Posts by Computerbastler

    Die Lüfter haben in der Regel BLDC Motoren, das heißt, sie haben feststehende Spulen ohne Kollektor in der Mitte und einen Ringmagneten als Läufer am Flügelrad. Die Kommutierung wir dann elektronisch gemacht. Daher kann man diese Motoren nicht wie normale DC Motoren betrachten; eine (zuverlässige) Steuerung der Drehzahl über die Betriebsspannung ist nicht möglich. In der Drehzahl regelbare Lüfter werden über ein extra Signal (Steuerspannung oder PWM) gesteuert, nicht über die Betriebsspannung.

    Das Problem mit dem Kurzschluss ist Standard - wenn Tantalelkos defekt sind, haben sie in der Regel einen (satten) Kurzschluss.
    Wie man sie defekt bekommt:
    - Überspannung (ich habe schon Schaltungen gesehen, da waren an einer 12V-Versorgung 10V Tantalelkos drin - und das hat um die 10 Jahre funktioniert.
    - hohe Lade- und Entladeströme
    - Verpolung


    Tantalelkos haben verglichen mit Nasselkos einen sehr kleinen ESR (internen Serienwiderstand), weshalb sie als Siebelko hinter einem Gleichrichter z.B. nicht zu empfehlen sind. Bei jeder Sinushalbwelle der Wechselspannung würde sonst ein hoher Ladestrom fließen, was ihm langfristig schadet. Hier ist der (eigentlich schlechtere) Nasselko mit höherem ESR im Vorteil.

    Auch wenn Du schreibst, der Chip sei OK: Ich hatte früher (also 1985) mit meinem C64 auch ein Soundproblem. Die meisten Sounds sind einwandfrei gelaufen, bei manchen waren gräßliche Misstöne dazwischen (speziell EPYX Software). Nach einem SID-Tausch auf Garantie wars dann OK.

    Im obigen Bild:
    Rot = Chrominance (C) - Farbsignal
    Schwarz = Luminance (Y) - Schwarzweiß-Video mit Sync-Impulsen
    Gelb = Composite (FBAS / CVBS) - Farb-Video mit Sync-Impulsen


    S-Video ist also schwarz und rot, S-Video mit nur einer Chinch-Buchse ist nicht möglich. Wenns nur eine Chinch-Buchse gibt, dann ist das wahrscheinlich FBAS.

    Obwohl ich mich mit dem VC20 nicht auskenne - ein durchlaufendes Bild bedeutet fehlende oder fehlerhafte vertikale Synchronisation. Da die Zeilen aber stabil stehen (horizontale Syncronisation also da ist) und auch die Farbe da ist, kann taktmäßig nicht allzu viel im Argen liegen. Die einzelnen Frequenzen für V-Sync, H-Sync und Farbburst sind im PAL-Signal miteinander verkoppelt, stammen also vom selben Urtakt ab.
    Der V-Sync ist als Impulsfolge zwischen zwei Bildern codiert, die vom Monitor bzw. Fernseher erkannt wird. Die Frage ist also: andere Geräte funktionieren mit diesem Monitor / Fernseher? Hat der evtl. noch einen Regler, der mit 'Bildfang' oder 'V-Sync.' oder ähnlichem beschriftet ist (oft hinten an der Rückwand älterer TV-Geräte) und lässt sich das Bild damit stoppen? Oder ist es ein modernes (digitales) Gerät, das mit dem 'Commodore-PAL' nicht klarkommt? Erst wenn diese Ursachen ausgeschlossen sind, würde ich den Fehler beim VC20 suchen.
    Das Thema mit der fehlenden Masse halte ich auch für unwahrscheinlich, da der Zeilensync ja funktioniert, Bildinhalt da ist und auch der Farbrägeroszillator synchronisiert wird (sonst gäbe es keine oder keine richtige Farbe).

    Ich denke, dass das Brummen normal ist (schon immer da war) und auch nicht durch Tauschen von Bauteilen wegzubekommen ist. Ich hatte einen 1801, der hat auch von Anfang an gebrummt. Das sind einfach keine hochwertigen Geräte.


    Ferrit: wirkt nur bei höheren Frequenzen (MHz-Bereich). Bei 50Hz ist der quasi nicht vorhanden. Und wenn er bei 50Hz wirken würde, würde er natürlich auch das Audio-Signal dämpfen. Ist also prinzipiell der falsche Ansatz. Das Brummen muß dort, wo es entsteht angegangen werden und man darf nicht hinterher, wenn es bereits da ist versuchen, es wieder herauszufiltern.

