Posts by skoe

    Der Fehler liegt ja anscheinend nur auf der Farbe und nicht auf der Helligkeit. Evtl. wird durch die Last am Expansionsport der Schaltregler mit seiner Frequenz oder deren Oberschwingungen zufällig in den Bereich des Farbträgers geschoben? Du hast zwar reichlich Kondensatoren, Crisp, wie du sagt, aber vielleicht überkoppelt da doch was. Probier doch mal, andere relevante Lasten dazu- oder abzuschalten, die über diesen Schaltregler versorgt werden und schau, ob das Muster sich verändert oder verschwindet.

    Nein, an einem EF4 arbeite ich nicht. Es gab damals ein paar Ideen (wie immer). Inzwischen gibt es aber so viele Module, von Low-End 16k-Modulen, EasyFlash 1 über Mittelklassemodule wie EF3 oder KFF bis zu High-End-Geräten wie die 1541UII+ oder Turbo Chameleon, dass ich es nicht mehr so spannend finde, ein weiteres dazuzubauen. Gerade weil es ein Hobby ist. Viele davon sind Open Source, mit geeigneten Lizenzen um sie kostenlos privat und auch kommerziell bauen zu können und als Basis für Neu- und Weiterentwicklungen nutzen zu können. Was will man mehr :)


    Ja, natürlich kann man so etwas mit Microcontrollern und MHz lösen. Nach dem Zyklenzählen für den einen oder anderen Fast Loader für's sd2iec, dem ARM2IEC-Prototypen, an dem ich mitgearbeitet habe und der open1541 (siehe auch hier), die noch nicht fertig, aber immerhin schon genau genug für die einige Fastloader war. Mit 6502, den 2 VIAs, User Interface, FAT FS, Disk Rotation und GCR-Zeug emuliert in einem < 10 Euro µC mit 400 MIPS. 10 Jahre vor der Pi1541. Aber ist nie fertig geworden mangels Motivation. Für den externen KERNAL gab's auch einen Low-Cost Prototyp auf einem Cortex-M (LPC1313). Ja, die STM32s sind eine sehr gute Wahl für so etwas, die setze ich beruflich ein und würde heute wahrscheinlich auch einen solchen wählen. Es ist sicher total spannend, so etwas mit einem µC zu machen - aber nicht für mich. Im Gegenteil, ein Problem mit MHz oder mit großen FPGAs zu lösen, reizt mich nicht. Letztlich läuft schon annehmbar ganzer C64 auf einem RasPi emulieren.


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    Actually the EF3 runs at 25MHz, so 40ns accuracy, quite a lot slower than the ARM's 168Mhz.

    Although nearly all you wrote was correct, I think you misunderstood @Sjaak74 here: The point is that you can capture a number of signals (if you know that they are synchronized to Phi2 for example), make a number of decisions only limited by the number of gates and switch outputs and directions at the next clock cycle, 40 ns later. With a µC GPIO => synchronizer => bus => CPU => bus => GPIO take at least a number of cycles and can only make a limited number of decisions, e.g., with a jump table. However, don't take this as an argument for or against µC or configurable logic.

    But you are right with the accuracy: Should have used 50 MHz instead of 25 MHz, which would have made it a bit easier :D But again, my minimalism.


    Okay, against too much language chaos I'll go on in English: Considering that there are more than 1000 (or maybe several 1000?) EF3s out there, it looks much more useful to continue to maintain the EF3 software instead of inventing something new (some of the software is also used by the KFF by the way, like the USB tools - which I appreciate, and Kim did good work to release his stuff Open Source too).


    So there will be an updated EF3 core this year with improved USB compatibility (fixed already, but needs more testing) and two other projects are on the way. One is directly EF3 related and one is not. Ready at Christmas, I guess ;)

    Ja, man merkt, dass das EF3 fast 10 Jahre älter ist als das KFF. Das EF4 wäre ähnlich geworden, nur dass der Buszugriff nach wie vor programmierbare Logik gewesen wäre, des flexibleren und genaueren Timings wegen. Denn so funktioniert z. B. PAL, NTSC und 2-MHz-Mode des C128 mit ein und derselben Firmware (wird z. B. von Prince of Persia benutzt, wenn ich mich recht erinnere). Falls jemand dieses technische Detail interessiert ;)

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    und da ist Lizenzfreiheit essentiell.

