Posts by Retrofan

    Das mit der Neuinstallation ist bei mir mehr so eine Angewohnheit noch von älteren Windows-Versionen, wo das noch nicht so reibungslos funktioniert hat.

    Ah, OK. Geht das auch unter Auslassung einiger Major Updates? (edit: ja, von 7 zu 10 ist ja eines übersprungen – sorry) Ich bin ja so einer, der gerne mal ein paar Jahre aussetzt und einfach Releases überspringt. Über Windows geht ja so das Gerücht rum, dass jede 2. große Version Mist ist (sowas wie ME, Vista oder 8 ) und die dazwischen die Guten sind. Da würde ich als User natürlich nur die "Guten" nehmen. ;)


    Und bei meinen Freunden und Kollegen war es eigentlich immer so, dass spätesten bei einem Notebook-Neukauf (den man ja spätestens alle 5 bis 10 Jahre durchführt) dann doch alle Software (unter Verlust der Einstellungen) neu installiert wurde, statt den ganzen Kram aus dem Backup oder direkt von Gerät zu Gerät zurückzuspielen. Entweder kannten die die Tricks nicht oder sie waren übervorsichtig oder es geht doch nicht so reibungslos, wie beschrieben.


    Und bei den meisten Linux-Distros geht das auch.

    Das ist schön zu hören. – zumindest wenn man bei einer Distro bleibt. Und ein paar Jahre sollte man das wohl hinbekommen.


    Was aber eben nicht geht, ist der nahtlose Austausch einer Distro durch eine andere. Das ist halt nunmal eine Installation eines anderen Betriebssystems.

    Das dachte ich mir ja schon fast – ich wollte nur nachfragen, was denn so geht – wie ähnlich sich die Distros im Endeffekt sind. Es ist natürlich nicht vorauszusetzen, dass man einfach alles von einer Distro (Betriebssystem) zur anderen übernehmen kann. Manchmal wird halt gesagt, man können ja einfach wechseln, wenn einem etwas partout nicht (mehr) gefallen würde – aber ganz so einfach wie gesagt, ist es dann eben nicht immer getan (aber es geht halt).

    Mach ich bei Windows bei der Gelegenheit immer mal ganz gerne. Den ganzen Kram ausmisten, den man mal installiert und dann vielleicht nur einmal benutzt hat.

    Nur ist das bei Windows anscheinend alternativlos. Man kann sich das schönreden als Neuanfang, wenn man mag. Auf dem Mac kann ich das auch freiwillig tun – aber wenn ich keinen Bock darauf habe neu anzufangen, dann kann ich auch einfach den ganzen alten Kram übernehmen und bin z.b. nach einem Hardware-Neukauf nach einer Stunde (oder wie lange das Überspielen halt dauert) wieder betriebsbereit – bis auf das letzte geöffnete Fenster irgendeines Programms.


    Aus Bequemlichkeit habe ich auch jedes Major-Release einfach über das vorhandene System gebügelt – danach war dann alles wie vorher – nur neu. Geht halt schnell und nervt nicht. Irgendwann mache ich vielleicht mal einen Clean-Install – ich habe mir sagen lassen, alle 20 Jahre wäre ein guter Rhythmus. ;)

    Du startest den Paketmanager

    Schon klar – aber der lädt ja nunmal aus dem Internet herunter. Aber angenommen, ich würde doch die Distro wechseln und die würde den gleichen Paket-Manager nutzen. Könnte ich dann einfach irgendwo sagen, dass er bitte schön die 731 zuvor heruntergeladenen Pakete einfach nochmal installieren soll, damit ich dann schnell wieder auf dem gleichen Stand bin?

    Du kannst es natürlich auch so machen wie du es von Mac OS und Windows gewohnt bist und die Distribution einfach nicht wechseln, wenn du dich mal für eine entschieden hast.

