Posts by MJGraf

    Meine Frage war, welche Maschine am geeignetsten ist und was sie kostet und nicht wie ich sie nachbilden kann.

    Der Witz ist ja gerade, dass es keine Nachbildung ist. RISC OS einschließlich der Software von damals läuft nativ auf dem ARM im Raspberry Pi, weil das der (Ur-ur-ur-...-) Enkel des ARM im Archimedes ist.

    Aber wo bleibt denn dann der ganze Spass? :D

    Ich dachte, es ging um "hauptsächlich spielen" und nicht "hauptsächlich basteln"? ;-)

    Welches Modell ist denn da die beste Wahl, wenn man hauptsächlich spielen will?

    Steile These: Ein Raspberry Pi (irgendeiner, bei mir läuft's auf einem Einser aus der Bastelkiste). Kein Stress mit 30 Jahre alten Laufwerken, keine Probleme mit der Datenübertragung, läuft mit aktuellen Mäusen, Tastaturen und Monitoren, und die Grafikhardware des Raspberry Pi macht die Skalierung transparent im Hintergrund.


    https://dxmtechsupport.com.au/…s-games-on-a-raspberry-pi

    .....und die versteht nur englisch, ist doch wohl ein Witz in einem deutschsprachigem Forum, oder versteh ich da etwas falsch?

    Sven schreibt doch gar nicht hier im Forum auf Englisch, sondern auf seiner privaten Website. Wieso nimmst Du an, dass er sich mit der nur an Leser dieses Forums (oder allgemeiner: nur an deutschsprachige Leser) wendet?

    Schwierig. Ein Netzteil wird sich finden lassen, ggf. mit Tausch des Steckers, ein Ersatzakku eher nicht. Selbst wenn sie existieren, dürften new old stock Akkus schon allein aufgrund des Alters nicht mehr brauchbar sein. Evtl. lassen sich die Zellen im alten Akkupack tauschen.


    Auch beim Preis würde ich keine Wunder erwarten. Notebooks der späten 80er / frühen 90er waren immer ein technischer Kompromiss, bei dem sehr viel für die Portabilität geopfert wurde. Das ist schon ein sehr spezielles Interessengebiet...

    Damals TM war war Schaltnetzteiltechnik aber noch groß und teuer, deshalb hat man eben mit den Kühlkörpern geklotzt.

    Siehe die 1541 mit den fast 2 kg Netzteil im Heck.

    Ja, das hat mich schon lange gewundert. Apple hatte von Anfang an (1977!) ein Schaltnetzteil im Apple II. Acorn hatte ein Schaltnetzteil im BBC Microcomputer. Beide Firmen werden beide Varianten bewertet und sich nicht ohne Grund so entschieden haben. Nur Commodore hat bis in die Mitte der 80er Jahre an linearen Netzteilen festgehalten.

    Die LM-Heizkörper sind nicht mehr zeitgemäß.

    Man braucht sie noch für Stellen, an denen die Spannung wirklich sauber sein muss. Aber die große Mehrheit der Schaltungen kommt mit einem Schaltregler hin.

    Und man verwendet sie noch sinnvoll an Stellen, an denen man nur geringe Ströme braucht. Kleiner und billiger als ein LM317 oder 78xx im TO-92 oder SOT-Gehäuse geht es kaum.

    Ich habe mir das Netzteil jetzt noch einmal angeschaut:


    Erstens --- Ich habe gestern Abend Mist gemessen: Nicht die Leerlaufspannung des Trafos, sondern die Spannung zwischen einem Ende des Trafos und der Masse am Gleichrichter. Das Diodenbein neben dem Trafodraht ist - anders, als ich gestern Abend dachte - gar nicht mit diesem verbunden. Sorry für die Welle, die ich hier gemacht habe.


    Zweitens --- Die tatsächliche Ausgangsspannung des Trafos liegt zwischen 10.5 V (AC RMS) im Leerlauf und 9.9 V (AC RMS) unter Volllast. Der Trafo ist damit ok.


    Drittens --- Die Spannung am Eingang des Spannungsreglers fällt auch bei Volllast nie unter 9 V (DC gegen Masse des Reglers). Der "Sägezahn" auf dieser Spannung hat 100 Hz. Damit sind auch die Gleichrichterdioden und der Kondensator vor dem Regler ok.


    Damit ist sehr wahrscheinlich der Regler selbst der Schuldige.


