Posts by hoagie

    Kein C64 sondern ein C128. Gekauft am 3. Juni 1989 im Wertkauf Gießen zusammen mit einem 1571, Monochrom-Monitor und einem Nadeldrucker.


    Ich erinnere mich noch, wie ich mit noch nicht ganz 7 Jahren neben meinem Vater, der den Einkaufswagen mit dem ganzen Kram geschoben hat, zur Kasse gegangen bin...


    Ist dann irgendwann Anfang der 90er nach kurzem Parallelbetrieb mit einem 386er auf dem elterlichen Dachboden verschwunden, bis ich ihn im Sommer '20 wieder in Betrieb genommen hat. Computer/Laufwerk funktionieren noch wie damals, auf den Monochrom-Monitor habe ich kein Bild bekommen (ich weiß nicht, ob es das Kabel oder der Bildschirm selbst ist), und den Drucker habe ich letztes Jahr einem Freund geschenkt.

    (Sorry, dass ich diesen Post direkt unter meinen letzten setze, aber ich kann den nicht mehr editieren - oder bin zu doof, den Button zu finden)

    Kann ich nun ein Scartkabel für C64 auch am VC20 betreiben?

    Ich habe konnte mein 5-Poliges-Scart-Kabel jetzt am VC20 testen und bestätigen, dass es funktioniert.


    Alternativ funktioniert auch mein universelles DIN-auf-Cinch-Kabel von ebay. Da muss man nur aufpassen, dass man den Stecker mit den 6 Volt nicht nutzt und entsprechend markiert (ausgerechnet der gelbe bei meinem...). So kann man auch jeweils PIN 4 und PIN 5, also VideoHigh, bzw -Low ausprobieren.


    C64_80er hat Audio-In und Masse verbunden. Beim C64 ist das egal, beim VC20 liegt da halt das Video-High-Signal drauf, das du uU benötigst. (Sorry, ich hab den Unterschied immer noch nicht ganz verstanden ;-P )

    Konntest Du Deins Problem lösen?


    Ich habe nämlich gerade ein ähnliches Problem, und wollte schauen, ob ich mein 5-Pin-Din-auf-Scart-Kabel an meinem VC-20 nutzen kann.


    Ich habe das Scart-Kabel von Vesalia (für den C128 zum Umschalten zwischen 40 und 80 Zeilen). Wenn ich das korrekt durchgemessen habe, ist die Belegung korrekt. Nur Kontakt 1 (Luminance, bzw. 6V am VC20) und Kontakt 5 (Audio In) sind nicht mit dem Scart-Stecker verbunden. Video liegt auf Pin 4. Also muss es mit VideoLow gehen oder es geht eben nicht mit dem VC20.


    Eigentlich sollte dein Kabel am C64 funktionieren. Ich kann mir vorstellen, dass es am VC20 nicht gut funktioniert, weil der Video-Low am Pin 20 des Scart hängt und er Video-High bräuchte. Ist aber nur geraten.


    Ich habe mir ein 5-Pin-Din-auf-Cinch-Kabel geholt mit 4 Cinch-Steckern am Ende und die Pins durchgemessen. Auf diese Weise will ich verhindern, dass ich die 6V aus Versehen verbinde und kann so auch zwischen VideoHigh und VideoLow wechseln.


    Ich werde berichten.

    Aber so wie ich das sehe, brauche ich dafür ein Oszilloskop, oder?


    Das Wechseln der Platine habe ich zwar hinbekommen, aber ich glaube, bei weiteren Elektrotechnik-Tricks hört es dann auf. Kann es sein, dass ich beim Löten einen Kondensator beschädigt habe und deshalb der Fehler auftritt?


    Sollte ja auch ein bisschen ein Erfahrungsbericht zu den ganz billigen Platinen sein…wenn ich das nächste Netzteil mache, werde ich definitiv ein teureres kaufen.

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was Ripple-Spannung ist und wie ich die ändern kann.