    Ich habe den Thread jetzt nur teilweise gelesen, mir fällt aber im Zusammenhang mit der Widerstandsdiskussion auf, dass hier ein Aspekt gar nicht berücksichtigt wird: die Belastbarkeit von Bauteilen. Es ist also gut möglich, dass es hier unproblematisch ist (wie gesagt, ich habe nicht den gesamten Thread gelesen), trotzdem muss man das im Einzelfall nachrechnen und darf nicht einfach kleinere Bauteile als vorgesehen verwenden.


    Bei Widerständen ist es so, dass die Belastbarkeit von der Baugröße abhängig ist - je größer, desto belastbarer. MELF bzw. Mini-MELF Widerstände (tonnenförmige Bauform wie bedrahtete Widerstände, eben ohne Anschlußdrähte) sind noch belastbarer wiie dei Chipwiderstände entsprechender Größe. Mechanisch ist ein kleinerer Widerstand immer adaptierbar - aber ob die Belastbarkeit und die Spannungsfestigkeit reicht, muss im Einzelfall geprüft werden.


    Bei (keramischen) Kondensatoren sieht die Sache nochmals anders aus: kleinere Bauform = kleinere Spannungsfestigkeit und / oder 'schlechtere' Keramik. Schlechtere Keramik bedeutet, dass die Kondensatoren u.A. bei der Nennspannung 80% ihrer Kapazität einbüßen! Das heißt, wenn ich z.B. 1µF/6,3V einlöte, habe ich bei 5V Betriebsspannung unter Umständen de facto nur noch eine Kapazität von ca. 250nF!


    Kleinere Bauteile sind also nicht nur kleiner, sie sind in der Regel auch 'schlechter' wie ihre größeren Brüder.

    Platinenpreise gehen im Wesentlichen nach Fläche und Stückzahl. Kleine Stückzahl und riesige Fläche -> da sind die 200 Euro schon relativ vorsichtig geschätzt. Und dann: womit bestücken? Funktionierende Platinen dafür schlachten?? Wenn man seeehr viel Zeit übrig hat und Geld gar keine Rolle spielt, kann man so ein Projekt starten. Beispiel: Einzelstück mit Lötstopplack 2 Layer: ca. 70 Euro/dm², bei 10 Stück wirds günstiger, aber auch nicht um die Hälfte.

    Also zumindest auf dem Bild kann ich jetzt nichts entdecken... Wenn Du an einer der Lötstellen einen hauchdünnen Kreis um einen Pin des Steckers oder des Schalters entdeckst, dann ist die Lötstelle wahrscheinlich kalt. Auf dem Foto sehe ich das nicht. Insgesamt sehen die Lötstellen aber gar nicht so schlecht aus, ich hatte da nach der Beschreibung irgend was Schlimmes befürchtet.


    Vermutlich liegt das Problem woanders. Evtl. hilft dann Kältespray weiter. In Frage käme aber auch noch der Schalter selbst.

    Das mit dem Schriftzeichen würde ich jetzt mal als zweitrangig betrachten, vermutlich ist das ein Fehler mit dem Farbram, der nichts mit dem 'Ausschalten' zu tun hat.


    Da es sich immer um den selben Zeitraum handelt, bis das Gerät ausgeht: ein thermisches Problem ist wahrscheinlich. Wenn jetzt noch 'wüste' Lötstellen am Schalter vorhanden sind (wie sehen die aus - klassische kalte Lötstellen oder unsachgemäßer Reparaturversuch oder ....), dann würde ich mich darum zuerst kümmern. Sollte da ein Wackelkontakt sein, könnte sich das durchaus in dem beschriebenen Verhalten äußern. Bring das in Ordnung (oder lass es in Ordnung bringen), und dann sehen wir weiter.

    Du schreibst 'anscheinend'. Haben die Geräte definitiv Überspannung bekommen, oder vermutest Du das nur?
    Und: ohne zu messen brauchst Du eigentlich gar nicht weitermachen. Wenn Du die Möglichkeiten nicht hast, dann suche Dir jemanden, der sie hat. Durch planloses Auswechseln vieler Bauteile geht eher noch mehr kaputt, als das es hilft. Und wenns wirlich ein Überspannungsschaden ist, ist die Frage, ob da noch viel zu retten ist.
    Kommt sehr darauf an, was passiert ist.

