Posts by Retrofan

    Ich verstehe den Preisunterschied nicht.

    Der 800er (ohne xl) war doch zu dem Zeitpunkt älter und hatte (nackt) bestenfalls 48K.

    Zwei verschiedene Firmen, zwei verschiedene Preise. Der A800 war sehr stabil gebaut, der Speicherausbau erfolgte über Module, das Software-Angebot war Anfang 1983 viel größer, der Rechner war etabliert. Zudem war Tramiel/Commodore dafür bekannt, Geräte über den Preis zu verkaufen – dadurch entbrannte ja auch (speziell in den USA) ein regelrechter Preiskrieg.


    Mich würde mal interessieren, was zu der Zeit (um 1982/83) Peripherie (speziell 1541 vs. Apple Disk II oder kompatibel) gekostet hat.

    Im Augenblick scheint es aber gar keine von Apple unterstützte Methode zu geben, um auf dem iMac-Display irgendwas anzeigen zu lassen was nicht vom Mac selbst stammt, nicht mal die hauseigenen Airplay- oder Sidecar-Features werden mit dem iMac-Display als Ziel angeboten.

    Neben der von mir beschriebenen, reichlich versteckten, Möglichkeit, einen bewegten iOS-Screen auf den Mac zu holen, liefert Apple jetzt mit dem neuen macOS-Release "Monterey" vernünftig nach:


    (ab 1:22:12, schon als Start voreingestellt)


    Und Airplay zieht jetzt auch (auf neueren Macs) als Ziel, nicht nur als Quelle, in macOS ein. (Im Video direkt nach "Universal Control" zu sehen)


    Hier ist ein entsprechender Artikel, in dem auch erwähnt wird, dass die Verbindung zum "Display-Mac" nicht nur per WLAN, sondern auch über ein USB-Kabel erfolgen kann, um Latenzen zu minimieren)

    Noch eine Frage: Früher stand der Cursor (abwechseln invertierend) auf einem Zeichen, heutzutage hat man üblicherweise eine strichförmige Schreibmarke zwischen den Zeichen. Gäbe es aus eurer Sicht einen Grund, weiterhin auf den alten Cursor zu setzen?

    Ich hab damals mehrer Diplomarbeiten am C64 geschrieben.

    Für wen alles? Politiker dabei? ;)


    kopieren von Buchstaben, Wörtern, Zeilen oder Textblöcken (nur innerhalb des Speichers; ggf. also auch zwischen Dokumenten)

    Gab es C64-Textverarbeitungen, die mehrere Dokumente im Speicher halten konnten?


    Tabulatoren.

    Konnten die damals auch schon unterschiedliche Tabulatoren, also auch rechtsbündig, mittig oder am Komma ausgerichtet?


    Übrigens haben wir natürlich auch Etiketten mit den gleichen Stammdaten gedruckt.

    Hat man das auch mit der Textverarbeitung gemacht oder mit speziellen Etikettendruck-Programmen?

    Was heutzutage völlig selbstverständlich ist, dürfte es damals nicht so oft gegeben haben: Undo.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass damalig Programme sowas hatten. Das kann ja auch brutal viel RAM kosten. Kam das eigentlich erst mit den GUIs? So als Standard kenne ich das frühesten mit dem Mac System. Beim Atari ST kann ich mich auch noch nicht an sowas erinnern – oder doch?

    Habe mir letztens 5.0 bei ebay geschossen.

    Steht da irgendwo, was es gegenüber den Vorversionen mehr kann? Was bei StarTexter ungewöhnlich ist, sind die vielen Updates. Normalerweise gab es früher eine erste Version und dann höchstens nochmal eine Version, die dann Pro, Plus, II oder ähnliches genannt wurde. Fertig.

    Damalstm kannte ich das z.B. von zwei Vereinen, die ihre Mitgliederbriefe mit dem C64 und Serienbrieffunktion gemacht haben.

    In der Anrede "Sehr geehrtes Vereinsmitglied" und ein Adress-Aufkleber für den Umschlag hätte es aber auch getan, oder? So richtig brutal notwendig war die Serienbrief-Funktion doch eher nicht und mehr so "weil ich es kann" – oder wie siehst du das im Nachhinein?



    Wenn in alten Beschreibungen "Blockfunktionen" genannt werden, kann ich dann davon ausgehen, dass damit Cut/Copy/Paste gemeint ist?

