Posts by WebFritzi

    Win10 meldet sich allerhöchstens, wenn es wieder mal ein Update einspielen will.

    Es ist natürlich klar, dass Fans anderer Systeme das anders sehen als ich. Daher hatte ich ja schon eingeschränkt, dass es sich um meine persönliche Sicht handelt. Aber wo du das schon ansprichst: mein System nervt nicht mit Auto-Updates – und schon gar nicht zur Unzeit. Aber darum allein geht es auch nicht. Mir scheint es (einfach über viele Gespräche mit anderen Usern), dass andere Systeme einfach mehr und öfter mit irgendwas nerven und Zuwendung haben wollen. "Immer" wenn ich von einem anderen User was will, muss der erst noch ... (keine Ahnung ... was reparieren, einrichten, wiederfinden, booten oder was auch immer), ;) selten funktioniert irgendwas einfach mal so oder ad hoc.

    Ich würde sagen, das kommt dir nur so vor. Es passiert, und das merkst du dir. Deshalb hast du das Gefühl, dass bei anderen "selten etwas funktioniert". Ich kenne den Effekt, und er ist menschlich. Ich kann nur von mir berichten, und Tatsache ist, dass ich sehr, sehr selten mal das eine oder andere Problemchen habe. Manchmal kann ich z.B. nicht sofort an nem Meeting teilnehmen, weil Webex mal wieder vorher updaten muss. Das liegt aber nicht am System, sondern an diesem Programm.


    Wie gesagt, ich kann über andere Windows-Benutzer und deren Einstellungen nichts sagen, aber mein System braucht quasi nie "Zuwendung". Wie gesagt, höchstens mal bei nem Update, und das kommt vielleicht einmal in 3 Monaten vor. Den obligatorischen Systemneustart kann man dann individuell zeitlich anpassen. Update-Benachrichtigungen gibt es übrigens genauso auf meinem Mac. Ich weiß daher nicht, wie du darauf kommst, es sei auf einem Mac anders. Im Gegenteil - mein Mac nervt mich viel öfter als das Windows tut. Das könnte allerdings daran liegen, dass ich mich dort schlechter in den Einstellungen auskenne und viele Benachrichtigungen einfach abschalten könnte.


    Ich vermute mal, dass deine Behauptungen bzgl. Windows daher rühren, dass du dich in den letzten Jahren kaum mit dem System beschäftigt hast. Das ist ja auch ok so, aber deine Vorstellungen sind tatsächlich einfach nicht richtig. Mit Viren habe ich praktisch noch nie etwas zu tun gehabt. Natürlich weiß ich, dass mein Rechner stets und ständig von außen bedroht wird, aber der Windows Defender kümmert sich zuverlässig darum, diese Bedrohungen zu blocken und gibt keinen Mucks von sich. Ich fühle mich damit sehr sicher, denn ich weiß, dass MS schlicht aus monetärer Sicht viel an der Sicherheit seiner User gelegen ist.


    Und schließlich will ich sagen: ich bin kein "Fan" von Windows. Ich benutze es nur und bin damit sehr zufrieden. Genauso benutze ich von Zeit zu Zeit MacOS und sehe es als gleichberechtigtes System neben Windows. Wesentliche Vorteile hat es mMn nicht - genauso wenig wie Windows wesentliche Vorteile gegenüber MacOS hat. Was auf Windows geht, geht auch auf dem Mac und umgekehrt. Mir liegt hier nur daran, eingefahrene Sichtweisen auf Windows von Mac- oder Linuxnutzern zurechtzurücken, weil sie teilweise einfach nicht (mehr) stimmen.

    Aber das ist natürlich ein sehr persönlicher Blickwinkel.

    Allerdings - behaftet mit Vorurteilen. Win10 meldet sich allerhöchstens, wenn es wieder mal ein Update einspielen will. Ansonsten hat man seine Ruhe. Ich jedenfalls. Dürfte bei einem fertig eingerichteten Linux-System ähnlich sein. Virenscanner braucht man auch nicht mehr. Das macht alles der in Win10 integrierte, der zuverlässig im Hintergrund läuft.


