VIC, MOS, PLA ... oder was auch immer. Ohne Mess-, Tausch- und Testmöglichkeit werden wir hier keine Lösung finden.
Also irgendwer aus der Gegend von Speyer, der hier mal ein Auge drauf werfen kann?
VIC, MOS, PLA ... oder was auch immer. Ohne Mess-, Tausch- und Testmöglichkeit werden wir hier keine Lösung finden.
Also irgendwer aus der Gegend von Speyer, der hier mal ein Auge drauf werfen kann?
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Hat mir schon oft geholfen. Hiernach wäre es ggf. ein CIA, oder wie so oft die PLA. Habe das Gefühl, die gehen schon vom rumstehen kaputt
.
Wizards71: Wie bist du mit dem Ohmmeter genau vorgegangen bzw wie hast Du das dann eingrenzen können?
Ich habe an jedem Bauteil den Widerstand zwischen 5V und GND gemessen, dort wo der Widerstand am geringsren war, habe ich den Pin von 5V entlastet. Siehe da, der Schluss war weg.
Ja, das habe ich mir auch so vorgestellt. Adrians Digital Basement hat das beim IBM 5150 und Tantal Kondensatoren auch so gemacht. Ich messe aber mit nem Fluke immer den gleichen Widerstand, zumindest bei meinem groben Versuch. Könnte noch mal aufmerksamer messen. Es ist mir aufgefallen, das der Ohmwert von 6,x langsam abfällt und bei 5,6 hängen bleibt. Aber unterschiedlich schnell. Mmh, vielleicht lässt sich so das / die Bauteil/e eingrenzen.
Aber erst mal die ICs. Meine kleine Hobby-Werkstatt habe ich nicht am Wohnort, daher komme ich erst am Wochenende wieder dazu weiterzumachen.
Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass bei Überspannung unterschiedliche Schäden auftreten abhängig davon, wo die Überspannung auftritt (es ist ein Unterschied, ob die Überspannung durch das Netzteil oder eine externe Komponente am ser. Bus oder am Userport, usw. "eingespeist" wurde).
Wenn man davon Kenntnis hat, beschleunigt das die Fehlersuche ungemein...
Ach so, ok. Nein, das ist mir nicht bekannt. Aber weißt Du vielleicht, welche Bauteile bei Überspannung am ehesten gefährdet sind? Die MMU ist ja schon kaputt, die liegt ja auch am nächsten dran. So wie ich das sehe dann der Z80, die CPU etc. Die ausgebauten großen Elkos waren nach Messung noch voll da, aber die können ja wohl auch einiges ab.
Ich würde als erstes das Netzteil dieses C128 untersuchen, falls es dabei war, ob es die Ursache war (Überspannung).
Bilder vom Board wären interessant...
Nein, das Netzteil war nicht dabei. Überspannung ist nur eine Vermutung von mir als Ursache für das Problem. Bitte ab Seite 1 lesen.
Zitat von KinziSchaltet der Bus-Treiber (7406) dann durch auf GND, legiert der vielleicht auch durch und du hast einen schönen Kurzschluss.
Mit Bustreibern kenne ich mich gar nicht aus, aber den Rest habe ich verstanden ![]()
Zitat von AdvotaxVor allem wenn sie ihren dortigen Zweck (Klemmdioden für z.B. statische Entladungen) erfüllen.
Woher weiß man so etwas
Klasse.
Vielen Dank an Euch, für heute reicht es mal wieder. Zeit fürs Bett.
Eine Diode durchmessen sollte aber doch kein Problem sein ?
Nein, warum?
Ja, vielen Dank
Die großen Elkos (bis 100uF) sind schon getauscht bzw. die Kleineren auf Funktion getestet. Das war meine erste Vermutung. Das hatte ich schon mehrmals, zumindest für eine Unterbrechung wovon ich anfänglich auch bei diesem Board mal ausgegangen bin.
Ich werfe jetzt nochmals die Schutzdioden am CBM-Bus ins Rennen, falls du da noch nicht "dran" warst.
Ach ja die hatte ich schon nicht mehr auf dem Schirm. Die liegen ja auch auf 5V. Das sind die CR2 - CR7, richtig? Wenn da mal ein Amiga-Netzteil dran gewesen sein sollte, haben die -12V bekommen. Machen Dioden soetwas mit? Die schaue ich mir mal als nächstes an. Ersatzdioden sind heute angekommen ![]()
Auch Dir vielen Dank!!!
