Posts by Armin.Widmann

    Hallo miteinander!


    Ich habe gerade einen VC20 geklont mit einem Mainboard von Bob's Bits. Ich hätte nun auch noch Interesse an dem 2020-Board inkl. dem Tastatur-Board. Hat noch jemand welche herumliegen und will sie loswerden?


    VG

    Armin

    Bisher sieht es so aus: alle meine drei SIDs 6581 laufen auf Nachbauboards (250407, 466, 469) mit den klassischen Linearreglern und einem C128-Netzteil ohne Probleme. Es liegen bei allen drei C64-Modellen fast genau 4,8V am SID an. Probleme gibt es nur auf dem uBook64 von uni64.com, das über einen Schaltregler genau 5V anlegt. Alle drei SIDs scheppern sehr ähnlich. Der SID 8580 funktioniert mit 4,8V und 5V gleich. Mir ist bewusst, dass die 5V-Spannung im Toleranzbereich liegt. Meine Vermutung ist, dass der Alterungsprozess bei NMOS diese Probleme bei einigen Bausteinen verursacht, da der Floppy-Controller VL1772 (auch NMOS) ein ähnliches Problem hat. Ja, die Stromaufnahme könnte ich noch messen und melden... Danke fürs Mitknobeln.

    Nachtrag:


    Gestern sind meine beiden neuen Controller WD1770 aus China eingetroffen. Mit beiden ist mein Problem verschwunden und die 1581 läuft auch mit dem CD32-Netzteil, das bei mir unter Last ca. 5,1V liefert. Die Vermutung, dass der Controller mit den 5V nicht (mehr) zurechtkommt, war richtig. Vielleicht liegt es an der NMOS-Technik. Ich hatte nämlich einen ähnlichen Effekt bei drei verschiedenen SID 6581 (NMOS), die nur mit 4,8V (liegt in allen meinen C64 an) sauber gelaufen ist, aber mit 5V (auf einem C64-Micro/uBook64 von uni64.com) nur noch gescheppert hat. Ein SID 8580 (HMOS-II) hingegen hat mit 5V tadellos funktioniert.

    So, die ersten Tests liefen wie (leider) erwartet. Der Jumper/Die Brücke für das Stepping hat keinen Einfluss auf mein Problem mit dem Formatieren. Ich denke immer noch, der VL1772 hat eine Macke. Mal sehen, was der WD1770 bringt; der braucht aber noch ein paar Wochen bis zur Lieferung...

    Danke für den Vorschlag. Eine 1571 habe ich leider nicht, geschweige denn einen Atari-ST. Ich komme aus der Commodore-Ecke und eine Atari-Baustelle möchte ich nicht aufmachen; ich bin noch genug eingedeckt mit anderen Bastel-Projekten. Aber das mit der 1571 klingt interessant. Die würde auch gut zu meinen beiden C128 passen. Die China-Problematik ist mir bekannt. Bisher habe ich nur einmal Pech gehabt mit einem gefakten 6510. MOS/CSG-Chips beziehe ich normalerweise nicht aus China (die gefakte 6510 war Lehrgeld genug), RAMs/Controller/EPROMs usw. aber schon. Da habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Sobald bekannt wird, dass ein antiker Baustein in der Retro-Ecke gebraucht wird, zahlt man Mondpreise bei eBay...

    Gute Idee! Den sehe ich gerade bei eBay in China für um die 8,- €. Das ist einen Versuch wert und kann "notfalls" in einer zweiten 1581 verbaut werden. Was ist denn an den Gerüchten, dass die 1581 mit WD1770 Stabilitätsprobleme haben? Ich wollte da sichergehen und war froh, einen VL1772 für 20,- € zu bekommen.

    Ich habe es mit beiden ROMs versucht; es macht keinen Unterschied.


    Die "Unterspannung" ist ja noch knapp über der Spezifikation (4,75V). Darauf bin ich nur zufällig gestossen, da ich zuerst die Spannung etwas erhöht habe (5->5,1V). Aus einem Bauchgefühl heraus habe ich die Spannung abgesenkt und dann lief das Formatieren ohne Probleme. Hätte ich nur die "offiziellen" Netzteile verwendet (liefern meiner Erfahrung nach meist über 5V) hätte ich das Problem noch immer. Ich hätte gerne einmal den VL1772 getauscht, aber die sind recht teuer. Aber vielleicht baue ich noch eine zweite 1581 zusammen. Beim C64 (und 1541 und Amiga) ist es ja auch nicht bei einem Modell geblieben: :-)

    Danke für die schnelle Antwort. Auf der PCB von Chris gibt es nur eine Drahtbrücke, die beim Einsatz eines WD1770 gesetzt sein sollte. Ich kann das heute Abend aber einmal testen. Zum Thema Spannung: Mein Labor-Netzgerät liefert eine wirklich saubere Spannung (sieht man schön auf dem Oszi). Der zugehörige C64 ist auch selbstgebaut; dessen Spannungslevel bei 5V kann ich mir auch einmal ansehen. Ich habe auch noch andere C64; vielleicht bringt der Wechsel zu einer anderen Maschine einen Effekt. Als Netzteil für den C64 verwende ich das Schaltnetzteil des C128. Aber wie Du schon gesagt hast: bei OpenCollector hätte ich da keine Probleme mit leicht unterschiedlichen Spannungen bei C64 und 1581 erwartet. Und ja, alle Netzteile hängen bei mir an der gleichen Phase. Ich vermute immer noch, der VL1772 hat eine Macke. Laut Datenblatt sollte er 5V +/- 5% unterstützen.

    Hallo miteinander. Ich habe eine 1581-PCB (von DIYChris) bestückt und habe nun seltsame Probleme mit dem Formatieren. Nach ein paar Trackwechseln (kann man ja spüren und mitzählen) hängt sich die 1581 fast immer auf, mal nach ein paar wenigen Tracks, mal erst nach 20 oder 30. Nur zweimal ist mir ein vollständiges Formatieren gelungen. Lesen/Schreiben ist kein Problem. Der Effekt tritt mit unterschiedlichen Laufwerken (Teac FD235 und Chinon 354) auf. Auch das Wechseln der CIA hat nichts gebracht. Mangels passendem Netzteil habe ich die 1581 an mein Labor-Netzgerät angeschlossen und mit genau 5V gespeist (das Teac braucht nur 5V, das Chinon auch noch zusätzlich 12V). Damit (und auch bei 5,1V) habe ich den beschriebenen Effekt. Wenn ich aber nun die Spannung auf 4,8V senke, funktioniert das Formatieren problemlos! Mittlerweile ist auch ein CD32-Netzteil eingetroffen (liefert 5,15V); damit habe ich dann wieder die besagten Probleme beim Formatieren. Hat jemand eine Idee, was die Ursache dafür sein könnte? 6502 und 8520 sind beide von der A-Versionen mit 2MHz, der Controller ist ein VL1772 (nicht WD). Die Logik-ICs sind alle neu und vom Typ 74LSxxx. Schon einmal Danke im Voraus fürs Lesen evt. Helfen. Viele Grüße, Armin P.S.: Die Spannungen sind natürlich im belasteten Zustand gemessen; 1581 zieht ca. 600-700mA. Ich tippe auf den VL1772 als Problemursache...