    Hab in MacOS gerade mal auf den Benutzer-Ordner rechts geklickt und dann "Informationen" aufgerufen, um mir die Größe anzeigen zu lassen. Dann stand da ne halbe Minute lang "Wird berechnet". Wie kann ich das abstellen?

    Das betrifft ja nicht nur Apple, sondern eigentlich auch alle anderen Hersteller. Es würde mich ja weniger stören, wenn die diesen Mist halt mitliefern, aber du darfst die ja nichtmal deinstallieren. Ich wäre ja schon zufrieden wenn wenigsts das ginge.

    So ist es. Und du hast recht - MS macht das auch. Zumindest bei den Apps (vs C:\Programme\). Nur habe ich es so eingestellt, dass ich die nie zu sehen bekomme. Das blöde neue Start-Menü benutze ich nicht (sondern Classic Start Menu). Dann fällt das nicht so auf wie beim Mac.


    Wie auch immer - ob nun Mac oder Windoof - der Zwang ist assi.

    Das hat er sogar erklärt. Er wollte es "einfacher halten".

    Quote

    To keep things simpler, it starts at offset 0 rather than at offset 1024 as in the real Commodore 64.

    Ok, das habe ich - zugegeben - überlesen. Finde ich trotzdem doof. Ich meine, wenn er seinen Kurs schon für den C64 ankündigt, dann soll der Code doch auch bitte so sein, dass der C64 ihn versteht bzw. ihn so interpretiert, dass das Resultat das gleiche ist wie in dem abgebildeten "Emulator".

    Zum einen ist das ja keine Bloatware

    Für mich schon. Ich benutze keine dieser Apps (was soll ich mit Apple TV?), weil ich sie nicht brauche oder sie mir nicht gefallen. Geschweige denn, dass irgendeine davon für mich essentiell wäre.

    Und außerdem kann ich ja Alternativen installieren und den mitgelieferten Kram ignorieren.

    Kannst du. Das könntest du aber genauso bei jeder Android Smartphone-Bloatware behaupten. Das ist zwar richtig - ändert aber nichts daran, dass diese Apps Speicher verbrauchen und der Übersicht nicht zuträglich sind. Ich will sie nicht, aber Apple will mir vorschreiben, sie installiert zu lassen. Das stört mich.

    Die großen mitgelieferten Pakete wie iWork oder GarageBand (sind die eigentlich überhaupt auf der Platte oder kann man die optional kostenlos installieren?) müsste man aber einfach löschen können (wie meistens: Papierkorb).

    Bei iWork weiß ich es nicht. Garageband wird meines Wissens nach nicht mitgeliefert und ist mittlerweile kostenpflichtig. Das ist auch ok so, denn es ist auf dem Mac ein mächtiges Programm. Ich habe es vor Jahren mal kostenlos aus dem Appstore bezogen und zahle deswegen auch heute nichts dafür.

    Jaja, alles Schlechte kommt von Apple. ;-)

    Jepp. ;-)


    Ich selbst benutze ein iPhone, und meine Meinung über Garageband sollte klar werden lassen, dass ich nicht so denke. Ich liebe das Design von MacOS, aber die Interaktion mit dem System ist für mich zum Davonlaufen. Aber das ist ja nicht das Thema dieses Threads und ganz klar Geschmackssache.

    Fuer mich ist gefuehlt Windows 7 immer noch irgendwie so halbwegs aktuell

    Ist es ja auch - jedenfalls auf oberer Userebene. Unter der Haube hat sich sicherlich sehr, sehr viel seitdem geändert.


    Ich denke, die Entwicklung von Windows in den letzten Jahren ist doch sehr von Apple beeinflusst. Ich will den ganzen Schnickschnack auch nicht, und es nervt bisweilen. Das fängt damit an, dass ich mir mein eigenes Passwort nicht aussuchen darf, wie ich will. Aber im Großen und Ganzen lässt einen MS damit in Ruhe, wenn das System erstmal läuft.


