Posts by Computerbastler

    Ältere Stecker können schon mal in Laborbuchsen ('Bananensteckerbuchsen', Durchmesser 4mm) passen - neuere Schukostecker tun das in der Regel nicht mehr, weil die Stifte dicker sind. Wenn dann der Abstand zweier Buchsen am Netzgerät auch noch 19mm beträgt, dann passt die Konstruktion. Trotzdem ist das Teil so, wie es da gebaut ist, der absolute Wahnsinn. Ein Schukostecker fordert ja förmilch dazu auf, ihn in die Netzsteckdose zu stecken. Sofort unschädlich machen (Stecker entfernen), wenn damit was passiert, war das Vorsatz und keine grobe Fahrlässigkeit mehr.

    Mit 'Rücklauf' ist der Zeilenrücklauf gemeint, der über einen kräftigem Impuls in der horizontalen Ablenkspule ausgelöst wird.


    Eine Zeile dauert 64us, aber nicht die gesamten 64us sind sichtbar. Grund: zum Einen müssen auch noch Zusatzinfos übertragen werden (Sync, Schwarzschulter, Farbburst), zum Anderen kann sich der Elektronenstrahl nicht in der Zeit 0 vom rechten Ende der gerade geschriebenen Zeile ans den linken Anfang der nächsten zu schreibenden Zeile springen. Daher muss der Strom durch die Ablenkspule in einer relativ kurzen Zeit 'springen', um dann während der Zeile wieder kontinuierlich anzusteigen (Sägezahn-Form). Und dieses 'zurückspringen' an den Anfang der nächsten Zeile ist der Zeilenrücklauf.

    Es gibt hauptsächlich 2 Gründe, 32-Bit Windows 7 zu nutzen:
    - Es gibt nicht für alle wichtigen Hardware-Komponenten 64-Bit-Treiber (z.B. ältere Notebooks...)
    - 64 Bit Windows 7 akzeptiert nur von Microsoft signierte Gerätetreiber (ohne Klimmzüge). Ältere Peripheriegeräte ohne signierte Treiber funktionieren dann nicht mehr.

    Nein, keine Metallschelle verwenden! Nicht umsonst ist der Kern aus Ferrit. Ein geschlossener Eisenring hat bei 15,625kHz viel zu große Verluste. Der wird ja ständig ummagnetisiert. Das ist kein Netztrafo für 50Hz.


    Und Stabilit ist ebenso wie Uhu Plus etc. nicht geeignet, um den Bruch zu kleben, weil es eben ein spaltfüllender Kleber ist und somit einen Spalt im Ferritmaterial verursacht. Ziel muß sein, den zusätzlichen Spalt in der Ausdehnung möglichst gegen Null zu bekommen. Da ist Sekundenkleber ideal, weil flüssig wie Wasser.

    Es kommt darauf an, dass kein Luftspalt an der Klebestelle entsteht, da diese einen (hohen) Widerstand für den magnetischen Fluss darstellt. Folglich sind spaltfüllende Kleber ungeeignet (und auch unnötig), weil das Ferritmaterial sehr glatt bricht. Das Mittel der Wahl ist ein guter Industrie-Sekundenkleber (z.B. von Loctite), der allerdings ziemlich teuer ist. Durch seine Konsistenz (wie Wasser) läuft der von alleine in den Spalt. Nicht zu viel Kleber nehmen und vor dem Zusammenpressen Anhauchen, da der Kleber durch Luftfeuchtigkeit aushärtet.
    Haushaltssekundenkleber (z.B. von Tesa, Uhu, etc.) halten nicht sind daher nicht geeignet.


    Du hast leider absolut nicht verstanden was du da tust. Du stellst eine Gefahr für Dich und Andere dar und bist Dir dessen überhaupt nicht bewusst (siehe Zitate).
    LASS DIE FINGER VON DER NETZSPANNUNG, BIS DU VON EINEM AUSGEBILDETEN FACHMANN GELERNT HAST, WORAUF ES ANKOMMT (das dauert in der Regel 3 1/2 Jahre und nennt sich Lehre) - bevor es noch Tote gibt. Und wenn Du das nicht willst, dann lass es bitte bleiben. Nicht umsonst dürfen 'nur Personen, die durch ihre Ausbildung dazu befähigt sind', Arbeiten an Elektrogeräten ausführen, sofern diese nicht ausschließlich mit Schutzkleinspannung betrieben werden.


