Posts by Computerbastler

    Weil man ohne die IEEE488-Treiber direkt am Mikrocontroller-Port oder TTL-ICs die Bus-Specs nicht einhalten kann. Das funktioniert zwar an kleinen Bussen problemlos (2-3 Geräte am Bus), wenn aber die maximale Leitungslänge und die maximalle Teilnehmerzahl am Bus ist, braucht man Treiberleistung. Außerdem ist der IEEE-Bus von den Reaktionszeiten eines Steuersignals her sehr zeitkritisch, daher wird meist der NEC Buscontroller eingesetzt, dann fallen Interrupt-Latenzzeiten etc. nicht ins Gewicht.

    Ganz einfache Rechnung:
    Kabelwiderstand 0.2 ohm
    Stromstärke 1A
    Sind nach Adam Riese bzw. Ohm'schen Gesetz folgender Spannungsabfall:


    I * I * R = 1 * 1 * 0.2 = 0.2 V

    Dazu möchte ich anmerken: Auch wenn der Zahlenwert stimmt (weil 1A), ist doch die Formel falsch. Das Ohm'sche Gesetz lautet:


    U = R * I
    = 0,2 Ohm * 1A
    = 0,2V



    (OT: Kann mir eigentlich jemand erklären, warum bei mir die Zitatfunktion hier im Forum nicht mehr richtig geht? Hängt sich einfach auf, bein nächsten Versuch klappts dann...)

    Meines Wissens wird auf der Disk eine logische 1 als "magnetischer Flusswechsel" geschrieben und eine 0 als "kein magnetischer Flusswechsel". Schreibt man die Disk mit Nullen voll, sollte das Ergebnis praktisch ununterscheidbar vom ursprünglichen Rauschen sein - unter der Bedingung, dass jenes ursprüngliche Rauschen eine hinreichend schwache Amplitude hatte.


    Da beim Lesen von Nullen quasi nichts passiert, braucht man ja für Nutzdaten die GCR-Codierung, die sicherstellt, dass niemals mehr als zwei Nullen hintereinander folgen.

    Man braucht die GCR-Codierung, um die Synchronisation nicht zu verlieren. Und genau da ist das Problem: Wenn man Nullen schreibt, landen auf der Disk keine Nullen, sondern die zugehörigen GCR-Codes. Nichts desto trotz habe ich bei der ganzen Diskussion immer noch den Sinn nicht verstanden...
    'Neuzustand' heißt von der Richtung her beliebig verteilte Magnetpartikel. Das ist mit partieller Entmagnetisierung oder gar Ausrichtung in eine Richtung (Stichwort 'Nullen schreiben' nicht zu machen. Also muss man doch in einem großen, immer schwächer werdenden magnetischen Wechselfeld entmagnetisieren, um den 'Ausgangszustand' halbwegs wieder herzustellen.

    Heißluft funktioniert besonders gut, wenn man nicht von Zimmertemperaur hocheizen muss, sprich: eine Vorheizplatte verwendet. Da die meisten Leiterplatten unten nicht eben sind (THT-Bauteile oder 2-seitige Bestückung) sind die Infrarot-Vorheizer die erste Wahl. Wenn der gesamte Bereich temperiert ist und man nur noch das Delta bis zum Schmelzpunkt überwinden muss, reißt man weder Lötaugen raus noch wird die Platine vor Hitze dunkel.

    Die gab es, Handelsname "DISC-O", u. erhältlich bei Metro, beschriftet mit "Wendediskette" und beidseitig vorgelocht.

    Ja, von Sentinel gabs auch welche (schwarz-gelbes Design in schönen schwarzen 10er Plastikboxen). Die hatten in der Hülle auch 2 Löcher für die Indexlochlichtschranke (die man bei der 1541 nicht braucht).

