Posts by Korodny

    Wenn man bereits einen Proxy einsetzt bzw. einsetzen muss, ist es doch Käse dass der Proxy wieder ein Zwischending generiert, was dann der C64 noch mal parsen muss? Ganz abgesehen davon gibt es keinerlei Tools, um "Basis-HTML" o.ä. zu erstellen, das wäre alles Handarbeit.


    Sinnvoller wäre es wenn der Proxy diverse Output-Formate kennt und weiß, welches Format der Client darstellen kann oder will. Und dann fertig gerenderte Inhalte liefert:

    • PETSCII, 40 Spalten, Farbe
    • PETSCII, 40 Spalten, Mono
    • VIC-Bitmap mit ISO-8859 Proportionalfont
    • ANSI, 80 Spalten, Farbe
    • ATASCII, 40 Spalten, Farbe
    • irgendetwas für den Apple II
    • HTML mit etwas eingebettetem Javascript (um Tastendrücke zu erkennen und an den Server zu schicken)
    • ...

    Auf diese Weise löst sich auch das Problem mit den Umlauten: Der Proxy konvertiert sie ggfs. einfach in ae, ue, oe...


    Als zugrunde liegendes Format für alle Inhalte (Artikel, Postings...) nimmt man dann irgendeinen Standard, der sich auf möglichst vielen Plattformen mit möglichst vielen Tools bearbeiten lässt - da bietet sich Markdown an. Für eingebettete Bilder - wenn man die haben will - müsste man sich halt auf ein paar Konventionen einigen: Entweder sind sie optional, werden also bspw. in PETSCII nicht angezeigt. Oder sie müssen gewissen Grenzen (Auflösung, Farbanzahl...) einhalten, damit der Proxy sie entsprechend auf die diversen Displays anpassen kann. Oder man erlaubt Bilder einfach immer nur als "Anhang" an einen Artikel.


    Wer sich für vereinfachte Web-Varianten interessiert, sollte sich mal das Gemini-Protokoll ansehen, da stecken viele gute Ideen drin.

    Ich bin ja geschmeichelt, dass ihr alle so furchtbar gerne meine Charakterschwächen diskutieren möchtet. Ich würde aber trotzdem lieber noch etwas über den WiC64-Server erfahren - und darüber, was er derzeit kann.


    Ich hab Segis Präsentation jetzt runtergeladen und ein paar Minuten geschaut. Segi scheint zwar ein ziemlich guter Präsentator zu sein, aber das ist aus dem Publikum gefilmt mit entsprechen viel Hintergrundlärm, Hall etc. Ich gucke noch ein bisschen, aber eine halbe Stunde lang halte ich das glaube ich nicht aus.


    Vielleicht kann ja doch jemand was zu dem Server und den angebotenen Diensten schreiben?

    Naja dafuer dass er gar nicht so recht weiss, was das Teil macht/kann, zieht er aber ziemlich vom Leder.

    Ich hatte bereits zwei Mal um Infos/Korrekturen gebeten.

    Zum Thema "existierende Cloud": Zum WiC64-Projekt gehoert ein S E R V E R, zu dem standardmaessig verbunden wird, und von dem das Interface gezogen wird, mit dem man dann weitere Programme oder Dienste aufrufen kann.

    Soviel hatte ich bereits mitbekommen. Aber welche Dienste gibt es den bisher? Die Frage hast du jetzt auch nicht beantwortet....


    Ich ziehe mir jetzt ein 4,4 GB-Video von einem langsamen FTP-Server (ETA: 45 min) und schaue mir dann eine Video-Präsnetation an - weil die Leute hier offensichtlich lieber jammern wie schlimm mein Kritikpunkt ist als das Projekt zu diskutieren...

    Ich "meckere" nicht, ich hab einen Kritikpunkt angesprochen. Und ja, das ist ein Kritikpunkt - ob er euch wichtig ist oder nicht, ist euer Ding. Genauso wie es mein Ding ist, wenn er mir wichtig ist. Prinzipieller Hinweis: Wer nur Lobpreisungen hören möchten, sollte keinesfalls Threads lesen, in deren Titel das Wort "Diskussion" vorkommt - davon kriegt ihr nur schlechte Laune.

    Da kannst du überall ein "noch" davor setzen. Das ist noch nicht implementiert. Das ist alles in Progress.

