Posts by Computerbastler

    Die horizontale Position eines Pixels wird ja über den H-Sync-Impuls und der Zeit, die seit dem letzten H-Sync vergangen ist, festgelegt. Bei PAL mit 625 Zeilen ist die Zeit für 1 Zeile exakt 64us. Davon geht die Zeit für den Zeilenrücklauf und den Sync (+ Schwarzschulter + Burst) ab, der Rest ist die Zeit, in der der Strahl von links nach rechts läuft (und gleichzeitig in der Intensität moduliert wird). Da die Fehlerbilder keinen Hinweis auf auf eine Nichtlinearität zeigen (der Versatz scheint während der ganzen Zeile gleich zu sein), würde ich den Fehler im Bereich des Sync-Separators bzw. der Triggerschaltung suchen, die den Strahl am Anfang der Zeile wieder loslaufen lässt.
    Da das Fehlerbild so schön gleichmäßig ist (jede 2. Zeile, so wie es scheint), könnte das Problem auch mit den Halbbildern zusammenhängen. Denn obwohl der C64 ein nicht normgerechtes Signal mit nur 624 Zeilen erzeugt, wird dieses in 2 (gleichen) Halbbildern mit je 312 Zeilen dargestellt. Der C64 gibt lediglich 2x hintereinander dasselbe Halbbild aus, um auf die 624 Zeilen zu kommen. Daher wäre jetzt mein Ansatz, zu prüfen, ob der Zeitpunkt für den Beginn einer Zeile (fälschlicherweise) für das 1. und das 2. Halbbild verschieden ist. Und wenn ja, warum? Die vorigen Posts könnten da von der Richtung her passen - evtl. ist eine Referenz instabil, weil ein Elko massiv Kapazität verloren hat? Oder haben die Sync-Signale verschliffene Flanken? Dann würde sich eine unsaubere Schwelle als zeitlicher (und damit auf dem Bildschirm örtlicher) Versatz auswirken. Oder Flimmern die Kanten? Das sieht man natürlich auf dem Standbild nicht. Falls ja, wäre auch zu überprüfen, ob evtl. irgendwie ein 50Hz Netzbrumm aus der Versorgung (defekter Elko in der Siebung) zu den Phänomen führt.
    Alles Spekulationen, aber vielleicht ist ja ein Ansatz dabei, der weiterhilft. Viel Erfolg!

    Jeder MOSFET ist empfindlich gegen ESD. Wenn sie mal in eine Schaltung eingebaut sind, ists (je nach Schaltung) wesentlich besser, weil dann das Gate nicht mehr so hochohmig zu den anderen Pins ist. Ein (idealer) FET zieht am Gate keinen Strom - also kann sich die Spannung ungehindert aufbauen, bis die Oxidschicht auf dem Chip, die das Gate vom Rest isoliert, durchbricht. Danach zieht er dann Strom am Gate... Es ist übrigens nicht mal nötig, die FETs zu berühren - unverpackt auf dem Tisch liegend mit aufgeladenem Körper darüber herumfuchteln reicht auch, um sie zu zerstören. Mein 'LieblingsFET' (super empfindlich): BS170

    Nein! Nicht planlos den Modulator verstellen. Das Videosignal kommt vom VIC, und der bekommt seinen Pixeltakt vom Master-Oszilator, von dem auch der Prozessortakt abgeleitet wird. Ohne vorher gemessen zu haben, würde ich da erstmal garnix machen. Ansonsten ist die Reparatur der 'Reparatur' evtl. aufwendiger wie die Beseitigung des eigentlichen Problems.

    Die Sony Studiomonitore sind von der Bildqualität her über jeden Zweifel erhaben (wenn sie in gutem Zustand sind), da kommt das Commodore Consumerzeug bei weitem nicht mit. Auch anschlussmäßig kann man da aus dem Vollen schöpfen - allerdings alles 75 Ohm BNC-Buchsen. Da ist also Adapter basteln angesagt. Die Sonys aber waren einst auch sauteuer (und weils keine Consumer-Geräte sind kostets gleich mal mindestens das Doppelte).