    Unabhängig vom Mietmodell gibt es noch eine Änderung, die erst beim dritten Hinsehen auffällt: neben der beschränkten freien Version mit maximal 80x100mm Routingfläche gibt es ja nur noch die Standard und die Premiumversion (also Light-Version (entsprechend der Freeware, aber mit dem Recht zur kommerziellen Nutzung) und Maker-Version sind ersatzlos gestrichen - es gibt aber noch irgend ein zeitlich limitiertes Studentenpaket). Die Premiumversion entspricht der bisherigen Professional-Version, aber die Standard-Version wurde deutlich abgewertet. Zwar ist die Fläche immer noch 100x160mm, aber die Anzahl der Lagen wird auf 2 reduziert. Damit eignet sie sich nicht mehr für Multilayer-Layouts, ohne die EMV-feste Schaltungen sehr schwer oder gar nicht zu realisieren sind. Folglich bleibt für den Nicht-Bastler-Sektor eigentlich nur noch die Premiumversion für nur 83,30 Euro im Monat oder 648,55 Euro im Jahr. Damit ists mindestens 2,5x so teuer (alle 2-3 Jahre gabs bisher ein Update zu maximal etwa diesem Preis für die Professional-Version) wie bisher mit allen bereits diskutierten Nachteilen.

    Es gab verschiedene 'Hürden' bei der Festplattengröße in der PC-Evolution. Zunächst war da die 32MB-Grenze, größere Platten wurden bis MS-DOS 3.3 nicht unterstützt.
    Dann wurden Platten bis 512MB unterstützt, später Platten bis 8GB(?), dann 2TB, und jetzt 16TB.


    Jeder Evolutionsschritt hatte Nebenwirkungen. Die Begrenzungen kamen ja daher, dass beim ersten IBM-PC niemand daran dachte, dass man jemals so große Speichermedien haben und brauchen würde ('... 640k RAM should be enough for everyone...'). Folglich wurden die Zeiger für die Platte (Spurnummer, Sektornummer, Anzahl der Köpfe) entsprechend der damaligen Gegebenheiten + 'Reserve' festgelegt. Da dies aus Kompatibilitätsgründen später nicht mehr einfach geändert werden konnte, hat man zu dem Trick gegriffen, nach außen einfach eine andere physikalische Aufteilung vorzutäuschen, als tatsächlich vorhanden ist (Platten mit 63 Köpfen etc., was ja physikalisch einem Plattenstapel aus 32 Scheiben entspräche). Es wurden also nach und nach alle Zeiger bis zu Ihrem Maximalwert hochgesetzt und die tatsächliche physikalische Anordnung wurde von der Plattenfirmware gehandelt. So kommt man auf max. 2 TB pro Festplatte. Dann kam der letzte Schritt, bei dem dann die Sektorgröße drastisch vergrößert wurde (von 512 Byte auf 4kByte), um bei gleicher Datenmenge wesentlich weniger Sektoren zu belegen und so Platten > 2TB bauen und addressieren zu können, die noch halbwegs kompatibel sind. Nachteil: Eine Datei mit 1 Byte belegt jetzt 4k, früher hat sie 512 Byte belegt...


    Zu der Zeit, als der Commodore gebaut wurde, gab es die ganzen Tricksereien noch nicht. Da wurde noch wirklich die Zahl der Köpfe, der Sektoren, der Spuren hart ins BIOS eingetragen. Ein Modus 'Auto' war zu 286er Zeiten im BIOS auch noch nicht vorgesehen.


    Jetzt ist die Frage: wie viele Spuren, Sektoren pro Spur und Köpfe hat denn Deine Flashkarte? Das wird intern doch völlig anders gehandelt - es gibt seit Jahrzehnten auch keine Festplatten mehr, bei denen obige Angaben fürs BIOS Setup draufstehen. Ich glaube kaum, dass Du das zum Laufen bekommst.


    Ich würde Dir raten, versuche in der Bucht eine alte, funktionsfähige Platte mit maximal 32MB zu bekommen - da hast Du die größten Chancen, dass das läuft.
    Viel Glück!

