Posts by drerich

    Eine kurze Info:

    Im A1k-Forum hat mir jemand alle (!) Jumperstellungen mitgeteilt, auch die nicht im Handbuch aufgeführten. Das stimmt mit denen bei mir überein.


    Ich ziehe jetzt aber die Notbremse:

    Was jetzt kommt oder kommen kann, übersteigt meine Möglichkeiten und mein Wissen ganz deutlich.

    z.B. wüsste ich gar nicht, wie man bei einer Karte im Betrieb so an die einzelnen Messpunkte herankommen soll. Zum andern könnte ich einen Schaltplan (sofern man den überhaupt auftreiben kann) höchstens mit großen Mühen lesen. Was die einzelnen ICs dann an Sollspannungen haben, entzieht sich einfach meiner Kenntnis.


    Dann habe ich wohl gegen die Etikette verstoßen, im a1k-Forum eine Frage zum gleichen Thema zu stellen. Tut mir leid - aber da bin ich ungewollt reingeschlittert.

    Hier im Forum empfahl man mir dort wegen Ersatzteilen nachzusehen. Ich registriere mich, muss mich aber erst vorstellen, bevor ich mich dort frei bewegen darf. Ist das geschehen, soll ich erst 6 Posts absetzen, bevor ich richtig beitreten kann. Ich halte diese Maßnahmen übrigens für richtig und die Vorsicht ist verständlich.

    Aber nachdem ich keinen BlaBla dort absetzen wollte, habe ich die Frage nach allen Jumpern auf der GVP-Karte abgesetzt, weil hier wohl keiner die Karte hatte.

    Schon bin ich mitten drin im gleichen Thema - ohne es ursprünglich wirklich vorzuhaben.


    Dann hat mir muellerarmack wirklich super geholfen, aber auch eine Strategieempfehlung aufgezeigt.

    Was mir jetzt fehlt ist jemand, der die Karte in Betrieb hat und z.B. solche Fragen beantworten kann, wie die Initialisierung der Karte in genauer zeitlichen Abfolge am Bildschirm aussieht. Meine Dunkelgrauphase ist z.B. sehr kurz - ist das auch bei einer anderen Karte in Betrieb so?


    Ich fand die Hilfsangebote und Tipps hier einfach hilfreich und nebenbei kommt das für mich völlig überraschend, dass es so viele Amigakenner und Bewahrer gibt.

    Das finde ich sehr bemerkenswert.


    ALLEN DANK FUER DIE SUPERHILFE!


    Ich werde mich natürlich nicht abmelden und schon gar nicht vom Acker machen. Auch auf der C64er-Seite möchte ich mich noch ordentlich umsehen.

    Aber schon aus Etikette-Gründen möchte ich hier einen seriösen Strich drunter machen. Sozusagen aus interfamiliären Gründe, muss ich das Amuga-Projekt auch vorübergehend auf Eis legen.


    Wenn kein Einspruch erfolgt, würde ich lieber das Thema schließen oder schließen lassen.

    Das mit den Kondensatoren finde ich nun spannend.

    Frage eines Unwissenden: Kann man die eingebaut testen? Auslöten will ich die nur, wenn es anders nicht geht.

    Sichtkontrolle ist sowieso die erste Option.

    Auf der Karte ist nur ein IC gesockelt. Den hatte ich herausgenommen und vorsichtig gereinigt.

    (Auf dem Motherboard hatte ich das mit allen gesockelten Bausteinen gemacht. Erfolgreich - danach lief der A2000 erst wieder. s.o.)

    Zu den Fragen:

    Bei mir läuft Kickstart3.1 v40.063 im A2000. Genau in diesem Rechner hat die Karte funktioniert. Nach Ende der Nutzungszeit habe ich so ca. 5 Jahre später den Amiga einmal getestet, ob er noch funktioniert - damals war er noch OK. Danach stand er ungenutzt rum. In meinem "hobbyraum". Der ist im Dachstock, ist voll isoliert und vor allem NICHT feucht. Im Winter wird dort eher nicht geheizt, trotzdem sinkt die Temperatur nicht unter 12 Grad (gefühlt).

    Ich will damit sagen, dass nur irgendein Alterungsprozess bzw. ein innerer Einfluss im Gehäuse wohl als Ursache in Frage kommt. Wir haben schon ausführlich besprochen, dass dies eigentlich nur der ausgasende Akku des Motherbords sein könnte.