Die Elkos sind schon getauscht, auch der C107.
Sorry, steht ja im ersten Beitrag. Ich lerne ja eigentlich auch gerade ganz fleißig für eine Klausur, wie man merkt.
Alles eine Frage der Prioritäten
Ich drück die Daumen!
Bei ICs hatte ich noch keinen so totalen Kurzschluss, daß die Spannung komplett zusammenbricht.
Ich würde mir hier zuerst die ganzen Elkos genauer ansehen. Ein Elko kann durchaus zu einem satten Kurzschluss werden.
Ja, vielen Dank ![]()
Die großen Elkos (bis 100uF) sind schon getauscht bzw. die Kleineren auf Funktion getestet. Das war meine erste Vermutung. Das hatte ich schon mehrmals, zumindest für eine Unterbrechung wovon ich anfänglich auch bei diesem Board mal ausgegangen bin.
würde mir ein günstiges Labornetzteil nehmen und auf die 5V-Leitung 1V geben und schauen, wo es warm wird.
Die Labornetzteile gibt es teilweise für nen Appel und n Ei und brauchen tut man sowas sowieso.
Ja, das stimmt. Wenn die ICs alle raus sind werde ich das mal machen. 1V, danke für den Tipp.
Alles anzeigenNun ist er raus (der TV-Modulator).
Ach sooo.
Wo am besten trennt man wohl die 5V Leitung auf, um die Suche einzugrenzen?
Wenn du alle ICs auslötest, würde ich daran noch überhaupt keinen Gedanken verschwenden! Während des Auslötesn machst du an den Stelle ja automatisch eine Sichtkontrolle. Wenn du nach jedem IC immer wieder den Widerstand misst, findest du den Übeltäter. Wenn tatsächlich mit allen ICs raus immer noch ein Kurzschluss besteht, hast du genug "Baufreiheit" um die Leitungen einfach so zu verfolgen. Es ist nicht wenig und auch verzweigt, aber wenn man alles sehen kann (also möglichst bevor du die Fassungen wieder einsetzt), könntest du auf das Aufkratzen vielleicht sogar ganz verzichten.
Offenbar entlötest du ohne größere Mühe. Wenn du auf Gut Glück einen Quick Fix probieren möchtest, kannst du auch die Elkos zwischen Vcc und Masse tauschen. Das dürfte eigentlich nur C107 kurz hinterm Schalter sein. Die Großen sind da nicht beteiligt. Die ganzen 100n rund um die ICs hängen auch zwischen Vcc und Masse. So unwahrscheinlich da auch ein Defekt ist, lohnt sich eine Sichtkontrolle. Je größer die (von der Bauform her) sind, umso schneller sind die mal verdreht und schließen dann kurz. Es gibt auch Berichte von durch- und abgebrochenen. Alles ist möglich.
Aber wie gesagt, wenn du sowieso vorhast, die Chips auszulöten, kommst du dabei ja zwangsläufig in jede Ecke des Boards, von oben und von unten. Musst nur die Augen offen halten!
Die Elkos sind schon getauscht, auch der C107. Die kleinen Elkos habe ich nur geprüft und wieder eingelötet, mangels passender Ersatzteile. Ansonsten alles Scheiben-Kerkos, aber nicht gebrochen (äußerlich). Aber ich vermute es liegt an einem IC. Die MMU war ja schon kaputt. Und wenn in der Vergangenheit da ein Amiga-Netzteil dran war (was ich mal ganz stark vermute), dann ist der Z80 und ggf. Der 8502 ziemlich sicher im C= - Himmel.
Ich hoffe nur der PLA hat es überlebt (nicht ganz billig die Dinger).
Ja, dank der ZD-915 geht das mit dem Auslöten ziemlich flott und sauber. Kann ich nur empfehlen, sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis.
Erst einmal besten Dank für die Tipps. Werde mich wahrscheinlich erst nächste Woche mit ersten Ergebnissen melden können.
Also begebe ich mich mal auf die systematische Suche.
