Beiträge von Overdoc

    Hätte eine Frage zum KFF (erste Version, Firmware Version kann ich abends nachschaun):

    Wie kann ich ein ins KFF geflaschtes Easyflash Cartridge wieder auslesen und als .crt File auf der Micro SD speichern?

    Hintergrund ist, dass ich aktuell ein Easyflash Spiel ins KFF geflasht hab, welches auch Spielstände dort speichert/flasht, und ich diese Spielstände sichern möchte bevor ich etwas anderes ins KFF flashe.

    Gibts dafür ein Tool am C64 oder am PC (Windows), oder geht das mit 'KFF Boardmitteln' ?

    Danke schon mal!

    Aus meiner Erfahrung lassen sich Chinon FZ357 und fast alle Mitsumi D359 100% kompatibel auf Amiga umjumpern/löten.

    Von Sony gibt es auch einige kompatible (z.b. jene, die auch in den externen Laufwerken von Drittherstellern eingebaut sind)

    Problematisch sind dagegen z.b. einige Samsung.

    Die Auslöterei ist etwas Glücksache.

    Es gibt Boards wo sich das Zinn auf allen Pins (sogar den Masse Pins) auf den ersten Anlauf gut raussaugen lässt, sodass einem der Chip anschließend schon fast entgegenfällt.

    Und dann gib es andere Boadrs, wo man mehrere Anläufe braucht, bzw. bei den Masse-Pins teilweise von oben draufheizen muss, während man den Chip vorsichtig Bruchteil für Bruchteil von Millimeter anhebt.

    Aber mit einer guten (ausreichend heißen) Lötstation mit ca. 1,5mm-2mm Spitze (am besten eine welche die Temperatur vorne an der Spitze misst und nachregelt) und viiiiel Geduld klappt es irgendwann immer.

    Hab hunderte ICs ausgelötet und nur selten Pins dabei abgebrochen oder Leiterbahnen abgerissen.

    Zwar schon eine Woche her, aber hatte letztens auch eine interessante Reparatur:

    Zu der defekten 1541 vom letzten Stammtisch (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) gabs nämlich auch einen defekten Brotkasten 64er (Assy 250407) dazu.

    Symptom: Bringt beim Einschalten blauen Rahmen und blauen Hintergrund, der Bildschrim ist jedoch voll mit ( Symbolen, ohne Cursor.

    Ein Test mit dem Dead-test Cartridge meldet keine Blinkzeichen, und läuft interessanterweise durch, jedoch mit völlig wirren Zeichen am Bildschrim (hab leider kein Foto gemacht). Am SID-Test ist jedoch erkennbar, daß der Dead-Test prinzipiell durchläuft. :)

    Hab dann probehalber mal den VIC, und anschließend auch noch das Character-ROM und zur Sicherheit auch noch die PLA getauscht (waren beide schon gesockelt), aber die 3 Chips waren alle ok.

    Dachte dann noch evtl. wäre es doch ein teil-defektes RAM? (die Klammer würde ja auf Bit 3 hindeuten) hab den Ramchip also mal ausgelötet und getestet bzw. auch durch einen anderen ersetzt, jedoch Fehlanzeige, altes RAM ist in einem anderen 64er OK, und der defektes 64er macht auch mit einem neuen RAM das selbe Fehlerbild.

    Also hab ich mal überlegt, was denn sein könnte wenn der 64er prinzipiell läuft, aber am Bildschirm Müll anzeigt?

    Da gibt es ja auch noch den Mulitplexer auf U14, welcher RAM und VIC verbindet. Als ich mir den mal angeschaut hab ist mir auch aufgefallen, dass dort statt einem 74LS258 ein MOS 7709 eingelötet war...somit verdächtig ;)

    Also den Chip ausgelötet, gesockelt und durch einen 74LS258 ersetzt, und BINGO, der 64er machte wieder das gewohnte Einschaltbild. :thumbsup:


    Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn nach einer Minute oder so füllte sich der Bildschirm plötzlich mit wirren Zeichen, während der Cursor jedoch munter weiterblinkte!

    Ich hab dann sogar einen kleinen BASIC Zweizeiler laufen lassen (10 PRINT "BLABLA" 20 GOTO10), der problemlos läuft, jedoch wird der Bilschrim währenddessen immer wieder mit wirren Zeichen geflutet....

    Hab also mal den VIC rausgezogen, Pins geputzt, wieder eingesetzt, und auch alle meine Lötstellen am U14 Sockel pingelig genau kontrolliert und nachgemessen, aber da war alles OK!?