    Das Problem ist doch nicht, ob es andere Layout-Programme gibt, das Problem ist, dass mit einem Systemwechsel die ganzen über die Jahre aufgebauten Libraries, aber auch die Schaltpläne + Layouts zumindest zu einem erheblichen Teil auf einem neuen System neu erstellt werden müssen. Ich habe es noch nie probiert (probieren müssen), aber Konvertierungsprogramme arbeiten, wenn man denen glaubt, die es schon gemacht haben, in dem Bereich (EDA) wohl eher mäßig bis schlecht, d.h. es ist erhebliche händische Nacharbeit nötig, wenn es denn überhaupt funktioniert. Und wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass meine LP nach der Konvertierung noch stimmt, kann ich sie meistens gleich neu machen. Ein Fehler auf einer Leiterplatte bedeutet in der Regel: die ganze Leiterplatte ist (teurer) Schrott.


    EDIT: Zipcom war schneller...

    Na ja, bleinen wir mal bei EAGLE:


    Die erste Version, die ich kenne (3.0) kannte noch keine echte Verknüpfung von Schaltbild zu Leiterplatte. Das hieß: Schaltbild zeichnen, BOARD-Befehl, und dann Layouten. wenn man nach dem Board-Befehl irgend etwas am Schaltbild oder auf Bauteilebene auf dem Board geändert hat, entsprach der das Schaltbild evtl. nicht mehr dem Layout und umgekehrt (außer man hat das händisch mit viel Disziplin nachgezogen).
    Die nächste Version, Version 3.5, konnte dann genau das: wenn man im Schaltbild ein Bauteil dazugefügt oder gelöscht hat, war das auch automatisch auf der Leiterplatte vorhanden oder weg.
    Dann kam die Version 4.0, ich kann mich nicht mehr an die Neuerungen erinnern (waren also wohl eher klein). Doch halt - das war glaube ich der Umstieg von DOS auf Windows - aber nagelt mich da nicht fest. Und die ULPs wurden glaube ich mit dieser Version eingeführt.
    Als nächstes kam die Version 4.1, bei der erstmals Bauteile außerhalb des 90°-Rasters plaziert werden konnten (beliebiger Drehwinkel), die dann in der Version 4.16r2 als eine super stabile Version gipfelte.
    Dann kam die Version 5 - Umstieg von XP auf Windows 7
    Version 6: Umstieg vom properitären Dateiformat auf XML-Dateien und Schnittstelle zu LTSpice IV
    Version 7: Hierarchische Designs + neuer Lizenzserver, der nach erheblichem Unmut der Anwender wieder zurückgezogen wurde und zur Version 7.1 führte.


    Das ist die letze Major-Version unter Regie von Farnell, die bis zur Version 7.7 weitergeführt wurde; irgendwo zwischen 7.5 und 7.7 erfolgte dann der Verkauf an Autodesk. Ca. 10 Jahre vorher wurde Cadsoft vom Firmengründer an Farnell verkauft.


    Anfangs gab es keine gestaffelten Lizenzen (außer dass man Schaltplaneditor und Autorouter weglassen konnte), d.h., man musste immer die spätere Professional-Version kaufen (ca. 3000 DM), jedes Update kostete so zwischen 600 DM und später so ca. 400 - 650 Euro.


    Für mich war die Version 4.16r2 lange Zeit die Version, mit der ich runherum zufrieden war. Allerdings hat diese Version beim nicht ganz freiwilligen Umstieg auf Windows 7 so die eine oder andere Macke gezeigt (wegen des mit Vista neu eingeführten UAC, für das es natürlich nie programmiert wurde). Es war noch benutzbar, aber hatte schon seine Nachteile, die unter XP nicht da waren.


    Aber warum hat man überhaupt upgedated? Weil man sonst mit Dateinen von Dritten nichts mehr anfangen konnte, das war der Hauptgrund. Ich würde sonst heute noch mit 4.16r2 arbeiten, trotz der kleinen Macken bei der Darstellung und den Presets.


    Wirklich gebraucht habe ich die Zusatzfeatures seit 4.16r2 nicht.


    Und ja, man kann natürlich Bauteile selber anlegen. Habe ich oft genug gemacht. Wenns aber das Bauteil von einem anderen User schon auf der Cadsoft-Seite gab, hat man natürlich das genommen, denn insbesondere das Generieren ordentlicher Footprints nach Datenblatt des Herstellers macht nicht wirklich Spass und ist ziemlich zeitaufwendig, wenns dann z.B. ein exotischer TQFP mit mehr als 100 Anschlüssen ist. Oder man hat die Vorlage zumindest als Grundlage für eine eigene Anpassung verwendet. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn die Library nicht mit einer neueren Version als der eigenen generiert wurde...