    Wenn Du schon mal eine VDE-Vorschrift gesehen hättest, dann wüsstest Du, dass Sekundenkleber darin nicht vorkommt und folglich auch nicht als Schutzmaßnahme taugt. Und wenn Du mal siehst, wie schnell Sekundenkleber bricht, dann weißt Du auch, warum. Die Vorschriften, die ich meine, sind nicht dafür da, dass nichts passiert, solange das Gerät funktioniert, die sollen verhindern, dass was passiert, wenn im Gerät ein Fehler auftritt. Und dieser Fehler könnte z.B. sein, dass sich eine Litze vom Netzkabel löst und das Gehäuse berührt.


    Man kann übrigens durchaus Geräte mit Metallgehäuse und Eurostecker bauen, wenn man intern eine durchgehende verstärkte (doppelte) Isolierung sicherstellen kann. Dein Netzteil erfüllt die Voraussetzngen dafür aber keinesfalls.

    .... Ich Vermisse nur eine Primärsicherung und einen Netzschalter sowie einen Masseanschluß für das Alu-Gehäuse.

    Nein! Da liegt deutlich mehr im Argen! Mit einer Sicherung und einem Schalter ist es da nicht getan. Dieses Gehäuse vorschriftsmäßig zu Erden ist gar nicht so einfach, da es aus 6 separaten Teilen besteht, die alle einzeln und nicht über Befestigungsschrauben mit Schutzerde verbunden sein müssen (alle von außen berührbaren Metallteile). Dann sind die 230V-Anschlüsse nicht mechanisch gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert. Dann das Thema mit den Mindestabständen. Die VDE-Bestimmungen sind nicht zur Information und Interpretation, die sind zwingend einzuhalten. Wenn durch dieses Bauwerk (und sei es erst in 20 Jahren) jemand zu Schaden kommt, ist der Erbauer dafür haftbar und hat mindestens eine Gerichtsverhandlung gewonnen!!! Da hört der Spass echt auf, seid vernünftig.

    Einspruch!!! So geht das nicht, das ist eine sicherheitstechnische Katastrophe!!! Keinesfalls so in Betrieb nehmen, es besteht Lebensgefahr.


    Wer sich mit VDE-Bestimmungen nicht auskennt, sollte zumindest jemanden fragen, der sich auskennt.


    Hauptprobleme:
    - Luft- und Kriechstrecken auf der 230V-Seite sind nicht eingehalten
    - Metallgehäuse ohne Schutzerde und verstärkte Isolation?

    Der Röhrenmonitor dürfte mit das Kritischte sein. Inbesonders wenn der innen schön verstaubt ist, kann das im Zusammenhang mit kondensierter Feuchtikeit eine schöne leitfähige Kruste geben, über die die Hochspannung der Röhre sich entladen kann. Das knallt dann heftig und kann den Monitor u.U auch beschädigen. Da die Bildröhre eine große thermische Zeitkonstante hat (Masse des Glaskörpers), dauert es lange, bis sie kalt ist, aber auch genauso lange, bis sie sich wieder erwärmt hat. Hier hilft auch Fön o.ä. nichts oder nicht viel - wenn man da mit einem zu heißen Fön rangeht, macht man u.U. noch die Bildröhre kaputt. Daher würde ich den Monitor vor allem im Winter erst kurz vor der Abfahrt verladen. Der Rest ist eher unkritisch (Floppies mal ausgenommen), solange die Temperaturdifferenzen nicht zu krass sind. Wenns also draußen unter 10°C hat, würde ich erst kurz vor der Abfahrt laden, im Sommer sollte es auch über Nacht kein Problem sein.
    Ich kenne das Kondensationsproblem besonders aus (Fest-) Zelten - gerade im Sommer. Nachts wirds kühl, und tagsüber ists oft heiß. Wenn man in der Situation irgendwas in einem (Fest-) Zelt macht, tut man gut daran, die gesamte Technik über Nacht durchlaufen zu lassen, sonst schwimmt am nächsten Morgen alles in Kondenswasser.

    Gut, dann wars MS-DOS 5, bei dem der Befehl noch fehlte. Jedenfalls hatte MS-DOS zu dem Zeitpunkt, als Novell-DOS aufkam, einen solchen Befehl noch nicht. DR-DOS hatte ich nie, kann also nichts dazu sagen. Ein weiteres Feature von Novell-DOS war die Vernetzbarkeit mehrerer Rechner mit Novell-DOS ohne Zusatzsoftware.
    Ich hatte damals Novell-DOS auf einem Rechner, die Netztwerkfunktionen konnte ich also nie testen, den deltree-Befehl schon. Ist natürlich auch einmal schiefgegangen (und weg ist das gesamte DOS-Verzeichnis...).