    Technisch ist das überhaupt kein Problem. [...] Es ist doch gar nicht der Punkt, was im Moment geht, sondern was vielleicht in ein paar Monaten geht oder in einem Jahr.

    Ich hatte den Eindruck, es ging einigen Leuten hier im Thread darum ob sie so ein Ding wollen/brauchen. Und natürlich ist es dann der Punkt, was das Ding jetzt kann. Ich bezweifle nicht, dass man TCP-Verbindungen implementieren könnte, und darauf dann ein Telnet-Protokoll, und dass irgendjemand dann einen PETSCII-fähigen Telnet-Client schreibt - nur ist das eben erst mal ein "vielleicht". Und als Amiga-Nutzer habe ich jahrzehntelang auf die harte Tour gelernt, dass man in "vielleicht" kein Geld investiert.

    Das Wifi-Modem ist statisch. Da tut sich nix mehr. Keine Weiterentwicklung, keine neuen Funktionen. Irgendwann wird es dann eben überholt.

    Da der Tenor bei den WiC64-Enthusiasten ja ist, dass das alles Serverseitig geregelt werden kann ("Cloud"), mache ich mir um WifI-Modems keine Sorgen - da kann ich auch alles nur Erdenkliche Serverseitig regeln. Einen modernen Markdown-Editor, einen echten, IMAP-fähigen Mailer, einen textbasierten WWW-Browser? Geht alles schon, brauchst nur jemanden, der einen entsprechenden Linux-Server aufsetzt (wie gut das alles mit 40-Zeichen-Darstellung harmoniert, müsste man halt ausprobieren).

    Ich glaube, das ist der Punkt, der noch nicht verstanden wurde. Die Hardware ist abgeschlossen.

    Das war missverständlich formuliert, ich meinte die "weiteren Pläne des für die Hardware verantwortlichen Teams" ö.ä. Natürlich ist die Hardware schon abgeschlossen.

    Ich finde, du bist gegenüber dem Projekt auffallend negativ eingestellt. Nichts gegen fundierte Kritik aber das finde ich doch etwas übertrieben.

    Bei neuer Hardware darauf hinzuweisen, dass sie erst mal mit überhaupt nichts kompatibel ist, ist "auffallend negativ"?

    Da soll dann Telnet oder Contiki drauf laufen – das ist doch alles uralter Kram

    Du hast ja mal so richtig viel Feingefühl. Telnet - und damit Mailboxen - waren bisher eines der Haupteinsatzgebiete für Netzwerklösungen am C64. Im Übrigen habe ich diverse Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt - schön dass du ein, zwei rauspickst, die du für "alten Kram" hältst, eine ordentliche Diskussion sieht aber anders aus.


    Hier hat jemand erwähnt, es gäbe bereits eine "Cloud" für WiC64? Finden sich dazu irgendwo Infos im Netz?

    Hier hatte ich die (vielleicht eher neue) Idee formuliert, ein modulares Betriebssystem mithilfe dieser Hardware zu realisieren, weil erstmalig die Geschwindigkeit (zumindest theoretisch) ausreichen könnte, Teile des Systems dynamisch zu swappen – und auch Apps in 1 oder 2 Sekunden zu laden. Das wäre mit einer Modem-Emulation nicht wirklich denkbar. Ob das nun irgendwann vielleicht umgesetzt wird, steht in den Sternen – aber schon die Idee ist ja erst durch die Möglichkeiten des WiC64 entstanden. Niemand würde versuchen, ein Modem (oder dessen Emulation) als RAM-Erweiterung und "Festplatte" einzusetzen.

    Ich hab die Dokumentation nur überflogen, aber "Upload" ist WIMRE nicht implementiert, also "swappen" scheidet erst mal aus.


    Aber auch diese Idee würde ja in die Kategorie "könnte/hätte/wäre cool" fallen. Jetzt, sofort, in diesem Moment haben ein WiFi-Modem oder ein eine echte Netzwerklösung mehr "Praxisnutzen" als ein WiC64, so mein "auffallend negativer" Eindruck.

