Posts by Ezeyer

    Also ich bin zwar mehr ein C64-User als ein Amiga-User, trotzdem habe ich als Retro-Sammler einen Amiga 500, 2x Amiga 600HD, einen Amiga 1000 und einen Amiga 1200HD in der Sammlung stehen (einen Amiga 500+ hatte ich auch schon, habe ich aber wieder abgegeben).
    Da ich damals vom C64/128 direkt auf einen 386SX-PC umgestiegen bin und den Amiga "übersprungen" habe, musste ich mir vor einigen Jahre mir dem Kauf eines Amiga 500 auf dem Flohmarkt mich erst mal mit der Bedienung auseinander setzen. Wobei der Amiga da ja relativ einfach zu bedienen im Vergleich zu einem DOS-PC oder eines C64.
    ADF-Dateien vom PC übertrage ich mit einem PCMCIA-CF-Adapter vom PC zum Amiga 600 bzw. Amiga 1200, allein deswegen ist ein Amiga 600 meiner Meinung besser als der gute alte Amiga 500.
    Da der Amiga 600 auch schön handlich ist und auch ich mir eine 170MB-Festplatte nachgerüstet habe, wird in der Regel eigentlich nur dieser benutzt, dank der Festplatte benötige ich dann auch ein externes Floppy-Laufwerk nicht sehr oft. (eigentlich nie)
    Von den oft genannten Kompatibilitäts-Problemen eines Amiga 600 habe ich selber noch keine Erfahrung sammeln können, was aber eher daran liegt, dass ich auf dem Amiga 600 nur spiele und keine Anwendungen drauf machen, denn genau soll es ja die meisten Probleme geben (wegen dem fehlenden Zehner-Block?).


    Aber ADF-Dateien lassen sich ja auch über eine serielles Nullmodem-Kabel komfortabel vom PC zum Amiga übertragen, deswegen spricht eigentlich auch nichts gegen einen Amiga 500, auch wenn man bedenken muss, dass dieser bereits einige Jahre mehr auf dem Buckel haben kann.

    Hatte der Ur-C64 nicht auch orange F-Tasten (vom VC20), so wie es auch der C64 hat der auf OVP drauf ist ? Damals hattte Commdore nah noch zig VC20-Tastatruren auf lagfer und verbaute die dann auch im C64, mein Mitschüler von damals hatte noch so ein Gerät mit orangen Funtkionstasten, ich habe meinen C64 1 jahre später dann schon die grauen F-Tasten.


    Am schönste ist es, wenn man zu jedem Schnäppchen welches man in seiner Sammlung hat auch eine kleine Geschichte liefern kann und nicht einfach sagen muss "habe ich bei EBAY für xy DM/Euro gekauft").


    Bei mir gibt es solche kleine Gschichten (damlals noch zu DM-Zeiten, z.b:


    - Der Typ der für eine Floppy 1581 satte 10 DM wollte und blöd schaute als ich innerhalb weniger Millisekunden im 10 DM in die Hand drückte und nicht mit ihm handeln wollte (er wußte offenbar nicht was er da verkauft,) anschließend habe ich bei ihm auch noch nagelneue 3.5-DD-Disketten für 1 DM für den 10er-Pack bezahlt, Kommentar von ihm "wer braucht heute denn noch DD-Disketten"). Die Floppy 1581 funktionierte einwandfrei und sah aus wie neu. Ich hatte damals aber schon eine Floppy 1581 und deswegen tauschte ich diese gegen einen C116 und einen Plus 4 ein, ein guter Tausch wie ich damals fand, wenn ich mir heute die Preise bei EBAY für eine 1581 anschaue, ich bin mir heute nicht mehr so sicher ob dass ein guter Tausch war.


    - Oder Arbeitskollege, der auf meine Kleinanzeige in der Firmenzeitschrift antwortet und sagte er hätte einen Amiga, obwohl ich in die Suche-Kleinanzeige deutlich reinschieb, "Suche alte Homecomputer, bitte keinen C64 und Amiga anbieten", weil ich dass schon mal machte und dann mindestens 20x C64 und 20x Amiga 500 angeboten bekam. Der mir unbekannte Arbeitskollege rief also an und sagte : "Warum kein Amiga, ich habe hier einen Amiga mit Monitor für 20 DM" als ich dann fragte "was für ein Monitor es wäre ?" sagte er einen Commodore 1081 !! Da ich wußte dass der 1081 damals sehr oft mit einem Amiga 1000 verkauft wurde, fragte ich schnell "Was ist dass denn für ein Amiga ?" - Antwort : "ein Amiga 1000" - noch am selben Abend habe ich den Amiga 1000 mit dem Monitor 1081 beim Arbeitskollgen für 20 DM abgeholt. Er hätte ihn wenige Tage später in den Sperrmüll gegeben. Der 1081 wird heute noch stark benutz da er einen SCART-Anschluß hat.


