Posts by Kalbos

    Die Schnittstelle war nicht nur einfach da, es war sehr gut umgesetzt. Denke mal nicht Midi gleich Midi ist, weil es ja digital ist.

    Es gab keine Lösung für den Amiga, die die Qualität der ST Midi Schnittstelle erreichte. Es geht dabei um Jitterabweichungen. Irgendwo haben wir das auch schon hier diskutiert. Der ST erreichte deshalb PPQN Werte im Sequenzer, die kein Amiga oder andere Computer Lösungen zu der Zeit erreichte.

    Sowas tritt im Unterschied bei aufwendigen Arrangements auf und ist tatsächlich wichtig.

    Nicht wenn man ein Keyboard zum Hobby dran hat, um irgend etwas hinein zu klimpern, ist es sicherlich egal.

    Der ST war da nicht nur der erste, er war auch noch prof. in dem Bereich und lange der einzige.

    Das war jetzt kein Hexenwerk, weil Atari sehr einfach von Motorola das gekauft hat, was Motorola für Midi ausgetüftelt hat. Aber das war eben gut. Besser als die Bastelllösungen.

    Ich vermute mal ganz stark, dass die Tramiels das vermutlich einfach als Bonbon mit Motorola mit verhandelt haben. Wenn man halt über den Preis nicht mehr reden kann, gibt es halt die Fussmatten dazu.

    Das ist doch generell aber mal eine interessante Frage, warum gab es denn keine Hersteller die mal einfach vom CPU Hersteller das gleich mit eingekauft haben, was sich dieser Hersteller für seine CPU so ausgedacht hat?

    Bei Midi sieht man ja, dass es wohl auch Vorteile hat.


    “I was a bit shocked when I saw people use the Atari ST for things other than music. I almost forgot that it was a home computer.”

    Per Martinsen

    Ist denn Linux ein supportetes System auf der Hardware? Die Windows Installation wird ja ja durch dem Anbieter in der Regel sichergestellt, der stellt Treiber, Installationen und ggf. Firmware bereit.

    Das Linux so breit auf alle möglichen Geräte läuft, spricht ja sehr für Linux, dass man da aber mit der Grunderwartung dran geht, dass man das auf beliebige Systeme einfach draufbügeln kann war schon immer Problemquelle Nr. 1. Hardware kauft man nach Linux Unterstützing, nach wie vor.

    Ja.

    Ich mag ja den hier sehr gerne (man muss ja immer bedenken, dass die Rechner die Soundchips in Arten nutzen, dass den Designern der Chips bestimmt die Freundentränen in den Augen stehen). Aber das Video ist natürlich auch klasse.

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    Das ist so schade, dass der ST nicht einen OPL1 bekommen hat. Wenn der über Jahre mal grundprogrammiert worden wäre, wer weiß was dabei heraus gekommen wäre.

    Beide sind rudimentär (Rechteckgeneratoren), es sind ja sehr frühe Chips. ADSR hat der GI Chip auch nicht. Aber Hüllkurven hat der GI Chip durchaus. Sehr einfach für alle Kanäle gleich (aus X Möglichkeiten), allerdings auch nur für die Lautstärke.

    Der GI Chip hat aber 12 Bit Genauigkeit und trifft die Halbtöne sehr viel genauer und bietet einen Umfang von 8 Oktaven. Er kann kann Moll und Dur Stimmung wiedergeben, was Pokey ja z.B. gar nicht kann.

    Ich denke einen wirklichen Unterschied, sieht man auch im Rauschgenerator. Beim GI wurde Rauschen einem Kanal zugeschaltet, beim Pokey konnte jeder Kanal in ein Rauschmode versetzt werden.
    Beim Pokey sind das unterschiedliche Rauschmuster, die Effekte zur Bildschirmbegleitung wiedergeben. Beim GI war das eher ein weißes Rauschen, dass man dann in Stufen einstellen konnte. Damit lassen sich Snare oder Hi-Hat, oder auch Kick ganz gut darstellen. Das ist bei Pokey nur mit Trickserei möglich. Man kann vermuten, dass das bei GI von vornherein angedacht war. Während bei Pokey Explosionen und Raketen etc. wohl eher im Fokus stand.