    Das habe ich jetzt schon mehrmals gelesen und denke auch zu verstehen, was damit gemeint ist, aber es stimmt halt einfach nicht. Dann dürfte niemand was damit machen. Denn eine Lizenz ist die Erlaubnis, etwas nutzen zu dürfen. In dem Moment, in dem du sagst: “Macht damit, was ihr wollt“, ist das eine Lizenz.


    Public Domain ist auch eine Überlassung von Rechten, also eine Lizenz - allerdings mit Haken. Dummerweise eine, die in Europa rechtlich mindestens umstritten, evtl. sogar unwirksam ist. (Einfach mal nachlesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit#Public_Domain)


    Wenn du also willst, dass die Leute wirklich damit machen können, was sie wollen, dann erlaube es ihnen doch so, dass es auch außerhalb der USA bedenkenlos wirksam ist, z.B. per zlib oder 2-Clause BSD Lizenz oder bei Hardware/Artwork CC0. Was du wahrscheinlich nicht willst, ist GPL, denn du möchtest ja gerade, dass andere dem Kram verkaufen können, ohne die Quelltexte beilegen zu müssen, denke ich.


    Viel Erfolg und Spaß noch mit deinen spannenden Projekten!


    P.S.: Dies ist keine Rechtsberatung ;)

    Nach ein paar Jahren Pause bin ich gerade dabei, alles wieder auf den aktuellen Stand zu hieven. Dabei zieht ich auch das Repository um und wird neu strukturiert, weil ich mit bitbucket nicht mehr so zufrieden bin. Mein Ziel ist, dass in diesem Winter noch wieder alles auf aktuellen Betriebssystemen kompilierbar ist und läuft und ich die Verbesserungen aus diversen Forks übernehme. EasyTransfer fehlt noch.


    mischk, zwischenzeitlich empfehle ich https://csdb.dk/release/?id=198123, kennst du das schon?

    Actually that's not a property of NMOS. You can implement dynamic and static logic in NMOS and in CMOS. And it's still used today, since it saves real estate. Just think of DRAM.

    This is an example in CMOS:
    Three-transistor dynamic latch. | Download Scientific Diagram

    In NMOS it's done slightly different. The bit is stored in the capacity of the totem pole FETs here when Phi is low. It is fed whenever Phi is high. This is also the reason for what you saw: As long as Phi is high (or low, depending from the implementation), you can change D_in. It is stored when the input FET is switched off. Often you have cascades of these dynamic latches, first gated with Phi2 and the second with Phi1. Phi1 is created internally and is a non-overlapping, inverse clock.

    This is by the way the reason that the datasheets not only state a maximal clock rate but also a minimal. Your screenshot merlintwa shows that you are way below it (if the time axis is correct), but it seems there is enough margin in the design. Nice that you have VCD now ;)

    I think either FETs or open-drain with pullup would be fine. In fact, on reflection, I'd most likely go open-drain with pull-up, which is already how we do this on the IEC port etc on the MEGA65.


    Paul.

    Note that the IEC bus is behind 7406 open collector inverters. So knowing that the IEC bus is open collector doesn't meant that the CIA is open collector ;)

    Danke euch allen, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Momentan bin ich dabei, mich in diverse Dinge wieder einzulesen und dann das eine oder andere auf den aktuellen Stand zu bringen. Z. B. ein paar Aufräumarbeiten zu machen, die ich mir selbst vorgenommen habe, an aktuelle Compiler anpassen, Änderungen aus Forks zu sichten und zu übernehmen etc. Kim Jorgensen hat z. B. schon vor geraumer Zeit freundlicherweise seine FC-III-Integration angeboten.


    Nach dieser Umfrage weiß ich, was mehr benutzt wird und was weniger, dann kann ich das ein bisschen priorisieren :)

    Check what material your expansion port terminals are made of and check the implications about combining noble and base metals ;)

    EasyFlash 3 USB Utilities benutze ich jetzt allerdings immer diese. Da hab ich selber noch was dazugebaut.

    Ups, hatte tatsächlich eine ältere Version für die Credits. Danke für den Hinweis. Leider kann ich das nicht mehr editieren anscheinend.


    - gemountete d64-Images (1541U, Turbo Chameleon, U64)

    - sd2iec o.ä.


    Zu welcher Spezies gehört ein Pi1541?