    Trotzdem greife ich meine erste Idee wieder auf. Ein defektes Start-ROM würde doch auch dafür sorgen, dass hier nichts startet. Es handelt sich in beiden Fällen um EPROMS die so 25+ Jahre alt sind.

    Ein Bit kippt und nichts geht mehr. Beide EPROMS sind allerdings mit undurchsichtigem Aufkleber gegen Licht geschützt gewesen und der Rechner war auch geschlossen. Dann war es eben die vielbeschworen Höhenstrahlung, die zugeschlagen hat.

    Ich habe keine Ahnung wie genau ein EPROM intern funktioniert. Aber immerhin kann man es mit UV-Licht löschen. Also irgendetwas geht in einen anderen Zustand. Wieso auch nicht per Zufall oder Fertigungsmangel oder was weiß ich noch.

    Übrigens habe/hatte ich auch die Jumperstellungen im Verdacht, aber erst als dritte Wahl. Die sind eben nicht vollständig dokumentiert und auch deren Funktion wird für viele nicht nicht erklärt.

    In der Amigazeit habe ich ziemlich viel in den Amigazeitschriften gelesen. Wenn damals alle fehlenden Jumper beschrieben wurden, kann es sein dass ich einen angefasst habe.

    Aber wie eben gesagt wurde, lief der Rechner bis zum Schluss.

    ich habe jetzt genügend Antworten - viele Dank vorerst. Das mit dem A2000 war mir persönlich am wichtigsten, weil ich bisher nicht wusste, wo ich vernünftigerweise weiter suchen soll (Karte oder Amiga??).

    Ich will Dich nicht mehr belasten, es sei denn Du hast noch eine andere Idee, die einfach zu realisieren ist.

    Ich selbst habe vor, die Karte mal sehr genau auf weiteren Grünspan abzusuchen. Dann suche ich eben mal das Internet ab. Im englisch-sprachigen Raum war ich bisher nicht unterwegs.

    Was mich bisher auch wunderte ist die Tatsache, dass diese Karte in den Foren bei uns nirgends zu finden ist.

    Es könnte ja sein, dass sie in den USA viel häufiger verkauft wurde. Die Firma war ja in Kalifornien ansässig.

    Weißt du oder jemand anders von einem A2000-Forum in den USA oder sonstwo?

    Klar gehe ich selbst auf die Suche - aber für Tipps bin ich trotzdem dankbar.

    Ja - den Text zu J20 habe ich tatsächlich falsch interpretiert - für mich hieß das aber nur: Ich muss mich festlegen was ich an SIMMS nehme und kann dann 1,2,3 oder 4 nehmen.

    Die 0 habe ich dann für mich ausgeschlossen. War aber die falsche Interpretation.


    Ich habe wirklich alle in Frage kommenden Stellen im Handbuch durchgesehen. Es gab keinen weiteren Hinweis auf eine Jumper-Stellung, die 0 RAM Erweiterung konfigurieren würde.

    Wegen der autoconfig-Eigenschaft ist das auch nicht zu erwarten, haben wir gelernt s.o.


    Mein Satz zu den widersprüchlichen Angaben bzgl J7 sollte folgendes bedeuten:


    1. Ich habe mich bzgl. aller Jumper zunächst nach den Angaben im Handbuch gerichtet. Die sind für mich maßgeblich.

    2. Vorsichtshalber habe ich für J7 auch noch die Variante probiert. Das brachte aber nichts.


    Aus früheren Erfahrungen weiß ich, dass ein Handbuch auch Fehler beinhalten kann. Eine anderen Angabe im Internet vertraue ich zunächst nicht. Das teste ich, sofern es mir möglich ist. Das habe ich getan.


    Ich habe diesen Umstand nur erwähnt, weil Du vielleicht auch darauf stößt und ich Dich vorwarnen wollen.

    Nachtrag:

    Das mit dem Druck des Kabelbaums auf die SIMMS war mir auch aufgefallen. Ich hatte mir geholfen, indem ich das Netzteil abgeschraubt hatte und senkrecht reinstellte. Dann war dieser Fehler ausgeschlossen. Die SIMMS hatte ich alle versucht sauber einrasten zu lassen.


    Mir ist nebenher aufgefallen, dass es Forumsangeben bzgl. der Jumper gibt. Mindestens bei einem (ich meine es war J7) war dessen Funktion gerade umgekehrt beschrieben.

    Ohne die RAMS habe ich nicht getestet. Das schien mir von GVP nicht vorgesehen:

    Im Handbuch werden auch nur zwei Möglichkeiten beschrieben: 16 MB SIMMS used oder 4 MB SIMMS usesd.

    Das regelt man mit J20

    Keine RAMS werden im Manual nicht angesprochen - es gibt aber eine Unmenge Jumper, die nicht beschrieben werden.

    Ich hatte schon vor längerem alle Jumpers mit den Angaben im Handbuch verglichen - die sollten alle stimmen.

    Hier mal die zwei wichtigsten Handbuch-Doppelseiten:



    Ich würde das gerne besser aufgelöst einscannen. Bisher meckerte das System immer, wenn die Dateien zu groß waren.

    Quarz hatte ich nicht mehr gemessen, sorry.

    Ich bin mittlerweile wieder bei meiner meiner alten Vermutung "EPROM defekt". Das ist aber mehr das "Prinzip Hoffnung".

    Irgendwo hatte ich doch gelesen, dass die altern.


    Meine Festplatten hatten sich so wie bei Dir verhalten: Selbsttest ja - mehr aber nicht.

    Kann sich muellerarmack per PN bei mir melden? Ich finde diese Möglichkeit hier nicht - möglicherweise darf ich das noch nicht.

    Ich möchte sein Angebot, die Karte zu testen, gerne annehmen. Nachdem ich ohne Erfolg kleine weitere Test gemacht habe, wäre mir es äußerst hilfreich, wenn ich wüsste, ob GVP-KArte OK ist oder nicht.

    Ich melde wieder einen möglichen Fortschritt, sofern es diesen gibt. Oder dann die nächsten Fragen.

    Hallo,

    ich habe oben versäumt, die Tests zu beschreiben, die ich auch noch gemacht habe.

    Dazu gehört auch fogende Vorgangsweise:

    Um die Festplatten nicht dabei zu haben (ich meine als Störfaktor) , habe ich den Jumper J7 gesetzt und die Platten weggelassen/getrennt.

    Das mit der LED hatte ich nur berichtet, weil mir das auffiel, dass sich hier nichts tut. Also das Initialisieren der Karte wohl ganz früh blockiert ist oder gleich gar nicht stattfindet.


    Das gleiche habe ich mit dem Boot ROM gemacht, also Jumper J5 geöffnet. Gleiches Ergebnis: Hellgrauer Bildschirm.


    Der A2000 ist sonst leergeräumt, allerdings ist im Videoslot die FlickerFixer-Karte (die hieß damals genauso) drin, um ein überhaupt Bild zu anzeigen zu können. Wenn ich die weglassen soll, bitte sagen. Ich kann so einen uralten Commodore-Monitor organisieren.


    Multimeter habe ich.

    Durchgangsstrom habe ich seither immer mit dem Ohm-Meter gemacht. Deshalb hatte ich von einer angelegten Spannung geredet.

    Piepser ist anscheinend auch drin - hatte ich noch nie genutzt, weil gleichzeitig eine Diode mit abgebildet ist.

    Ich mach mich mit mal noch schlau - schließlich gibt es ja eine Anleitung.

    Ein Frequenzmessung ist auch dabei - die Idee finde ich gut, weil leicht realisierbar.


    Um danach den Aufwand überschaubar zu halten, würde ich auf diese feine Angebote zurückkommen, die Karte probeweise einzubauen.

    Ich würde diese aber - natürlich auf eigene Kosten - verschicken wollen. Quer durch die Republik zu fahren finde ich nicht so prickelnd.

    ich selbst wohne 70 km östlich von Stuttgart.


    Vieln DAnk mal wieder in die Runde.

    Jetzt habe ich mal sehr systematisch alles abgearbeitet.

    Slot gereinigt - so gut es geht, ohne auszubauen.

    GVP 68040er-Karte inspiziert und noch etwas gefunden (s.u.)


    Ich beginne gleich mit dem Ergebnis:

    Trotz dieser Vorarbeiten wird die Karte nicht erkannt bzw. nicht initialisiert,.

    Der Amiga bleibt auf dem hellgrauen Bilschirm stehen und meldet sich nicht irgendwie zurück, auch nicht mit irgendeinem Fehler.

    Die Festplatte(n) laufen an - das ist klar - aber merkwürdigerweise zeigt die LED, die eine Festplattenzugreif anzeigen sollen keinen Zugriff. (vorsichtshalber: Ich habe es zwischendurch mal geschafft - durch eine falsche Terminierung der Platten - wenigsten die LED zum Dauerleuchten zu bekommen. Die LED tut jedenfalls. Das ist der Anschluss CN6 auf dem GVP-Board ).

    Jetzt folgen nochmals Bilder, wie der Slot bei einer Nahaufnahme aussieht.


    Hier in indirekte Beleuchtung

    Hier mit Blitz

    Bei hellem Licht fällt der Grünspan fast nicht auf - viel ist das sicher nicht gewesen.

    Alles habe ich so gut als möglich mit den Tipps von hier entfernt. (ohne den Slot auszulöten)


    Inspektion der GVP-Karte ergab genau eine Stelle, an der Grünspan war.

    Diesen habe ich vorsichtig mit einem Minimesserchen abgetragen.

    Hier der Jetztzustand

    Es waren die vier ersten Kontakte des Chips in der Bildmitte direkt über den Slotkontakten, Diese haben nun eine deutlich raughe Oberfläche.


    Ich habe nun noch drei Fragen:

    1. Ich getraue mich nicht eine Durchgangsprüfung auf der Karte für diese Anschlüsse zu probieren - also ohne auszulöten.

    Als Laie vermute ich einfach, dass sich die Spannung, die ich anlege, irgendwelche Wege sucht und ich mindestens drei andere ICs zerstöre. Geht es anders? Von der Sichtprüfung her ist da wohl etwas Lötzinn verschwunden, aber noch genügend vorhanden.

    2. Lohnt es sich den Slot doch auszulöten? Das ist mehr die Frage nach der Wirkung von ausdiffundierter Säure. Kann die wirklich einen Kontakt so zerstören, dass kein Strom mehr fließt? Oder ihn sogar mechanisch unterbricht? Die Karte war ja eingesteckt, die Kontakte lagen dicht beieinander. Hierbei müsste die Säure in der Luft ganz schön Arbeit verrichten, um das Kupfer zu durchtrennen.

    Außerdem habe ich keine Auswirkungen in der Form wie sie tuxer gezeigt hat, irgendwo gefunden. Unter dem 68040 ist alles sauber.

    3. Mit der Diskussion hier sind eigentlich die Möglichkeiten, die ich kenne abgearbeitet:

    a) EPROMS: Deswegen nicht , weil alle alten Originale auch nicht funktionieren.

    b) Kontaktprobleme: s.o.

    c) Gibt es noch eine dritte Möglichkeit:
    Hatte der Amiga irgendsowas wie wie ein BIOS auf dem Motherboard, das irgendwelche Anfangswerte speichern konnte?

    Meines Wissens nicht (BIOS schon). Mein Frage geht in die Richtung: Gab/gibt es für den Amiga sowas wie einen factory-reset?

    Schließlich war ja der Akku hinüber.


    Mir fällt sonst nichts mehr ein.

    Außerdem ist mein Nostalgieanfall jetzt ziemlich abgeflaut. Immerhin habe ich das pure Amiga2000 Feeling ja gehabt. Aber leider nur auf der nackten, uralten Fassung mit dem 68 000 und Workbench von Diskette.

    Hier noch die offenen Fragen:


    1. Netzteil habe ich nicht gemessen. Andererseits läuft der pure A2000 (also ohne irgendeine Erweiterungskarte)

    2. Jumper stimmen alle - das habe ich überprüft (mit den Angaben im Handbuch verglichen). Weil der Rechner vor seiner Ausserdienststellung mal funktioniert hat, scheint mir das auch extrem unwahrscheinlich.

    3. Foto des ganzen Turbo-Boards kommt noch.

    4. Ohne Festplatten zu starten hatte ich versucht. Ging auch nicht. Ich habe auch mal die Verwendung des Boot-ROM ausgeschaltet (mit Jumper). Auch das hatte keinen Effekt. Das will ich aber nochmals wiederholen, ich weiß nicht mehr ob mit oder ohne Festplatten. Ich glaube, so langsam brauche ich noch ein Labortagebuch.