    Sorry, ich kann auf dem Bild leider auch nicht viel erkennen, eher erahnen. Ich habe natürlich meine (funktionierende) Tastatur nicht geschlachtet, um nachzusehen, wie das hier gelöst ist, ich kenne aber den prinzipiellen Aufbau solcher Schalter. Oft ist innerhalb der Feder ein Drahtbügel als Sperre, hier scheint das (Kupfer?)plättchen diese Aufgabe zu übernehmen. Wie gesagt, das Bild gibt einfach nicht genug her.
    Im Kunststoffteil müsste irgendwie eine Bahn sein, in die die Nase des Plättchens eingreift. Über Rampen und Absätze in der Bahn wird der Weg dieses Zapfens bestimmt, der oft irgendwo in eine V-förmige Struktur, in der der Zapfen im gedrückten Zustand verharrt, mündet. Beim Wiederdrücken wird das V dann auf der anderen Seite über eine Rampe velassen.


    Mach mal bitte ein besseres Bild, am besten von der anderen Seite, damit man sieht, wo das Kupferplättchen eingreift. Und ein Bild von dem Kupferplättchen.

    Der 'Neuzustand' ist entmagnetisiert. Und das geht wie schon beschrieben nur mit einem magnetischen Wechselfeld, das immer schwächer wird. Dadurch wir die Magnetisierungskurve in immer kleineren Schleifen durchlaufen. Allerdings muß das flächig passieren, und daher glaube ich nicht, dass Tonkopfentmagnetisierer etc. so toll funktionieren. Natürlich lässt sich die Disk dann nicht mehr lesen, aber im 'Neuzustand' ist sie dann trotzdem nicht. Auch mir erschließt sich der Sinn der Sache nicht wirklich. Wenn wirklich die logische Struktur der Disketten zerstört werden soll, könnte man diese doch auch einfach mit 35 bzw. 40 Killer-Tracks vollschreiben? Ansonsten einfach mit ID formatieren, dann ist der ursprüngliche Inhalt auch weg.

    Hallo, was soll denn das? Evtl. ist es eine Kleinigkeit, es gibt Leute, die Dir die Reparatur gegen Portokosten angeboten haben (SamW) und Du gibst gleich auf? Wenns wirklich nur ein TTL-IC wäre dann sind die Kosten für die Reparatur sehr übersichtlich. Nur wenns MOS-ICs defekt sind - die werden nicht mehr hergestellt - wirds entsprechend teurer, aber auch das ist noch im Rahmen.


    Im Übrigen solltest Du die Forenregeln lesen - Auktionswerbung wird hier nicht gerne gesehen. Also mach am Besten den Auktionslink weg, solange es noch geht (innerhalb einer Stunde).

    Die Mechanik funktioniert ja ähnlich wie im Kugelschreiber. Wenn da jemand wie wild an der Kappe gezerrt hat, vermute ich mal, dass der Federdraht (nicht die Feder!), der in der Bahn läuft, um die Taste unten zu halten, verbogen ist. Evtl. ist dann auch die Bahn schon beschädigt.

    Noch eine Anmerkung: zum Amiga kann ich nichts sagen, aber prinzipiell zu Audio: die Anmerkung im ersten Post ist korrekt: hier arbeiten 2 Verstärkerausgänge gegeneinander. Ist prinzipiell nicht gut, aber: wenn die Ausgangsimpedanz entsprechend groß ist, ist das kein Problem. Ebenso, wenn beide Ausgänge eh dasselbe Signal führen würden (Mono), ist der Ausgleichsstrom theoretisch gleich Null - in der Praxis funktioniert das natürlich nicht, weil beide Verstärkerkanäle nicht 100% identisch sind, folglich wird also doch ein Ausgleichsstrom fließen.
    Wenn man also eine Lösung möchte, die garantiert den Ausgang nicht beschädigt, egal was für einen Ausgangswiderstand die Verstärkerstufe besitzt, kann man einfach 2 gleiche Widerstände in Reihe zu den Ausgängen schalten und dann die Widerstände am anderen Ende beide mit dem Mono-Eingang verbinden. Je größer man die Widerstände wählt, je besser die Entkopplung, aber auch je größer die Dämpfung, was zu einem Lautstärkeverlust führt. Ich würde die Widerstände irgendwo zwischen 4k7 und 22k wählen, bei definitiv unkritischen Ausgängen durchaus auch kleiner, z.B. 1k.

