag nicht 100% ideal sein, aber hat bisher immer super geklappt. Auch habe ich als Test eine Diskette von einer bekannt funktionierenden 1541 als Vergleich verwendet, ebenfalls ohne Probleme. Grundarbeiten wie Reinigen, Schmieren, Track 0, Schienen schmieren etc. sind durchgeführt worden.

    Dieselbe Prozedur habe ich bereits mehrfach an teilweise stark de justierten stand alone 1541 erfolgreich durchgeführt, so dass ich mir relativ sicher bin, dass das so auch klappt.

    Generell sind es bestimmte Disketten die Probleme machen, die aber alle in anderen stand alone 1541 problemlos laufen. Ich würde schätzen, die Ausfälle habe ich auf knapp mehr als 50% aller Datenträger, die ich verwende. Manche mehr oder weniger schlimm.

    Wenn man den Monitor als "Störquelle" von den 12V trennt und das Laufwerk blind bedient, dann arbeitet es auch auf den bekannten Problem Datenträgern fehlerfrei! Daraus würde ich erst mal schließen, dass die reine Mechanik des Laufwerks in Ordnung ist.

    Von daher hatten wir hier den Monitor als mögliche Störquelle ins Auge gefasst. Nun bin ich her gegangen und habe mit einem Oszilloskop die Signalqualität am Lese- Vorverstärker (UH1) messen wollen. Dabei habe ich an Pin 5 (GND) und Pin 1 (Input 1) gemessen. Mir ist folgendes aufgefallen:

    Wenn ich auch nur mit meinem Oszilloskop an diesen Pins messe, bekomme ich Lese Ausfälle! Ich habe test weise den Monitor abgeklemmt, und kann auch ohne ihn, nur mit meinem Oszilloskop verbunden so relativ schwere Lesefehler provozieren! Ok, ich hatte eine kurze Leitung an der Unterseite des ICs angelötet um besser heran zu kommen, und habe somit ungewollt eine kleine Antenne gebaut, aber das sollte doch trotzdem nicht sein(?) --> Hat jemand das eine Idee, oder weiß, wie der Vorverstärker sich hier verhalten sollte, ist es evtl. auch OK so?

    Im übrigen habe ich zwar einen kleinen Ripple auf der Leitung gesehen, aber dieser ist sehr gering (ca. 4mV) und total unabhängig, ob der Monitor arbeitet oder nicht.

    VG

    Hallo, ich habe zumindest mal die Kontakte am Zeilentrafo nachgelötet, auf Tipp eines Radio und Fernsehtechnikers hin. Das hat leider auch gar nichts gebracht. Aber war den Versuch wert.

    Nun habe ich mir ein schönes Oszilloskop beschafft. Ich würde mir mal gerne ein Bild davon verschaffen, wie die Spannungen und Signale mit und ohne internen Monitor aussehen.

    --> Hat hier jemand eine gute Idee, wo ich am besten Messen kann, was die Signalqualität der Signale vom Schreib/Lesekopf angeht? Misst man die Signale direkt am Stecker oder lieber nach der Verarbeitung auf der FDD Leiterplatte?

    In beiden Fällen würde ich gerne erfahren, wo ich am besten mal messen könnte. Die Ergebnisse sind ja eventuell auch mal für einen anderen SX64 Besitzer interessant. Ich würde das natürlich hier mit teilen.

    Warum tausche ich nicht einfach alle Kondensatoren? Weil ich Angst habe, den recht gut verbauten Monitor nicht wieder ordnungsgemäß zusammen zu bekommen. Ersatz scheint super selten zu sein, es sei denn man kauft einen weiteren SX64 :sad:

    In letzer Konsequenz werde ich das aber wohl tun müssen.

    Interessant ist auch die Aussage:

    Ich wollte damit nur die Vermutung äußern, daß der sx64 wohl, was Störstrahlung angeht, generell ziemlich auf Kante genäht zu sein schein.

    Disketten, die in anderen Laufwerken problemlos laufen, machen im SX Probleme bis hin, daß sie garnicht laufen. Sichern als D64 mit einem Modul ist auch eher schwierig. Auch ohne Monitor obendrauf. Ich habe also ähnliche Probleme, wie nihilyst. Aber, so lange er "im Großen und Ganzen" läuft, mache ich nichts daran.

    Da mögen sich Spezialisten zu äußern, aber ich fürchte, daß Floppy und Monitor halt einfach doch etwas ZU nah beieinander ist.

    (Ich habe auch noch keinen Computer erlebt, bei dem ein Monitor obendrauf derart verheerende Auswirkungen hat.)