    5.Ich habe tatsächlich zwei Festplatten am A2000 dran. Bei denen weiß ich nicht mehr, welche die Systemplatte war. Ist alles zu lange her. Deshalb habe ich eben jede Platte einzeln für sich getestet.


    Nachdem ich aber heute diesen Grünspanbelag auf den Slotkontakten gesehen habe, lohnt es nicht mehr, irgendwelche Tests zu machen. Die Turbokarte muss in einem Prozessorslot stecken, der Kontakt gewährleistet.

    Ich habe mal einige Bilder gemacht. Die stelle hier rein:

    1.Die drei Eproms:

    Nr 1 kann ich mich sicher erinnern, ob das von GVP war. jedenfalls ist es der gleiche Typ

    Nr 2 ist von mir beschriftet mit G-Rom II und war sicher mal auf der Turbokarte drauf

    Nr 3 Ist von GVP so geliefert worden und war als letztes in Benutzung

    Ich weiß nicht mehr, ob ich die EPROMS im Rahmen eines Updates bekam.


    DAs Akku-Umfeld:

    Den Bereich mit dem Salzniederschlag habe ich mit Spiritus gereinigt.

    Schaut man genauer hin, fällt etwa Grünpan am Widerstand R100 (linkes) Ende auf


    Jetzt kommt sozusagen der Hammer!

    Der Prozessorport (in dem die GVP Karte steckt)

    Der ist im linken Bereich doch ganz schön mit Grünspan behaftet. Schande über mich - ich habe es einfach nicht gesehen/beachtet.

    Der fragliche Bereich ist so ca. 7cm vom Akku entfernt. Die Säure muss also rausgedrückt haben, hat sich aber irgendwie mit Luft vermischt und sich dort niedergeschlagen.

    Zu meiner Entlastung will ich aber anmerken, dass ich eine Kaltlichtquelle benutzt habe. Dummerweise hat die aber lokal zu viel Licht erzeugt, dass das reflektierte Licht sehr viel überstrahlt hat.


    Nun macht vieles wieder Sinn:

    Alle die Stimmen, die Zweifel an drei defekten EPROMs geäußert haben, oder auch die, die grundsätzlich nicht die EPROMs im Verdacht hatten. Oder eben Uwe, der gleich vermutet hat, dass irgendwo noch Grünspan zu erwarten sei.


    jetzt ist bei mir Hoffnung nicht sehr groß, dass das Problem sich eher einfach lösen lässt. Allerdings will ich noch nicht aufgeben.

    Ich würde gerne den ganze Slot austauschen - Uwe hat das ja sowieso empfohlen. Erstens sind die Kontakte so unzugänglich, dass man gar nicht weiß ob alles korrekt gesäubert ist. Und zweitens frisst der Grünspan weiter, wenn man ihn nicht vollständig wegbekommt (habe ich irgendwo gelesen).


    Wenn mir irgendjemand einen Tipp hat, ob es diese Dinger noch zu kaufen gibt, würde es mir sehr helfen. Oder ob es irgendwelche Computerschrottverwerter gibt, die einem aushelfen können.

    Ich suche aber auch selbst noch danach, nur heute abend nicht mehr.


    ich gebe - wenn ich klar sehe - eine Statusmeldung ab.


    Dank an alle

    Erich

    Also der Akkuschaden sah sehr lokal aus. Leider habe ich den nicht dokumentiert. Aus dem Akku war weißes Zeug ausgetreten, das sich aber nicht großflächig auf dem Motherboard verbreitet hat. Höchstens so groß wie ein 1-Eurostück. In dem fraglichen Bereich laufen aber keine Leiterbahnen.

    Ich mache morgen mal ein Bild vom Jetztzustand.

    Mit dem Prozessorslot bin ich jetzt doch etwas nachdenklich geworden. Auch das schaue ich mir erst morgen mal genauer an. Es wäre ja sozusagen die (vielleicht) einfachere Lösung.