    Allerdings gibt es da auch nicht so eine Auswahl und gleichzeitig die Befürchtung, nicht die richtige genommen zu haben. Und man bekommt natürlich (auch ohne Nachbarn) öfter mal irgendwelche Empfehlungen. Und hier und anderswo liest man halt auch – dann nimm halt eine andere, wenn dir was nicht passt. Deshalb meine vorsorgliche Frage, was denn damit verbunden wäre.


    Also knapp: Anderer Window Manager oder Desktop: Null Arbeit, runterladen, starten, alles läuft identisch weiter und sieht höchstens anders aus. Andere Distro: Ne Menge Arbeit, eher nicht zu empfehlen für Noobs. Korrekt zusammengefasst?

    es handelt sich bei Steam um eine PC-Spiele-Plattform, dementsprechend sind die Spiele die es dort gibt, selbstverstaendlich fuer x86/amd64-Prozessoren gedacht

    Nun, es gibt ja Fat-Binaries, die Code für unterschiedliche Architekturen enthalten. Und auch "PCs" gibt es mit ARM-CPUs – man denke z.B. an einige MS Surface-Modelle. Ich frage auch deshalb, weil ich gelesen habe, dass einige Mac-Spiele-Autoren Probleme haben, ihre M1-angepassten Games bei Steam unterzubringen, weil die dort wirklich sehr X86-zentriert sind (es gibt aber wohl umständliche Workarounds). Ich ich wollte halt wissen, ob sich nur Apple-ARM-Entwickler damit herumschlagen müssen oder ob das ein globales Problem ist. Anscheinend findet man aber auch bei Linux wohl keine/kaum ARM-Binaries in Steam.

    Das Beispiel mit dem Schiffe Versenken finde ich eine coole Idee.

    Ich habe nochmal drüber nachgedacht und mir auch Computer-Flottenmanöver (80er Jahre) von MB-Spiele angeguckt, welches 1:1 die Papier-Regeln übernahm. Auf dem C128 könnte man aber das ganze Prinzip noch spannender gestalten. Man stelle sich vor, dass man in jeder Runde ein oder zwei Schiffe um ein Feld bewegen darf (was ja realistisch wäre). Oder dass das 3-Felder-U-Boot auch mal kurzzeitig tauchen kann, um nicht getroffen zu werden usw. Gespielt würde natürlich gegenüber sitzend mit 2 Joysticks.

    sind eigentlich dafuer gedacht, dass Du keine Haltungsschaeden oder aehnliches bekommst, denn die Handhaltung ist bei solch einer Maus natuerlicher als bei den herkoemmlichen Maeusen.

    Mir ist schon klar, warum es die gibt bzw. warum sich die mal jemand ausgedacht hat. Nur nützt mir das nichts, wenn ich deswegen meine ganze Bewegung umstellen müsste. Bisher bewege ich ja nur die Finger, die Hand liegt fest auf dem Tisch, der Arm ist ruhig. Ich hatte den Eindruck, dass man bei den Vertikalmäusen, wie bei allen großen Mäusen, den Handballen eben nicht mehr fest auf dem Tisch liegen hat und somit den Unterarm leicht mitbewegt (so war es bei mir beim Ausprobieren im Laden). Das ist halt eine andere Bewegung, ganz egal, wie die Hand gedreht ist.


    Dazu kommt, dass ich bei hohen Mäusen (und die Vertikalmäuse sind besonders hoch) auch meine täglich tausendfach ausgeführte Bewegung von der Maus zum Keyboard und zurück abändern müsste. Jetzt ist es nämlich so, dass ich die rechte Hand quasi vom Keyboard auf die Maus rutschen lasse (ähnliche Höhe), und nicht erst eine leichte Bogenbewegung nach oben ausführen muss, um über die Wölbung zu kommen. Klingt nach Kleinigkeiten aber wenn man die 12 Stunden am Tag ausführt, dann merkt man das.


