Posts by Nilquader

    Ich handhabe es jetzt so, dass ich im Source die Checksumme ändere. Nicht komfortabel, aber für ab und zu ganz brauchbar. Muss ja nur ein paar PC-BIOS-Dumps testen.


    Ich habe auf die Schnelle auch keine Stelle im Code gefunden, wo man "mal eben" das Checksumming ausschalten kann. Scheint wirklich tief verankert zu sein - und der Code ist für einen Außenstehenden auch nicht der übersichtlichste.

    Hallo,


    Ich versuche jetzt schon seit Stunden, MESS dazu zu überreden, ein BIOS mit nicht-korrekter Checksumme zu akzeptieren. Kann man den Checksummen-Check irgendwie deaktivieren? Damit der Emulator die BIOS-Dateien anhand der Dateinamen und nicht anhand der CRC32-Summen in einem ZIP identifiziert, habe ich die BIOS-Dateien schon entpackt und in ein gleichnamiges Verzeichnis (ohne .zip-Endung) gepackt. Soweit funktioniert das auch schon.


    Aber wenn ich dann das BIOS durch eine andere Version ersetzte, die der Emu nicht kennt, weigert er sich, zu starten.

    Kleine Ergänzung:


    Für C/20 muss R16 durch einen 1.1KOhm-Widerstand ersetzt werden; Bei C/10, dem Maximum, das ich einem NiMH-Akku zumuten würde, wärst du bei ca. 560Ohm für R16. Bei zu hohem Ladestrom wird dir der Akku zu heiß, wird undicht und läuft wieder aus. Gut für die Lebensdauer des Akkus ist das Dauerladen aber ohnehin nicht.

    sondern einfach eine Diode zwischen Batterie und Board einlöten, die den Ladestrom stoppt. Damit verändert man das Board nicht.


    Das passt aber mechanisch nicht mehr so schön. Das Board verändert man sowieso, weil man den Akku rausnimmt.


    Bei dem vorgeschlagenen Ersatzakku wäre ich vorsichtig. Der muss nämlich anders geladen werden. Dauerhaftes Laden mit (5V-0.7V)/220R=19mA ist zumindest deutlich über dem Standardladestrom von 8mA x 14Std. Wenn du das unbedingt willst, würde ich zumindest den Ladestrom deutlich reduzieren (durch Erhöhung von R16) auf ca. C/20.

    Hier mal meine Meinung zu den angesprochenen Themen



    Folgende Detailfragen hätte ich:


    - Wie ist die alte Batterie eigentlich befestigt? Ist die einfach nur zwischen den Halterungs-Klemmen eingespannt, d.h. kann man sie einfach herausziehen? Oder ist die sonst noch irgendwie fixiert? Oder sind die Halterungen fixer Bestandteil der Batterie? Wie löst man in diesem Fall die Batterie von den Halterungen? Oder muss man sie komplett auslöten?


    Sie ist gelötet. Die "Halterungs-Klemmen" sind Lötfahnen, die fest mit dem Akku verbunden ist. Zum Auslöten empfehle ich: Mit Seitenschneider abtrennen, dann die Stummel auslöten. Ist auch deutlich einfacher, weil der Rest-Akku dann nicht die ganze Hitze von der Lötstelle wegführt.




    - Nilquader, du empfiehlst ja die Verwendung einer CR2032-Batterie? Wie problematisch ist es, wenn die mit Ladestrom versorgt wird?


    Keine gute Idee! Einmal probiert, hat zu einem netten Kurzschluss geführt und mich ein paar Stunden zusätzliche Reparaturarbeit gekostet.



    - Wie kann man diesen Ladestrom unterbinden? Da war ja vom Auslöten einer Diode die Rede. Um welche Diode handelt es sich, und was spricht gegen das "Abzwicken" der Diodendrähte? Oder ist der Ladestrom ohnehin kein allzu großes Problem? Dann würde ich eher darauf verzichten, um den Euro PC möglichst im Originalzustand zu bewahren (und mir riskante Lötarbeit zu ersparen).