    Dann ist mir jedoch zufällig etwas höchst Interessantes ausgefallen:

    Auf der Seite vom VIC Sockel weg war rechts ca. in der Mitte ein kleines, ca. 2-3mm kurzes Stück Metall zu erkennen?!? Dachte zuerst es wäre etwas Lötzinn, welches evtl. noch vom Auslöten des U14 stammte?!

    Das Teil lies sich aber nicht so einfach wegnehmen, bis mir bewusst wurde, dass da offenbar ein Pin des VIC Sockels um 90° nach außen weggebogen, und offenbar gar nicht im vorgesehenen Loch im Board eingelötet war!!!

    Das musste also schon damals bei der Produktion passiert sein, weil der VIC Sockel keine erkennbaren 'manuellen' Lötstellen hatte.

    Hab den Sockel also ausgelötet, den Pin geradegebogen, und dann alle 40 Pins wieder korrekt eingelötet - Problem war damit behoben. :)

    Der Produktionsfehler war damals also offenbar nicht aufgefallen, und der Pin hatte evtl. eine Zeit lang trotzdem Kontakt zum Lötauge darunter gehabt, und der 64er somit funktioniert? (der aktuelle Besitzer hat ihn schon als defekt gekauft und wusste nichts von der Vorgeschichte)

    Hab über die Jahrezehnte Unmengen an 64ern repariert, aber sowas war mir bisher noch nicht untergekommen gewesen. ;)

    Ok, das der Controller Chip hin wäre, kann ich mir nicht vorstellen. dann würde das Laufwerk auch nicht mehr tackern, bzw. (was ich mich so erinnern kann) gar nicht mehr den Stepper ansteuern, und beim Einschalten in keinerlei Richtung fahren.

    Könnte aus meienr Sicht evtl. der Motor selbst sein, oder irgendwas zw. Controller und Steppermotor, was das Signal 'umdreht' ?

    Hast du ein zweites FB354?

    Dann könntest du an dem 4 poligen Stecker wo der Steppermotor an die Platine angeschlossen wird mal nachmessen, ob das Laufwerk nach dem Einschalten (wo der Motor Richtung Spur 0 fahren sollte) die selben Signale bekommt wie das andere FB354?

    Hmm, versuch mal folgendes:

    Schalte den Amiga aus, und drehe die Spindel mit der Hand oder einen kleinen Zange so lange, bis der Schlitten so ca. in der Mitte positioniert ist.

    Schalte dann den Amiga wieder ein (OHNE eingelegte Diskette!)

    Fährt der Schlitten dann auf Spur 0? Und macht er dort dann das typische tack-tack?

    Und was macht das Laufwerk bei einem 'Checkdisk bzw- Prüfen' einer Disk in X-Copy?

    Hab heute wieder mal eine 1541 repariert, die ich am letzten Commodore Stammtisch zur Reparatur bekommen hab.

    Symptom: Dauerlauf, sowohl Power LED als auch Activity LED bleiben dunkel.

    Verdacht: 5V ausgefallen?

    Also zunächst kurz nachgemssen -> ja, 5V fehlen.

    Aus der Erfahrung heraus gleich mal losgelegt und somit den entsprechenden Gleichrichter getauscht.....shit, Problem besteht allerdings weiterhin!

    Ok, dann wirds vermutlich der Spannungsregler sein? Den also auch getauscht....jedoch wieder Fehlanzeige, immer noch keine 5V!

    Somit hab mich dann mit dem Trum etwas näher befassen müssen, und festgestellt, dass auf den 5V ein Kurzschluss ist!

    (hätt ich natürlich gleich am Anfang messen können, und mir bissl Löterei erspart, aber meistens liegt es in so einem Fall ja am Gleichrichter ;) )

    Also mal gefühlt, ob den evtl. irgendein IC verursacht und brennheiß wird? Blieben aber alle eiskalt.

    Dann mal beim Netzteil angefangen, und die nächsten Verdächtigen (Dioden und Elkos für die Spannungsaufbereitung) durchgemessen...und siehe da, C5 (47uF, 16V) war komplett durch.

    Also den durch einen passenden neuen ersetzt - und yeah, die 1541 geht wieder :)

    (obwohl es eine Newtronics ist - der Kopf ist bei der glücklicherweise noch heil :) )

    Also ehrlich gesagt, ich glaub bei dem Preis vom C64x braucht man sich keine Sorgen zu machen, daß das der große Kassenschlager wird, zumindest sicher nicht hier in Europa, wo es Ultimate 64, The C64 Maxi usw. gibt.