    Linux finde ich schon auch spannend (wie eigentlich jedes alternative OS). Aber mich hat immer sowohl die damit einhergehende Umgewöhnung als auch die Befürchtung vor zu viel Konsole davon abgehalten, es tatsächlich mal zu installieren. Ich bin kein Tastatur-Typ, will so viel wie möglich die Maus und die GUI benutzen. Und ich denke, ich bin damit nicht alleine.

    Klar, ich sehe mich halt auch einfach nicht in der Zielgruppe. Vielleicht sind "Standard-User" da einfach anders, und fuer die ist das System (also Windows) eben hauptsaechlich konzipiert. Ich glaube die haben da oft auch einen ganz anderen Zugang und nehmen Dinge gerne hin, wie sie sind oder machen sich da gar nicht so die Gedanken.

    Davon gibt es viele, ja. Aber eben auch viele (wie du in diesem Thread siehst), die eben keine Standard-User sind und trotzdem Windows präferieren, weil man trotzdem alles so einstellen kann, wie man möchte. Man hat sozusagen beides: einerseits die Standard Windows-Umgebung und andererseits die Möglichkeiten, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Unterdessen kann man sich sicher ein, dass die gewählte Peripherie dann auch funktioniert, ohne dass man gequält die richtigen Treiber suchen muss.

    Dann sei froh, dass du sie überhaupt abschalten bzw. deinstallieren kannst. Unter MacOS ist das mit vielen Apps und Einstellungen nicht so ohne Weiteres möglich.

    Jetzt musst du mir doch erklären, was ich bei macOS angeblich nicht abstellen oder deinstallieren kann.

    Gerne. Beziehungsweise würde mich eine Anleitung von dir freuen, wie ich die ganzen Apple-Standardapps wie Musik, Bücher, Home, etc. deinstallieren kann.

    sondern weil mir da einfach zu viele Dinge standardmaessig aktiviert sind, die ich abschalten muss

    Dann sei froh, dass du sie überhaupt abschalten bzw. deinstallieren kannst. Unter MacOS ist das mit vielen Apps und Einstellungen nicht so ohne Weiteres möglich.

    Ich war frueher laaange Zeit Windows-User und habe die Kritik an MS oft selbst nicht verstanden. Nach 12 Jahren Linux privat und auf Arbeit habe ich aber halt inzwischen ein anderes Bild.

    Dabei war doch gerade früher die Kritik mehr als berechtigt. Bis XP war das System mehr als instabil und anfällig. Erst seit Win7 führen Thread- oder Prozessabstürze nicht mehr zum Absturz des gesamten Systems.


    Dieses ganze Verneine bei der Installation ist in der Tat nervig. Andererseits gibt es auch User, die die Features gerne dabei haben wollen (Cortana etc.). Windows ist eben ein Komplettpaket. Viele Features sind auch nach der Installation deaktiviert und müssen erst aktiviert werden. So ist das nunmal, wenn man das System an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte. Dürfte bei Linux nicht anders sein. Was ich sehr gut finde an Windows ist, dass es zwar per Default ein auf den "Standard-User" zugeschnittenes System ist, ich aber alles so einstellen kann, wie ich es möchte und dabei recht wenigen Restriktionen unterworfen bin - ganz im Gegensatz zu MacOS.

    Bei Windows ist es aber halt so, dass man sich irgendwelche dubiosen Tools von Seiten wie chip.de runterlaedt und dann noch zig Toolbars in den Browser installiert bekommt - gut, die Zeit der Toolbars ist inzwischen glaube ich auch vorbei

    Ja, ist sie. Und ja, chip.de is in vielerlei Hinsicht Mist. Dennoch hosten sie eine Menge Software. Und wenn man beim Installieren etwas aufpasst, bekommt man auch keinen Schrott mitgeliefert. Die "dubiosen Tools" sind zudem virengeprüft. Oftmals gucke ich da aber nur nach und lade die Software dann vom Originalanbieter runter.