    Die Diode direkt neben dem Akku. (Müsste mit D3 bezeichnet sein) Nicht lange rumjammern, einfach abzwicken! Das ist eine 1N4148, eine Standarddiode, die kaum mehr als 1cent kostet. An dieser Stelle würde ich ausnahmsweise auf den Erhalt des Originalzustande verzichten, weil dieser einfach mangelhaft ist.



    - Wenn man einen gleichwertigen *Akku* wie den ab Werk verbauten verwenden möchte: welcher Typ kommt da in Frage? Sind da die Printanschlüsse Bestandteil des Akkus, d.h. muss man die ins Board einlöten? In diesem Fall würde ich natürlich die Batterie-Lösung bevorzugen.


    Die Prinanschlüsse sind Bestandteil des Akkus. Aber glaub mir, du willst das nicht, weil (a) NiCd-Akkus in der EU sowieso nicht mehr hergestellt oder verkauft werden dürfen (RoHS-Verordnung). (b) Das Ding über kurz oder lang wieder auslaufen wird. Restbestände bekommt man evtl. noch, aber die sind unverhältnismäßig teuer und haben mit hoher Wahrscheinlichkeit schon eine recht lange Lagerzeit hinter sich. Oder du importierst und hoffst, dass sie nicht vom Zoll beschlagnahmt wird.
    Zur Erheiterung zwischendurch: http://jppbattery.en.made-in-c…D-Battery-3-6V-60mA-.html (Finde den Fehler in der Produktbeschreibung)



    - Wie schaut es mit der Langlebigkeit und Auslaufsicherheit eines modernen Ersatz-Akkus im Vergleich zur CR2032-Batterie aus?


    Nun ja - die NiCd- Technologie ist halt alles andere als modern. Moderne Akkus lassen sich hingegen nicht mit dieser simplen Ladeschaltung bestehend aus Diode und Widerstand laden. Dazu kommt die Selbstentladung des Akkus, die ganz schön stören kann, wenn man nicht regelmäßig mit dem EuroPC arbeitet. Ich habe keine Langzeiterfahrung mit der CR2032 - aber in den letzten 3-4 Jahren musste ich die nicht wechseln.




    - Zur Variante CR2032-Batterie: was für eine Halterung würdet ihr verwenden? Da gibt es ja verschiedene Modelle. Und wo & wie würdet ihr die Halterung befestigen, damit sie nicht im Gerät herumbaumelt?


    Diese hier: http://www.reichelt.de/index.h…CH=KZH%2020%26%2345%253b1
    Die hat den gleichen Pin-Abstand wie der Akku und lässt sich statt diesem dort einlöten. Sieht dann auch schön sauber aus - fast als wäre es so gedacht gewesen.

    Wenn ich an die beiden Punkte schon einen Batteriehalter anlöte, kann ich auch gleich eine Lithiumzelle bzw. einen Halter für diese anlöten. Vorteil: Geringere Selbstentladung, eine Knopfzelle (z.B. CR2032) hält für einige Jahre und die Auslaufgefahr ist auch deutlich geringer als bei Alkali-Mangan-Batterien.


    Und statt eine Diode EINzulöten, würde ich lieber die vorhandene Ladediode AUSlöten. Hat den gleichen Effekt - die Batterie wird nicht geladen und die Spannung an der RTC ist auch bei nicht mehr ganz vollen Batterien noch ausreichend, um die Uhr noch ein paar Monate weiterlaufen zu lassen.

    Die Schrauben unterhalb des Laufwerks halten, wie du bereits richtig vermutet hast, nur das Diskettenlaufwerk.


    Die Laschen an der Unterseite müssen schon mit etwas Kraft gebogen werden. Um das Gehäuse dabei so wenig wie möglich zu beschädigen, empfiehlt es sich einen möglichst großen Schlitzschraubendreher zu verwenden, am besten mit etwas Isolierband über die Spitze geklebt. (Der auf dem Bild sieht ungeeignet aus!) Die Laschen können nacheinander geöffnet werden, dabei am besten mit der anderen Hand die Gehäusehälften vorsichtig auseinander drücken, damit die Laschen nicht wieder einrasten. Abgebrochen habe ich mit dieser Prozedur bisher noch nie etwas.