    Genau DAS ist die Spannende Frage! Ich habe ebenfalls folgendes bemerkt: Die Lesefehler treten nicht ganz willkürlich auf, sondern immer an den selben Stellen auf den selben betroffenen Disketten. Es sind auch nicht alle Disketten betroffen.

    Nun mag man behaupten, dass einfach die alten Disketten schlecht wären. Dennoch kann ich sagen, dass die betroffenen Kandidaten fehlerfrei in standalone 1541 Laufwerken laufen und auch im SX64(!) wenn der Monitor abgeklemmt ist. Ein Alignment Problem liegt auch nicht vor.

    Meine Theorie ist, dass die Signale vom Lesekopfdurch den internen CRT mit Störungen beaufschlagt werden. Wenn die Aufzeichnung auf den betroffenen Disks "schwächer" ist (alte Disks, etc.), ist der Signal Störabstand vermutlich zu gering, und man beginnt, Ausfälle beim Lesen zu beobachten. Frisch beschriebene Disketten (auch in externen Laufwerken!) laufen auch hier tendenziell fehlerfrei.

    Können wir mal sammeln? Gibt es weitere SX64 Besitzer, die dieses Phänomen kennen und vielleicht versucht haben, zu bekämpfen? Hat eine Elko Kur geholfen?

    Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht faul, was den Elko Tausch angeht, eben nur etwas ängstlich beim Zerlegen dieses Monitors, sonst hätte ich es einfach schon gemacht...

    Hallo, ich habe nun die Leitung zum Schreib/-Lesekopf vollständig isoliert mit Kupferfolienband. Dieses ist auch auf Masse gelegt. Leider hat auch das seltsamerweise überhaupt nichts geholfen, auch wenn es ne gute Idee war :-(. Bevor ich jetzt noch was weiter auf Verdacht auseinander reiße oder tausche werde ich mit dem Oszilloskop Messungen machen.

    Ich meine, "normal" kann das ja nicht sein, auch wenn der SX total zugebaut ist. Ich bin mir sicher, mit einem solchen Fehler haben die die Geräte damals sicher nicht ausgeliefert.

    Hat ansonsten noch jemand eine Idee?

    Hi, ja richtg. Ich wollte die Aussage auch nicht missachten, ich sehe das genauso. Ich denke mal, dass der SX64 sowieso im Grenzbereich sein könnte was Interferenzen angeht. Allerdings besteht ja noch die Möglichkeit, dass gealterte Kondensatoren es noch schlimmer machen.

    Aber ich werde wie geplant erst einmal die Leitung schirmen. Sollte ich Erfolg haben, hilft das ja vielleicht anderen Usern später mal weiter. Bei mir sind die Lese Ausfälle allerdings auch so störend, dass ich das Problem nicht ignorieren kann. Teilweise bricht das Lesen komplett mit Fehler ab. Unabhängig von den Disketten.

    ja.. o.k... hatte ich dann auch so verstanden (nach dem "zurück blättern"), deswegen hatte ich "durchgestrichen" )

    aber ich bleibe dabei... "einen Austausch" SX-Monitor zu versuchen... (ist halt einfacher, wenn man "zwei SX" hat)

    oder doch den Weg zu einem SX64-TFT (intern) Display...

    Wenn ich einen zweiten Monitor hätte zum Vergleich wäre das schön, aber wie Du selber schon sagst, sie sind schwer erreichbar. Ein TFT im SX64 ist nicht mein Ding, ich möchte ihn original behalten. So argumentiert könnte ich sonst ja auch ein SD2IEC verwenden, was für mich aber auch keine befriedigende Lösung ist.

    Hi, ich glaube wir missverstehen uns. Das Thema mit den Störungen durch einen nahen, externen Monitor war von einem anderen User. Mir geht es einzig und alleine darum den SX mit seinem internen Monitor in einen normalen Betriebszustand zu bekommen, in dem auch sein internes Laufwerk wieder richtig arbeitet.

    Das die Störungen durch den internen Monitor zu kommen scheinen ist bereits relativ sicher, da ich, wenn ich den 12V Stecker der internen CRT abziehe ganz normal von Disk laden kann. Externe Laufwerke funktionieren ebenfalls.

    Klar kann ich jetzt auch nen externen Monitor verwenden und den internen einfach tot legen, aber das war nicht die Lösung, die ich anstrebe.

    Hi,

    ich bin zumindest auch der Meinung, dass Commodore da hart an der Grenze gearbeitet haben muss, wenn man sich den zugebauten Innenraum des SX mal ansieht. Zumindest gut zu hören, dass auch andere ähnliche Probleme haben!