    Der Störton ist witzigerweise unterschiedlich, je nachdem, was der Screen anzeigt. Im weißen Startscreen der Action Replay hört man nichts, im blauen C64 Startscreen ist er da, und vorhin habe ich noch eine Demo gestartet, da ändert sich das Störgeräusche abhängig vom Bild…


    Der Trafo brummt, seitdem ich das Netzteil habe. Spannung war immer ok, 10VAC und 5,2 VDC (ohne Last).


    Ich sag mal so, wegen des Brummtrafos war mir das Teil eh immer suspekt und wurde eigentlich schon durch eine C64PSU ersetzt. Das sehe ich jetzt mehr als Übung an, und außerdem taugt es ja als Netzteil „für den Notfall“…

    Ich häng mich mal dran.


    Ich war mutig und mein "Elefantenfuß" hat eine neue Netzteilplatine aus China bekommen. Da der Trafo sowieso einen Hau hat und ziemlich laut brummt, wollte ich in keine besonders teure Platine investieren.


    AC 100-265V bis DC 5V 2A Schaltnetzteilmodul TL431


    Tausch lief dank der Anleitung richtig gut. Das Netzteil liefert ohne Last 5,2V. Am laufenden C64 stabil 4,8V.


    Leider lässt es die Boxen ganz schön brummen, zusammen mit dem Ultimate brummts dann aus den Monitor-Boxen UND aus dem Lautsprecher des Ultimate...


    Also nicht wirklich zu empfehlen, aber in Kombination mit meinem Brumm-Trafo schon fast 'ne kleine Band...


    Naja, ich bekomme demnächst noch einen neuen C64, dem verpass ich dann wohl eher die Platine aus #561

    9,7 Vac ist sogar tendenziell wenig. 5,3 V normal. Das sollte die DRAM's nicht beschädigt haben. Von daher, ist unklar, warum die kaputt sind, Handling-Fehler, Schäche im Produktionsprozeß, ..., bleibt unbekannt ohne Analyse.

    Ah, ok. Hatt irgendwo mal aufgeschnappt, dass 5,3V an der Grenze wäre. Wie gesagt, war ohne Last gemessen und ich werde es nicht mehr anschließen, ums unter Last zu messen.


    Auf jeden Fall war das Gerät nicht im Dauerbetrieb die letzten Jahre sondern eher der Fall: Lag (vermutlich mehr als) 15 Jahre rum und Feuer.

    da müsste jetzt mal der Thread-Ersteller hoagie drauf reagieren ... der ward aber schon lange nicht mehr gesehen?

    Sorry. Bin hier eher so der stille Mitleser. Habe leider zu den meisten Themen dann zu wenig zu sagen...

    Ich frage mal anders. Sind diese Ausfälle entstanden bei normaler Nutzung, oder nach dem Motto "15 Jahre Dachboden und jetzt gib ihm Saures"... Dann können die MT das vielleicht nicht so leiden?

    Ich habe den C64 mit dem defekten RAM so bekommen. Der Vorbesitzer hat das Teil gefunden und einfach mal angeschlossen. Ich gehe schwer davon aus, dass er dabei einen der beiden RAMs beschädigt hat. Das Elefantenfuß-Netzteil liefert ohne Last 9,7 und 5,3 Volt. Ich denke, das wird einer der beiden mikroT-RAMs nicht mehr ausgehalten haben. Das Netzteil habe ich natürlich ersetzt und der C64 läuft wieder wunderbar!

    wer sich sowas zutraut, der ist aber noch lange nicht in der Lage (vor allem Zerstörungsfrei) ein IC auszulöten ..am besten so, dass sowohl das IC, als auch das Board überlebt;)

    Deshalb frage ich ja auch lieber vorher hier.


    So, das Netzteil ist da und ich habe den ART Memory-Test laufen lassen (gestartet über die Ultimate 1541-II+, falls diese Information wichtig sein sollte).


    Jetzt bräuchte ich ein bißchen Hilfe bei der Interpretation. Die Fehlermeldung lautet:

    Code
    1. RAM ERROR IN $89FF WRITE AA READ $A2

    Wäre das dann wie im Beispiel im ART-Thread auch Bit 3 (10101010 vs 10100010) und damit IC U10 - und damit wiederum wie schon von kinzi vermutet einer der beiden mikroT4264?