    Und dann störte mich die absolute Aussage zu der Vertikal-Maus, sie sei "sehr gut" und die "die Lösung aller Probleme" (ohne Zwinker-Smiley). Ich denke, auch hier ist es so, dass jeder andere Vorlieben hat und es daher unterschiedliche Mäuse (und alternative Cursor-Steuerungen) gibt.


    und das laeuft dann auf jeder Linux-Distro.

    Gilt das dann eigentlich auch für jede Prozessor-Architektur? Laufen die Sachen auch alle automatisch auf ARM, wenn man einen solchen Rechner mit Linux betreibt?

    Um nochmal auf Anwendungen im 2-Bildschirm-Modus zurückzukommen: Bei allen C64-Grafikprogrammen ist es so, dass man entweder nur einen Ausschnitt der Grafik sieht, weil die Werkzeuge ja auch Platz benötigen oder aber zwischen Bild und Werkzeugen hin- und hergeschaltet werden muss. Auch wenn man im Zoom-Modus arbeitet, sieht man nicht gleichzeitig das ganze Bild. Es wird also tausendfach zwischen Ansichten umgeschaltet. Da beim C128 eine der Ansichten (VIC II) nahezu 100% der vom C64 entspricht, würde sie sich für eine Fullscreen-Ansicht eines beliebigen C64-Bildes anbieten. Auf dem VDC-Screen könnte man dann einen Zoom-Ausschnitt und alle Werkzeuge unterbringen. Bedienungs-Umschaltung entweder per Hotkey oder, so wie man es heute kennt, indem man mit der Maus von einem Screen zum anderen wechselt.

    Wenn ich über spezielle C128-Programme nachdenken würde, würde ich mich wahrscheinlich vor allem auf das Feature mit den zwei gleichzeitig zu nutzenden Bildschirmen konzentrieren. Das ist etwas, dass der C64 nicht einmal mit Turbo hinbekommt. Bei Games könnte man das dafür nutzen, dass 2 Spieler eben nicht, wie bei Splitscreen oder ähnlichem, das gleiche sehen, sondern jeder seinen eigenen View hat – ein Feature, das man z.B. bei "Schiffe-versenken" benötigt. Auf einem C64 würde man dafür gleich 2 Rechner und eine Verbindung zwischen ihnen benötigen.


    Bei Anwendungen würde man halt die Werkzeuge und die Arbeitsfläche von einander trennen. Als ich meine ersten Mac-Erfahrungen sammelte, hatte der kleine SE/30 ein eingebautes s/w-9"-Display und per Grafikkarte einen großen 20"-Monitor angeschlossen. Da hatte man dann z.B. in den DTP-Programmen alle Werkzeuge auf dem kleinen Screen und das Dokument auf dem großen. Bei Videoschnitt kenne ich das auch, dass man auf einem Screen die ganze Arbeitsumgebung hat und auf einem 2. Screen das Endprodukt läuft. Sowas in der Art könnte man doch evtl. auch für den C128 entwickeln – man müsste halt gucken, bei welcher Anwendung (die ein C128 stemmen kann) sowas besonders praktisch wäre.

    Bei vertikalen Mäusen hat man die Hand auf dem Tisch und die Maus natürlich nicht 'in der Hand'.

    OK, man bewegt also nicht die (ganze) Hand, sondern nur die Finger, wie von mir bei der Nutzung von kleinen Notebook-Mäusen beschrieben? Das kam mir beim Test bei MM und Co. anders vor. Sorry, wenn mir das Handling nicht gefiel. Sicherlich habe ich sie falsch gehalten. ;)


    Es hat schon seinen Grund, dass es sie gibt.