    - und da war dann die ältere Frau die einen C128D, einen Amiga 500+ und einen C128 (jeweils mit Netzteil) mir auf dem Flohmarkt anbot und ich davon ausging, dass sie die Geräte einzeln verkaufen möchte. Als ich nach dem Preis fragte sagte sie mit bissigen Ton, dass die Geräte nur zusammen verkauft werden. "Gibt´s nur zusammen ....", war ich etwas sauer, da ich den Amiga 500+ eigentlich nicht wollte (hatte schon einen Amiga 500). Als ich dann nach dem Preis für diese "Bundle" fragte sage sie zur mir "mein Sohn möchte mindestens 30 Euro dafür haben, darunter würden sie nicht verkauft - auch hier dauerte die Bezahlung nur wenige Millisekunden ....... - und obwohöl ich es nichtg erwartet, funktionieren alle 3 Geräte bis heute einwandfrei. (den Amiga 500+ habe ich aber mittlerweile an meinen Neffen verschenkt)


    Das sind die kleinen Geschichten die so eine Computersammlung zu einem richtigen Stolz machen, denn wie heißt es so schön "der Weg ist das Ziel" und genau so ist es oft, das Sammeln macht um so mehr Spaß wenn man an die Sammelexemplare über Umweg, Zufälle oder einfach nur Glück herankommt und so manche Geschichte darüber erzählen kann. Dagegen ist der Kauf über Ebay nur Mittel zum Zweck und völlig emitionslos, weil hier einfach nur der erfolgreich ist, der eben mehr bezahlt bzw. mehr bezahlen kann bzw. will.

    Ich habe zwar viele 64er und HappyComputer Zeitschriften, aber als PDF ist das eine feine Sache, allein schon wegen dem Platzbedarf und der fehlenden Abnutzung als wenn man die mittlerweile über 20 Jahre alte Zeitschriften in die Hand nehmen muss.


    Wer kennt noch andere Zeitschriften welche man sich als PDF herunterladen kann ? z.B. HC-MeinHeimcomputer, RUN, HappyComuter, 64er oder alte Ausgabe der Chip oder der ASM?


    Hier mal die erste Ausgabe der Zeitschrift "CHIP":
    http://www.chip.de/downloads/C…sgabe-No.-1_13010360.html


    Euch sicherlich bekannt sind Euch ja diese PDFs:
    http://www.c64games.de/phpseiten/artikel.php

    Also aktiv beteiligt habe ich mich bei bem CF auch nicht, die Antwortzeiten von über 2 Monaten war mir dann doch zu lang, außerdem gab es damals schon im BTX der Bundespost/Telekom den WDR-Computerclub, da konnte man schon weit vor dem Internet in einem Forum tätig sein, aber BTX in Verbindung mit dem C64 ist ein anderes Thema, war aber ein tolle Sache sich im BTX bei Commodore immer kostenlos Prospekte zu bestellen - ich habe soviel da bestellt, aber leider keinen einzigen Prospekt aufgeboben :(


    Gut am CF waren aber auch die vielen Tips&Trick z.B. Komplettlösungen oder Spiele-Pokes außerdem gab es immer Anzeigen von Firmen mit Restposten bzw. Rotstift verkaufte sogar selber Restposten. Tanja-Nolte und der Anwalt der dahinter steckte war ja über Jahren eines der Haupthemen des CF. War damals ein gute Informationsquelle, was aber durch das Internet sehr schnell überflüssig wurde, aber Retro-Charakter hat die CF schon damals.

    Schau mal hier, dort gibt es für jede Spielkonsole eine "Hitparade":


    http://www.videogamecritic.net/


    Coleco:
    http://www.videogamecritic.net/coleco_g.htm


    Hier die Spiele mit der besten Bewertung für das Coleco aus o.a. Link:


    Frogger
    BurgerTime
    Centipede
    Donkey Kong Junior
    Dragonfire Imagic
    Frenzy
    Galaxian
    Gorf
    Jumpman Junior
    Jungle Hunt
    Miner 2049er
    River Raid
    Turbo
    Defender
    Donkey Kong
    Pepper II
    Pitfall
    Q*bert
    Tutankham
    War Games
    Zaxxon


    oder eben Coleco-Emulator nutzen und die Spiele vor dem Kauf bei EBAY erst mal ausprobieren

    Der Competition Pro hat in der Stanard-Ausführung nur einen Feuerknopf, zwar sind 2 Buttons vorhanden, aber die sind parallel geschaltet und werden nicht getrennt auf einen getrennte Pins am Anschlußkabel geführt.