    Den Begriff Recapping habe ich erst in Zusammenhang mit den SMD bestückten Amiga gehört. Da ist das Recapping auf Grund der auslaufenden SMD Elkos auch dringend empfohlen. Wann und wo noch das noch erforderlich ist weiß ich nicht, ich kann mir aber kaum vorstellen das das wirklich jemand gewerblich anbietet. Wenn doch, dann würde das wahrscheinlich sehr teuer werden eine Fachkraft nach Aufwand zu bezahlen. Innerhalb der Szene kein Thema und zu 99% am Finanzamt vorbei, gewerblich kann ich mir das nicht vorstellen. Wer will auch für 30 Jahre alte Hardware eine Garantie/Gewährleistung für eine Reparatur übernehmen?

    Ja das sind alles Argumente, aber ich hab da einen Laden in Berlin gefunden (tatsächlich geht's um Amiga), der bietete Amiga 600 Recap für 70€ (und sogar C64 Recap-Service, wobei er selbst schreibt, daß das eigentlich nie nötig ist).


    Ich stecke halt (noch) nicht so tief in der Szene drin, um da die Kontakte zu haben. Tatsächlich kenne ich einen Laden in Hong Kong, die haben mir mal an einem iPhone für gut 100€ den Batterieladechip getauscht und ich glaube DAS war richtig miese Arbeit. Nützt jetzt aber auch nix.

    Das klingt für mich nicht sehr vertrauenserweckend. Er lötet an Handys ist aber damit überfordert ein Durchsteckbauteil zu entlöten? Nichts für ungut. Es gibt mit Sicherheit Freaks die auf Mainboards oder Grafikkarte irgendwelche defekten Chips diagnostizieren und wechseln. Das stellt aber mit Sicherheit eine Ausnahme da. Heutzutage ist viel in Modulbauweise, so das ganze Baugruppen getauscht werden die nur noch gesteckt aber nicht mehr gelötet sind.

    Naja, überfordert will ich gar nicht sagen, aber ich glaube, der konnte sich unter Commodore, C64 und verlötetem RAM einfach nichts vorstellen.


    Ich wage sogar zu bezweifeln das die junge Generation noch irgendwelche Schaltpläne/Stromlaufpläne lesen und auswerten kann.

    Blöde Frage: Ist das wichtig bei meinem Problem? Wenn ich sage: diesen Chip raus, diesen Chip rein - muss man da mehr wissen, wenn man die Arbeit durchführt? Sorry, wenn ich das so blöd frage, aber ich habe damit eben wirklich keine Erfahrung.


    Die defekten RAMs, die ich bisher getauscht habe, waren allesamt auf x86er Mainboards eingesteckt...

    Vielen Dank für eure Antworten.


    Ach, ich wollte hier um himmelswillen keinen Bieterwettstreit entfachen oder so. Mit "Profis die das anbieten" meinte ich tatsächlich auch echte Geschäfte, die das anbieten. Wie ich zwar Anbieter für Recapping gefunden habe, aber konkret keinen für so etwas.


    Ich habe in der Umgebung einen expliziten Anbieter für "Reparatur von Unterhaltungselektronik/PCs" gefunden und einen der allgemein Lötet, auch Handies. Aber mit "können Sie den Chip runterlöten und gegen Sockel tauschen" war er irgendwie schon überfordert.


    Ich habe halt keinen Überblick über den Aufwand und ob man bei alten Platinen mehr / andere Erfahrung benötigt als bei neuen?


    Ich warte jetzt erstmal ab, bis das neue Netzteil kommt (bestellt bei c64psu.com), dann checke ich die RAMs und dann sehe ich weiter.

    Hi!


    Ich habe meine Sammlung heute um einen C64 Brotkasten erweitert. Modell mit ASSY 250425. Er hat ein Problem mit dem RAM, der Boot-Screen zeigt nur 510 Bytes frei an. Das alte Elefantenfuß-Netzteil hat 5,3V Gleichspannung und 10V Wechselspannung und brummt unschön, wenn es in der Steckdose steckt (ist das normal? Hatte bisher noch keins).


    Bevor ich da irgendwelche größeren RAM-Tests fahren lassen, möchte ich also ein neues Netzteil haben.