    Ja, und bei allen anderen Mäusen wird es ebenso sein. Nein, es sind natürlich die Besten – und wer sie nicht mag, hat was verpasst. ;)


    Ganz im Ernst: Ich gebe der Form eine Chance und teste sie nochmal beim örtlichen Elektronik-Center. In 10 Jahren kann sich das Feeling ja auch geändert haben. (Allerdings war ich ja nie unzufrieden mit meinen (kleinen) Mäusen – außer mit der Lebensdauer und den "Gleitern" – meistens Logitech, selten länger als ein bis zwei Jahre überlebt)


    und fehlende Software schrittweise per Paket-Manager nachinstallieren

    Wobei es mir da schaudert. Ich habe alleine auf meinem Smartphone immer so 600 bis 1000 Apps gleichzeitig, je nach Speicher und Laune. Ich möchte gar nicht dran denken, was auf meinem Computer herumschlummert. Ich tippe auf eine niedrige bis mittlere vierstellige Zahl von Anwendungen, Games und Tools für alle Lebenslagen. Klar, brauche ich die nicht alle (immer) – aber brauchen und wollen sind 2 Paar Schuhe. ;) Ich habe ja auch "hunderte" alte Computer, Konsolen und Devices, die ich nicht brauche – ich stehe da einfach drauf. ;)


    Wobei "weil mir das mein Nachbar empfiehlt" ein ziemlich dämlicher Grund für einen Distro-Wechsel wäre

    Hast recht. Ich will ja nicht die gleiche "doofe" Distro, wie mein Nachbar – ich will eine bessere. Und "besser" heißt hier "nerdiger". Wichtig ist, dass den Distro-Namen bisher nur wenige gehört haben – und selbst die Abstammung sollte im dunklen liegen. Rudimentärer Fenstermanager, wenn überhaupt, Tastatursteuerung, besser nur Shell. Für die harten Jungs. :beer:;)

    War auch ein interessanter Ansatz, der quasi die Tatsache ausnutzt, dass man das Spiel eben am Computer spielt und nicht als Holz- oder Plastikspielzeug in den Haenden haelt.

    Genau das versuchen wir ja auch, nur halt nicht mit Video, weil das nicht zu den typischen C64-Stärken zählt. Aber andere Computer-only Features stecken ja schon drin.


    Es gibt ein paar simple Strategien, aber die findet man schnell selber heraus, wenn man sich eine Weile damit beschäftigt.

    Ja – aber meine Simpel-Strategie wird irritiert durch die nicht-rechteckigen Spielfelder. ;)

    Komme ich halt zum nächsten Donnerstag.

    Kein Problem. Und solange sich keine Samstags-Befürworter mehr melden, wahrscheinlich sogar alternativlos. ;)


    In die Planung für das nächste Treffen müssen wir auch nicht allzu schnell einsteigen – vielleicht frage ich nächsten Monat einfach nochmal, wer wann Lust hat. Am Besten fände ich es, wenn wir mittelfristig irgend eine Art von Regelmäßigkeit (welche auch immer) hinbekämen, sodass man im Vorfeld nicht mehr so viel fragen und planen muss, sondern einfach einen Tisch bestellt und fertig. Wegen mir immer in Steinhagen – oder auch in wechselnden Lokalitäten rund um und in Bielefeld – mir wäre das egal.

    Da hatte ich mich schon eingetragen.

    Hoffe, es klappt!

    Nö, da bist du nicht drin. Haben vielleicht noch andere sich "irgendwo" eingetragen?


    Bisher sehe ich da nach wie vor nur eine Zusage – und die Umfrage ist jetzt auch geschlossen. Von daher werde ich morgen den Tisch absagen müssen.


    Das nächste Treffen wird dann also von den Donnerstags-Leuten sein. Da uns das ja allen gut gefallen hat, sollen wir irgendwann mal abklären, wann wir uns nochmal treffen wollen. Mitte November vielleicht? (sollten die Beschränkungen das zulassen). Im Dezember sind (normalerweise) so oft Weihnachtsfeiern. Wegen mir auch wann anders – macht ruhig mal Vorschläge.