Posts by atkelar

    Großartiges Video (bis auf das Detail, das es sich um "computing history" handelt, nicht "retrocomputing history" ;) )!! Nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam! Gerne mehr von sowas! :-)

    Danke! Ich hab' immer wieder mal Heimcomputer in Arbeit, aber auch diverse andere Projekte; Ich poste die aber nur in spezifischen Foren wenn's zum Thema passt.

    Das mit der Retrocomputing History war Absicht, aber wohl auch ein wenig unklar eingesetzt; Hat sich in meinen Gedanken eher als "retrocomputing / -histry" angehört. Kommt aber nicht so rüber, das stimmt... ich find's aber trotzdem als Überspitzt formuliert noch passend; sozusagen: das ist schon so alt, es ist sogar schon "in retro" Geschichte :P

    Danke für die prompte Rückmeldung und den Hinweis. Aber da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Das tut mir leid! :/

    Ich meinte eigentlich diesen Metallbügel der auf der Papierrolle von oben aufliegt um die Rolle abzubremsen. Der fehlt bei meinem Plotter leider. Geht zwar auch ohne, aber der Vollständigkeit halber...:rolleyes:


    Ein Bild davon:

    Achso, dieser Bügel; Das erklärt das "zurechtbiegen" - ich dachte du hättest einen Versuch mit Draht für den seitlichen Halter gemacht. Irgendwie habe ich das "bremsen" völlig überlesen. Hätte aber auch nict viel gebracht, weil ich diesen Bügel nicht als "Bremse" verstanden hätte, sondern dazu, dass das Papier sich nicht selbst aufwickelt. Ohne diesen Bügel schiebt sich das Papier nämlich selbst wieder in den Einzug. Möbiusplot sozusagen ;)

    :respect: für dieses Klasse Video und die Mühe einer perfekten Instandsetzung. So etwas würde bei mir schon mangels der ganzen schönen Werkzeuge scheitern. :roll:

    atkelar Aber schön zu sehen, dass es Tüftler gibt, die das nötige Know-how besitzen und möglicherweise die Kommunity mit Ersatzteilen versorgen könnten.:D


    Apropos: Weiß zufällig jemand, ob man irgendwo einen dieser Ersatzbügel der die Papierrolle bremst noch bekommt? Der fehlt bei meinem Exemplar leider.

    Habe mal versucht selbst einen zurecht zu biegen, aber ohne Erfolg.:(

    Danke!

    Für den Rollenhalter hab' ich ein OpenSCAD Modell - sogar schon auf GitHub: https://github.com/Atkelar/Ope…/tree/master/restorations - je nach 3D-Drucker muss man etwas nachfeilen, aber passend ist es.

    Meine Idee dazu wöre, das abgewinkelte Ende der vorhandenen Feder um 90 Grad zu biegen und ein Loch ins Zahnrad zu bohren, wo die Feder dann einhaken kann anstelle der Nase(n)...

    Die Idee hatte ich auch, aber das Ende der Feder ist zu kurz - weil die müsste durch ein Rad druch in das andere greifen. Darum hab' ich meine dann neu gebogen. Federstahl hab' ich mir besorgt, wie bei dem einen Diktiergerät mal eine... ahem... ja, "abgehauen" ist :whistling:

    ob das so einfach ist hier "mehr Druck" zu machen?

    Das Problem war eher, die Stifte dann sicher wieder zurück in die Ruheposition zu bekommen *), d.h. die vordere Feder müsste stärker sein, ohne sie allzusehr zu verbiegen, bislang hätte ich einen Bruch oder eine "versaute" solche Feder auch als "Totalschaden" für EINEN, nicht notwendigerweise natürlich dem restaurierten Drucker gesehen ... War davon ausgegangen, dass hier spezieller Federstahl eingesetzt wurde oder zumindest durch die 3D-Prägung des Originals eine Verstärkung der Federkraft erreicht wurde, welche sich ohne Stanz-/Prägewerkzeug kaum realisieren lassen würde... Dass ein aus einem Blech gefrästes Teil so gut funktioniert, finde ich erstaunlich, aber nehme es natürlich ERLEICHTERT zur Kenntnis, da mich dieses Teil davon abgehalten hat, weiter in Richtung alternative Stifte zu "forschen".

    Achja, wegen der 3D Prägung... Ich glaube, dass die nur dazu dient, eine glatte Fläche für die Stifte zu haben: die "flache" Version die ich jetzt habe, "gräbt" sich ein bisschen in die Spitze der Stifte und dann muss ich extra vorsichtig sein, wenn ich die 'rausnehmen will. Wenn ich eine Möglichkeit hätte, es mit dem Bogen zu machen, würde ich. Aber so wie's ist, find ich es OK. Ich weiß ja, dass ich vorsichtig sein muss :) (OH, und: die Schraube die die Platte hält ist ein LINKSGEWINDE)

    Der Permanentmagnet ist in dem Elektromagneten; man spürt den, wenn man im ausgeschaltenem Zustand den Hebel zu und aufmacht. Der Elektromagnet wird anscheinend nur mit einem "Puls" in die eine oder andere Richtung genutzt um den Permanentmagneten zu überwinden und der "weg vom Papier Feder" genug Kraft zu geben, oder oder zu stärken um diese Feder zu überwinden und den Stift zum Papier zu ziehen. Daher ist die Feder die den Druck auf den Stift ausübt eng mit diesem "sweet spot" von den Magneten verbunden. Wie viel Spielraum in dem Kräfteverhältnis herrscht bevor das nicht mehr zusammenspielt weiß ich leider auch nicht. Diese Federn waren bei mir OK.