    Eine Mischung aus MS-DOS6.22 zusammen mit 'Ergänzungen' aus Novell-DOS hat auch seinen Reiz. MS-DOS ist halt zwangsläufig das 'kompatibelste' DOS, weil es die Vorlage für alle anderen DOS-Versionen ist. Novell-DOS hat dafür einige schöne Befehle, die bei Microsoft immer gefehlt haben (z.B. deltree, um ganze Verzeichnisbäume zu löschen, ohne vorher jedes einzelne Unterverzeichnisch händisch leerräumen zu müssen und zu löschen, bevor das übergeordnete Verzeichnis gelöscht werden kann. Allerdings verursacht gerade dieser Befehl eine gewisse Gefahr...). Man kann solche zusätzlichen Befehle aus Novell-DOS in ein MS-DOS 6.22 System kopieren und auch dort nutzen.

    Dem wiederum möchte ich ein Stück weit widersprechen: Die Weller Entlötstationen sind schon gut (ja, das ist die 2000€-Klasse), wenn man sie richtig benutzt. Wichtig ist, die richtige Entlötspitze zu verwenden und nicht die Gößte, die man gerade findet. Der Durchmesser der Bohrung in der Entlötspitze muss zum Lötauge, das man entlöten will, passen. Außerdem muss man darauf achten, dass man nicht zu früh 'abdrückt': Erst Lötstelle flüssig machen und dann den Knopf für das Vakuum betätigen. Wenn dann keine riesigen Masseflächen ohne Thermals beteiligt sind, funktioniert es eigentlich ganz gut. Und ja, in und wieder gibt es auch einen Kratzer auf der Platine, wenn man zu sehr drückt - die Regel ist das aber nicht. Bei riesigen Masseflächen hilft nur die Flächen vorzuwärmen - die 2000€-Stationen haben auch einen Heißluftlötkolben, den man dazu missbrauchen kann (aber vorher Temperatur reduzieren - sonst ist nachher alles verbrannt). Ein echtes Problem sind dagegenMultilayer-Boards mit innenliegenden Masse- und Versorgungsflächen - das geht auch mit dem Entlötkolben kaum noch.

    Du muss nicht tauschen. Versuch mal ein 7406 als huckepack zu setzten, diese ist eine alternativ.

    Das funktioniert nur, wenn der darunterliegende (originale) Chip eine Unterbrechung an einem Ausgang und keinen Schluß hat. Das Prinzip bei TTL ist: 'Low gewinnt'. Wenn also von einem defekten Chip irgend eine Leitung dauerhaft oder fälschlicherweise auf Low gezogen wird, bleibt der Fehler, auch wenn ein gutes IC oben drauf sitzt. Ich halte daher nicht allzu viel von der Methode. Bei CMOS ICs ist sie sogar schädlich, weil da in beide Richtungen (nach Low und nach High) aktiv getrieben wird und daher bei Diskrepanzen ein Kurzschluß entsteht, der evtl. das neue IC auch noch killt oder zu anderen Folgeschäden führt.

    Wie schon gesagt - Sn60Pb40 oder noch besser Sn60Pb38Cu2 mit 1,0mm oder 0,7mm Durchmesser - je nachden, wofür es verwendet werden soll. Das dickere Zinn enthält mehr Flußmittel, eignet sich aber für SMD gar nicht - mit dem 0,7mm Zinn kann man zumindest die großen SMDs noch halbwegs löten. Noch dünneres Zinn ist für THT (bedrahtete Bauteile) nicht mehr zu empfehlen - für alles kleiner 0805 SMD Bauteile aber notwendig.
    Das 1mm Zinn ist dagegen optimal zum Löten von Litzen > 0,25mm², da ist reichlich Flussmittel drin.
    Wenn dünneres Zinn als 0,7mm verwedet wird, ist die Flussmittelfüllung notgedrungener Weise relativ sparsam. Dann sollte man Flussmittel separat zuführen (oder sehr gut löten können). Das gibts entweder flüssig, fest (Kolophonium) oder als 'Löthonig' gelförmig in Spritzen. Das würde ich empfehlen. Am billigsten ist das feste Kolophonium in der Dose, das muss man dann aber zuerst in Alkohol lösen, um es verwenden zu können.