    Wenn es aber ein systematischer Konstruktionsfehler ist, müsste es doch aber noch mehr von Threads wie meinem hier geben oder?

    Vielleicht hat man hier einfach auch nur im Grenzbereich gearbeitet, so dass sich evtl. eine Serienstreuung bemerkbar macht, so dass manche Exemplare mehr Probleme haben als andere. Kann natürlich auch sein, dass ich letztendlich doch den Elko Tausch durchziehen muss.

    Für die Schirmung habe ich mir nun Kupferfolienband herausgesucht.

    Hallo, seit meinem letzten Post war der Rechner verstaut. Ich habe erst gestern wieder mit der Arbeit angefangen. Ich habe mir in der Zwischenzeit jedoch die Kondensatoren für den austausch besorgt. Ich gebe zu, ich habe auch begonnen, den Monitor zu zerlegen, bin aber ehrlich gesagt auf einem viertel des Weges wieder zurück geschreckt und habe ihn erst einmal wieder zusammen gesetzt. Ich habe die Verbautheit des Monitors deutlich unterschätzt und werde, wenn es nicht anders geht, bei einem erneuten Versuch alle Schritte mit Fotos für mich dokumentieren, damit ich den Zusammenbau am Ende auch wieder hin bekomme. Monitore waren bisher immer so ne Grenze für mich, auch wenn ich an Commodores allgemein schon recht viel gebastelt und gelötet habe.

    Jedenfalls möchte ich erst einmal die Schirmung des Signalkabels zum Lesekopf angehen, wie es Eloy_Dorian vorgeschlagen hat.

    Habe ich nachträglich bisher noch nie gemacht. Was für ein Material nehmt ihr denn im allgemeinen für den Mantel? Isoliert ihr die Ummantelung im Anschluss einfach mit Isolierband ab?

    Was mir noch aufgefallen ist: Die Signalleitung besitzt ja bereits eine Abschirmung(?). Anscheinend verbunden mit der weißen Ader zum Kopf hin. Das dürfte aber dann eine der Spulen sein, und nicht GND(?)

    VG,

    Nihilyst

    VC20 mit Silberlabel - noch nie gesehen - Danke fürs einstellen!

    Verspätete Antwort von mir. Kein Problem, gerne!

    Wenn jemand anderes noch so ein Label an seinem VC 20 kleben hat, würde ich es sehr interessant finden wenn derjenige auch ein paar Bilder davon hier einstellt. Die einzigen anderen sind aus einem anderen Thread und schlecht erkennbar. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber auch abseits vom Benutzen finde ich die Historie hinter den Geräten wirklich interessant...:-)

    Auch hier ein klarer Widerspruch von meiner Seite :wink: GEOS gehört (auch für mich) zum 64er. Und wer es richtig nutzt, der nutzt halt auch ne Maus.

    Ich kenne zwar nicht den inneren Aufbau vom SX64, aber könnte man nicht "einfach" den Monitor besser abschirmen, wenn er der Verursacher des Fehlers ist.

    z.B. mit Abschirmpappe, -blech oder -lack?

    Das wäre ja eine Idee, aber irgendwas muss ja bei meiner Kiste nicht stimmen, sonst müssten ja alle SX64 Besitzer diese Probleme haben. Der Fehler ist halt auch relativ häufig bei mir aufgetreten, so dass er auch anderen auffallen müsste wenn es ein Serienproblem ist.

    Einen Versuch mit der Abschirmung ist es Wert, siehe auch Vorschlag von Eloy_Dorian oben. Wenn ich ab nächster Woche daheim bin, könnte man was testen. Das Oszilloskop müsste ich dann auch bekommen. Evtl. kann ich dann ja mal was messen/sehen.

    Die Größe der Elkos kannst Du anhand der Datenblätter abgleichen. Eine Idee ist mir noch gekommen: Die Leitung zum S/L-Kopf mal vollständig abschirmen (Abschirmung auf Maße legen), Abschirmung isolieren und nochmal testen. Das Ganze sollte halt nicht zu steif werden.

    Okay, also werde ich mich gedulden müssen bis ich daheim bin und gleiche das ab, wenn ich die Ausgebaute Platine in den Händen halte. Schade.

    Das mit der Abschirmung kann ich versuchen, sobald ich daheim bin. Danke für den Tipp. Allerdings wundert mich die ganze Zeit, warum ich den Effekt nur neben dem Monitor hatte, nicht aber z.B. direkt darüber.