    Und was genau meinst Du mit Mounten?

    Mhh, für einen groben Überblick sind wohl beide okay in diesem Fall. Mit mounten meine ich "virtuell einlegen", also nicht auf eine echte Disk kopiert.

    bigby Danke für die Blumen :) Ich will mich vorerst etwas auf die tatsächlich benutzte (!) Software und Doku konzentrieren und unnütze Dinge nicht weiter warten. Vielleicht Maßnahmen, um nicht mehr erhältliche Bauteile im Design durch neue zu ersetzen, aber das ist momentan nicht so dringend, glaub ich.

    Das ursprüngliche Ziel des EasyFlash war es, ein Speichermedium zu bauen, das kompatibel zum Ocean Type I ist, von jedem ohne Spezielkenntnisse preiswert nachgebaut werden kann und genügend Speicher für ansprunchsvolle Spiele ohne lange Ladezeiten bietet. Das hat vor mehr als 10 Jahren hier begonnen. Nachdem ich nun mehrere Jahre vom C64 abstinent war, bin ich positiv überrascht, dass EasyFlash inzwischen sehr weit verbreitet ist und von einiger Dritthardware und allen wichtigen Emulatoren unterstützt wird. Allerdings ist anderen und mir aufgefallen, dass die Dokumentation und die Software mal wieder ein Update gebrauchen könnte und die Verbesserungen von Kim Jørgensen zurückübernommen werden sollten. Was macht ihr eigentlich mit dem EasyFlash, wenn überhaupt? Um da einen Überblick zu bekommen, hab ich mal ein paar Fragen. Schreibt auch gern in Kommentare, was euch am EasyFlash-Ökosystem meisten fehlt/stört. Mal sehen, was wird :)

    Häng mal eine kleine Last an das Netzteil. Ein paar mA reichen. Wenn du nichts anderes hast, eine kleine (max. 5W, mehr nicht!) Glühlampe aus dem Kfz-Kasten. Wenn du dann 9V +/- 10% misst, ist alles in Ordnung (ohne diese Dioden).


    P.S.: Das Messgerät ist so hochohmig, dass kaum Strom durch die Dioden fließt und deswegen auch kaum Spannung abfällt. Siehe Kurve im Beitrag zuvor. Das wäre übrigens bei Gleichspannung genauso.

    Die NMOS-Logik (und HMOS) der 6xxx, 7xxx und 8xxx Familien haben Push-Pull-Transistoren an den Ausgängen, bis auf die Ausnahme unten.


    Dabei handelt es sich um Enhancement Mode N-MOS FETs sowohl für die High-Side als auch für die Low-Side. Deswegen sind die High-Pegel, wie Unseen schon sagte, auch nur etwa 5 V - VthGS = ca. 4V. Und die H-Flanken werden ziemlich flach, wenn der Ausgangspegel schon recht hoch ist. Dann wird logischerweise VGS immer kleiner und in der Nähe von 4V kann er kaum noch Strom liefern. Ein N-MOS-Transistor für obenrum ist halt ungünstig. Aber leichter zu fertigen als CMOS.


    die CIAs mit den "passiven Pull-Ups" haben oben auch einen FET, aber einen Enhancement Mode FET. Dieser hat die Eigenschaft, "immer an" zu sein. Der Nachteil ist, dass der Pull-Down-FET gegen ihn ankämpfen muss, was insbesondere für Bus-Treiber doof ist, weil so eine Stufe entweder schwach/langsam oder sehr stromfressend wäre.


    Für interne Logik werden fast ausschließlich die platzsparenden Enhancement FETs benutzt. Außer für große interne Signale und Busse, wo auch Push-Pull mit Depletion Mode FETs gemacht wird. Dort findet man auch oft Bootstrap-Schaltungen (war das der Name dafür?), also Ladungspumpen, die die Gate-Spannung eines FETs über 5V schieben können. Dann sind die H-Flanken auch schnell.


    HMOS ist letztendlich nur ein Marketingname. Wenn man vom Back-Gate-Bias absieht, ist diese Technologie technisch nämlich identisch, nur kleiner.


    Ein paar Quellen:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Depletion-load_NMOS_logic


    Infos zum Begriff "HMOS", besonders Kapitel 4.2:
    http://skoe.de/docs/c64-dissec…64_pla_dissected_a4ds.pdf