    Das Bild gibt nicht allzuviel her, für einen Nachbau reicht das nicht - aber: da ist eine noch funktionierende Homepage angegeben, mit der Möglichkeit, sich die Schaltung herunterzuladen (allerdings in einem unüblichen Fileformat) und mit klarer Ansage, was den Vertrieb betrifft:


    Download the schematic and PCB layout for this product here. Note that these files are available for PERSONAL, NON-COMMERCIAL USE ONLY. In short, you are welcome to use them to build this product yourself, but you must contact me to work out a commission if you wish to sell anything derived from them. This product was designed in ExpressPCB so you will need to download a copy of that software from expresspcb.com before you can view the files.


    Ich müsste mir jetzt das Programm herunterladen - nachdem mein Rechner aber speichertechnisch schon ziemlich ausgelastet ist, möchte ich das eigentlich vermeiden. Kann das jemand machen und mir die Files als PDF ausgedruckt zur Verfügung stellen?


    Ich könnte dann daraus ein EAGLE-Layout machen - allerdings dann bitte die Bedingungen des Urhebers beachten.


    Bobbel : wenn Du das vertreiben wolltest, müsstest Du das mit dem Urheber verhandeln. Ich möchte mit den rechtlichen Aspekten bitte außen vor bleiben.


    Ein Thema könnte auch die Beschaffung der Kontakte sein, die da beim Original verwendet werden. Diese Art Kontakte werden normalerweise auf großen Rollen vertrieben (5000 / 10000 / 15000 Stück pro Rolle - je nach Typ) - ich weiß im Moment keine Bezugsquelle für Kleinmengen.

    "4.) Gibt es irgendwo eine noch existierende/ funktionierende Quelle für die RAM-Adaptersockel von 6550 auf 2114? Oder gibt es hier im Forum jemanden der die Platinen + Teileliste hat? Donalds Shop ist zu. @Bobbel?"


    Wenn Ihr wisst, wie das zu verschalten ist (oder Datenblätter beider RAMs zur Verfügung stellen könnt) und wie groß die Leiterplatte mechanisch sein darf (es muß ja einen Versatz zwischen Sockel/Stecker geben, wenns keine 1:1-Verdrahtung ist - und wenns eine 1:1-Verdrahtung wäre, bräuchte man keinen Adapter), könnte ich Euch anbieten, einen Adapter zu layouten (nach Wunsch in EAGLE V4.1 - EAGLE V7). Dann könnt Ihr Leiterplatten machen lassen; es scheint ja Bedarf zu geben. Falls es aussagekräftige Fotos von dem nicht mehr zur Verfügung stehenden Adapter gibt, sollte ein Replikat kein Problem sein.

    Ich kann Dir das Buch 'Raspberry Pi - Das umfassende Handbuch' von Galileo Computing (ISBN 978-3-8362-2933-3) empfehlen. Kostet 39,90€, ist meiner Meinung nach aber das Geld wert. Damit solltest Du Deine Probleme lösen können, dort gibts eine ausführliche Einführung in Python mit vielen Beispielen auf dem Raspi. Es müsste zwischenzeitlich eine aktuellere Version des Buches geben (bezogen auf Raspi 3), einfach mal googeln.

    Eine Möglichkeit wäre noch, einfach ein Tastaturlayout zu nutzen, das die Taste nicht braucht: Englisch (US). Die zusätzliche Taste haben nur (u.a. europäische Tastaturen, da dort die Tasten, die auf der US-Tastatur mit diesen Zeichen belegt sind für deutsche Umlaute etc. gebraucht werden. Daher auch oft die Bezeichnung: 101/102-Tasten Tastatur. Das bedeutet dann, die US-Variante hat 101 Tasten, die deutsche Variante hat 102 Tasten. Ist natürlich nur eine Notlösung, weil dann die deutschen Umlaute nicht mehr zur Verfügung stehen.
    Beim Raspi kann man die Grundeinstellungen (auch Tastatur) am Einfachsten mit raspi-config durchführen.

    Kommt auf den Kondensator an. 'Normale' Kondensatoren --> egal, Elkos + Tantalelkos --> niciht egal. Die werden bei Falschpolung explodieren (bzw. über die Sollbruchstelle das Elektrolyt abblasen).