    Du kannst Ihn ja mal aufschrauben und nachsehen, dann siehst Du dass sie miteinander verbunden sind:


    Hier auch noch die Belegung des Stecker, auch hier sieht man dass es nur einen Feuerkopf gibt:


    http://de.wikipedia.org/wiki/C…ussbelegung_D-Sub-Version


    Die 9polige-Atari-Standart-Joystick-Buchse sieht nur einen Feuerkopf vor !


    Nur am direkt ma SEGA MegaDrive kann man alle Fuerbutton des MegaDrive-Kontroller benutzen, am C64/VC20/Amiga/Atari funktioniert nur wieder ein Feuerkopf !


    Beim C64 konnte man in einigen Spielen den Feuerkopf des 2. Joystickanschluß zusätzlich im Spiel benutzen, z.B. neben dem Schießen konnte man im Spiel "Space Invasion", oder "Commando" Granaten werfen oder im Spiel "NoMercy" konnte man zustzlich Raketen einsetzen, hier wurde aber meist nur die "Leertaste" über den Joystick benutzt.

    Naja, CP/M war damals als es den C128 kam schon sehr auf dem absteigenden Ast, außerdem war CP/M-Software im vergleich zu C64-Software unheimlich teuer und vorallem auch nicht so "frei" verfügbar als wie es bei C64-Software auf dem Schulhof der Fall gewesen ist.
    In meinem Bekanntenkreis hatten nur sehr wenige einen C128 (wenn dann meist gleich einen C128D) und die CP/M war da kein großes Thema, wir waren froh wenn wir mal C128-Softtware in die Finger bekamen wie. z.b. MasterText 128 oder auch das Spiel "Last V8" in der C128-Version.
    Als wir in der Berufschule auf einem PC-XT begannen Turbo PAscal zu Lernen (war glaube ich die DOS-Version 5.0 oder 5.5.) habe ich mir damals auch die CP/M-Version für den C128 beschafft (Version 4.0 wenn ich mich erinnern kann). Aber im Vergleich zur PC-Version war die doch sehr sehr langsam und wegen dem Disketten-Betrieb auch sehr unkomfortabel (beim PC hatten wir ja eine Festplatte).


    Da TurboPascal auf dem C128 damals nicht so richtig dolle war, war das auch der Grund warum ich damals mit meinem Bruder den ersten PC gekauft haben (Vobis Highscreen AT 80286) auch wenn der im Vergleich zum C64/128 sau teuer war (wie bezahlten damals bei Vobis 4500 Euro für PC-AT, VGA-Monitor und NEC P2200-24-Nadeldrucker). Diesen 286-AT habe ich immer noch, er dient bei mir für die Übertragung von d64-Imagines in Verbindung mit einem X1541-Kabel !!


    Hallo Albert,


    Warum hast Du für einen C64G (ALDI-Version) Unsummen bei EBAY bezahlt ? Einen C64-II mit Floppy 1541-II mit mehr oder weniger Zubehör bekommt man bei EBAY mit etwas Geduld oft relativ günstig, oft geht so etwas für weniger als 40 Euro weg, bei "Sofort-Kauf" auch mal für 40-60 Euro, immer noch günstig wie ich finde (aber natürlich weit aus teueren als auf dem örtlichen Flohmarkt, wo man auch mal eine C64 für 5 Euro bekommt, aber meist muss man da erstmal einen finden.).Auch den ersten alten "Brotkasten" in grauer Farbe bekommt man relativ günstig, (Ausnahme sind hier die ersten Modelle mit den orangenen Funktionstasten vom VC 20). Du schreibst Du hast für den ALDI-C64G keine Floppy, gut damals als ichmir meinen ersten grauen C64 vom Konfirmationsgeld kaufte, konnte ich mir auch keine Floppy 1541 leisten (Preis damals 798 DM) und mußte mich mit der 1530-Datasette (99 DM) begnügen, heute ist eine Floppy 1541 aber kein Luxus-Artikel wie damals und eigentlich ein Muss, vorallem wenn man vom PC C64-Dateien transformieren möchte (z.B mittels X1541-Kabel)