    Vertraue bloß nicht auf eine funktionierende Batterie. Selbst wenn die noch gut aussieht: raus damit! Wenn die ausläuft (und das wird sie!) kann die enormen Schaden anrichten. Und am besten durch eine Lithiumzelle ersetzen. Ich habe irgendwo mal beschrieben, wie das geht. (GoldCap mit ~1 Farad wäre eine Alternative - da müsste ich mal schauen, ob das sinnvoll ist.)


    Ein passendes Eprom ist ein 27C256, das derzeit z.B. noch von ST erhlätlich ist. Kostet bei Reichelt momentan 3,15 Euro oder 1,56 als einmal-beschreibbares (OTP). Bevor du dir nur dafür einen Brenner anschaffst, kann ich dir auch gerne gegen Erstattung der Bauteilkosten und Porto einen passend programmierten Chip zusenden. Ansonsten ist das einer der gebräuchlichsten EPROMS - den dürfte so ziemlich jeder Brenner programmieren können.

    2.06B habe ich noch nicht - hätte ich aber sehr gerne. Die 2.08B lasse ich dir gerne zukommen, wenn du mir eine PN mit deiner Mailadresse sendest.


    Für das Update gilt, wie Fröhn schon gesgat hat: EPROM muss neu gebrannt werden - also ausbauen, löschen, neu brennen, und wieder einsetzen. (Oder zur Sicherheit am besten gleich einen ganz neuen Chip nehmen - und natürlich mir vorher ein Image des alten Bausteins zukommen lassen ;) ).

    Welches Jahrtausend haben wir denn.


    Kommt man bei Sourceforge nur per svn an die Dateien?


    Du hast ganz recht. svn ist definitiv Technologie des letzten Jahrtausends ;) git FTW!


    "Der Normalbenutzer will eh nur ein Binary"


    Ach was. Der Normalbenutzer will ein "gut pull ..." machen, dann ./configure, make, make install und ist glücklich ;)

    Ich war ja als Amstrad-User das erste mal auf einer C64-Party und hatte wirklich eine Menge Spaß. Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Hab sogar meine ersten Gehversuche mit 6502-Assembler gemacht - was wirklich nicht leicht fällt, wenn man sonst einen Z80 vor sich hat...

    Leider ist Rough krank geworden.


    2 Betten sind nunmehr für 2 Nächte frei, womöglich aber auch nicht, da evtl. Nilquader und Kangaroo Musique diese haben wollen :nixwiss: Bitte ggf. schleunigst melden!


    Wir kümmern uns selbst um eine Unterkunft. Bin schon seit Donnerstag in Berlin und hab gerade zufällig mal Internet - sonst hätte ich sicher auch früher Bescheid gesagt.


    Bis nachher...

    USB Activity LED is flashing after starting the windows software. LED is always off when using the Linux software on OS X.


    By the way: Strange behavior on one of my windows XP laptops: When opening the configuration dialog, the status constantly changes from "Emulator not detected!" to "Emulator ready!" and back. (About every second). Access to virtual floppy is not possible, USB LED is flashing as usual.


    I'm now trying to compile the linux software on a real linux system. Maybe it's easier than trying to make it work on the Mac?!?


    Edit: Success! The software works on Linux. So it must be a Mac OS X specific problem.

    Nein, der Linux-Client erkennt genauso wie der Windows-Client eine Vielzahl von Disk-Image-Formaten und hat auch das von mir verwendete korrekt erkannt. (Siehe log)
    Ich denke eher, dass der Fehler in der Kommunikation mit der Hardware besteht, denn auch wenn gar kein USB HxC-Emulator angeschlossen ist, startet die Software ohne Fehler.

    Ich verwende natürlich auch den OpenSource-Treiber. Installieren muss man da auch nichts, da das ja eine auf libusb basierende Bibliothek ist, der ganze USB-Kram also sowieso im Userspace gemacht wird.


    Ich habe mit den aktuellen Linux-Sourcen aus dem Sourceforge-Repository gearbeitet, probiere aber gerne auch mal aus, ob die GP2X-Sourcen irgendwelche neuen Erkenntnisse bringen. Ich befürchte allerdings, dass diese Sourcen natürlich auch auf den offiziellen basieren und nur an den GP2X angepasst sind.


    Mailadresse bekommst du per pn.


    Danke!