    Edit: Evtl. ist es auf der Platine angezeichnet, wie der Elko einzubauen ist: leeres Viereck = Plus-Platte, ausgefülltes Viereck = Minus-Platte. Am Elko ist meist der Minuspol markiert (es gibt aber auch Ausnahmen (z.B. Philips), da ist Plus markiert).
    Wenn auf der Platine nichts eingezeichnet ist, hilft nur noch der Schaltplan.

    Man muss sich jedenfalls im Klaren darüber sein, dass Rooten und Custom-ROM aufspielen nicht mal 'so eben' funktioniert. Das ist sehr zeitaufwendig, man muss viel recherchieren um die richtigen Files fürs eigene Gerät zu finden etc. Das Aufspielen eines nicht zum Gerät passenden ROM-Images führt zum Bricking, d.h. das Gerät ist danach nicht mehr zu gebrauchen - daher lieber 3x vorher prüfen und beim geringsten Zweifel an der Eignung bleiben lassen.

    Und bitte auch auf ESD achten - also Dich vorher entladen und das gezogene IC nicht in eine normale Plastktüte oder in Styropor packen - sonst ist es mit ziemlicher Sicherheit wirklich defekt. Der SID ist sehr empfindlich und auch rar (also relativ teuer) - den würde ich zunächst lassen, wo er ist (im Sockel auf der Platine), da passiert ihm am wenigsten. Erst wenn abgeklärt ist, dass er als Verursacher des Fehlers in Betracht kommt, würde ich ihn entfernen.

    Weil man ohne die IEEE488-Treiber direkt am Mikrocontroller-Port oder TTL-ICs die Bus-Specs nicht einhalten kann. Das funktioniert zwar an kleinen Bussen problemlos (2-3 Geräte am Bus), wenn aber die maximale Leitungslänge und die maximalle Teilnehmerzahl am Bus ist, braucht man Treiberleistung. Außerdem ist der IEEE-Bus von den Reaktionszeiten eines Steuersignals her sehr zeitkritisch, daher wird meist der NEC Buscontroller eingesetzt, dann fallen Interrupt-Latenzzeiten etc. nicht ins Gewicht.

    Ganz einfache Rechnung:
    Kabelwiderstand 0.2 ohm
    Stromstärke 1A
    Sind nach Adam Riese bzw. Ohm'schen Gesetz folgender Spannungsabfall:


    I * I * R = 1 * 1 * 0.2 = 0.2 V

    Dazu möchte ich anmerken: Auch wenn der Zahlenwert stimmt (weil 1A), ist doch die Formel falsch. Das Ohm'sche Gesetz lautet:


    U = R * I
    = 0,2 Ohm * 1A
    = 0,2V



    (OT: Kann mir eigentlich jemand erklären, warum bei mir die Zitatfunktion hier im Forum nicht mehr richtig geht? Hängt sich einfach auf, bein nächsten Versuch klappts dann...)

    Meines Wissens wird auf der Disk eine logische 1 als "magnetischer Flusswechsel" geschrieben und eine 0 als "kein magnetischer Flusswechsel". Schreibt man die Disk mit Nullen voll, sollte das Ergebnis praktisch ununterscheidbar vom ursprünglichen Rauschen sein - unter der Bedingung, dass jenes ursprüngliche Rauschen eine hinreichend schwache Amplitude hatte.


    Da beim Lesen von Nullen quasi nichts passiert, braucht man ja für Nutzdaten die GCR-Codierung, die sicherstellt, dass niemals mehr als zwei Nullen hintereinander folgen.

    Man braucht die GCR-Codierung, um die Synchronisation nicht zu verlieren. Und genau da ist das Problem: Wenn man Nullen schreibt, landen auf der Disk keine Nullen, sondern die zugehörigen GCR-Codes. Nichts desto trotz habe ich bei der ganzen Diskussion immer noch den Sinn nicht verstanden...
    'Neuzustand' heißt von der Richtung her beliebig verteilte Magnetpartikel. Das ist mit partieller Entmagnetisierung oder gar Ausrichtung in eine Richtung (Stichwort 'Nullen schreiben' nicht zu machen. Also muss man doch in einem großen, immer schwächer werdenden magnetischen Wechselfeld entmagnetisieren, um den 'Ausgangszustand' halbwegs wieder herzustellen.