    Ohne funktionierenden ALID-C64 der als Vergleichsobjekt bzw. ohne funktionieren Ersatzteile wird die Fehlersuche schwierig, vorallem wenn dann auch noch die handwerkliche Grundtechniken wie Löten, das Lesen und Verstehen eines Schaltplans oder auch nur Grundwerkzeuge wie Logiktester oder Mulitmeter nicht vorhanden sind. Als erstes sollte man Prüfen ob das Netzteil auch die notwendigen Spannungen liefert. In der Regel wird erstmals die in Frage kommenden ICs fachgerecht ausgelötet und dann IC-Sockel eingelötet, dann werden die eingesetzten IC wieder eingesetzt und man beginnt mit der Fehlersuche, in dem man funktionieren ICs einsetzt und so versucht man den defekten Baustein zu finden, klar ist es toll wenn jemand hier im Forum einen Tipp geben kann um welcher Baustein defekt sein könnte, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Auf keinen Fall sollte man auf Verdacht den ICs die Beinchten abschneiden, damit man sie besser auslöten kann, so zersztörte man unter Umständen funkionierende Bausteine ohne große Not. Klar, das Auslöten großer IC-Bausteine gehört schon zur "hohen Schule" des Elektroikklöten (neben dem SMD-Löten), aber mit Fingerspitzegefühl, guten Werkzeug (Lötkolben/Station, Entlötsaugpumpe..)kann man das schion hinbekommen, aber beim ersten Mal kann auch mal die Leitbahn auf der Platine mit entfernt werden, aber das passiert oft sogar Profis abundzu mal, meist können diese die Paltein aber dennoch mkit einiger Workarounds retten.


    Wenn es Du unbedingt einen funktionierenden ALDI-C64 haben möchtest (warum auch immer), dann könntest Du auch die Platine und Tastaur einer anderen C64-Version in das ALDI-Gehäuse einbauen, aber auch dazu sollte man nicht unbedingt 2 linke Hände haben.


    Die einfachste Lösung wäre den ALDI-C64 wieder bei EBAY verkaufen, ob Du dabei angibst dass er defekt ist oder als "ungetestet" anbietest muss Du selber wissen, ob Du Dir eine negative Bewertung "leisten" kann. Aber so kannst Du wenigstens diesen Reinfall wieder kompensieren und dann evtl einen funkionierenden C64 kaufen, wie gesagt, schau Dich nach einer Komplett-Anlage mit C64 und Floppy 1541-II und etwas Zubehör (Joystick, 5.25-Disketten, Module usw) um, mit etwas Geduld bekommt man das bei EBAY doch recht günstig, man muss eben Geduld haben und auch mal bei der einen oder anderen Auktion einfach nicht mehr mitbieten.


    Evtl. tauscht ja auch hier jemand im Forum einen seiner vielen C64-II gegen den defekten C64G, weil ihm diesen ALDI-odell noch in seiner Sammlung fehlt ...

    Auch in den Medien war der C64 im Fall "Kampusch":


    Zitat:
    Natascha Kampuschs Entführer, der 44-Jährige Kommunikationstechniker Wolfgang Priklopil, verwendete ausschließlich einen Commodore 64, ein bis Ende der 80er Jahre äußerst populäres Modell. Heute sei dieser Rechner jedoch ein Stück Altertum, sagte Generalmajor Gerhard Lang vom Wiener Bundeskriminalamt (BK). "Es war ein Problem, die Daten auf einen heutigen modernen Computer ohne Verlust zu übertragen." Ein anderes Gerät sei nicht gefunden worden.


    Quelle:
    http://www.stern.de/panorama/:…s-Entf%FChrer/569365.html

    Naja, die "Happy Computer" war damals in etwa vergleichbar mit der "Computerbild", nur dass es zur damligen Zeit weit weniger Leute gab, die sich mit der Computertechnik und vorallem auch mit DFÜ und Großrechneranlagen auskannten, und so konnte man sich kaum vorstellen wie solche Großrechneranlagen überhaupt aussahen, funktionierten oder wie sie miteinander kommunizierten.
    Wenn ich heute mit meiner langen Computererfahrung in Schule, Ausbildung, Beruf und Studium die "Happy Computer"-Artikel aus dem Jahren 1984 bis 1989 so durchlese, komme ich immer wieder in schmuzeln, was so mancher Redakteuer da so "fachgesimpelt" hat und wie oberflächlich diese Berichte doch waren, aber zu dieser Zeit verstand ich die Artikel in der "C`t" auch nicht, die waren dann für meine damaliges Wissen und Verständnis doch zu komplex.
    Wenn ihr Euch mal in die Geschichte von Karl Koch hineinlest, dann werdet ihr feststellen, dass diese "Hacker" aus heutiger Sicht eigentlich relativ harmlos waren und aus heutiger Sicht doch etwas überbewertet, dass größte Problem war es damals, an Informationen, Dokumente und Handbücher solcher EDV-Anlagen zu kommen, Unix kannte man oft nur vom hören sagen, heute kann jeder mit wenige Maus-Klicken sich die nötigen Informationen aus dem Netz holen, damals gab es kein Internet und die Informationen konnte man nur über gute Bekannte, Freunde und Gleichgesinnte erhalten.