    Könnt mich nicht erinnern daß sich der C64x damals 2011 sooo super verklauft hätte, und das wird er vermutlich auch jetzt beim 2. Anklauf nicht, auch wenn es ihn jetzt auch in 'pissgelb' gibt. ;)

    Aber USA ist anders, The C64 ist evtl. nicht verkauft worden, und U64 nicht so bekannt usw.?

    Und es soll ja tatsächlich Leute geben die ihre Kaufentscheidung nach irgendeinem einzigen Youtuber richten, anstatt auf die Kommentare von mehreren/vielen Leuten in einem Forum oder ähnlichem zu hören.... ;)

    Ja, scheint ein RAM-Defekt zu sein (kommt bei den uT RAMs öfters vor)

    Da ist der Ramchip für Bit 0 'angeschlagen', das ist derjenige auf U11.

    Wenn du ein passenden Ramchip daheim hast, dan kannst du den mal probehalber auf den U11 huckepack 'draufklipsen'. Der Fehler wird dann (evtl.) verschwinden.

    U11 sollte dann aber ausgelötet und durch einen Sockel ersetzt werden, wo der neue Ramchip dann wieder reinkommt.

    Naja, oder das Parallelkabel checken (durchmessen) ob da nicht irgendwas faul ist, und wenn die 1541 mit neuem VIA wieder läuft, dann einfach mal den C64 und die 1541 mit (RICHTIG HERUM !!) angeschlossenem Parallelkabel mit einem Programm testen, welches das Parallelkabel nutzt, wie z.b. das 15 Second Copy.

    Oder in beiden (C64 und 1541) Speeddos nutzen und schaun ob es schneller lädt?

    Wenn15 Second Copy nicht funktioniert, bzw. der C64 mit Speeddos und trotz Parallelkabel nicht schneller lädt (aber immerhin normal laden kann), dann wird vermutlich auch der CIA im C64 'halb-defekt' sein.

    Das heißt er kann dann nur mehr die serielle Schnittstelle, aber den Userport nicht mehr bedienen.

    Ich bin mal gespannt ob der CIA wirklich noch komplett heil ist, oder evtl. nur der Port für den Userport nimmer geht?

    Bei mir hat sich mal eine Litze vom Parallelkabel gelöst, und damit VIA und CIA zwar nicht komplett in den Tod gerissen, aber zumindest den für den Userport zuständigen Port im CIA, und den normalerweise freien Port im VIA gekillt. :(

    Kann meiner Meinung nach eigentlich nur ein Problem mit der Grafik sein, wenn Spiele trotz des Fehlers prinzipiell weiterlaufen?

    D.h. ich tippe auf schlechten Kontakt am TED Sockel?

    Am besten also mal den TED raushebeln und die Pins mit Alkohol polieren, bzw. die Federkontakte im Sockel kontrolliere und evtl. mit einer Nadel etwas nach innen nachbiegen, falls welche ausgeleiert sind? Dann den TED paar mal in den Sockel rein und wieder raus.

    Wenn er dann immer noch nicht geht, dann könntest du natürlich auch mal den TED vom funktionierenden C16 im defekten testen, und schaun ob das Problem bestehen bleibt, oder sich evtl. ändert/weg ist?

    Wäre aber bisschen riskant, falls irgendwo am Sockel z.b. 2 Pins kurzgeschlossen wären?

    Ohh ja, der Quickshot wurde da schon öfters mal in einem Wutanfall brachial auf den Tisch geknallt. Hats aber immer überlebt. (bzw. die Blechlaschen im Inneren sind bei dem sowieso bald durch ganz normalen Gebrauch abgebrochen)

    Den 64er hab ich zähneknirschend immer verschont, weil er mir halt doch immer schon viel bedeutete. Aber bei einem sau-unfairen Spiel hat es pssieren können, dass die Disk unsanft aus dem Laufwerk entfernt, und der Schalter des 64er gefühlte 10x/Sekunde ein und aus geschalten wurde.

    Hat ihm aber nie geschadet.

    Ich hab den immer geil gefunden:

    PRINT5+"A"+-5

    Ein PRINT Befehl, welcher den 64er auf unterschiedliche Weisen zum Absturz bringt. :D

    Hatte da auch schon coole Abstürze wo ein Sprite über den Bildschirm gezogen ist!