    Heißluft funktioniert besonders gut, wenn man nicht von Zimmertemperaur hocheizen muss, sprich: eine Vorheizplatte verwendet. Da die meisten Leiterplatten unten nicht eben sind (THT-Bauteile oder 2-seitige Bestückung) sind die Infrarot-Vorheizer die erste Wahl. Wenn der gesamte Bereich temperiert ist und man nur noch das Delta bis zum Schmelzpunkt überwinden muss, reißt man weder Lötaugen raus noch wird die Platine vor Hitze dunkel.

    Die gab es, Handelsname "DISC-O", u. erhältlich bei Metro, beschriftet mit "Wendediskette" und beidseitig vorgelocht.

    Ja, von Sentinel gabs auch welche (schwarz-gelbes Design in schönen schwarzen 10er Plastikboxen). Die hatten in der Hülle auch 2 Löcher für die Indexlochlichtschranke (die man bei der 1541 nicht braucht).

    Sorry, ich kann auf dem Bild leider auch nicht viel erkennen, eher erahnen. Ich habe natürlich meine (funktionierende) Tastatur nicht geschlachtet, um nachzusehen, wie das hier gelöst ist, ich kenne aber den prinzipiellen Aufbau solcher Schalter. Oft ist innerhalb der Feder ein Drahtbügel als Sperre, hier scheint das (Kupfer?)plättchen diese Aufgabe zu übernehmen. Wie gesagt, das Bild gibt einfach nicht genug her.
    Im Kunststoffteil müsste irgendwie eine Bahn sein, in die die Nase des Plättchens eingreift. Über Rampen und Absätze in der Bahn wird der Weg dieses Zapfens bestimmt, der oft irgendwo in eine V-förmige Struktur, in der der Zapfen im gedrückten Zustand verharrt, mündet. Beim Wiederdrücken wird das V dann auf der anderen Seite über eine Rampe velassen.


    Mach mal bitte ein besseres Bild, am besten von der anderen Seite, damit man sieht, wo das Kupferplättchen eingreift. Und ein Bild von dem Kupferplättchen.

    Der 'Neuzustand' ist entmagnetisiert. Und das geht wie schon beschrieben nur mit einem magnetischen Wechselfeld, das immer schwächer wird. Dadurch wir die Magnetisierungskurve in immer kleineren Schleifen durchlaufen. Allerdings muß das flächig passieren, und daher glaube ich nicht, dass Tonkopfentmagnetisierer etc. so toll funktionieren. Natürlich lässt sich die Disk dann nicht mehr lesen, aber im 'Neuzustand' ist sie dann trotzdem nicht. Auch mir erschließt sich der Sinn der Sache nicht wirklich. Wenn wirklich die logische Struktur der Disketten zerstört werden soll, könnte man diese doch auch einfach mit 35 bzw. 40 Killer-Tracks vollschreiben? Ansonsten einfach mit ID formatieren, dann ist der ursprüngliche Inhalt auch weg.

    Hallo, was soll denn das? Evtl. ist es eine Kleinigkeit, es gibt Leute, die Dir die Reparatur gegen Portokosten angeboten haben (SamW) und Du gibst gleich auf? Wenns wirklich nur ein TTL-IC wäre dann sind die Kosten für die Reparatur sehr übersichtlich. Nur wenns MOS-ICs defekt sind - die werden nicht mehr hergestellt - wirds entsprechend teurer, aber auch das ist noch im Rahmen.


    Im Übrigen solltest Du die Forenregeln lesen - Auktionswerbung wird hier nicht gerne gesehen. Also mach am Besten den Auktionslink weg, solange es noch geht (innerhalb einer Stunde).

    Die Mechanik funktioniert ja ähnlich wie im Kugelschreiber. Wenn da jemand wie wild an der Kappe gezerrt hat, vermute ich mal, dass der Federdraht (nicht die Feder!), der in der Bahn läuft, um die Taste unten zu halten, verbogen ist. Evtl. ist dann auch die Bahn schon beschädigt.