    Die Frage ist wer würde heute überhaupt noch eine Textverarbeitung am C64 nuzten?

    Wer Spaß daran hat? Wer würde heutzutage noch am C64 spielen oder coden oder Listings abtippen? Auch – wer Spaß daran hat. Notwendig ist das alles nicht. Außerdem will ich ja nur erstmal Idee sammeln, mich inspirieren lassen.

    Und "Textverarbeitung" hat sowieso keiner gesagt. (Oder doch?)

    Im Englischen wurde auch damals schon "Word Processor" gesagt (was man als "Textverarbeitung" übersetzen kann), auch um die Programme von "einfachen" Text Editoren abzusetzen. Was man im Deutschen gesagt hat, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

    Es kauft(e) sich wohl keiner eine Software, die nicht mit dem auf dem Tisch stehenden (in der Regel schweineteuren) Drucker kompatibel war.

    Ich finde halt nur bemerkenswert, dass manche früheren (teils zentralen) Argumente für eine Software heute komplett irrelevant geworden sind – in diesem Fall, weil es nicht mehr Aufgabe eines Textverarbeitungsprogramms ist, zu einem Drucker kompatibel zu sein.

    Ich möchte kurz erklären, warum mich das Thema überhaupt interessiert: ich bin weit davon entfernt, irgendwelche 80er-Jahre-Software wegen (aus heutiger Sicht) evtl. sparsamer Fähigkeiten herunter zu machen. Ich möchte das vor allem wissen, weil ich für mich selbst eine Art Lastenheft zusammenfassen möchte, was eine heutige C64-Textverarbeitung können sollte. Und da möchte ich nicht ohne Not Fähigkeiten weglassen, die vielleicht schon damals Standard waren.


    Für mich wäre z.B. Cut/Copy/Paste eine ganz wichtige Funktion, weil man damit heutzutage ganz natürlich arbeitet. Aber war das schon damals Gang und Gäbe? Wie hat man das mit dem verfügbaren Speicher gelöst – und ging das vielleicht sogar Dokument-übergreifend (wenn überhaupt)?


    Rechtschreibkorrektur und Silbentrennung sind auch so Sachen, an die man sich einfach gewöhnt hat und (selbst im Browser) als vollkommen normal hinnimmt. Wird es aber in den frühen 80ern, zumindest on-the-fly, nicht gegeben haben. Die Rechtschreibkorrektur von geoWrite (auch wenn sie wie ein eigenständiges Programm daher kam) kannte ich z.B. nicht, war damals wahrscheinlich ein Novum.

    Habe in diesem Zusammenhang gerade ein Video gefunden

    Das kannte ich noch nicht – interessant. Aber du hast recht, der Typ ist etwas speziell.


    Zumindest erfahren wir, was bei den meisten C64-Textverarbeitungen (außer geoWrite) nicht ging: Rechtschreibkorrektur. Und sie konnten natürlich auch nicht so gut mit Fonts und Stilen umgehen (wie geoWrite) – wobei ich denke, dass sie die jeweiligen Drucker-Fonts/Stile schon irgendwie nutzen konnten.

    Ich denke, besonders interessant im neuen OS ist die nächtliche Atemfrequenz-Überwachung. Apple sagt zwar, das diene vor allem dem allgemeinen Wohlbefinden aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Uhr auch warnen wird, wenn es zu Unregelmäßigkeiten (Stichwort Schlafapnoe) kommt.


    Ich habe die letzten Tage brav die 3 Aktivitätsringe geschlossen und bin erst einmal zufrieden mit der Motivationshilfe. Ich hoffe, dass das weiterhin anhält und nicht schon nach wenigen Tagen oder Wochen abebbt.


    Ein etwas älterer Bericht (von letztem Jahr) über die Apple Watch, den ich trotzdem interessant fand:

    Stern: Ich trage die Apple Watch seit fünf Jahren - so hat sie meinen Alltag verändert


    Was habe ich sonst noch für Erfahrungen gemacht? Ich finde es klasse, dass iPhone und Watch so gut zusammenspielen. Wenn z.B. Nachrichten reinkommen, dann bleibt das iPhone stumm, wenn sich die Watch meldet – man hat dann also kein Klingelkonzert unterschiedlicher Geräte. Sehr angenehm.