    EDIT: Was ich noch nicht erwähnt hatte: Der Monitor hatte gestern leider angefangen, in jeweils ca. 1cm Abstand Rücklauflinien(?) zu zeigen. Zusätzlich ist das Bild nun unscharf geworden. Direkt zuvor hatte ich die Laufwerksschienen noch mal mit meinem Feinmechanik Gleitmittel eingeölt. Die Arbeit habe ich (leider) in der Nähe des Rechners durchgeführt (ich hatte das Laufwerk für die Arbeiten die ganze Zeit über bereits auf einer geeigneten Konstruktion quasi als Arbeitserleichterung hoch gebockt). Nachdem ich den neuen Bildfehler gesehen habe, ist mir auf der Röhre selber (schwarze Fläche) ein kleiner Tropfen aufgefallen, der wohl von meinem Öl stammt. Nicht auszuschließen also, dass ich es nun selbst weiter beschädigt habe :sad: Ich war natürlich vorsichtig, aber habe offensichtlich doch einen Fehler gemacht, hilft nichts. Öl wurde natürlich mit Vorsicht wieder entfernt, als das Gerät länger Spannungslos war.

    Oder ist einfach nur jetzt etwas gestorben, was mir die ganze Zeit schon die Probleme hier verursacht hat? Ich weiß, Glaskugel.

    Du kannst ja die Spannungen auf Ripple prüfen. Ich würde die Elkos auch im Netzteil tauschen.


    Die Unterlagen zum SX-64 findest Du Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Danke! Rückfragen:

    - mit welcher platine muss ich starten? 1123-A1, A2 oder A3? Ich habe gerade für eine Woche lang keinen Zugriff auf den Rechner und kann es nicht gut zuordnen. Würde aber evtl gerne Teile ordern so dass ich gleich los legen kann wenn ich wieder da bin. Am liebsten würde ich mit dem hauptverdächrigen anfangen und eher weniger anstatt mehr tauschen. Nicht aus Faulheit sondern weil ansonsten die wahrscheinlichkeit für eigene Fehler steigt.

    - werden die Kondensatoren von der bauform her passen wenn ich sie bei Conrad o.ä. bestelle?

    Sorry wegen der blöden fragen. Teile Tausch inklusive ICS am 64er auslöten und wechseln ist kein Problem gewesen bisher. An den monitor habe ich mich bisher nicht ran getraut.

    Danke für den Hinweis mit dem LCD. Aber in dem Fall will ich original bleiben. Ich mag die Röhre im sx und für 320x240 reicht die. Nun bleibt mir die Frage nach der Vorgehensweise:

    - sollten ALLE Kondensatoren auf beiden Monitor platinen getauscht werden oder gibt es verdächtige Kandidaten? Es sind ja schon einige Kondensatoren in der Gesamtheit. Bin nicht faul aber das Risiko eines Schadens beim basteln ist ja schon vorhanden. Das wollte ich gerne minimieren. --》 das Bild ist sauber ansonsten. Der monitor zeigt keine Fehler. Allerdings, wenn der Rechner mit Chameleon betrieben wird, stellen sich manchmal nach einer Weile leichte Bildstörungen ein. Das habe ich bisher aber noch auf das ungeschirmte signalkabel zwischen Port und platine geschoben. Lese Fehler tritt auch ohne Modul auf.

    - ich werde mir ein oszilloskop beschaffen. Gibt es Messungen, die ich machen kann um die Vermutung der Störung durch den monitor zu untermauern? Wenn ja, welche Signale und an welchen Punkten? Wie kann man erklären, dass räumliche Nähe des Laufwerks da sein muss um den Fehler zu erzeugen? An den Versorgunsspannungen alleine kann es ja nicht liegen auch wenn die unsauber sind denn das wären sie ja auch neben dem Rechner

    - das leitet über zu der frage: kann es dennoch

    auch ein Problem mit dem netzteil sein?(z.B. Ripple auf den Spannungen wenn zusätzliche Last durch den Monitor besteht? Obwohl, das erklärt ja nicht warum das Phänomen nur neben dem monitor Auftritt.)

    ähm, neee....8). Ich habe schon einiges Commodore Zeugs repariert, da wird das wohl auch noch gehen (müssen). Ich bin geduldig.

    ADAC : kannst du das Problem bereits? Wie sicher schätzt du die Vermutung mit den elkos ein? Ich Frage nur, ob es noch lohnt nach was anderes zu suchen.

    Es hat nicht zufällig einer eine Liste der elkos parat?:P