Posts by OSSI64

    Ooginaal hat der C116 nur 16k Ram,da sind aber 2x 41464 drin...
    Also war schon mal einer dran wegens Umbau 16k -> 64k Ram...Umbau ist entweder nicht beendet oder nicht geglückt.
    ...wäre auch noch möglich...
    ...da müssten irgendwo zwei Drahtbrücken drauf sein... :)

    Ich vermute den Tastaturanschluss als Übeltäter,diese "Folie" taugt nicht viel,zum Beispiel löst sich der Kontakt gerne von der Folie ab oder fehlt dann ganz oder die Folie bricht irgendwo.
    Ansonsten geben die Tastaturstempel gerne auf,einen defekten 6529 hatte ich bisher noch nicht. :)

    Ich finde, das sieht aus, als wären sie absichtlich markiert worden... Aber warum?

    Wie wäre es damit?
    Meine Version: Garantierückläufer von Commodore,geprüft,als irreparabel eingestuft (Kosten!), markiert als Solcher (irreparabler Garantierückläufer) und ab in die Kiste damit.... :gruebel
    Als die Pleite kam,wurde ja dann alles verscherbelt.

    Ich denke gerade darüber nach,mir ein ESR-Meter zu beschaffen oder selbst zu bauen.
    Wen es interessiert : https://www.elv.de/esr-messger…ngen-komplettbausatz.html
    Wenn man bedenkt,dass Elko`s pro Jahr einige Prozent ihrer Kapazität einbüßen,dürften die Elko`s im Netzteil fertig sein.
    Das Gute dabei ist,das man in der Schaltung prüfen kann,man muss nicht auslöten,es wird der Innenwiderstand gemessen.
    Das ist ein,auch von mir,die ganzen Jahre unterschätztes Problem... :schande:
    Am verbrutzelten Widerstand hängen auch einige Siebelkos dran.Vielleicht ist das die Lösung meines Problems.
    Der Widerstand geht über eine Diode auf den Emitter eines Transistors,an dem auch ein Elko dran ist.
    Die andere Seite geht auf Anschluss 14 des UAA4006,auch mit Siebelko.


    Interessanterweise kann man sich ein ESR-Meter auch mit einem Arduino selbst basteln...
    Siehe hier :https://forum.arduino.cc/index.php?topic=80357.0


    Ich habe zwar einen Oszi,wenn aber der Anwender nicht richtig damit umgehen kann.... :schande:

    So,ich habe den Widerstand mal in der Schaltung gemessen,sind etwa 1kOhm,würde auch mit den Farben,die man noch erkennen kann,hinhauen.
    (Bloß gut,das der noch nicht total verbrannt war.)
    Aber sowas in einem Schaltnetzteil zu wechseln ist immer etwas knifflig,man weiß nie genau,ob das so funktioniert.


    *ausgrab*
    Habe ein neues Problem... :wand
    Der PC20 II ist immer noch derselbe,macht aber jetzt merkwürdige Dinge.
    In meinem PC20 II steckt ja noch eine IC-Testerkarte von ELV,die mittlerweile auch funktionierte.
    Jetzt aber nicht mehr so richtig.
    Nach dem Einschalten des Rechners funktioniert der Tester einwandfrei,nach etwa dem 10. IC Test meldet das Gerät alle IC als defekt,auch die vorher als i.O. getesteten... :cry:
    Ich vermutete das Netzteil als Übeltäter,also aufgeschraubt und nachgesehen.
    Ich wollte alle Elko`s prophylaktisch tauschen,die sind ja auch schon 30 Jahre alt.
    Leider hat es wohl auch einen Widerstand verschmurgelt.
    Dummerweise gibt es nirgends einen Schaltplan vom Netzteil.
    Der Hersteller ist Schaffer mit den IC`s UAA4006B und LM339N...der besagte Widerstand ist R21...
    Vielleicht hat ja Jemand diesen Schaltplan,es würde mir viel Arbeit ersparen... :)

    Wenn ich jetzt so ein Spiel ohne Turbolader auf Kasette habe, dann habe ich ja keine Chance, das "umzukopieren" auf Turboladerversion, oder?

    Doch,das geht...ich hatte das damals mit Turbo-Tape gemacht.
    Mal sehen,ob ich es noch zusammenbekomme...also...
    1. Turbo-Tape laden und starten
    2. Spielekassette einlegen,laden und starten
    3. RUN-STOP Taste drücken und Resetknopf drücken und Resetknopf loslassen
    4. Rechner springt in den Monitor (Programm ist noch im Speicher)
    5. Basic-Zeiger "verbiegen" d.h. je nachdem,ob das Spiel 16k oder 64k groß ist (ich glaube hex 002B (Zeiger auf Basic-Anfang))
    6. Monitor verlassen
    7. Programm mit Turbo-Tape abspeichern
    Manche Spiele ließen sich nur im Monitor laden und starten (also beim speichern im Monitor Speicherbereich angeben)
    Das ist sicherlich nicht ganz vollständig oder alles so richtig,aber so in etwa ging es
    :D

    Bitte darauf achten, das dabei die 1551 abgeschaltet ist, ein Versuch bei laufender 1551 hat mir mal ein Paddle so gekillt.


    Von der anfälligen Mechanik abgesehen wird das die häufigste Ursache für den Defekt dieser Geräte sein.
    Es killt dann den 28poligen 6523T im Paddle...

    Da wird wohl der 6523T defekt sein.
    Der befindet sich vorn im Anschlusskabel der 1551 drin und geht meist flöten,wenn die Floppy eingeschaltet abgezogen wird.
    Der 6523T ist ein rares Teil,es gibt aber irgendwo eine Bastelanleitung,um einen 6523 oder 6525 umzufriemeln.
    6523T -- 28polig
    6523/25 --40polig

    Also eine Entlötzange oder ein Heißluftgebläse nutzt niemand ? Ok, ist vermutlich etwas zu viel des Guten^^


    Doch,ich nutze ein Heißluftgebläse,aber mit Vorsicht.
    Man braucht schon etwas Übung,um damit richtig umgehen zu können.
    Man muss unbedingt einen Mindestabstand beim erwärmen einhalten,so etwa 10cm und das Gebläse langsam hin- und herschwenken,damit die Platine punktuell nicht zu sehr erhitzt wird.
    Das dauert dadurch natürlich länger,die Ergebnisse sind aber recht gut.
    Von Nachteil ist aber,dass dadurch die IC`s thermisch recht stark belastet werden.
    Ausfälle der IC durch die thermische Belastung habe ich aber bisher nicht feststellen können,man kann es aber nicht ausschließen. :winke: