BeitrÀge von Retrobit

    Ich vermute mal, das sind Standardmotoren, die damals wahrscheinlich in allem Möglichen Cassettenlauwerken zum Einsatz kamen. Hier an diesem Platze war dieser Anschluß NC :) wie man ja so schön sagt. In GerĂ€ten mit digitalem Bandlaufwerk vlt notwendig? Keine Ahnung :D

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    Hier noch ein paar bessere Bilder, die oben sind alle unscharf.

    Das wird sowas in die Richtung sein, da könntest Du gut recht haben. Ich habe den Motor eh schon halb in NÀhmaschinenöl und /oder Ballistol gebadet und 7 Stunden bei 6V surren lassen. Keine Besserung. Wenn ich mit dem Stethoskop am Motor lausche hört sich das an, als ob die Welle von etwas gebremmst wird (ja, vlt Harz) oder zum pendeln anfÀngt. Vlt sind auch die Kohlen runter. Mir kommt das von alten HO-Lokomotiven bekannt vor. Vor allem Harz und Kohlen.

    Ersatzmotor habe ich schon dank dem Marktplatz hier im Forum und sobald der drin ist, zerlege bzw. spĂŒle ich den alten Motor mal. Und dann mal sehen, was passiert. Gute Idee.

    Ja, die BeitrĂ€ge sind sehr interessant. So eine Regelung scheint dann im Motor zu sein, man kommt aber nicht zerstörungsfrei rein. Der ist seitlich verpresst. Eine Öffnung fĂŒr ein Poti gibts leider nicht.

    Ich denke, ich werde schauen, ob ich eine defekte Datasette des gleichen Typs bekomme oder mir so einen DC Motor neu bei Conrad oder so bestelle. Die werden mit Lastdrehzahlen von 3500U angegeben - jetzt weiß ich natĂŒrlich nicht, wieviel U/Min diese Datasettenmotoren machen. Ich hĂ€tte vermutet, die gleiche.

    Moin,

    soda, die folgenden PrĂŒfpunte abgearbeitet:

    • Den Ölpunkt des Motors habe ich mit einen winzigen Tropfen Ballistol betrĂ€ufelt. Leiert immer noch.
    • Den Motor vom Riemen befreit - leiert immer noch.
    • Motorstromzufuhr vom Board abgelötet und Motor alleine ans Labornetzteil bei 6,2V angeklemmt - leiert immer noch. Mit dem Stetoskop hört sich das wie ne unrund laufende Mofa an :D Stropmaufnahme leiert von 30 zu 40mA

    Tja, ich hÀtte gesagt, der Motor ist beeintrÀchtig, die Mechanik trifft denke ich keine Schuld mehr. Das Titelgebende Netzteil erst recht nicht mehr.

    Ich werde jetzt noch die von Stefan angefĂŒhrte Webseite durcharbeiten.

    Und dann mal sehen ...

    Stefan Both: Da wirst Du sicher recht haben. Die 5V waren ja bisher eine alte Einstellung, die ich frĂŒher am Labornetzteil einstellte, etwa wenn ich mit dem PC und MTAP arbeitete, weil ich mir damals einbildete, das ist die richtige Motorspannung. Lag ich ja falsch. Nun, bei diesen falschen 5V am Labornetzteil leiert sie kaum. Der C128 liefert ja die 6,15V locker. Nun habe ich ja diese 6,2V auch bei der Probe am Labornetzteil eingestellt, und sie leiert nun auch dort.

    Deine Idee ist gut - so werde ich es machen: Alle Riemen ab, und alle Lager mit winzigsten Tropfen Ballistol schmieren. Die Riemen fĂŒr Antrieb und ZĂ€hlwerk sowie die ELKOs sind bereits neu.
    Die Cassetten sollten alle passen, bzw. habe so viele verschiedene verwendet. Ich glaube jetzt schon, dass den C128 bzw. das Netzteil keine Schuld trifft.
    Tja, andere Datasette besorgen - bin schon drauf und dran mir eine andere zu ersteigern zum Vergleichen. Nur diese hier ist halt meine Originale von damals, von 1986. Das hat halt einen idealen Wert. Wenn die wieder liefe, hÀtte halt einen schönen Erinnerungswert.

    @JamiroDrache Die Cassetten - hier war es jetzt sehr oft das Spiel Firebird Warhawk oder Firebirds The Sentinel oder sogar die hakeligen Activision Novaloads Rescue on Fractalus oder Hacker II. Alle ließen sich bis vor einigen Wochen sauber laden. Aber dann fing das ungleichmĂ€ĂŸige Laufen an und spĂ€testens beim Splasch-Screen war Sense. Beim Head-Align-Programm schlugen die sonst graden Wellen seitliche wie Luftschlangen aus. Sogar eine xy C60 Musikcassette oder der Leerlauf sind betroffen. Die Cassetten lassen sich mit dem Finger alle sehr leicht und völlig locker ohne Wiederstand bewegen.

    Danke Euch allen fĂŒr weitere wertvolle Tipps - morgen gehts weiter.

    Ich habe jetzt mal "schweres GeschĂŒtz" aufgefahren. Datasette in die Werkstatt im Keller gebracht, an das Labornetzteil angeschlossen und auf 6,2V DC gestellt und noch mal gelauscht. Und zwar mit Stethoskop, dass ich mir mal fĂŒr die Arbeit an meinem alten Wagen gekauft hatte. Die Datasette mit Cassette gestartet leiert jetzt auch hier. Regele ich auf 5V zurĂŒck, wie ich es frĂŒher eingestellt hatte, hört das Leiern grĂ¶ĂŸenteils auf. Daher also meine obige EinschĂ€tzung "Leiert im simulierten Betrieb nicht". Kann man also streichen - leiert genauso.