    Ein Oszilloskopo kostet leider Geld. Das, was Du da verlinkt hat, sind keine Oszilloskope, sondern ein Mikrcontroller mit A/D-Wandler und etwas Software. Ich schließe mich da der Meinung des Vorredners an -> damit kann man in der Praxis nicht viel bis gar nichts anfangen.


    Ein Oszilloskop sollte mindestens die zehnfache Bandbreite des schnellsten, zu messenden Siganls haben, sonst werden nämlich aus Impulsen flache Hügel. Dann stimmt weder der gemessene Pegel noch die Impulsform -> wie soll man damit dann beurteilen, ob ein Signal OK ist oder nicht?


    Dann ist für ein Oszilloskop entscheidend:
    - Bandbreite
    - Triggermöglichkeiten
    - Anzahl der Kanäle (mindestens 2 sind sinnvoll)
    - Bildschirmauflösung bei Digitalgeräten (400 x 240 Pixel -> QVGA sind ein Witz)
    - Eingangsipedanz
    - .....


    Billigoszis gibts z.B. von Rigol, aber auch da sind eher 350 Euro als weniger fällig. Was die taugen, kann ich leider nicht aus eigener Erfahrung sagen.
    Alternativ kann man über ein PC-Oszilloskop nachdenken - aber auch da nicht von der allerbillgsten Sorte.

    Es scheint doch einfach so zu sein, dass der SID eine Schwachstelle im Design hat. Und ich glaube nicht, dass das ein Thema von kurzzeitiger Überlast etc. ist, sondern dass da einfach ein Latch-Up-Effekt auftritt. Daher ist es durchaus möglich, dass das zerstörende Ereignis trotz (oder sogar wegen) der Entkopplung auftritt. Ein Latchen tritt auf, wenn irgendwo auf dem Chip parasitäre (nichtgewollte) Thyristoren zünden und daraufhin intern Ströme fließen, wo sie es nicht sollten. So ein parasitärer Thyristor kann überall dort entstehen, wo Transistoren in verschiedenen Lagen im Chip ungünstig übereinanderliegen, so dass z.B. 2 Transistoren, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, durch ihre räumliche Anordnung im Chip einen Thyristor bilden. Und wenn jetzt von außen ein Stromimpuls in die Schaltung kommt (z.B. weil im Betrieb umgesteckt / umgeschaltet wird) und dieser Stromimpuls den parasitären Thyristor zündet, dann bleibt dieser in Selbsthaltung und leitet, bis der Chip tot ist.


    Das sind aber alles theoretische Betrachtungen; wenn man das untersuchen will, dann wird wohl kein Weg an der Kombination Chipschleifmaschine / (Elektronen-)Mikroskop vorbeiführen. Dann müsste man wirklich Schicht für Schicht auf dem zerstörten Chips danach forschen, wo der Strom geflossen ist, um dann evtl. auf die Ursache der Zerstörung schließen zu können. Das ist aber sowohl von der Ausrüstung her als auch vom Fachwissen her was für Spezialisten auf dem Fachgebiet Chipdesign.

    Es sieht ja so aus, als ob ein modifiziertes Kernal im Einsatz wäre. Erst mal mit dem Original-Kernal testen, ob das läuft. Was ich absolut nicht verstanden habe ist die Aufforderung 'Press Play on Tape' beim Auslesen des Fehlerkanals? Wie hast Du den fehlerkanal den ausgelesen? BASIC-Vierzeiler? ROM-Carttridge? Eingebaut im modifizierten Kernal?


    Edit: Ich kenne das Fastload nicht, weiß also nicht, ob das auch modifizierte ROM-Routinen in der 1541 voraussetzt, und was die kryptischen Eingaben bewirken.

    Warum soll das nicht gehen? Man muss halt noch mit Gattern nachhelfen. Direkt die Portpins anschließen wird wohl nicht funktionieren.
    Wenn ich das richtig interpretiere, wird eine Adressleitung (A15) umgeschaltet. Der jeweils nicht aktive Teil wird über je einen Pull-Down-Widerstand auf Masse gezogen. Also werden 2 Und-Gatter benötigt; den Inverter kann man sparen, wenn man 2 Portpins des ATMEL spendiert. Also A15 auf je einen Eingang der Und-Gatter, die Ausgänge der Gatter auf die beiden äußeren Schalterpins. Die beiden anderen Eingänge der Gatter auf die beiden Portpins des Mikrocontrollers. Und diese beiden Portpins dürfen nie gleichzeitig High sein. Da der Mikrocontroller soweit ich weiß beim Power-Up aber genau das macht, wäre es sinnvoll, doch noch Inverter zwischen Mikrocontroller und Gattereingang einzufügen.

