Posts by scrolli

    Hier ein paar Bilder der neuen "Dichtung" :


    Seitenansicht nach dem ausföhnen:



    Seitenansicht nach Iso und Silikon:


    Front mit neuer Dichtung (muss ich noch mal nachputzen):


    ... und die Garantie muss ja auch wieder drauf, man weiss ja nie!

    So, die Connor läuft (auch ohne Fremdschmierung ) an. Habe sie aber dennoch ein wenig mit dem Fön bearbeitet:

    Da die Temperaturen der letzten Tage dazu geführt hatten, dass die Gummi-Dichtung zwischen Ober- und Unterseite noch ein wenig flüssiger wurde, hab ich das dann mal versucht, das ausglibbern der Dichtung zu beschleunigen. Dabei hab ich sie in der aufrechten Einbauposition belassen, die sie wohl mindestens die letzten 20 Jahre auf dem Dachboden hatte. Den Rest hab ich mit Iso abgeputzt. Passt! Neue Dichtung wird wohl ein wenig Silikon...


    Das ist natürlich nur aus Neugierde, die Daten braucht an sich ja keiner. Aber so lange der Rechner dann mit allen seinen Originalteilen läuft, ist das Cool. Wenn die Platte dann doch mal aufgibt, dann hab ich inzwischen noch nen 200MB Ersatz bekommen.


    Das nächste ist, wie gesagt, der NVRam (ds1287). Da muss aber, original hin oder her, nen Sockel drunter. Batterie einlöten find ich Apple.


    Da ich das bei dem anderen 30-III mit den geplatzten Akkus ja wohl noch viel mehr brauchen werde: Hat jemand ne Empfehlung für ne Entlötstation? Hab da keine Lust mit ner Lötpumpe rumzuhampeln.


    PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

    Och cool, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ich denke mal, wenn das in 10-30 Jahren wieder auftritt, ist das OK. Aber diesmal wird der gesockelt! D.h. natürlich nur, wenn das von der Höhe her passt. Muss ich gleich mal messen.

    Ja, die Connor war in dem 30-III mit den geplatzten Akkus original verbaut.

    Bei der "ausgelaufenen" Dichtung hatte ich erst ein wenig Manschetten, dass das Zeug auch in die Platte rein läuft. Immerhin wäre die Dichtung nicht nötig, wenn da nichts rein laufen kann, weil es dicht ist..

    Ich fasse mal zusammen: Läuft, zumindest am Netzteil. Macht auch immer noch das faszinierend spanabhebende Geräusch wie früher.


    Die WD kommt aus dem, der schon wieder halbwegs lebt. Deine Seriennummer-Vorhersage passt übrigens -> Respekt! Aber da muss ich dann wohl auch erst mal mit dem Löteisen dran, fürchte ich. Neben dem Anschluss für den Schrittmotor für den Plattenstapel hatte es ja einen Kondensator beim letzten Test zerrissen.


    Als nächstes werde ich aber erst mal schauen, was die Connor-Platte im laufenden Rechner sagt.


    Dann werde ich mich wohl mal damit beschäftigen, wie man den CMOS Chip wieder dauerhaft mit Strom versorgt. Da scheint es was zu geben mit Chipgehäuse auffeilen und ne Knopfzelle dranpappen. Mit nem neuen Chip wird man da ja wohl nichts mehr.

    Hey! Vielen Dank für eure Antworten.



    Hab das Netzteil noch mal mit PC gemessen, da sind die Spannungen ok. Den CPU-Takt konnte ich ebenfalls messen. Der Hinweis

    ...und tatsächlich was auf dem Bus macht

    gepaart mit jugendlichem Leichtsinn war das Stichwort. Da neben anderen Chips noch drei Faraday FE3030 mit in einer Box mit der Aufschrift "Teile" lagen, hab ich dann einfach mal getauscht --> Tada! Fun part: Der ursprüngliche Chip scheint auch zu gehen. Keine Ahnung, ob ein einfaches "Wackel ma am Kabel" auch gereicht hätte. Glück gehabt, die anderen Chips in der Box kommen scheinbar nicht aus dem 30-iii, da hätte ich dann wohl auch nicht probiert.


    Ab Werk wurde der PC 30-III mit einer EGA-Grafikkarte ausgeliefert.

    Sorry, mein Fehler. Es ist eine EGA Wonder 800 verbaut, laut Handbuch ist das wohl auch die Karte, die da ursprünglich drin war. Da hab ich was durcheinandergetippt. Der Monitor (natürlich auch EGA) scheint dazu zugehören, auf der Rechnung von 1990 taucht das gleiche Modell auf (Exida 1400pw mit C= Aufkleber)


    Als nächstes werde ich mal schauen, ob ich eine der alten IDE Platten wiederbelebt bekomme. Aus der einen (Connor 3024) zieht so klebriges Zeug zwischen den beiden Gehäuseteilen raus. vielleicht eine Gummidichtung, die gerade dabei ist sich aufzulösen? Daten oder Öl schliesse ich erst mal aus. Die zweite Platte ( ne WD) hat vorhin beim Anlauftest an einem anderen Netzteil spontan einen Kondensator verloren. Wie sich herausstellte, sass wohl der Motor fest. Denke mal nicht, dass das der Rest überlebt hat, aber ich bin da neugierig. Wenn man die Platine von der Platte abschraubt, kann man den Motor gaaaanz vorsichtig drehen ( ja, der liegt teilweise außen) . Vielleicht passt das ja schon, wenn ich den Kondensator tausche. Viel kann ja nicht kaputt gehen.

    Hallo zusammen,


    "ich bin der neue" (tm). :D


    Normalerweise bin ich eigentlich eher mit alter SGI oder Sun-Hardware am spielen, aber vor ein paar Tagen sind bei meinen Eltern beim Dachboden ausmisten zwei PC30-III aufgetaucht, die keiner mehr so recht auf dem Zettel hatte. Mein Vater wollte die eigentlich wegtun, aber zum Glück hat er vorher noch mal gefragt. Mit dabei war noch ein Windows/286, der originale Karton, Tasten und CGA-Monitor. Schöne Sache eigentlich.


    Ich dachte mir dann die Tage, ich könnte mal wieder ne Runde Lemmings vertragen. Also Karton aufgemacht und erst mal alles ein wenig abgestaubt. Mal schnell in beide PC-Gehäuse geschaut, nicht dass hinterher ne tote Maus im Lüfter klemmt. Klemmte nicht. Elkos sehen auch gut aus.


    Allerdings waren bei dem einen PC30-III Akkus auf dem Board verlötet, die waren nach der Zeit natürlich... naja. Ich hab dann also erst mal die Zitronensäure, destilliertes Wasser, Isoprop Kur gemacht, damit der Mist abgeht. Mal schauen, ob man das wieder hinbekommt, hab mir nen Schaltplan vom Board gezogen. Wenn sich zwischen den Layern der Platine keine Kurzen entwickelt haben, kann man vielleicht was brücken.


    Bei dem zweiten 30-III war man wohl schon etwas schlauer und hat die Akkus weggelassen. Da ist stattdessen ein Chip mit aufgeklebter Batterie, ist sicher auch leer, aber macht nicht so eine Sauerei. Seriennummer ist auch um ca. 10000 höher. Wahrscheinlich hat jemand eingesehen, dass das ne Scheiss-Idee war....


    Hab dann noch mal schnell von dem zweiten das Netzteil mit ner Last (Altes CD-Laufwerk) die Spannungen gemessen, weil ich mir mal bei so einer ähnlichen Aktion mit nem fauligen Netzteil ne Sparcstation weggeschossen hab. Spannungen sehen aber gut aus.


    5V -----> 4.99V - 5.02 V

    12V ----> 11.94V - 12.03V

    -12V---> -11.95V -12.04V


    Power Ok? ----> 4.99V - 5.01 V




    Netzteil wieder dran, Monitor und Tasten angesteckt, angeschaltet....


    Kurzes Blinken der Tastatur, Propeller dreht sonst nichts. Kein Piep. Auf dem Monitor erscheint ein diagonales Streifenmuster. Tastatur und Grafikkarte scheinen also irgendwie mindestens Strom zu bekommen.




    Hat jemand eine Idee, wo ich als nächtes suchen sollte?