    Ich gehe aber fest davon aus, dass der RAM getauscht werden muss. Im Zuge dessen würde ich am liebsten gleich alle 8 Sockeln lassen (auf dem Bord ist schon ein Großteil der ICs gesockelt, die RAMs leider nicht).


    Bemerkenswert ist noch, dass unterschiedliche RAMs verbaut sind, nämlich sechs Stück HM4865-P und zwei "mikro"T4262-20 (siehe Bild)


    Ich habe zwar schon mal 'n Kabel irgendwo festgelötet, aber das hier, übersteigt das sowohl meine Fähigkeiten als auch mein Equipment deutlich (ich könnte wohl die alten Rams abknipsen und dann versuchen, die neuen an den Resten festzulöten...)


    Daher meine Frage: Gibt es Profis, die sowas anbieten? Habe viel Recap-Angebote gefunden, aber nicht so etwas. Ich habe Anbieter für "allgemeine" Elektronik-Lötarbeiten gefunden, weiß aber nicht, ob die mit so alter Hardware können? Ich finde sehr viel Erfahrungsberichte von Leuten, die es selbst gemacht haben, aber wie gesagt keinen "Anbieter" dafür.


    Schon mal danke für eure Hilfe!

    Alles nicht so einfach. Vor allem, wenn man in der letzten Zeit mit Plug&Play verwöhnt wurde :whistling:


    Um die .g64 auf Diskette zu kopieren, benötige ich ja wie's aussieht die NIB-Tools, die wiederum per USB nicht funktionieren. Umwandeln der Disk1 auf .d64 hat noch geklappt, aber als er dann die Sicherungsdiskette haben wollte, hat irgendwas gestreikt.


    Irgendwas war mit dem MP3 auch (weiß nicht mehr, was. Ich werd's noch mal probieren). Als ich CBM nochmal ne Chance geben wollte, ging es dann plötzlich doch nur mit Austausch der Config für Ram und 1571.


    Ich denke, next Stop ist dann MegaPatch mit REU. Nur wenn, ihr sagt, daß der U1541II+ da kein Laufwerk emulieren will, muss ich mir wohl doch noch'n SD2IEC besorgen - auch wenn ich eigentlich geplant hatte, dass diese Anschafung mit dem Ultimate1541 nicht nötig wird.


    Noch mal danke :-)

    Was für eine 1541 Ultimate? Es gibt da die 1541 Ultimate I (plus), 1541 Ultimate II und die 1541 Ultimate II+.

    II+, frisch für den Neustart mit dem 128er bestellt.

    Nein, es geht jedes Laufwerk. Es ist nur so das für ein vollständiges Setup mehr Speicher benötigt wird als eine 1541 zur Verfügung stellt. Daher ist 1581 empfohlen, aber auch eine leere 1571-Disk sollte für ein vollständiges Setup ausreichen. Die Setup-Disketten gibt es als D81 und D64.

    Ok. Dann ist gut.


    Ich bin begeistert, wie viel Ahnung und Wissen sich hier versammeln :thumbup:


    Danke für Eure Hilfe. Ich schaue mir das MP3 mal an und dann arbeite ich mich weiter rein. Ich bin was das angeht ja absoluter Anfänger.

    Vielen Dank für eure Hinweise.


    Ich habe mir relativ unbedarft den Georam gekauft, habe aber auch ein 1541 Ultimate. Mich hatte es nur irgendwie gepackt, das ganze in „original Setup“, also 1571 und Georam zum Laufen zu bekommen. Da ist dann irgendwie der Weg erstmal das Ziel.


    Das heißt, wenn es einmal läuft, würde ich dann auch aufs Ultimate mit REU umswitchen und ggf. 1571 und Ultimate als Floppy.


    Ich verstehe die Anleitung vom MP3 aber so, dass ich dafür ein 1581 bräuchte?


    Die Maus, eine Computek GEOS-101, ist tatsächlich eine einfache Joystick-Maus, allerdings will ich nicht ausschließen, dass sie sogar defekt ist. Aber jetzt wo ich weiß, wie sie funktionieren müsste, kann ich das ja einfach testen.