    Und die Erstattung ging jetzt rasend schnell. Bis gestern auch nichts gehört und dann gestern die Entschuldigungsmail - mit Wahlmöglichkeit, was man stattdessen haben möchte. Ich habe zurückgemailt, dass ich gerne das Geld zurückhaben möchte und heute kam schon die Nachricht von Paypal über die Rückerstattung.


    Klar, die haben Mist gebaut und mehr Hefte verkauft, als sie hatten. Und es hat sehr lange gedauert, bis eine Nachricht kam. Zumindest das hätte man besser machen können. Aber der Rest war absolut in Ordnung. Hat von Euch (diejenigen, die sich so aufregen) eigentlich noch nie jemand einen Fehler gemacht?

    Don't subscribe Eagle! If you don't own or have legal access to an old permanent Professional license, use another program (e.g. Kicad). I'm an Eagle user, too, but I absolutely don't agree with the licensing politics of Autodesk. Don't support them and make yourself dependent from Autodesk. You can't trust any announcements of that company, everything they promised (Eagle never goes to subscription model...) it's worth nothing. Your a captive of Autodesk, if you want to use your own work in future, they can rise the price to every amount they want.

    Noch ein Tip zum Auslöten ohen Entlötstation: Zuerst alle Lötstellen des auszulötenden ICs nit frischem Lötzinn nachlöten (kein Witz!) und dann mit einer guten Entlötlitze (ich empfehle z.B. Chemtronics) und einem ausreichend heißen Lötkolben (ca. 380°C) auslöten. Lieber heiß und kurz, als zu lange auf den Lötstellen herumbraten. Mit einem 30W Lötkolben geht es nicht.

    Klar gibts bei Quarzen Qualitätsunterschiede. Insbesondere die Stabilität der Frequenz über der Temperatur ist von irgenwelchen Winkeln zwischen Kristallgitter und den mechanischen Kanten abhängig. Genauer darfst Du mich da aber auch nicht fragen, ich habe Quarze bisher immer als Bauteil ('Black Box') betrachtet und im Zweifel das Datenblatt des Herstellers befragt. Und genau da liegt das Problem: Wenn man Quarze nicht beim Hersteller oder Distributor in größeren Mengen kauft, muss man nehmen, was man bekommt und kennt in der Regel den Hersteller überhaupt nicht. Von daher ists dann auch schwierig, das passende Datenblatt zu finden.
    Bei den beim C64 auftretenden Temperaturbereich sollten solche Feinheiten aber eher theoretische als praktische Probleme darstellen - wenn die Frequenz passt und der Quarz in Ordnung ist, dann sollte jeder Quarz funktionieren.
    Was man allerdings noch beachten muss - es gibt Grundwellen- und Oberwellenquarze. Die niedrigen Frequenzen sind Grundwellenquarze, die hohen Frequenzen sind Oberwellenquarze. Und irgendwo so um die 20 MHz ist die Grenze. Wenn man Oberwellenquarze einsetzt, muss man verhindern, dass diese auf der Grundwelle anschwingen (sonst hat man 1/3 der Frequenz), während Grundwellenquarze hier eindeutig sind. Welcher Typ der 17,xxx Quarz ist, sagt auch das Datenblatt.

    Ich muss leider schon wieder wegen der Sicherheit 'rummeckern. Die hier verwendete Schaltnetzteilplatine gehört in ein Isoliergehäuse und nicht direkt an das Blechchassis geschraubt, zumal wie schon bemerkt wurde unten direkt unter Netzspannungsführenden Teilen auch noch Lüftungsschlitze sind.


    Nehmt doch bitte gekapselte Module oder externe Netzteile und lasst die Finger von der Netzspannung.