    Ich finde das WiC64 - und speziell den offenen Charakter - großartig, keine Frage. Aber nachdem ich versucht habe mich in deren Downloads etwas einzulesen, komme ich zu folgendem Fazit - korrigiert mich wenn ich falsch liege:


    Bisher steht auf der Habenseite folgendes:

    1. Schneller Download des Inhalts von HTTP(S)-URLs - also Datei Downloads, oder extrem vereinfachte, WiC64-spezifische Textseiten
    2. Senden und Empfangen von UDP-Datenpaketen

    Letzteres ist in der Praxis m.W. erst mal relativ nutzlos: UDP ist ein extrem simples Netzwerkprotokoll, Dinge wie Telnet oder IRC lassen sich damit nicht implementieren.


    Negativ ist im Moment festzuhalten, dass das WiC64 mit keiner existierenden Software kompatibel ist:

    1. Keine Modem-Emulation - und das wird auch auf ewig so bleiben, weil WiC64 parallel nicht seriell mit dem C64 kommuniziert. Also keine Kompatibilität zu Mailbox- und Terminal-Software, Habitat oder (Null)modem-Spielen.
    2. Derzeit ist der Wifi-Controller nicht vom C64 aus zu erreichen, deswegen keine Kompatibilität mit echten Netzwerkkarten für den C64 (64NIC etc.). Also kein Contiki, kein Twitter-Client, keine Netzwerkspiele usw. Ob man das noch ändern kann/will, weiß ich nicht.

    Ich kenne die weiteren Pläne des Teams für die Hardware noch nicht, aber bisher reizt mich das weniger als eine gute Modem-Emulation.


    Was die "C64-Cloud" angeht (jeder der den Begriff benutzt ohne dabei laut lachen zu müssen, zahlt bitte beim Abmelden aus dem Forum noch schnell 10 Euro in die Sorry-Steve-Jobs-ist-schuld-Kasse):


    Eine Server-Angebot, das den C64 als Terminal nutzt, ist bereits seit seit vielen Jahren realisierbar - per Wifi-Modem und handelsüblichem Terminalprogramm. Ob die für den C64 aufbereiteten Seiten per Telnet oder HTTP auf dem Brotkasten landen, ist in der Praxis ziemlich egal. Und der Inhalt müsste sowieso soweit vereinfacht werden, dass da kein HTML mehr übrig ist. Da man nicht zur Kompatibilität mit existierenden Terminalprogrammen gezwungen wäre, könnte man bei einer WiC64-basierten Lösung eventuell noch eine Variante bauen, die eine Maussteuerung voraussetzt, das war's dann aber auch mit den Unterschieden.


    Wie viele "C64-Clouds" kennt ihr bisher? Ich kenne keine. Und wie kommt ihr zu dem Schluss, dass die wegen WiC64 jetzt plötzlich aus dem Boden schießen werden? Gibt es da Pläne für?

    In einem anderen Thread war "Below the Root" erwähnt worden - kannte den Titel noch nicht und im Video sieht das nach einem interessanten Arcade-Adventure/RPG-Mix aus. Ich kriege es unter VICE aber nicht zum Laufen, nachdem der BASIC-Loader ein paar Dateien von der ersten Disk geladen hat, will er die zweite Disk haben - dann versucht der Rechner auf Track 10 zuzugreifen und friert einfach nur ein.


    Die zweite Disk hat offensichtlich bei allen Versionen die ich probiert habe, Fehler: Beim "Einlegen" der Disk zeigt der VICE-Dateirequester im Directory des D64 haufenweise Platzhalter für nicht darstellbare Zeichen und das Action Replay meldet "66, illegal track or sector, 63, 28" beim Versuch das Verzeichnis anzuzeigen. Aber selbst die 1581-Anpassungen, die bei CSDb verfügbar sind, frieren beide mit einem schwarzen Bildschirm ein.


    Bekommt das irgendjemand unter VICE (v3.4 in meinem Fall) zum Laufen?

    Ich formuliere meine Frage mal um: Wie spreche ich das Ding Softwareseitig an? Also wenn ich nicht den modifizierten Kernal nutzen will (ich vermute mal, der hat gepatchte Load/Save-Routinen), sondern von meinem selbst entwickelten Programm aus auf irgendwelche Netzressourcen zugreifen will.


    Emuliert das Ding ein Modem ('ATDT 0daywarez.domain.com'), ein IEC-Gerät ('load "0daywarez.domain.com",7'), oder gar nichts? Kann ich theoretisch auf dem C64 einen TCP-Stack laufen lassen, der die Karte nutzt oder ist der Netzwerk-Controller nicht direkt zugänglich?

