Posts by pastors

    Ähm, ich komme da momentan nicht ganz mit. Der 128er funktioniert doch ganz ohne CIAs. Unterschied ist, steckt der CIA#1 nicht, bootet das System nach dem einschalten in den Monitor. Im Normalfall kommt immer ein Einschaltbild.

    Die zwei Bilder im ersten Post zeigen das Einschalten ohne eingesteckte Cartridge.


    Was macht die 8502 CPU direkt nach dem einschalten. Erfolgt hier ein I/O in das RAM?

    So, konnte einen 74FCT244 in der hintersten Grabbelkiste auffinden. Hoffe mal, der Unterschied zwischen FCT und LS sind an dieser Stelle nicht so gravierend...

    Leider ergibt dies keine Verbesserung. Das Fehlerbild bleibt gleich, auch wenn U42 nicht gesteckt ist.


    Beim DOC64 V2.2 Test ergibt sich das Bild im Anhang.

    Bemängelt werden das Font-ROM und die RAM Bausteine. Ist es wirklich mögich dass alle RAM Bausteine defekt sind?

    Testweise U18 und U19 gegen neue ausgetauscht, da ergab sich keine Änderung.


    Zeit für die real-live Arbeit :D

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    • c64DOC.jpg

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    Also ohne RP3 startet das Gerät mit den c64 Farben und anderen wirren Zeichen auf dem Bildschirm. Irgendie braucht er den RP3 schon.

    Also laut Schaltplan verlaufen die RP3 Signale an:

    Code
    1. RP3 PIN 1 U6 CPU PIN 4
    2. RP3 PIN 2 U7 MMU PIN 3
    3. RP3 PIN 3 U7 MMU PIN 4
    4. RP3 PIN 5 U7 MMU PIN 5
    5. RP3 PIN 6 U7 MMU PIN 6


    Pin 4 und 7 sind nicht belegt, zumindest konnte ich im Schaltplan nichts dazu finden.




    Die MMU ist wieder eingebaut und alle Signale gehen direkt zu deren Endpunkte. Die Nachbar PINs dort haben, genauso wenig wie die der CPUs, untereinander Kontakt.


    Frage: Angenommen der Multiplexer ist defekt, startet dann das Gerät vom Cartridge Port um den Diag Test durchzuführen?

    Na, der Punkt zeigt nach unten Richtung CPUs. Das ist doch ein normales SIL8A Widerstandsnetzwerk? Wenn ich eh einen LS244 bestellen muss, nehme ich das gleich mit...

    Interessant ist, sowohl der c128 als auch der c64 zeigen exakt das gleiche Muster. Auch der Diag Screen enthält die gleiche Zeichenfolge.

    Der 128er kommt nicht in das Diag Rom. Der c64 sehr wohl, jetzt ist die Frage, was die beiden miteinander verbindet damit dieses zeichnwirrwar entstehen lässt.

    Hoffentlich nicht die PLA oder MMU denn dies käme einem Totalverlust gleich.

    Hallo zusammen,

    ein Forumskollege hat mir ein c128dcr Mainboard überlassen.

    Das Board hatte diverse Macken die ich aber alle soweit lösen konnte.

    Zumindest, bis zu einem Verhängnisvollen Anfängerfehler.

    Um besser an die MMU ranzukommen hatte ich das RP3 Widerstandsnetzwerk ausgelötet. Nach dem Sockeln der MMU aber vor dem Einschalttest vergessen es einzulöten :X

    Tja, nun kommt bei beiden Modes genau das untens stehende Einschaltbild. Bei einem Bild lässt sich der Diagtest zumindest erahnen.

    Die Z80 scheint zu laufen, die 8502 CPU auch, denn ansonsten wäre das Diag Bild nicht vorhanden.

    Mein Tipp geht in Richtung RAM oder Multiplexer U42.



    P.S. Es ist wie immer, einen 74LS244 hat man genau dann nicht in der Bastelkiste, wenn man den benötigt :(

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    • _1_c64.jpg

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    • _1_c128dcr.jpg

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    • _1_Diag.jpg

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    Habe mal von hinten nach vorne die 5V versucht zu messen. Bis zum Transopter bin ich heute gekommen. Dieser hat genau das gleiche Problem. Direkt nach dem einschalten kann man am Multimeter sehen wie die Spannung sich langsam auf 5V steigert.

    Beim Opter sollten doch am Pin 5 dann die 1,5V anliegen die intern dann verstärkt werden oder? Meine Messung am Pin-5 ergab -160V... das ist schon etwas merkwürdig. Für mich als nicht Elektrofachkraft nicht zu verstehen. 8|:cursing:

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    • opto.PNG

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    Was nun sehr merkwürdig ist, ist das Netzteil eine Weile ausgeschaltet und messe direkt nach dem einschalten die 12V, sind diese sofort anliegend.

    Also liegt das Problem doch im sekundären 5V Bereich. Außer den Kondensatoren ist da eigentlich nicht viel... dann werde ich diese doch mal auf Verdacht auslöten.

    Was meinst du mit Siebelko? Den dicken auf der primäreseite (220uF, 250V) hat ca. 208uF. Wie genau das Messinstrument ist vermag ich nicht zu sagen.

    Bin nochmals alles durchgegangen, dabei ist mir aufgefallen, das der Widerstand R2 bei mir 390kOhm hat, laut den Farbringen sollten es aber nur 290kOhm sein. Somit wäre dieser meiner Meinung nach hochohmig oder?

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    • Prim-Kondensator.jpg

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    • R2.jpg

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    • Schema.PNG

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    Heute morgen das Netzteil nochmals getestet. Also Multimeter auf 20V eingestellt und bei 5V und GND direkt nach dem einschalten gemessen. Das Netzteil zählt gemächlich von 4,70V auf 5,12V hoch. Das dauert ungefährt 5s bis die >5V erreicht sind.