    Der Regler ist mit dem Kühlblech vernietet, Kühlblech und unteres Ende der Platine sind im Gehäuse vergossen. Hat jemand einen Tip, wie man die Platine mit vertretbarem Aufwand und halbwegs zerstörungsfrei rausbekommt?

    Dann baut man das ganze in ein neues Gehäuse ein nachdem man alles lose weggebröselt hat. Den funktionierenden Trafo wegzuwerfen wäre jedenfalls Verschwendung.

    Geschmackssache. Wenn ich schon mit einem neuen Gehäuse anfange, dann nicht für einen grenzwertig dimensionierten 30 Jahre alten teilvergossenen gewickelten Trafo. Stattdessen einen großzügig dimensionierten Trafo (min. 1.5 A Nennstrom) für die 9V AC, und ein Schaltnetzteil (min 3A Nennstrom) für die 5V DC. Oder gleich ein bißchen größer, 12V dazu, und auch noch Raum für eine 1541-II.

    Hast die die 6V Leerlaufspannung VOR oder NACH dem Gleichrichter gemessen?

    Also ~ oder = Spannung?

    Wechselspannung (Effektivwert / RMS), mit den im Bild sichtbaren Klemmen.


    Och, rausgebrochen bekommt man die schon und dafür eine andere Schaltung einbauen geht auch. Das Netzteil ist, wenn schon nicht reparierbar, doch mindestens renovierbar wenn der Trafo OK ist.

    Da bin ich nicht so sicher. Das Plastikgehäuse scheint mir recht brüchig -- unten in Bild 1 sieht man eine herausgebrochene Ecke -- und ich wäre nicht überrascht, wenn die Vergussmasse inzwischen stabiler ist als das Gehäuse.

    Danke Euch allen! Anbei noch einmal zwei Bilder des "Innenlebens".


      

    Hat dieses Netzteil eigentlich auch eine Sicherung auf der Primärseite?

    Nein, nur sekundärseitig.


    Plan für heute Abend: Schauen, ob es am Gleichrichter liegt. Wenn nein, Trafo ablöten und Leerlaufspannung ohne Netzteilplatine messen. Aber das sind letztlich auch akademische Übungen, wenn ich die Platine nicht herauskriege...

    Der Trafo hat zwei Sekundärwicklungen. Eine (Leerlaufspannung 10,3V) geht über eine Sicherung direkt auf den 9V AC Ausgang, die andere (Leerlaufspannung 6,0V) geht über einen Brückengleichrichter zum Spannungsregler. Hier geht es um letztere.

    Hallo zusammen,


    ich habe hier ein C-64-Netzteil, Modell "kompakte Variante in Keilform" (https://www.c64-wiki.de/wiki/Datei:C64-Netzteil-Minikeil.jpg), mit aufgestempeltem Baujahr 1992. Bevor ich es an einen echten C-64 anschließe, habe ich es mit Lastwiderständen durchgemessen, und festgestellt, dass die Ausgangsspannunng auf dem 5V Rail mit zunehmender Last stark einbricht:



    Ursache ist aber nicht ein dahinscheidender 7805, sondern ein Einbrechen der Sekundärspannung am Trafo (und damit der Eingangsspannung des Reglers). Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, wie ich das deuten soll:


    a) Commodore hat am Schluß überall gespart, auch am Trafodraht. Works as designed. (Oder eher: broken as designed).

    b) Irgendwo gibt es Übergangswiderstände, die da nicht sein sollen. Besser alle erreichbaren Löststellen nachlöten. Ist nicht ganz ohne Risiko weil sich die Platine nicht rausnehmen lässt (unteres Ende ist vergossen), und der Arbeitsraum ziemlich eng.

    c) Das Ding ist Schrott, ab in die Tonne.


    Eure Einschätzung?


    Gruß & Dank

    Michael

    das stimmt nicht ganz, schließlich hat die Inflation den Gewinn massiv geschmälert.

    In Summe knapp 18% seit 2008, so massiv ist das nicht (https://www.finanzen-rechner.net/inflationsrechner.php).


    Ende der 90er Jahre waren die Preise noch deutlich niedriger (10 DM waren da auf den Flohmärkten eher üblich), zogen dann in den frühen 2000er Jahren (erster Retroboom) ein bisschen an (um die 20 Euro, wenn ich mich recht entsinne), um dann wieder zu fallen.