    Ich halte es für absolut rudimentär, dass ein Chip zur Musikerzeugung wenigstens die Halbtöne gut trifft und Musik verschiedener Stimmungen wiedergeben kann. Das konnte Pokey nicht und TIA erst Recht nicht.
    Der GI Chip konnte das schon viel besser.

    Mit Pokey konnte man etwas tricksen, man konnte zwei Kanäle ergänzen, dann erhöhte sich die Genauigkeit (der Umfang blieb aber gleich). Das ist dann natürlich in einer nicht gebrauchten Genauigkeit, zumal sich die Anzahl der Stimmen dann reduziert und Akkorde nicht mehr so richtig funktionieren.
    Ich denke schon die Idee der 3 Stimmen logik, die man in den frühen Tagen so oft sieht, ist dem Musik Gedanken geschuldet, weil Akkorde und Dreiklänge generell von Wichtigkeit sind und Chipfläche halt gespart wurde, das war so das kleinste an Teiler von Musiktheorie und Umsetzungsaufwand.

    Der GI Chip war Teil der PSS Reihe und die war breit aufgestellt, die sollte vor allen Spielzeuge, Spielautomaten (Glückspiel) und auch einfache elektronische Musikinstrumente befeuern.

    Die Computerhersteller haben diesen Chip erst danach entdeckt.

    Der Chip ist ja tatsächlich auch in günstigen Keyboards verwendet worden.

    Das ist relativ einfach.

    Der AY-3-8912 ist primär ein Musikchip und Pokey primär ein Geräuscherzeugungschip.

    Im Grunde ist Musik auf dem Pokey ein Hack. Bei 4kb Plan im fertigen System, war an Musik gar nicht zu denken. Auch die Atari Automaten wo Pokey häufig verwendet wurde, spielten nicht nicht einem einzigen Fall Musik über den Pokey ab und hatten dafür immer richtige Musikchips im Gerät.

    Auch Paula trifft die Tonleiter nicht wirklich richtig, Pokey erst recht nicht und Tia eigentlich gar nicht. Als erster Chip in der Linie kann man bei Paula argumentieren, dass da mal auch die Möglichkeit von Musik in betracht gezogen wurde, bei der Entwicklung.

    Weiß gar nicht, wie die die Musik von Gyruss auf das VCS bekommen haben. Muss Zufall sein, dass das Stück scheinbar zu den Limits des Tia passt. (nee, hört sich ordentlich verstimmt an.Gerade noch mal angehört).

    Dafür das Pokey es eigentlich gar nicht kann, sind doch manche Ergebnisse wirklich gut. Ich mag ja 404 immer noch, quasi mein Alltime Favorit.
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    Hier klingt wie Atari ST, ist aber Intellivision auch aus dem Jahr 1979.
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    Was aber trotzdem völlig irrelevant ist, da gar keine Samples mit Raten über 176kHz verwendet werden.

    Ein analoger Filter wäre wohl sehr aufwendig, das heißt aber nicht automatisch das es auch ein digitaler Filter ist, der das selbe erreicht ist.

    Die 176 kHz kommen durch das transponieren zustande.
    Ein original 22 kHz Sample kann ich also 3 Oktaven transponieren (auf der Karte beim abspielen) und erreicht dann auch die 176 kHz.

    Die 8 Bit in 16 Bit Konvertierung muss zwangsläufig erfolgen, da der EMU8000 entgegen dem älteren Otto, gar keine 8 Bit Samples mehr verwenden kann.

    Ja, es ist ein Algorithmus vergleichbar eines 13 Punkt Filters, der angewendet wird vom Player.
    Dieser Filter ist nur Software, auf der CPU, der vor dem Laden des Modfiles alles schön konvertiert und dann in die Karte lädt. Da kann alles mögliche gemacht werden.