    Direkt nach dem aus- und wieder einschalten sind die 5V immernoch vorhanden. Der Stromkreislauf scheint auf alle Fälle zu passen, nur scheint doch ein Bauteil einen knacks zu haben. Die Widerstände sind alle gemessen und entsprechen den Werten auf den Ringen.

    Da bleibt dann eigentlich nur noch die Gleichrichter-Dioden oder die Kondensatoren. Wobei die Kondensatoren ebenfalls alle neu sind...

    Das dumme daran ist, bei den Gleichrichtern ist kein Aufdruck mehr lesbar. Daher ist es schwierig das Messergebnis zu beurteilen wenn man nicht das erwartende Ergebnis kennt.


    Testweise das Netzteil an ein Mainboard angeschlossen. Auf dem Mainboard ist direkt nebem dem Netzteilanschluss ein Lötpunkt mit 5V. Bei Messung zeigt mir dieser 1,85V an. Kein Bild auf dem Monitor zu sehen.

    Schließe ich anschließend ein anderes Netzteil an das Mainboard an, funktioniert dies wie erwartet.

    Das Netzteil bricht also bei Last ein... :(


    Wie würdet ihr nun weiterverfahren bzw. testen?

    Sodale, da bin ich wieder :)

    das Netzteil lebt wieder. Wie im Bild zu sehen, sind die 5V wieder voll da :D

    Mit den beiden Trimmern vorsichtig rangetastet. War beim Multimeter alles i. O., dann vorsichtig etwas weitergedreht. Dauerte zwar etwa 20 Minuten alles, aber nun läuft das Teil wieder.


    Falls jemand Ersatz-Trimmer suchen sollte, hier die Reichelt Artikelnummern:

    ACP 6-L 100 Einstellpotentiometer, liegend, 100 Ohm, 6 mm

    ACP 6-L 1K Einstellpotentiometer, liegend, 1,0 kOhm, 6 mm

    ACHSE ACP6 6022 Steckachse, Ø5 x 10 mm, weiß

    Der mittlere Pin muss etwas nach hinten gebogen werden 1-2mm, passt aber dann perfekt durch die Öffnung.


    Die Achse ist super praktisch, abdreht mit dem Schraubenzieher quasi nicht mehr möglich. Warum muss immer erst ein Schaden produzieren bis man merkt, es gibt für unter 0,10€ ein passendes Werkzeug :?:


    Ein letzter Akt bleibt noch, muss die beiden Kabel, die zur PowerLed gehen noch durch einen Stecker ersetzen. Hoffentlich läuft alles rund...

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    • 5V.jpg

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    die cleaned-Version hab ich damals nur aus Lust und Laune nochmal gemacht, jemand hatte sich über die (original) sichtbaren Durchkontaktierungen beschwert

    Möchte mir auch eine Platine zulegen sobald Bobbel aus dem Urlaub zurück ist. Mal ganz ehrlich, mir ist es ziemlich egal ob die Platine originalgetreu bis ins letzte nachbildet. Irgendwann kommt eh der Deckel drauf und wird an einem Commodore Computer verwendet. Für mich sind das einfach Nutzgeräte und hat nichts mit Showroom zu tun. Falls es Showroom sein muss dann soll sich derjenige aber auch die Arbeit machen, sein Werk indiduali zu designen und aufbauen.

    Für mich ist Deine Arbeit toms01 einfach nur :thumbup:

    Edit: und die Einzelwiderstände vermisst wohl auch niemand.

    Doch, ich :D

    Mir sind die einzelnen Widerstände inzwischen sympatischer. Das Einlöten bedeutet zwar mehr arbeit, da die doppelte Anzahl an Pins einzulöten sind.

    Widerstände sind in jeder Bastelkiste vorhanden, Widerstandsnetzwerke aufgrund der Pin Anzahl und Größe eher nicht... zumindest bei mir nicht.


    In dem Fall muss ich bei Bobbel eine Replica mit einzelnen Widerstände ordern :)

    Aber mach erst Urlaub und danach kommt meine Bestellung ;) :D

    Hallo zusammen,

    habe nicht alle Beiträge hier gelesen :( 56 Seiten sind doch eine ordentliche Anzahl :D

    Gab es von der Platine eigentlich verschiedene Versionen? Einmal sieht man deutlich den Platzhalter für die 1K Widerstände als alternative zu den beiden Widerstandsnetzwerke und auf der anderen Platine sind diese nicht enthalten.

    Richtig und falls ja, was wurde an der neuen Platine verbessert/geändert?

    Sodale, habe mal alle Widerstände ausgemessen. Alle Widerstände haben annährend ihre entsprechend den Ringen aufgezeigten Werte.

    Zudem entsprechen die Widerstandswerte den Eintragungen im Schema. Es gibt aber die Abweichung in Form von R1, R2 (bei mir 389kOhm) , R3 (bei mir 217ohm) und R6 (bei mir 150Ohm).

    R6 wiederum ist interessant, beim deutschen Netzteil wurde der Widerstand auf 150Ohm angehoben.

    Die Gleichrichter-Dioden sehen soweit auch in Ordnung aus, allerdings ist keine Beschriftung lesbar. Somit kann ich nur schätzen ob die Werte korrekt sind. Zumindest ähneln diese der US Schema.


    Die Bauteile scheinen allesamt in Ordnung zu sein. Tja, dann ist es womöglich doch eine Justierungsangelegenheit.


    Werde mir nochmals zwei paar 2SC3679 Transisoren zulegen und mein Glück nochmals versuchen.


    Ich werde wieder berichten :)