Beiträge von Schmitti

    Diese Intel-Appnote behauptet zumindest "Intel assigned pins on the 82443BX to simplify routing and keep board fab costs down by permitting a board to be routed in four layers".

    Finde ich interessant, da ich just fürs BX Chipset nen embedded MB seinerzeit realisiert habe und das hatte bei beidseitiger Bestückung "nur" 8 Lagen und es ging ziemlich eng her dabei...

    Das im oben zitierten Datasheet skizzierte Musterboard hat aber so gut wie keine Peripherie geschweige denn Video-optionen mit drauf, aber auf nur 4 Lagen (mal wird oben von 4 Signallagen, dann wieder von in Summe nur 4 Lagen gesprochen), davon war damals in den Gesprächen mit Intels FAEs nicht die Rede gewesen, das geht vermutlich nur dann, wenn man genau diese Einteilung einhalten kann und eben sonst nix integriert, aber in der Realität waren auf den Boards ja vom Multi-IO über Sound und Ethernet bis hin zu VGA oft sehr Vieles schon integriert, was teils auch abweichende Vcc-Planes brauchte.

    Also unter 6 Lagen würde ich für ein reales, also mit o.g. Schnickschnack angereichertes Board definitiv nicht gehen wollen, mit Video drauf nicht unter 8 Lagen.

    Doch, die Jungs und vielleicht auch Mädels waren fit und haben das mit 4 Lagen hinbekommen. Der Kostendruck hat es möglich gemacht. Multi-E/A-IC war ab 1993 eigentlich fast immer mit dabei und kein Hindernis.

    Der Rest, den Du beschreibst, sind aber schon wieder Speziallösungen und nicht der Standard gewesen. Und Speziallösungen sind immer teurer, wo auch mal eine Leiterplatte mit mehr Lagen spendiert wurde, wenn es nicht anders ging.

    dazu zähle ich aber sowohl Notebooks als auch stärkere PII/III PCs durchaus und beide hatten MINDESTENS 8 Layer auf dem Mainboard, Intel forderte für div. Chipsätze sogar 12 Lagen als Designvorgabe.

    Gib mal 'n Link auf eine Quelle dafür.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Intel-Appnote behauptet zumindest "Intel assigned pins on the 82443BX to simplify routing and keep board fab costs down by permitting a board to be routed in four layers".

    Jepp, sehr gut. Das paßt auch zur Praxis. Selbst beim AMD Athlon später haben die Hersteller versucht und es teilweise geschafft, noch mit 4 Lagen auszukommen. Alternativ haben sie dann 6 genutzt. Die Firmenn haben halt gerechnet, daß das günstiger ist, als großzig in Großserie mit 8 Lagen und mehr anzutreten.

    Du bist zu weit in der Zukunft. Ausgangspunkt ist der 386SX. Deine Beispiele sind etwa 10 Jahre jünger und Technik entwickelt sich weiter.

    Aber hallo!


    Das Mainboard des Tablet-PCs DTR1 von Dauphin, einem IBM Spinoff hatte anno 1993 schon 8 Layer und ultrafinepitch, basierte aber technisch auf nem 386sx-Chipsatz, der mit 486slc "getuned" war...


    Ab den Pentium-Boards ging es gar nicht mehr anders, denn wie hätte man sonst die die ganzen Pins vom BGA-Gehäuse wegrouten sollen? Eingelötete Pentiums gab es natürlich bevorzugt in Notebooks, daher zuerst die Aufsatz-PCBs "MMC-1/2" dafür und später den Slot-1 für PII/III, aber auch die Chipsätze wurden immer kleiner und eben als BGA verpackt, da ging z.b. bei BX-Chipsatz von intel unter 10 Signallagen und 2 Versorgungslagen gar nichts mehr und wir schreiben da ca. 1998, also immer noch 1990er...

    Wir sprechen hier von einem Commodore 386SX - einer 16Bit Maschine - dein Pentium (wo hast Du die als BGA gesehen? Du meinst PGA) hat einen 64Bit Datenbus und dein Tablett ist ein Exot.

    Micha

    Sehe ich auch so, Ruudi verwechselt hier eher Ende 80er mit Ende 90er Jahre. Und selbst später versuchten die Hersteller mit 4 bis 6 Lagen auszukommen, da Leiterplatte (Fläche und Lagen) richtig Geld kostet.