    Autostart gibt es so gut wie nie am C64. Zumindest nicht an meinem.

    Klar hätten die meisten Lösungen ein ähnliches Problem - mir ging es darum, die von dir in den Raum gestellte Utopie - "nackter C64 + 20-Euro-Erweiterung = Paradies" etwas zurechtzurücken: In diesem Szenario müsste der Nutzer nach jedem Reset manuell - mit Original-"Geschwindigkeit" - einen Bootloader von der 1541 laden, bevor er bspw. ein Spiel starten kann.


    Das dürften die meisten Nutzer als kaum Praxistauglich empfinden, weswegen in der Praxis weitere Ausgaben notwendig sein dürften: Mindestens ein angepasster Kernel, meist wohl auch ein Massenspeicher.

    AW182:


    Danke fürs Nachforschen. Der von dir angehängte "menu load" kommt am nächsten, aber keiner davon war der richtige. "Mein" Speeder hat wirklich nur die Dateien auf der Disk angezeigt (in weißer Schrift, meine ich - die anderen Bildschirmfarben waren unverändert) und mich eine davon auswählen lassen. Kein Hinweis auf die Autoren, kein Disk-Name, nix.

    Wir wollten immer möglichst wenige Kosten und Voraussetzungen. Hier gäbe es evtl. eine 20€-Lösung, die (Cloud-) Speicher und schnelles Internet zur Verfügung stellt.

    Die aber - da sie am Userport hängt - zusätzlich noch den Einbau eines neuen Kernel-ROMs erfordert, oder eine entsprechende zweite Erweiterung am Expansionport. Ansonsten gibt es mindestens keinen Autostart.

    Der Transwarp-Thread hat mich an meinen allerersten Software-Floppy-Speeder erinnert, allerdings weiß ich nicht mehr wie das Teil hieß - und ich hab ihn nach dem Kauf des Action Replay offenbar von allen Disketten gelöscht (mann, was hatte ich als Teenager noch viel Freizeit ;)). Vielleicht kann mir jemand helfen?


    Er hieß auf Disk einfach nur "←", aber ich hab ihn auf den Disketten einen Bekannten gefunden - den Namen hatte vielleicht einfach irgendjemand benutzt, weil er einfach zu tippen war, viele haben ja genau deswegen auch "!" benutzt. Irgendeine Anzeige bezüglich Name oder Autor gab es nach dem Programmstart nicht, meine ich.


    Der Clou war: Nach dem Start (per RUN) hat er das Verzeichnis der Disk eingelesen und die Namen (nur die Namen, IIRC) auf einem leeren Bildschirm links oben untereinander aufgeführt. Mit CRSR und dann RETURN hat man sein Wunscheintrag ausgewählt und den Ladevorgang gestartet.Ich meine während des Ladens hätte der Bildschirm bunt geflackert (ständiges Weiterschalten der Hintergrundfarbe), aber das kann ich nicht mehr beschwören.


    Sagt diese Beschreibung irgendjemandem was?

    Nur mal ein kurzer Zwischenstand nach 14 Tagen: dazu kam nichts, absoluto nada, nothing ... so hatte ich es allerdings auch erwartet.

    Ich hatte dich so verstanden, dass du der Diskmag-Idee eine Absage erteilt hast? Dann kommen natürlich auch keine Vorschläge. Prinzipiell würde ich davon ausgehen, dass man bei so etwas erst mal in Vorleistung gehen muss, bevor sich andere beteiligen.


    Ideen für Inhalte, wenn man einen jährlichen Newsletter als Rückblick auf das vergangene Jahr machen will:

    • Kurzvorstellung Spiele/Entertainment 2021: Attack of the PETSCII Robots, PET-Type, PETFrog, PET Dungeon, Musik-Album "Faulty Robots" - jeweils mit "Screenshots" in Originalgröße im Text, da sind 6 Seiten sehr schnell gefüllt, das sind eher schon zwei Artikel. Vielleicht gab's ja auch noch mehr Titel - ich verfolge die PET-Szene nicht so genau.
    • MiniPET: ein PET-Klon als Bausatz
    • André Fachats microPET-Projekt (quelloffener, 65816 basierter PET-Klon, s. Youtube).
    • Mailboxen via Telnet - mit WiModem o.ä. Samt Liste mit brauchbaren Boxen
    • PET-Ressourcen im Netz

    Zusammen mit einem Editorial/Impressum und einem "Leserbriefe"-Platzhalter sind das schon acht Artikel mit (bis zu) sechs Bildschirmseiten. Dazu kämen dann noch Kurzbeschreibungen eventuell mitgelieferter Programme auf der Disk.