    Danke!

    Ad Tempo: Ich versuche meine Projektvideos im 10-20 Minuten Fenster zu halten. Wenn man Details sehen will, kann man auch auf Pause drücken; zum "mitmachen" würde es Stunden dauern - nur als Richtwert, bevor ich das Video gekürtzt und die Geschwindigkeit angepasst habe war es 2 Stunden lang. Das sieht sich dann fast keiner mehr an fürchte ich.

    Ich plane für nächstes Jahr sowas wie eine Fotogalerie / Projektinfoseite mit dem einen oder anderen Details; Mal sehen wie mein Terminkalender dann aussieht :D

    Die Stifte haben eine kleine "Ausbuchtung" die wohl aus der Fertigung übrig bleibt. Die kann man mit etwas Schleifpapier nachbessern, dann rutschen die Stifte auch wieder gut. Bei dem Andruckmechanismus sind drei Federn, ein Permanent und ein Elektromagnet aufeinander abgestimmt... ob das so einfach ist hier "mehr Druck" zu machen? Ich würde eher so kleine Faserstifte nehmen "Stabilo" Style, ich kenne den offiziellen Begriff für diese Spitzen nicht. Die schreiben mit wenig Druck auch schon.

    Ja, "mini-me" ist nicht jedermanns Sache, das ist schon OK. Und ja, natürlich ist für solche Privatprojekte der Weg das Ziel; Ich seh's als eine Übung in "was geht alles?" an. Wie es in anderen Videos oft genannt wird "fire the parts cannon at the problem" ist eine Lösung, wenn die Arbeitszeit eine wesentliche Rolle spielt und wenn es die Teile noch gibt. Mein Problem mit solchen Restorationen ist: Wer sagt mir, dass ein Ersatzgerät nicht genau den selben Fehler hat? Also wenn es neue Teile gibt, so wie die Stifte, dann nehm' ich die natürlich auch bevor ich was selbst baue. Die Zahnräder hab' ich nur (wie oben erwähnt) nicht in Plastikversion gefunden bevor meine fertig waren.

    Wow! Sehr beeindruckend! Auch ich konnte gar nicht aufhören zu denken "das würde ich im Leben nicht wieder zusammengesetzt bekommen"! Und das ganze dann noch professionell als höchst unterhaltsames Video präsentiert. :respect: Deinen Kanal habe ich gleich mal abonniert.


    Hast Du schon mal erwogen, eine Liste der verwendeten Materialien und Werkzeuge in die Video-Beschreibung mit aufzunehmen? Gerne auch, wenn es sich anbietet, als Affiliate-Links? Ich fände es interessant und nützlich, das nachlesen zu können.

    Danke für das Abo!

    Nachgedacht habe ich darüber schon mal; Es ist aber schwer, hier die Grenze zu ziehen. Also welches Element ist es Wert in die Liste zu wandern? Jeden einzelnen Schraubenzieher will ich jetzt auch nicht auflisten :whistling: Und affiliate Links muss ich mir mal ansehen. Solange ich auf meinen aktuellen Job angewiesen bin, würde ich gerne meinen RL Namen und meine Videos nicht im gleichen Google-Ergebnis sehen =O Vielleicht kann ich meine Künste mal vermarkten, dann gibt sich das. Aber darüber denk' ich nach, wenn ich mal die YT Monetization Hürde genommen habe.

    Sehr schönes detailliertes Video. Ich habe ja auch noch einen halb instandgesetzten 1520 Plotter .... die Ritzel hatte ich mir von der polnischen Adresse in Kunststoff besorgt und ersetzt, aber der Papiervorschub setzt immer wieder aus. Dank des tollen Videos habe ich jetzt erstmals eine Anleitung gefunden, das Druckwerk vollständig zu zerlegen und wieder zusammenzubauen und kann dabei hoffentlich den Fehler finden.

    Drehen sich beim Vorschub dann die Räder und steht nur die Walze still? Weil dann könnte auch dieses "Feder Zahnrad" das Problem sein. Das ist auch nur auf die Achse gesteckt und hatte bei mir auch einen klienen Sprung, der aber nicht ganz durchgegangen ist. Eventuell sitzt das etwas zu locker.

    Bei mir laufen die Messing-Zahnräder schon seit Jahren völlig problemlos. Der Schwachpunkt ist ja auch das kleine Zahnrad und nicht das große!