    Beim BGA meint Ruudi vermutlich das Chipsatz-IC und nicht den reinen Prozessor. Beim 386SX war das aber alles nur kein BGA. Kam auch erst später mit BGA-Gehäusen. Das verwechselt Ruudi auch.

    Hat nicht viel gebracht, die Lötstellen der SMD Widerstände sind alle noch matt grün/grau anstatt silber glänzend. Ob der Akku schon lange raus ist spielt in dem Fall keine Rolle da der Akkuschaden nicht stehen bleibt. Das Akkuzeug frisst sich munter weiter durch Via´s , Lötstellen, Leiterbahnen etc.

    Aber nur, wenn die Säure noch aktiv ist. Säure verbraucht sich auch, wenn sie chemisch reagiert hat. Dann hört es auch auf.

    Die Mauspads haben eine Textiloberfläche und sind so rau, dass sie die Maus an der Unterseite immer sauber halten (deswegen verwende ich die auch).

    Dafür wird das Mauspad dann relativ schnell schmuddelig und ich tausche das immer nach ein paar Monaten aus.

    Wenn Du die sauber machst, brauchst Du das oder die Pads nicht mehr wegschmeißen. Gut für die Umwelt und spart Rohstoffe.

    Ja, in den 80er wird das im normalen Bereich nicht über 4 Layer hinausgegangen sein. Mehr war sehr teuer.

    6 Layer kam dann teilweise in den 90er Jahren aber meist auch nur 4.

    8 Layer und mehr gab es im Standardbereich allein aus Kostengründen nicht.

    Vielleicht hattest Du auch nicht gründlich genug gearbeitet. Einige Forenmitglieder sind bei der Restauration recht erfolgreich unterwegs, würde ich sagen.

    Und eine Emulation hat nichts mit dem Retrogefühl vergleichbar zum Original. Das gilt auch beim Auto.

    Hi zusammen!

    Ich hatte letztens das Problem, dass meine 1541 II plötzlich keine Disketten mehr las und hatte daraufhin festgestellt, dass der Schreib-/Lesekopf in der "innersten" Position soz. "hängen" blieb.
    Hatte ihn dann einfach von Hand nach außen bewegt – jetzt funktioniert wieder alles gut. Muss ich evtl. einen Anschlag nachjustieren, o.Ä.? Kennt das jemand?

    Ich kenne sowas auf von der VC 1541.

    Ok, dann kann der wohl keinen LIM-Speicher onboard. Ja, dann ist 16 MB das Maximum, begrenzt durch den Prozessor. Der unterstützt halt nicht mehr. Dann bräuchte man den 386DX. Aber ist ja nicht wild. 16 MB ist ja schon sehr viel und weit mehr als damals üblich. Windows 3.1 oder 3.11 sollte damit eigentlich ganz gut laufen. Dann läßt sich der Rechner auch ganz gut ins heute Netzwerk integrieren, wenn man eine Netzwerkkarte einbaut.

    Datenaustausch ist dann einfach.

    10 MOhm ist aber schon gut und reicht für die meisten Sachen aus. Einfache Multimeter haben einen Innenwiderstand von 2 kOhm. Da muß man dann schon mal genauer schauen, was und wie man eine Messung durchführt.

    Aber auch damit geht viel. Man muß nur wissen, wie man den Meßwert zu interpretieren hat.

    2kOhm ist aber jetzt ein bisschen arg wenig. Never.

    Doch, das waren die billigsten Einstiegsgeräte mit Drehspulinstrument. Die sind inzwischen vom Markt verschwunden, da die Dig.-Multimeter günstiger zu produzieren sind. Zumindest waren die so angegeben. Selbst habe ich das nicht gekauft und nachgemessen.

    Ok, das war nicjt klar. Wenn der Computer instabil läuft, die Spannung im Netzteil etwas anheben. Da kann man mit 0,1 V mehr anfangen. Das kann schon reichen, damit alles stabil läuft. 0,1 oder 0,2 V mehr ist auch bei den von Dir gemessenen Werten unkritisch.

    Wenn Du möchtest, kannst Du dem Mehr an Wärmeentwicklung entgegenwirken, indem Du auf die ICs, die spürbar war werden, einen Kühlkörper montierst. Dazu gibt es auch mehrere Themen hier im Forum. Ist meines Erachtens aber nicht zwingend erforderlich, da alles noch im grünen Bereich.