    Bleibt dabei eigentlich irgendwas außer dem nackten Text erhalten? Irgendwelche Formatierungen oder Textauszeichnungen vielleicht? Und was ist eigentlich mit Umlauten (die beherrscht Jasword doch wahrscheinlich)?

    Da C64-Textverarbeitungen nur Texteditoren sind und dementsprechend (wenn man sich nicht selbst mit Drucker-Steuercodes behilft) nur Zeichen fester Breite drucken, bleiben alle "Formatierungen" des Texts mit dieser Methode erhalten. Verloren gehen Schriftstile und eventuelle Bilder.

    Ich habe versucht anhand der Anleitung von Korodny den geschrieben Text mit der Umwandlungstabelle zu speichern und später in Libre Ofiice zu öffnen. Das gelang immer nur bedingt, da stets nur die erste Zeile gespeichert wurde.

    Bist du dir sicher, dass der ganze Text markiert war? Sieht man auf dem Bildschirm sehr deutlich, der komplette Text wird invertiert. Hab's gerade noch mal probiert, hat anstandslos funktioniert.

    Eben - sobald mehr als eine VIC-Bank benutzt wird, bleibt einem nichts anders übrig als alle benutzten Bänke zu synchronisieren. Und da das der Anwender machen müsste, bräuchte man dann eine ganze Schalterbank, um jede mögliche Kombination abzudecken. Deswegen "Nichts" (für lange Berechnungen), "VIC-Bank" oder "Alles".

    man könnte aber z.B. das RAM in der CPU bereitstellen und nur

    beim Zugriff auf die Hardware bremsen.


    Mir ist klar das das nicht so einfach ist, vor allem muss auch den VIC synchronisieren...

    Das ist im Grunde das, was die SuperCPU gemacht hat: das war ein eigener Rechner,mit eigenem RAM. Du konntest konfigurieren, wie viel von den untersten 64 KB pro Frame mit dem RAM des C64 synchronisiert werden sollten - Nichts, die aktuelle VIC-Bank, alles.


    Sprich: Im C64 wäre das dann doch "etwas" komplexer als nur den Prozessor zu tauschen. Lustiger ist das eher für neue Projekte, oder den besagten Schachcomputer...

    Vorausgesetzt dein Dokument nutzt keine Bilder, Proportionalschrift oder Schriftstile (Fett usw.) ist ausdrucken unter einem Emulator immer der einfachste Weg: Einen Drucker emulieren, das Resultat auf Festplatte schreiben lassen, fertig. Alle Formatierungen bleiben erhalten.


    Die Umwandlungstabellen in Jasword nutzt man so:

    1. Text laden
    2. Umwandlungstabelle laden (F8, "uwt.iso8859-1" als Dateinamen angeben, nach RETURN wird geladen)
    3. kompletten Text markieren (SHIFT+STOP)
    4. Text speichern: F6, "Umwandlungstabelle nutzen" = ja, Dateiname hinter "Markierte Textsequenz sichern" eingeben, dann RETURN

    Das Resultat ist eine Textdatei in der Kodierung ISO-Latin 1, bei der die Zeilenenden mit CR kodiert sind. LF als Kodierung für Zeilenende wäre für Windows besser, das kann man m.E. im F8-Menü ändern, dann die Umwandlungstabelle noch mal speichern.


    So lange das "Jokerzeichen" (Platzhalter für Seitennummer u.ä.) nicht benutzt wird (das landet als Steuercode in der Zieldatei, das bringt diverse Editoren aus dem Tritt), sollte man die Datei dann in jeden beliebigen Editor laden können. Wenn man sie nach UTF-8 wandelt, kann sie beispielsweise auch in LibreOffice geladen werden - da Jasword jeden Absatz in eine eigene Zeile packt, bleiben die Absätze erhalten und müssen nicht neu formatiert werden.