Zuerst löte ich mal alle ICs aus, zuerst die Prozessoren, RAM und dann die Logic-Chips. Die möchte ich dann sowieso sockeln. Sollte ich das Board jemals wieder ans Laufen bringen, dann wird das mein Testboard.
Ansonsten füttere ich damit meinen Ersatzteilvorrat.
Wenn die ICs nicht die Ursache sind, gehe ich die 5V Leitung beginnend am Schalter durch.
Wo am besten trennt man wohl die 5V Leitung auf, um die Suche einzugrenzen? Könnte man das Board in Regionen aufteilen? Ich habe einen Hauptstrang verfolgt von dem es diverse Abzweigungen zu geben scheint (und das auf der Ober- und Unterseite der Platine).
Bitte um Eure Meinungen, auch gerne Kritik, sollte ich mich jetzt total verrennen. Wie würdet Ihr vorgehen?
Nun isst raus
Was genau bedeutet das?
Ach diese Smartphone Tastaturen...
Nun ist er raus (der TV-Modulator).
Sorry
Ich hätte jetzt auch den Agnus in Verdacht. Wird der besonders heiß?
Ich hatte mit einem Rev. 6 Board mal dieses Phänomen. Ich habe mich dumm und dümmer gesucht. Letztlich hat Kältespray beim Agnus geholfen, natürlich nicht auf Dauer. Also Agnus getauscht und er hat zuverlässig und auf Anhieb gebootet.
Leider ist der 8375 nicht so einfach zu bekommen und/oder sehr teuer. Aber versuchs mal erst mit Kältespray.
Oops, hatte überlesen, dass Du alle ICs getauscht hattest.
Mmmh. Beim booten gibt es doch ein Reset-Signal. Weiß jetzt nicht mehr von welchen Pin das kommt. Hier würde ich mal mit einem Oszi nachmessen, ob das Signal sauber ist (kurzer Ausschlag nach dem Einschalten). Ansonsten mal die Datenleitungen am RAM messen.
Ich hätte jetzt auch den Agnus in Verdacht. Wird der besonders heiß?
Ich hatte mit einem Rev. 6 Board mal dieses Phänomen. Ich habe mich dumm und dümmer gesucht. Letztlich hat Kältespray beim Agnus geholfen, natürlich nicht auf Dauer. Also Agnus getauscht und er hat zuverlässig und auf Anhieb gebootet.
Leider ist der 8375 nicht so einfach zu bekommen und/oder sehr teuer. Aber versuchs mal erst mit Kältespray.
Hast du schonmal einen kritischen Blick auf die Joystick-Ports und in den Expansionsport geworfen? Nicht dass da einfach ein Pin verbogen ist und so die 5V kurzschliesst.
Ja, aber leider nein. Das hatte ich mal in einem Amiga. Hat gedauert bis ich das herausgefunden habe. Vielen Dank ![]()
Capstan und Advotax:
Das war sehr hilfreich. Bei ausgeschaltetem C128 habe ich 5,037 Volt vor dem Schalter und 0V am C100 (siehe Markierungen auf dem Bild).
Schalte ich ein, so fällt die Spannung auf 0,3xx Volt an beiden Stellen und zappelt ab und zu auf 1,9 V und fällt dann wieder ab.
Wahrscheinlich wird der Schutz am Meanwell dann aktiv. Wenn ich ausschalte habe ich sofort wieder 5V vor dem Schalter. Meiner Meinung nach ein Kurzschluss IRGENDWO nach dem Schalter.
Wizards71: Wie bist du mit dem Ohmmeter genau vorgegangen bzw wie hast Du das dann eingrenzen können?
Also der TV-Modulator war es auch nicht. Hatte den Tipp mit der Spule zu spät gesehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Nun isst raus ![]()
Ob der 8722 heiß wird habe ich leider nicht geprüft. Nach dem black screen habe ich schnell abgeschaltet.
Im nächsten Schritt werde ich den TV-Modulator mal ausbauen. Nur so ein Gefühl ![]()
Sollte das auch nicht helfen gehe ich systematisch nach Schaltplan vor.
Euch allen vielen Dank für die guten Tipps. Ich bin Hobby-Retrolektriker
kein Fachmann, hatte schon etliche Patienten auf dem Tisch. So ein Fall ist mir noch nicht untergekommen.
Der PLA ist nun sauber raus, aber das Problem ist unverändert. Genug für heute...