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    Aus den Überlassenschaften des Entwicklers von AMP.

    AMP (oben) nutzt einen Algorithmus mit einem 13 Punkt Filter für besser Ergebnisse bei der Umwandlung.

    Wie willst du denn 16Bit Samples in einer altes Mod File bekommen und das so, dass der Modplayer das auch noch richtig interpretiert?

    Natürlich klingt die AWE32 besser als die GUS, ist ja viel neuer, viel leistungsfähiger und hatte ganz andere Möglichkeiten. Der Abstand zum Amiga Mod ist ja so groß,
    dass der EMU8000 dieses ohne Klimmzüge eine Players, der alles EMU konform hochoptimiert gar nicht mehr abspielen kann.
    Und die GUS klingt natürlich besser als ein Paula. 16 Bit Samples, feines Stereo Panning, bis 32 Stimmen und bis 44,1 kHz Samplerate des digital Mixers. Das war Generationen voraus.

    Mod Files unterfordern diese Hardware massiv.

    Wenn du es so machst, aber das liegt in der Hand das Entwicklers des Modplayers.

    Er kann das Sample beim 16 Bit konvertieren auch gleich verbessern. Niemand weiß es, ausser der Entwickler.

    Es ist nicht das selbe Sample, selbst wenn es sich gleich anhört.

    Der ältere Otto/GUS konnten die 8Bit Samples noch direkt verarbeiten.

    Das Ergebnis ist aber, dass der EMU8000 gar keine Mods mehr abspielen könnte.

    Das stimmt so nicht, habe irgendwo ein extra Tool dafür, damals von Creative per Post bekommen..:thumbup:


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    Ja, es gibt einige Modplayer für die Awe32. Aber die Dinger bereiten das Mod vorher auf. Die Samples werden gewandelt und resampled, damit der Emu8000 die dann verarbeiten kann. So aus dem Peng wäre ein Emu8000 nicht mehr in der Lage Mod abzuspielen.

    Die Awe32 hat einen SPdif Ausgang auf der Karten, deshalb wurde die sogar gerne verwendet um Mods und ähnliches aufzunehmen.

    Ja, das kann ich mir vorstellen. Umgekehrt ist es halt doof, wenn der Soundchip aus Qualitätsgründen irgend etwas gar nicht mehr unterstützt und es aus Kompatibilität gebraucht wird. Dann muss das ganze extern aufbereitet, vorgerendert werden. Das gleiche Phänomen hast du ja, wenn der Soundchips irgend eine grössere Bittiefe des Samples als Mindestmaß erwartet, aber das Ursprungsformart das gar nicht mitbringt. Setzt du dass dann einfach um, oder nutzt du als Programmierer die Chance um mit der Konvertierung gleich noch das Sample zu verbessern. Mit diesen Entscheidungen hat der Soundchip ja noch gar nichts zu tun, hat aber klaren klanglichen Einfluss.

    Gf1 ist ein lizenzierter umbenannter Otto

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    Du bist einfach nicht in der Lage die einfachsten Dinge so zu verstehen wie sie gemeint sind, du fängst immer an irgendwas hineinzuinterpretieren und kommst dann immer mit AI generiertem "Wissen".

    Der ICS 1614 ist mit seiner Polyphonie Paula ähnlicher als der olle Soundblaster Chip.

    Otto hat mit Paula gar nichts zu tun, da es allein ein digitales Mixen auf eine Ziel Samplingrate für den Output. Bis 14 Stimme eben 44,1kHz.

    Die Samples werden natürlich resampeld inkl. interpoliert in Echtzeit, um sie Inder Zielrate zu mixen.

    Es ist auch nicht zu vergessen, dass es 32 Stimmen sind die natürlich ein Panning haben und stereopositioniert werden können. Also das mixing für beide Stereospuren individuell zu erfolgen hat.

    Paula hat kein digitales Resampling, kein digitales Mixing, kein Stereopanning und auch keine digitale Ausgabe.