    Ich sehe mir dann noch die Kontakte der Karte genauer an. Tatsächlich ging mir es bei mir beim Fat Agnus Chip so, das ich äußerlich nichts bemerkt hatte. Ich meine die Kontaktstifte schienen alle blank zu sein. Aber erst nach einem vorsichtigen Feinschleifen der Kontakte und dem dann folgenden Wiedereinsetzen lief der A2000 erst wieder an. Die anderen Chips in den Sockeln hatte ich alle auch so bearbeitet - das hatte aber nichts gebracht. Erst der Fat Agnsu war die Lösung.

    Ich versuche auch mal Slot-Kontrakte zu inspizieren, das hatte ich bisher nicht getan. Grünspan hatte ich nicht beobachtet.

    Ich finde es übrigens Klasse wie da viel mitdenken. Selbst hat man gelegentlich einfach keine Ideen mehr, was noch von Wichtigkeit ist.


    Die Bilder der EPROMS kommen dann morgen auch dazu.


    Und das EPROM-Brennen verschiebe ich jetzt mal bis nach der Klärung der Kontaktprobleme.

    Besten Dank seither!

    Die Kontaktprobleme vermute ich nicht, kann es aber auch nicht ganz ausschliessen. Immerhin geht die Karte satt in den Prozessor-Slot rein und derzeit schraube ich die Karte noch gar nicht an.

    Nebenbei: Die Karte kam vor vielen Jahren mal da rein. Seither hat sie dort gesteckt. Anfangs benutzt und dann viele Jahre als A2000-Museumsstück unbenutzt.

    Ich betrachte meine Vermutung, dass es am EPROM liegt, nicht notwendigerweise als die richtige Lösung. Aber immerhin als eine nicht ganz unwahrscheinliche.

    Und wenn ich Hilfe hier bekomme, ist es meiner Meinung nach den Versuch wert.

    An die Wand werde ich das Turboboard nicht nageln, die Karte kommt dann schon in die Tonne ...... War aber mal sehr teuer! Aber so ist das eben.

    Kernkraftwerke waren auch mal sehr teuer. Die kann man dafür aber nicht an die Wand nageln und gut ist es. Da habe ich dagegen doch große Vorteile.

    ich hab ja die alten EPROMS. Ich kann die auch löschen lassen, nur eben nicht brennen.

    Das war der Grund meiner Frage hier.

    Auslesen und mit dem Original vergleichen wäre hochinteressant. Aber Ralph Babel hat eben nur die letzte von ihm veröffentlichte Version ins Netz gestellt Version 6.14

    Ein Eprom bei mir (vermutlich mein neuestes) ist beschriftet mit 6.12. Andere Versionen sind nicht online. Dann lässt sich der Vergleich nicht realisieren.

    Klasse, wie schnell hier reagiert wird!

    Aus einem Nostalgie-Anfall heraus habe ich meinen alten A2000 hervorgeholt und versucht, wieder zum Laufen zu bringen.

    Die ersten Hürden (ausgelaufener Akku und Kontaktproblem des Fat Agnus) habe ich hinter mir. Das Gerät läuft wieder.

    Aber die damalige Turbokarte GVP G-Force 68040 bekomme ich einfach nicht zum Starten. (grauer Bildschirm, Festplatte läuft aber)

    Meiner Vermutung nach (und nach Internetrecherchen) gehe ich davon ausl, dass das GURU-Rom von Ralph Babel einfach einige oder viele Bits verloren hat.

    jetzt stehe ich vor dem Problem, dasselbige zu ersetzen. Ralph Babel hat seine ROM tatsächlich ins Internet gestellt und freigegeben.

    Ich habe aber keinen EPROM-Brenner und weiß auch gar nicht, ob es für diese alten Dinger das überhaupt noch gibt (M5L2764k).

    Meine Frage: Gibt es irgendwo einen Online-Dienst, der sowas macht oder überhaupt kann? Oder kann mir hier von den Spezialisten irgendjemand aushelfen?

    Alles natürlich unter vollem Kostenersatz.

    Oder gibt es evtl. sogar eine Quelle für das Guru-ROM.

    Ich habe damals wohl alles Updates gekauft. Bei mir liegen jedenfalls drei EPROMS rum, alle mit unterschiedlicher Versionsnummer. Keines startet aber mit der GVP-Karte. Die müssten doch noch zu brennen sein? Oder altert da irgendwas mit, was auch das erneute Brennen verhindert?

    Bin für jeden Tipp dankbar.

    Retro-Grüße

    Erich