    Danke für den Erfahrungsbericht! Ich war mir nicht sicher, ob durch das Messing nicht eben dann die großen Räder zum neuen Schwachpunkt werden... daher hab' ich das vermieden. Mal sehen, wie lange meine halten; es ist ja auch nicht mein Alltagsdrucker ;)

    Die Ritzel kann man in Polen bestellen. Sie sind aus Messing und es gibt sie nur 2mm dick - aber das funktioniert prima.

    Früher gab es die im Modellbauzubehör für 1-2 Euro auch hier in D - aber nun leider nicht mehr.

    Ja, die Messingversion habe ich auch mal gesehen. Aber weil der keinen Endschalter hat und horizontal einfach "auf Anschlag" fährt fürchte ich, dass dann das Messingzahnrad früher oder später das nächste Zahnrad kaputt bekommt. Mit dem gegossenen denke ich ist mein Ersatz das schwächere Glied in der Kette und damit "das Opfer". Und neu gießen ist vergleichsweise einfach.

    Nicht sicher, ob das der richtige Bereich dafür ist, aber ich hab' nach einigermaßen viel Arbeit endlich den 1520er den ich vor zwei Jahren mal auf ebay gefunden habe fertig. Das Video ist mein übliches Format; die Ersatzteile entsprechend meiner Möglichkeiten selbst gebaut... Und da war etwas mehr als nur die üblichen Ritzel... :cursing: Aber er funktioniert wieder 8o


    Ich weiß, ehrlich gesagt, wirklich nicht, wie genau es um die Lizenzen von SIDs steht, aber ich weiß, dass Jeroen Tel sich immer wieder in der Kommentarspalte freut, wenn seine Musik benutzt wird, so zum Beispiel hier, und hat noch nie gemeckert. Auf jeden Fall fliegen diese Oszilloskop-Videos für gewöhnlich unter dem Radar der Content-ID-Maschine. Außer hier, das war ganz witzig. Egal, wie gesagt, ich habe es noch nie mitbekommen, dass sich ein Künstler darüber beschwert, dass seine Stücke in YT-Videos genutzt werden.

    Das mit der "Contient-ID" hat leider nichts mit Radar zu tun... das hängt nur davon ab, ob ein "Creator" bei YouTube der im Content-ID Programm mitmacht, irgenwann ein Stück von dem Song hochgeladen hat/oder hochladen wird. Sobald das passiert, gilt der für YouTube als "der Copyright Inhaber" und der Wachhund ist scharf. Zeitpunkt und/oder echtes legales Copyright sind dann erstmal egal, aber Content-ID match alleine ist kein wirkliches Problem, das schlägt höchstens in die Werbeeinnahmen und von denen bin ich noch meilenweit weg. Schwierig wird's wenn jemand eine DMCA Beschwerde einlegt, und das kann im Prinzip jeder der behauptet der Urheber zu sein. Wäre zwar strafbar, wenn's nicht der Urheber macht, aber die Probleme hat dann trotzdem erstmal der, gegen den sich die Beschwerde richtet. Kurzum: ich mach' zwar schräge Videos aber die trotzdem gerne und will auch in zwei Jahren noch stolz drauf sein können.
    Ich glaube ja auch, dass es kein großes Problem sein sollte, Hobbykünstler wie mich zu finden die ein OK geben, aber das hätte ich dann eben doch gerne vorher. :)

    Hallo!

    Ich bin mal wieder an einem Retro-Video Projekt. Diesmal geht es um einen alten Reel-To-Reel recorder und dafür brauche ich YouTube-Copyright freundliche Musik als Beispiel... ich dachte, einen Brotkasten dafür zu nehmen und die "Original"/"Playback von Tape" als kurzes Vergleichsstück zu bringen. Einfach mal weil's was anderes ist. ^^ - jetzt liegt hier jede Menge Musik herum, aber ich bin zu höflich um mir einfach so für mein Projekt was zu greifen und beim schnellen Blättern hab' ich keine "Lizenzinfos" gefunden. Darum die dezente Frage: hat jemand ein oder zwei "coole" SID Stücke auf Lager, wo der Autor auch grünes Licht für sowas gibt? Also Creative Commons oder Public Domain? Ich würde das dann über ein Disk-Image mit einem passenden Player im C64 abspielen, also MP3 o.ä. hilft auch nur bedingt ;)


    Grüße und danke für Informationen,

    Atkelar

    Wolltest Du das originale Netzteil nicht reparieren?

    Soweit es geht tausche ich Schaltnetzteile lieber aus: die waren in den 80ern noch etwas anfälliger. Außerdem ist die Schaltung per Definition eine Heizung: der Widerstand versorgt wohl den Steuerchip... heute macht man sowas über eine Zusatzspule am Übertrager. Das hat wesentlich weniger Verlustleistung und damit auch weniger Wärme. Mein Gedankengang ist in der Richtung: Die Elektronik sollte eigentlich lange halten. Was stört sind Wärme und Überspannungen. Beide Risiken kann ich im Gerät mit einem neueren Netzteil minimieren, ohne die Funktion des Originals irgendwie zu verändern... ich will diese Geräte ja nicht nur in der Vitrine stehen haben :)