    Zum Thema Lötspitze: es ist Geschmacksache, aber ich verwende fast immer die ganz feinen Spitzen Weller ET-S bzw. LT-S je nach Lötkolben (Du hast geschrieben, Du hast eine Weller Lötstation). Mit etwas Übung kann man damit sowohl feine als auch gröbere Arbeiten erledigen, ohne dauernd die Spitze wechseln zu müssen. Zum Löten größerer Flächen etc. halte ich den lötkolben dann einfach so, dass die Spitze parallel zur Lötstelle aufliegt, während für feinere Lötstellen die Spitze eher wie ein Bleistift gehalten wird. Dann kann man damit auch die größeren SMDs noch ganz gut löten.


    Ich hoffe, es hilft Dir bei Deinem Einkauf weiter - sonst frag einfach nochmals nach, wenn noch was unklar ist.

    Der Lötlack klebt ohne Ende, und zwar wochenlang. Ich würde mir die Sauerei nicht antun - es geht auch sehr gut ohne.
    Speziell bei Reichelt gibt es hin- und wieder unlötbare Stecker (insbesondere einen billigen XLR (Mikrofon) Stecker habe ich da in sehr schlechter Erinnerung. Evtl. sind die Dinger aber einfach nur zu lange gelegen und korrodiert.
    Zum Lötzinn: hat Dein Lötzinn eine Flußmittelseele ('Radiolot')? Dann sollte das problemlos zu löten sein. Ansonsten: das richtige Lot kaufen. Flußmittel wie Lötfett und ähnliches sind in der Elektronik tabu, die zerstören die verlöteten Teile, weil sie säurehaltig sind.

    Ich bin mit Micha in engem Kontakt deswegen. Ein solches Sirren kann eigentlich nur von den Kondensatoren kommen, die aufgrund der hohen Packungsdichte piezoelektrisch sind und damit wie kleine Lautsprecher wirken koennen. Im Moment ist mir nur Michas Board bekannt, dass diesen Effekt zeigt. Leider ist mir das bei der Endkontrolle wohl nicht aufgefallen, sonst haette ich es erstmal beiseite gelegt.Wer auch irgendwas Sirren hort (also direkt von der FPGSID-Platine und nicht aus dem Lautsprecher), der sollte mir eine mail deswegen schreiben. Danke.

    Ein Tipp dazu: man findet den verantwortlichen keramischen Kondensator am Einfachsten, wenn man eine Plastikdose mit nicht zu dickem und hartem Boden (z.B. Joghurtbecher) und einen Zahnstocher nimmt und mit dem Dosenboden über den Zahnstocher der Reihe nach auf die Kondensatoren drückt. Der so über den Zahnstocher übertragene Körperschall ist dann deutlich aus der Dose zu hören.

    Die Lüfter haben in der Regel BLDC Motoren, das heißt, sie haben feststehende Spulen ohne Kollektor in der Mitte und einen Ringmagneten als Läufer am Flügelrad. Die Kommutierung wir dann elektronisch gemacht. Daher kann man diese Motoren nicht wie normale DC Motoren betrachten; eine (zuverlässige) Steuerung der Drehzahl über die Betriebsspannung ist nicht möglich. In der Drehzahl regelbare Lüfter werden über ein extra Signal (Steuerspannung oder PWM) gesteuert, nicht über die Betriebsspannung.

    Das Problem mit dem Kurzschluss ist Standard - wenn Tantalelkos defekt sind, haben sie in der Regel einen (satten) Kurzschluss.
    Wie man sie defekt bekommt:
    - Überspannung (ich habe schon Schaltungen gesehen, da waren an einer 12V-Versorgung 10V Tantalelkos drin - und das hat um die 10 Jahre funktioniert.
    - hohe Lade- und Entladeströme
    - Verpolung


    Tantalelkos haben verglichen mit Nasselkos einen sehr kleinen ESR (internen Serienwiderstand), weshalb sie als Siebelko hinter einem Gleichrichter z.B. nicht zu empfehlen sind. Bei jeder Sinushalbwelle der Wechselspannung würde sonst ein hoher Ladestrom fließen, was ihm langfristig schadet. Hier ist der (eigentlich schlechtere) Nasselko mit höherem ESR im Vorteil.

    Auch wenn Du schreibst, der Chip sei OK: Ich hatte früher (also 1985) mit meinem C64 auch ein Soundproblem. Die meisten Sounds sind einwandfrei gelaufen, bei manchen waren gräßliche Misstöne dazwischen (speziell EPYX Software). Nach einem SID-Tausch auf Garantie wars dann OK.