    So, jetzt konnte ich nachvollziehen, woher ich die Info hatte, dass Kauflizenzen verfallen, wenn man einmal die Mietversion installiert hat. Ein Mitglied aus dem in Post #1 verlinkten Thread hat den Passus mit dem Wortlaut der Lizenzbedingungen in den Thread kopiert:


    If you ever upgrade to Eagle 8.0, you cannot legally let your subscription lapse and go back to your previously purchased Eagle 7.7.0 license:
    “1.2.1 Effect of Upgrades. If Autodesk or a Reseller provides Licensee with an Upgrade to other Licensed Materials previously licensed to Licensee, the Licensed Materials previously licensed to Licensee and any other Autodesk Materials relating thereto will thereafter be deemed to be a “Previous Version.” Except as set forth in Section 1.2.2 (Exception for Relationship Program Licensees), the license grant and other rights with respect to any Previous Version will terminate one hundred twenty (120) days after Installation of the Upgrade. Within such one hundred twenty (120) day period, except as set forth in Section 1.2.2 (Exception for Relationship Program Licensees), (a) Licensee must cease all use of any Previous Version and Uninstall all copies of the Previous Version, and (b) upon expiration of such period, such Previous Version will no longer constitute Licensed Materials but rather will be deemed to be Excluded Materials and Licensee will no longer have a license for any such Previous Version. At Autodesk’s request, Licensee agrees to destroy or return to Autodesk or the Reseller from which they were acquired all copies of the Previous Version. Autodesk reserves the right to require Licensee to show satisfactory proof that all copies of any Previous Version have been Uninstalled and, if so requested by Autodesk, destroyed or returned to Autodesk or the Reseller from which they were acquired.”


    Es ist zukünftig also nicht einmal mehr zulässig, eine alte Version zu nutzen, wenn man einmal upgegraded hat.

    Relativ unbemerkt von den Usern hat Autodesk im letzten Sommer Cadsoft von Farnell gekauft. Nun bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen: Es gibt EAGLE zukünftig nur noch zur Miete (mit Ausnahme der kostenlosen auf 80x100mm und für nichtkommerzielle Nutzung beschränkten Version). Auch versucht Autodesk offensichtlich, ältere Kauflizenzen mit seltsamen Lizenzbedingungen zu kassieren.


    Als lizenzierter User habe ich diese Woche eine Mail von Autodesk bekommen, und bin auf diesen 'erfreulichen' Umstand hingewiesen worden (for less than your daily cup of coffee...).
    Es gibt auch schon entsprechende Reaktionen im Netz. Sofern Autodesk das durchzieht und stur bleibt (womit zu rechnen ist), werden wir uns wohl nach einer Alternative umsehen müssen.
    Ich nutze EAGLE seit der Version 3.0 (vor ca. 20 Jahren, damals noch unter DOS) und werde jetzt wohl auch nicht mehr updaten können. Solange das Programm noch auf einem aktuellen Betriebssystem läuft, ist alles OK. Sobald diese Voraussetzung aber wegfällt (und damit ist mittelfristig zu rechnen), ist auch die Kauflizenz wertlos.


    An alle lizenzierten User: unbedingt die Bedingungen lesen, BEVOR irgend eine Mietlizenz getestet wird, da offenbar die Kauflizenz damit verfällt (siehe Link oben). Ich konnte es nicht nachprüfen, da ich mich bei Autodesk definitiv nicht einloggen werde.


    Die alten Versionen (Kaufversionen) können zur Zeit noch downgeloaded werden, auch wenn Autodesk die URL 'www.cadsoft.de' auf den eigenen Server umleitet, und zwar über den ftp-Server von Cadsoft:


    ftp://ftp.cadsoft.de


    Wer die Software noch braucht, sollte möglichst schnell handeln - es ist davon auszugehen, dass Autodesk auch diesen Weg zügig dicht macht. Auf dem ftp-Server sind auch noch die ganzen User-Inhalte (zusätzliche Libraries, Projekte, Micro-SPS) vorhanden, die vor der Übernahme durch Autodesk auch über http://www.cadsoft.de zugänglich war.