    Die Stromaufnahme ist im Betrieb mit Cassette bei Konstantlauf 80mA. Wird der Antrieb langsamer, fÀllt sie auf bis zu 60 mA. Dann wenn sie anfÀngt wieder schneller zu laufen, schnellt die Stromaufnahme kurz auf 120 bis zu 140 mA hoch und pendelt sich wieder bei 80 mA ein. Bis der nÀchste "Leier" kommt. Bremmst man das Schwungrad des Capstan mit dem Finger ab, geht die Stromaufnahme auf 180 bis zu 200 mA hoch.

    Ich habe den Eindruck, wenn der Motor durch ein Lager beeintrĂ€chtigt werden wĂŒrde, mĂŒsste die Stromaufnahme mehr hochgehen ... ???

    Ok, dann ist da vlt ein Baustein, der das regelt/glÀttet. Was ist denn mit dem Alu-Kondensator C1, den hatte ich nicht getauscht. Weil, wie ich nÀchtelang recherchiert hatte, nicht verderben kann wie ein Elko.

    Ich fĂŒge mal ein Bild vom MĂ€rz wĂ€hrend der ersten Arbeiten mit anbei. Bordtyp ist laut Servicemanual #017-5001-01 aber auf dem Board steht 017-5009-01.

    Ok, Stefan, Danke Dir fĂŒr Deine EinschĂ€tzung. Du sagst drezahlgesteuert? Ich habe dazu mal ein Versuch aufebaut: Datasette ans Labornetzteil und 4,5V DC eingestellt. LĂ€uft. Schnurrt. GleichmĂ€ĂŸig. Drehe ich auf 5V DC hoch, dreht der Motor hörbar höher. Wieder gleichmĂ€ĂŸiger Lauf. Gehe ich dann auf 6V beschleunigt er noch mal hörbar und lĂ€uft dann wieder gleichmĂ€ĂŸig mit der neuen Umdrehung. Vlt liegt da der Fehler? Drehzahlregelung fritte?

    Die Datasette hatte ich ja schon geöffnet, und nach der "Überholung" auch schon erfolgreich viele Spiele sowohl am PC (mit Labornetzteil) und MTAP digitalisert als auch live mit dem C128 geladen und gespielt. Elkos und Riemen sind getauscht und die Lager mit einem Tropfen (an einer Nadel entlanggelenkt) Silikonöl betrĂ€ufelt. GummiflĂ€chen wirklich, wirklich sehr zart mit feinstem, allerfeinstem Schleifpapier angerauht und dann mit Isopropanolalkohol abgewischt. Die Cassetten hatte ich immer zig mal hin und her gespult und haben dann ja auch schon erfolgreich geladen.

    Ad dem Silikonöl: Vlt war das ja falsch. Vlt hĂ€tte ich besser Balistol oder NĂ€hmschinenöl nehmen sollen ... es ist echt schwer. Überall im Netz steht da was anderes. ;(:P:D GefĂŒhlt zumindest.

    mc71 Vielen Dank. Habe ich schon umgesetzt und habe nun im 5V-Kreis 4,98V DC und im 9V-Kreis sind 10,54V AC. Passt.

    Buchse von defekten Amiga oder 128 - tja, das es die Dinger aber auch nirgends zu kaufen gibt. Mift.

    Genau, wenn ich die Tasten betĂ€tige lĂ€uft der Motor an. Ist das Programm geladen, stoppt er in der Regel (außer z.B. bei Thrust). Aber sehr interessant mal zu lesen, was noch im Detail dahintersteckt.

    Zu den Fragen von Capstan gestern Abend: Ja, sie leiert nach dem Tausch der 9V-Sicherung immer noch. Und es ist bei allen Fahrstufen gleich: Erst gleichmĂ€ĂŸig, dann nach einer Zeit wirds unruhig und bremmst dann in der Mitte der Cassette stark ein. Wiederhole ich das im Keller am Labornetzteil, habe ich recht konstanten Lauf. Vlt weils im Keller kĂ€lter ist ;( nĂ€mlich nur 16°? Hier oben im Arbeitszimmer sinds 21°.

    Nun habe ich mit zwei MessgerÀten gemessen, kam das gleiche raus also Àlteres MessgerÀt OK:

    In Datasette am Motor im Leerlauf 6,18-6,19V DC

    In Datasette am Motor beim RĂŒckspulen 6,15-6,18V DC

    In Datasette am Motor beim Abspielen (hier Warhawk) 6,14-6,16V selten 6,17V DC

    Bis zum Splash kam es, dann hÀngte er sich wieder auf, als das Band langsamer wurde, die Spannung aber bei 6,14 bis max 6,18 schwankte. Also ich habe den Eindruck daran liegt es nicht.

    Aaaalso: Teile sind gekommen, nach der Arbeit gleich in Keller und Sicherung 1,4A im 9V Kreis getauscht und Flupp - lÀuft wieder alles wie geschmiert. :thumbsup:

    Äh, wo waren wir? Ah ja, Netzteil durchmessen, weil Verdacht Datasette bekommt nicht genug Saft. Weil: Am C128 leiert sie, am Labornetzteil im Keller nicht. Mit der gleichen Cassette freilich.

    Also 5V-Kreis hat 4,98V DC und 9V-Kreis hat 10,54V AC.

    Nun sagte ja conch0 schon, dass der Datasette auch 4,5 V reichen, die ich am Port gemessen hatte. Und Capstan meinte, wenn irgendwo der Saft einbrechen wĂŒrde, wĂŒrde der ganze C128 nicht mehr anlaufen. Gut soweit.

    Also muss ich das Ganze anders angehen ... also wenn noch jemand eine Idee hat. :P^^